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Strategisches Management (Subject) / Teil V (Lesson)

Strategisches Management

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  • Was steckt hinter hohen Selbstversorgungsgraden an Agrarprodukten in DE Hinter Selbstversorgungsgraden über 100% stecken Internationalisierungsstrategien von Unternehmen
  • Inwieweit ist Friesland Campina ein internationalisiertes Unternehmen? 1. Konsumgüter für Asien sind das zweit stärkste Geschäftsfeld der Molkerei 2. Nur 11% des Umsatzes entstand im Inland. 3. 45% des Umsatzes wurde außerhalb von Europa erzielt.
  • Wie entwickelte sich die internationale Brauerei Branche? 1998: Die Top Ten Brauereien hatten einen Marktanteil von nur 33,7%. 2005: Die Top Ten konnten den Marktanteil auf über 60% erhöhen.  Die Produktionsmenge konnte nur leicht gesteigert werden.
  • Wie sieht das Rahmenwerk internationaler Strategien? Strategien im internationalen Kontext: 1. Antriebskräfte der Internationalisierung 2. Quellen eines Wettbewerbsvorteil bilden die Internationale Strategie; sie bedingt die: 3. Marktauswahl und 4. Markteintrittsform
  • Was sind die Triebkräfte der Internationalisierung? Marktkräfte: ähnliche Kundenbedürfnisse globale Kunden übertragbares Marketing Kostenkräfte: Größenvorteile laänderspezifische Unterschiede günstige Logistikkosten Wettbewerbskräfte: Abhängigkeit von Ländern untereinander globale Strategien der Konkurrenten Staatliche Kräfte: handelspolitische Maßnahmen technische Standards Regelungen der Gastgeberregierung
  • Was sind die Determinanten nationaler Wettbewerbsvorteile? Diamant nach PORTER: 1. Produktionsfaktorbedingungen: ProduktionsfaktorenWissens- KapitalressourcenHumankapitalInfrastruktur 2. Unternehmensstrategie, und -struktur sowie Konkurrenzsituation Bedingungen bei der Organisation und Führung von UnternehmenBedingungen bei der UnternehmensgründungKonkurrenzbedingungen im eigenen Land 3. Nachfragebedingungen: Prägen die Innovation maßgeblich; Art und Geschwindigkeit 4. Verwandte und unterstützende Branchen: Vorhandensein von Verwandten, wettbewerbsfähigen BranchenVorhandensein von Zulieferer BranchenVorhandensein von nachgelagerten Branchen  Weitere Einflussnehmende Fakoren können sein: A) Die Regierung B) Der Zufall
  • Nennen sie das Arten der Internationalisierung nach Johnson et al. Koordination der Aktivitäten hoch                                            global                                          Komplexer Export gernig                                     multinational                                     Einfacher Export                                                     gering                                                  hoch                                                              Konfiguration der Aktivitäten
  • Welche Arten der Internationalisierung gibt es nach Grant/Nippa? Internationaler Handel hoch                              Exportbranchen                               Globale Brachen  gering                        Geschützte Brachen                      Mulitinationale Branchen                                               gering                                                hoch                                                   Ausländische Dirketinvestionen Exportbranchen: Militär Luftfahrzeuge Diamantenförderung Landwirtschaft Globale Branchen: Automobile Rohöl Halbleiter Unterhaltungselektronik Geschützte Branchen: Eisenbahn Reinigung Friseure Milch Multinationale Brachen: Verpackte LM Investmentbanken Hotels Unternehmensberatung
  • Welche Parameter sind für den Vergeltungsschlag internationaler Konkurrenten von Bedeutung? 1. Attraktivtiät  für Neueinsteiger 2. Reaktivität der etablierten Konkurrenz Je höher die Parameter sind, desto höher ist die Gefahr des Vergeltungsschlages internationaler Konkurrenten.
  • Welche Untersuchungen von Kriterien/Modelle werden untersucht zum Treffen einer Entscheidung über die Marktauswahl? Wettbewerbskräfte nach PORTER [Five Forces] Attraktivität des Martkeintritts in Bezug auf Vergeltungsschläge interantionaler Konkurrenten Wettbewerbsvorteile im internationalen Kontext
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  • Welche Faktoren tragen zum Wettbewerbsvorteil im internationalen Kontext bei? 1. Ressourcen und Fähigkeiten des Unternehmens Finanzielle Ressourcen Physikalische Ressourcen Technologien Reputation Funktionale Fähigkeiten Generelle Managementfähigkeiten 2. Nationale Wettbewerbsumwelt Nationale Ressourcen und Fähigkeiten [Rohstoffe, Kultur, Humanressourcen, Infrastruktur] Inländische Marktbedingungen Regierungspolitik [in Bezug auf Steuern, Wirtschaft, Arbeitsmarkt] Wechselkurse der Währungen Verwandte und unterstützende Brachen 3. Branchenumwelt [Schlüsselerfolgsfaktoren]
  • In welche zwei Klassen kann man die Internationalen Markteintrittsstrategien grob unterteilen? A) Transaktionen B) Direktinvestionen
  • Welche einzelnen Markteintrittsstrategien gehören zu den Transaktionen? 1. Export: Spotmarkt-Transaktionen 2. Export: Langfristige Verträge 3. Export mit langfristigem Vertriebspartner 4. Lizensierung von Technologien & Handelsmarken 5. Franchising
  • Welche einzelnen Markteintrittsstrategien gehören zu den Direktinvestitionen? A) Gemeinschaftsunternehmen (JOINT VENTURE) Nur Marketing und Vertrieb Vollkommen integriert B) 100-% Tochtergesellschaft Nur Marketing und Vertrieb Vollkommen integriert
  • Vor- und Nachteile der Markteintrittsstrategie Export Vorteile: Keine betrieblichen Einrichtungen im Exportland notwendig Größenvorteile können genutzt werden Mit Hilfe des Internets können auch kleine/unerfahrene Unternehmen Zugang zu internationalen Märkten gelangen. Nachteil: Firma kann nicht von Standortvorteilen im Exportland profitieren Möglichkeiten, Kenntnisse über lokale Märkte im Exportland zu erlangen sind begrenzt Es kann eine Abhängigkeit zu Exportzwischenhändlern entstehen Handelsbarrieren wie Zölle können hinderlich sein Anfallen von Trasportkosten Schnelle Reaktion auf Änderung von Kundenbedürfnissen sind eingeschränkt
  • Vor- und Nachteile von Joint Ventures & Allianzen Vorteile: Investitionsrisiken wird von mehreren Partnern getragen Komplementäre Ressourcen & Kow-How können genutzt werden Kann eine Bedingung des Staates für den Markteintritt sein Nachteile: Die Identifizierung möglicher Partner mit dem Unternehmen sowie Aushandeln geeigneter Verträge kann schwierig sein Beziehung zu ausländischen Partnern kann schwer zu managen sein Wettbewerbsvorteile können durch Immitationen verloren gehen. Fähigkeit Akitivitäten grenzüberschreitend zu integrieren und zu koordinieren ist schwer
  • Vor- und Nachteile von Lizenzierung Vorteile: Vertraglich festgelgtes Einkommen durch Verkauf von Produktions-/Vermarktungsrecht Einsatz von wirtschaftlicher und finanzieller Ressourcen ist beschränkte Nachteile: Identifizierung möglicher Partner / Aushandeln geeigneter Verträge kann schwierig sein Wettbewerbsvorteile können durch Immitation verloren gehen Standortvorteile des Gastgeberlandes können nur begrenzt genutzt werden
  • Vor- und Nachteile von Auslandsdirketinvestionen Vorteile: Vollständige Kontrolle über Ressouren und Fähigkeiten Koordination und Integration grenzüberschreitender Aktivitäten wird erleichtert Übernahmen ermöglichen einen schnellen Markteintritt Firmengründungen auf der grüngen Wiese erlauben die Entwicklung modernster Einrichtungen und sogar finanzielle Unterstützung des Gastgeberlandes Nachteile: Es sind oft erhebliche Investitionen und Engagement im Gastgeberland notwendig Firmenübernahmen können zu Integrations- und Koordinationsproblemen führen Firmengründungen auf der grünen Wiese sind Zeit raubend und die Kosten schwer vorhersehbar
  • Wie lauten die Determinanten zur Standortwahl? 1. Frage: Wo sollen die Aktivitäten X erbracht/erfüllt werden?   Frage 1.1: Unabhängige Bewertung des optimalen Standorts der Aktivität X Wo ist der optimale Standort in Bezug auf die Kosten/Verfügbarkteit der Inputfaktoren? Welche Anreize/Sanktionen seitens der nationalen Regierung beeinflussen die Standortwahl? Welche internen Ressourcen/Fähigkeiten besitzt das Unternehmen an bestimmten Standorten?   Frage 1.2:  Bewertung der Interpendenz [wechselseitigen Abhängigkeit] der Aktivität X mit anderen Aktivitäten des Unternehmens Welche Wettbewerbsstrategie verfolgt das Unternehmen bisher? Wie groß sind die Koordinationsvorteile einer lokalen Zusammenfassung von den Aktivitäten?
  • Was sind die Triebkräfte und Nutzen globaler STRATEGIEN [nicht Internationalierung]? Triebkräfte: Globalisierung der Kundenpräferenzen Skaleneffekte Nutzen globaler Strategien: Skalen und Reproduktionseffekte Einsparung durch internationale Fertigung Lerneffekte Strategischer Wettbewerb
  • Was ist die Notwendigkeit nationaler Differenzierung? Notwendigkeit nationaler Differenzierung: Unterschiedliche Kundenpräferenzen Nationale kulturelle Unterschiede Sonstige nationale Besonderheiten Gesetzte und staatliche Regulierungen Distributionskanäle Existenz von Vorreiterländern
  • Welche 2 Arten der Kommunikation/Entscheidungsfindung gibt es in transnationalen Unternehmen? A) Zwischen Unternehmenszentrale und SubOrganisation: enge, komplexe Koordination und Kontrolle gemeinsamer strategischer Entscheidungsprozess B) Zwischen SubOrganisationen Intensiver Austausch und von Technologien, Finanzmitteln, Mensch und Material
  • Nenne die möglichen Positionen von Tochtergesellschaften internationaler Unternehmen in denen sie sich befinden können. Strategische Bedeutung des lokalen Umfelds Hoch                        Schwarzes Loch                     Strategischer Anführer Gering                      Implementierer                    Mitwirkendes Unternehmen                                        Gering                                          Hoch                                 Verfügbarkeit lokaler Ressourcen und Fähigkeit Erklärung: Schwarzes Loch: Tochtergesellschaften, die sich in strategisch bedeutsamen Länder angesiedelt haben, aber nur über wenige lokale Ressourcen & Fähigkeiten verfügen (oft Question Marks im BCG-Matrix) Bsp.: lange Zeit europäische/amerikanische Tochtergesellschaten in Japan Strategische Anführer: Ansiedlung in strategisch wichtigen Räumen. Dort verfügen sie ferner auch über wertvolle Ressourcen & Fähigkeiten Bsp.: japanische/europäische Tochtergesellschaften in den USA Implementierer: Tragen wenig zur Steigerung des Wettbwerbsvoreils zu. Können aber wichtige fianzielle Ressourcen erzeugen. Cash Cows, die in Gefahr sind zu Poor Dogs zu werden Mitwirkendes Unternehmen: Befinden sich nicht in startrategisch wichtigen Ländern, haben aber eine große Bedeutung für das Unternehmen, da sie über hilfreiche lokale Ressourcen und Fähigkeiten verfügen. Bsp. die in Australien befindliche schwedische Tochtergesellschaft Erricson, die spezielle Systeme für den Mobilfunkbereich entwickelte.