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Strategisches Management (Subject) / Teil III (Lesson)

Strategisches Management

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  • Wie ist der Ausgangspunkt des ressourcenbasierten Strategie Ansatzes? Strategie wird determiniert durch einen Pool an Ressourcen Fähigkeit weitere Annahmen: Ressourcenheterogenität Ressourcenimmobilität Hintergrund: Geringe Erfolge breit diversifizierter Unternehmen; beachtliche Erfolge an zentralen Ressourcen und Fähigkeiten orientierter Betriebe Ressourcen und Fähigkeiten bilden vorallem in sich schnell wandelnden Brachen eine sichere Basis für langfristige Strategien.
  • In welche Ressourcen können Unternehmensressourcen unterteilt werden? 1. Materielle Ressourcen [Finanziell/Physikalisch] 2. Immaterielle Ressourcen [Technologie/Image oder Reputation/Kultur] 3. Humanressourcen [spezielle Fertigkeiten und Wissen/Kommunkations-Kooperationkompetentenzen/Motivation]
  • Erläutere Materielle Ressourcen 1. Finanzielle Ressourcen......... Die Kreditfähigkeit und Kapitalgenerierung bestimmen das Durchhaltevermögen und Investitionsmöglichkeiten Fremdkapital/Eingenkapital-Verhältnis Betrieblicher Cashflow/freier Cashflow Kreditwürdigkeit 2. Physikalische Ressourcen......... Physikalische Ressourcen begrenzen die Produktionsmöglichkeiten und beeinflussen die Kostenpostion.........wesentliche Merkmale sind - Größe, Standort, technischer Stand, und flexibilität von Anlagen/Betriebsmitteln - Standort und Alternative Nutzungsmöglichkeiten von Grundstücken und Gebäuden - Rohstoffreserven Marktwert des Anlagevermögens Alter der Anlagegüter Größe der Fabriken Flexibilität des Anlagevermögens
  • Erläutere Immaterielle Ressourcen und nenne Kernindikatioren Technologische Ressourcen.........     1. sind geistiges Eigentum wie Patente, Urheberrechte und Geschäftsgeheimnisse     2. Ressourcen für Innovationen: Forschungseinrichtungen, techn. wissenschaftl. Mitarbeiter Anzahl und Bedeutung von Patenten Einnahmen durch Lizensierung F&E-Mitarbeiter als Prozentsatz an gesamten Mitarbeitern Anzahl und Standort von Forschungseinrichtungen Reputation.........       1. bei den Kunden durch Markennamen; aufgebaute Kundenbeziehungen, Ruf von                                                Produkten/Leistungen hinsichtlich Qualität und Zuverlässigkeit       2. Das Image des Unternehmens bei Lieferanten, Gesellschaft, Regierungen Markenwiedererkennung Markenkapital Prozentsatz der Wiederholungskäufe Obkjektive Messwerte für Leistungen vergl. Produkte Umfragen zum Unternehmensimage
  • Erläutere Humanressourcen und nenne Kernindikatoren Humanressourcen: - Bildung, Training und Erfahrung der Mitarbeiter die dem Unternehmen zur Verfügung stehen - Anpassugsfähigkeit der Mitarbeiter zur strategischen Flexibilität.------>Soziale/kooperative Fähigkeiten beeinflussen Möglichkeiten Humanressourcen in organisatorische Fähigkeiten umzusetzten - Einsatzwillige und Loyale Mitarbeiter bestimmen Fähigkeit Wettbewerbsvorteile zu erlangen und zu halten Kernindikatoren: Qualifikationen der Mitarbeiter [Bildungsbezogene/ technische und beruflich Bezogen] Vergütung im Brachenbereich Prozentsatz der Fehltage Absentismusrate [Gewohnheit Verpflichtungen nach zu kommen] Fluktuationsrate [Aussage über Arbeitsplatzwechsel]
  • Allgemeines zu Materiellen Ressourcen Emittlung relativ einfach Schwierig: Vermittlung eines Verständnisses für Potenziale einzelner Ressourcen hinsichtlich Wettbewerbsvorteilen -----> Wie kann mit materiellen Ressourcen eines Unternehmens mehr Wert geschaffen werden? I. Generierung zusätzlichen Nutzens mit        a) weniger Ressourcen das selbe leisten        b) mit denselben Ressourcen mehr leisten II. Vorhandene Ressourcen profitabler machen
  • Allgemeines zu Immateriellen Ressourcen Oft wichtiger für den Unternehmenserfolg als materielle Ressourcen Bsp.: Mehzahlungsbereitschaft von Konsumente Unternehmensimage geistiges Eigentum technischens Wissen Redbull hat kaum materielle, aber gewaltige immatrielle Ressourcen.
  • Allgemeines zu Human Ressourcen. Fertigkeiten,Wissen, Denk- und Entscheidungsfindungenetc. Schwierige Bewertung (Personal; fach, berufs-spezifische Fähigkeiten, psychologische und soziale Begabungen ---------------------------------------------- Organisationskultur: „A pattern of shared basic assumptions that the group has learned as it solved ist problems of external adaptation and internal integration, that has worked well enough to be considered valid and, therefore, to be taught to new members as the correct way to perceive, think, and feel in relation to those problems.“ (Schein 1992, S. 12) 
  • Welche Kompetenzen gibt es, die zu den Orgnaisationalen Fähigkeiten gehören? Einzelne Ressourcen sind für sich genommen eher wenig produktiv 1. Organisationale Kompetenzen (oder Fähigkeiten) Fähigkeiten eines Unternehmens eine spezielle produktive Aktivität auszuführen 2. Differenzierungs-kompetenz Kompetenzen die den Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten ausmachen 3. Kern-kompetenzen leisten überproportionalen Beitrag zur Generierung von Kundennutzen bilden die Grundlage für den Eintritt in neue Märkte
  • Unterschied zwischen Ressourcen und Kompetenzen Ressourcen: Was haben wir? Kompetenzen: Was können wir gut?
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  • Terminologie von Strategischen Fähigkeiten Strategische Fähigkeiten; Fähigkeit so zu agieren, dass man auf dem Markt überlebt und erfolgreich ist. Schwellenressourcen; nötigen Ressourcen, die notwendig sind um die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen und so zu überleben Schwellenkompetenzen; Aktivitäten und Prozesse, die nötig sind um die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen und so zu überleben. Einzigartige Ressourcen; Ressourcen, die die Einzigartigkeit des Produktes untermaueren und für Konkurrenten nur schwer zu erlangen/imitieren sind. Kernkompetenzen; Kompetenzen, die die Einzigartigkeit des Produktes untermaueren und für Konkurrenten nur schwer zu erlangen/imitieren sind.
  • In welchen Funktionsbereichen können besondere [strategische] Fähigkeiten auftauchen? 1. Unternehmenszentrale (Finazmanagement/Koordnation von Sparten usw.) 2. Managementinformation (Umfassendes MIS-Netzwerk verbunden mit Entscheidern im Management) 3. F&E (Fähigkeit angewandter Forschung/Innovative Produktneuentwicklung/Kurze Entwickl.zy) 4. Fertigung/Produktion (Effiziente Massenfertigung/Kapazitäten zur ständigen Prozessverbesserung/Produktionsflexibilität und Anpassungsgeschwindigkeit) 5. Produktdesign 6. Marketing (Markenmanagent/Förderung des Qualitätsmanagement/Reaktion auf Trends) 7. Vertrieb und Distribution (Effiziente Abwicklung von Verkäufen/Schnelligkeit bei Bestellprozessen/Qualität und Effektivität des Kundendienstes)
  • Was ist ein Wertnetzwerk? Ein Wertnetzwerk stellt die interorganisatorischen Verbindungen und Beziehungen dar, die zur Erstellung von Produkten notwendig sind.
  • Was ist Benchmarking? Und welche Möglichen Probleme gibt es? Überbetrieblicher Vergleich von strategischen Fähigkeiten Formen: A) Historisches Benchmarking Vergleich der aktuellen Leistungen mit eigenen historischen Leistungen; wenig aussagekräftig, denn ausschlaggebend ist die Entwicklung der Konkurrenz. B) Brachen/Sektoren-Benchmarking Vergleich mit Organisationen der gleichen Branche (Polizei vergleicht nur ländliche Räume mit einander) C) Klassenbesten-Benchmarking Vergleich mit der Leistung der Klassen-Besten (British Airways lernt von Formel 1) Mögliche Probleme: a) Verzerrte Messungen b) Oberflächliche Vergleiche
  • Was ist unter Architektur von Fähigkeiten zu verstehen? 1. Bergrenztes Wissen darüber, warum einzelne Unternehmen auf Dauer Fähigkeiten besser schaffen und umsetzten können als andere. 2. Struktur der Fähigkeiten Organisatorische Routinen: Fähigkeiten von Personen/gruppen koordinierte Aufgaben durchzuführen, ohne Ständige Anweisungen zu erhalten. Hierarchie der Fähigkeiten: komplexe Fähigkeiten können disaggregiert werden.
  • Wie gliedert sich ein Gewinnpotential von Ressourcen und Fähigkeiten Gewinnpotential einer Fähigkeit/Ressource: A) Ausmaß des etablierten Wettbewerbsvorteils Seltenheit/Knappheit Bedeutung/Relevanz B) Nachhaltigkeit des Wettbewerbsvorteils Dauerhaftigkeot Übertragbarkeit Reporduzierbarkeit C) Nutzbarkeit/Aneigenbarkeit Eigentumsrechte Relative Marktmacht Integration der Ressource
  • Welche Bedeutung hat Kosteneffizienz? Welche möglichen Quellen der Kosteneffizienz gibt es? Die Kosteneffizient ist eine der wichtigsten strategischen Fähigkeiten 1. Größenvorteile 2. Beschaffungskosten 3. Produkt/Prozessdesign 4. Erfahrungen
  • Was sagt die Erfahrungskurve aus? Die Erfahrungskurve sagt aus, dass die mit jeder zusätzlich produzierten Outputeinheit die gewonnenen, kumulierten Erfahrungen zur Reduzierung der Stückkosten führen. Verlauf: Exponentieller Zerfall.
  • Wie werden Ressourcen- und Fähigkeiten analysiert? Schritt 1: Identifizierung der Kernressourcen/Fähigkeiten Nachfrage und Angebotsseite sowie Wertschöpfungskette analysieren Schritt 2: Beurteilung der Ressource/Fähigkeiten Bedeutung der Ressource innerhalb der Branche Ermittlung relativen Stärke (in der Realität) Schritt 3: Entwicklung von Strategieimplikation Ausnutzung von Kernstärken Management der Kernschwächen Umgang mit überflüssigen Stärken
  • Wie sieht eine Auswertungsmatrix der Bewertung von "Ressourcen und Fähigkeiten in der Praxis" aus? Parameter: Relative Stärken des Unternehmens Strategische Bedeutung Stärken Ergeben als Martix die Felder Überflüssige Stärken Kernstärken Irrelevanter Bereich Kernschwächen
  • Welche ARTEN der Entwicklung von Ressourcen und Fähigkeiten gibt es? 1. Umfang der Ressourcenausstattung und Fähigkeiten Bündelung, Anreicherung, Ergänzung, Erhaltung von Ressourcen 2. Vervielfältigung von Fähigkeiten
  • Wie sieht die Entwicklung neuer Fähigkeiten in der Realität aus? Welche Grenzen gibt es bei der Entwicklung von neuer Fähigkeiten? Grenzen der Entwicklung neuer Fähigkeiten Pfadabhängigkeit Starrheit von Organisatorischen Fähigkeiten (z.B. Routinen) Entwicklung neuer Fähigkeiten Fusionen und Übernahmen Strategische Allianzen Fähigkeitsinkubatoren Sequentielle Produktentwicklung
  • Was ist im Sinne der des strategischen Managements unter Fähigkeiten zu verstehen? Unter Fähigkeiten versteht man den Ressourcen und Kompetenzen die einer Organisation zur Verfügung stehen und genutzt werden können um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.