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AB (Subject) / AAB (Lesson)
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- Heterogenität des ZR Bestandes: - Abstände: 10 cm > 60 cm - Einzelrübenmasse: 300 g – 2 000 g - Rübendurchmesser: 40 – 200 mm - Scheitelhöhen: 0 – 150 mm
- Störgrößen für die ZR Ernte: - Verunkrautung - Steine - Witterungsbedingungen enges Zeitfenster
- Anforderungen der Zuckerindustrie: - Kein Rübenblatt - Möglichst wenig anhaftende Rübenerde - Keine faulen Rüben- Keine Verletzungen
- Anforderungen des Zuckerrübenproduzenten: - Verlustarme Ernte - Effiziente Ernte (hohe Flächenleistung, geringe Verfahrenskosten) - Bodenschutz
- Teilfunktionen ZR Ernte 1. Entblättern: Trennen Blatt von Rübe (Schlegel, Kreiselentblätterer)2. Tasten: horizontale/ vertikale Führung > Einstellung Köpfdicke (Teilprozess der Qualität)3. Köpfen: Exaktköpfer > Trennung Rübenkopf vom Rübenkörper (Köpfschnitt unterhalb des grünen Blattansatzes)4. Nachputzen: Quer- und Längsputzer > Korrektur unzureichender Köpfung/ Stoffabtrennung5. Roden: Herausheben/ -drücken/ -ziehen der Rübe > Trennung Rübe vom Standort/ Boden6. Reinigen: Trennung Rübe und Beimenungen7. Sammeln: kontinuierliches sammeln im Bunker 8. Entladen: Trennen Rübe und Erntemaschine > entladen auf Transportfahrzeug oder Feldrandmieten
- Arbeitsqualität ZR Erntemaschinen: - Köpfqualität: nicht, zu hoch, richtig, zu tief, schräg- Masseverluste: oberirdisch, unterirdisch, Wurzelbruch- Beschädigung Rübenoberfläche
- Möglichkeiten Rübenreinigung - Über Schare weniger Erde aufnehmen- Hubrad und Rüttler - Tiefes Roden vermeiden- Reinigung nach Roden: Siebsterne- Siebketten- Sternwalzen/ Wendelwalzen- Mietenlagerung > Abtrocknung Erde(10% bessere Abreinigung)
- Ernteverfahren - Einphasig > KRB (gezogen,SF)- Zweiphasig > 1. KR, 2. LB (LB SF)- Dreiphasig > 1. K, 2. R, 3. B
- Körnerkonservierung Verfahren - Erhöhung Säuregrad- Wärmenutzung = Kühlung- Sauerstoffabschluss - Wasserentzug- Kontakttrocknung Konvektionstrocknung Strahlungstrocknung Belüftungstrocknung
- Belüftungstrocknung - Trocknungsluft nicht erwärmt > Außenluft TKorn>TLuft- Belüftung im Lager > hohe Luftengen nötig, lange Trocknungszeiten- Pro Belüftungsvorgang > 1% Luftfeuchtegehalt senken- Belüftungsgeschwindigkeit <0,1m/s > Energieaufwand gering(Belüftungskanäle so, dass 10m/s nicht überschritten wird)
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- Körnerkühlung - Außenluft technisch kühlen und in Lager eingeblasen- Luftgeschwindigkeit <0,2m/s- Danach geringe Temperaturanhebung > Kondensation vermeiden
- Satztrockner - Vorteile: billige Bauweise und einfach in Gebäude zu installieren, Behälter auch als Lager nutzbar, Behälter im Eigenbau erstellbar - Nachteile: Während Befüllung und Entleerung kein Trocknungsbetrieb. Untere Trocknungsschicht wird übertrocknet, obere Trocknungsschicht wird zuletzt getrocknet. Gefahr der Kondensation der Trocknungsluft im Betrieb und Bildung von Nassschichten an der Oberfläche der Getreideschüttung. Insgesamt wenig effizienter Einsatz der Warmluft Geringere Trocknungslufttemperatur Extra Kühlzeit erforderlich. Bei großer Behälterhöhe hohe Gebläseleistung wegen hohem Druckwiderstand erforderlich.
- Durchlauftrockner > Hochbehälter-Schachttrockner - Vorteile: Energiesparend, Kühlzone kann nachgeschaltet werden, kontinuierlicher Betrieb, geringe Schichtdichten - Nachteile: hohe Investition
- Durchlauftrockner > Dächertrockner - Vorteile: geringe Schichthöhen zwischen zwei Dächerreihen, deshalb geringer Luftwiderstand, Trocknungsgut wird bewegt, saatgutrein, Kühlzone integrierbar - Nachteile: hohe Investitionen, bei Chargenwechsel Anlaufphase lang
- Trocknungsvorgang im h-x-Diagramm beschreiben Bei der Trocknung wird der Luft durch die Temperaturerhöhung Energie zugeführt, somit erhöht man auch die Enthalpie. Diese bleibt nach der Trocknung unabhängig von der relativen Luftfeuchte konstant
- Pflugsohlenverdichtung über die Jahrzehnte Allgemein: Der Oberboden wird immer gelockert und ist von dem Unterboden verschieden, dazwischen liegt die Pflugsohle (meist stark verdichtet). Mit zunehmender Bodendichte sinkt das Porenvolumen. 1952 war der Oberboden noch nicht so stark gelockert, die Bodendichte lag bei 1,52g/cm31982 war der Oberboden stärker gelockert. Zudem lag die Pflugsohle tiefer(tieferer Eingriff in Boden); Nachteilig: schwerere Geräte haben den Unterboden stärker verdichtet -> höhere Bodendichte 2002 Bearbeitungshorizont -> kaum Sprung zwischen Oberboden und Unterboden aufgrund einer verdichteten Pflugsohle.Grund: Verbesserungen der Technik und durchdachte Fruchtfolgegestaltung.
- h-x-Diagramm beschreiben Körnerkonservierung Schritt: Eine Erwärmung der Luft von 10 auf 45 Grad, bewirkt, dass die relative Luftfeuchte auf 10 % reduziert wird und das Sättigungsdefizit der Luft ansteigt. Das führt dazu, dass das Wasser aus dem Korn verdunstet, also gasförmig wird und die Luft befeuchtet wird. Schritt: Dadurch das die Luft mit Wasser beladen wird, steigt die relative Luftfeuchte wieder auf ca. 90%. In dem Trocknungsvorgang wurden 10 Gramm (15,2g- 5,2g x-Achse) H20 aufgenommen. Bei der Trocknung wird der Luft also Energie zugeführt durch die Temperaturerhöhung Somit erhöht man auch die Enthalpie. Diese bleibt nach der Trocknung unabhängig von der relativen Luftfeuchte konstant. Die Temperaurerhöhung in Grad ist nicht immer gleich der Enthalpieerhöhung!Bei einer Erhöhung um 32°C Enthalpie von 32 KJ/KG Luft aberBei einer Erhöhung um 74°C Enthalpie von 73 KJ/Kg Luft
- Erosion im Ackerbau Definition - Abtragung Bodenteilchen - Transport hangabwärts oder durch offene Landschaft über längere oder kürzere Distanzen oder kürzere Distanzen- Tritt sehr unregelmäßig und örtlich begrenzt auf- Wasser- Wind
- Erosionsformen Flächenhaft Formen Spritzwassererosion(„Splash-Erosion“) Linienförmig 1.Rillen(2-10 cm), 2.Rinnen(10-40 cm), 3.Gräben(>40 cm)
- Natürliche Einflussfaktoren Bodenerosion - Klima- Boden - Geländebeschaffenheit - Steine auf der Oberfläche - Humus - aktives Bodenleben
- Einfluss Bewirtschaftung Bodenerosion - Hanglänge > Flurgestaltung, Geometrie und Größe der Ackerfläche- Kulturarten > Vielfalt und Abfolge- Bearbeitungssystem > Bestellweise und –intensität- Bearbeitungsrichtung > quer zum Hang
- Folgen Bodenerosion - Verlust von fruchtbarem und humosem Boden - Beeinträchtigung der Bodenfunktion - Nähr-und Schadstoffe gelangen in angrenzende Gewässer und Ökosystemen > Nährstoffmangel bei den Pflanzen - Evt. Überflutung Straßen und Gebäude mit Erde - Ernteausfall - Verlust von Mineraldünger
- Maßnahmen zur Vermeidung Bodenerosion - vielfältiger Fruchtfolgen, Zwischenfrucht, Untersaat - Durchführen der Querbewirtschaftung - Vermeiden von Bodenverdichtungen - Zuführen organischer Substanz und Kalken - Weniger intensive Bodenbearbeitung - Hang-und Parzellenteilung
- Zwischenfruchtanbau Definition - Feldfrucht, die zwischen anderen zur Hauptnutzung dienenden Feldfrüchten als Gründüngung oder zur Nutzung als Tierfutter angebaut > Durch den Zwischenfruchtbau wird die Fruchtfolge erweitert und somit verbessert
- Anbauziele ZF - Verbesserung und Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit - Verbesserung der Nährstoffversorgung - Boden-und Gewässerschutz - Unkrautunterdrückung - Futternutzung
- Anbauformen ZF Kriterien: - Bodenart und -bearbeitung - Klima - Fruchtfolge (Erntezeitpunkt Vorfrucht und Anbauzeitpunkt Folgefrucht) - Gesamtkosten - Anbauziel Winter-(Weidelgras, Rotklee)/ Sommerzwischenfrüchte (Untersaat: Kleegras, Wiesenrispe; Stoppelsaat: Ölrettich,Senf)
- Kosten ZF - Lohn- Maschinen- Saatgut- AnbauBeispiel: Winterweizen, Wintergerste, Ölrettich, Zuckerrübe
- Greening Definition - Bestandteil der Direktzahlungen an Landwirte - Entstanden durch Reform 2015 - Vorgaben zur ökologischen Landbewirtschaftung - 30% der Mittel der Direktzahlungen - Verankert in der ersten Säule der GAP
- Dauergrünland(Greening) - Natürlich entstanden, Gras-oder Grünfutterpflanzen und 5 Jahre nicht in der Fruchtfolge
- Anbaudiversifzierung Greening - Betriebe bis 10ha → befreit- Betriebe mit 1030ha → Mindestens 2 Kulturen (Hauptkultur nicht über 75%)- Betriebe über 30ha → Mindestens 3 Kulturen, Hauptkultur < 75% d. Ackerfläche, Ersten beiden Kulturen < 95% der Ackerfläche
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- Hybridweizen Bedeutung Weizen - Nach Mais und Reis die wichtigste Kulturpflanze Konsum Weltweit 1993/94 ca. 552,5 Mio.t Erwarteter Konsum 2017/2018 ca. 737,5 Mio.t- Anbaufläche Weltweit > ca. 220Mio. ha.- Anbaufläche Weltweit für Hybridsorten > ca.500.000ha- weniger als 1% des gesamten Anbaus weltweit
- Vorteile Hybridsorten - Höhere Erträge - Höhere SresstoleranzzB. gegen Trockenstress in trockeneren Anbaugebieten - Höhere Ertragsstabilität - Wachsende Weltbevölkerung/Anbaueffizienz neue Anbauflächen - Markterschließung/Anbaukontrolle
- Marktreife der Hybridsorten - Bisherige Sorten ca. 10%Ertragssteigerung (Bei Hybridroggen bis zu 280%möglich)- Jedoch 60% höhere Anbaukosten Für eine Flächendeckende Markteinführung benötigen die Saatguthersteller effizientere Produktionsmöglichkeiten unter lukrativen Produktionskosten
- Heterosis-Effekt - Leistungsüberlegenheit einer Heterozygoten F1Nachkommenschaft über das Mittel ihrer Homozygoten Elternlinien „Hybrid-Idee“> Population mit 100%- Heterozygotie ist Leistungsfähiger als eine im Hardy-Weinberg-Gleichgewicht!- Zusammenhang zwischen Inzuchtdepression und Inzuchtkoeffizient CMS-System: (Cytoplasmatisch Männliche Sterilität) > MutationBei Weizen sind Restorernotwendig, um am Ende das F1 Hybridsaatgut durch eine Selbstbestäubung zu erhalten
- CMS-System: (Cytoplasmatisch Männliche Sterilität) > Mutation Vorteile- Keine transgene Pflanze (keine artfremden Gene im Kern) - 100 % Kontrolle der KreuzungNachteile - Sehr großer Aufwand (Natürliches Produktionssystem muss überwunden werden) •Ständiger Neukauf von Saatgut - Bei Überführung von CMS aus Artverwandten werden teils unerwünschte Gene mit transferiert - Für Hybridsorte müssen zusätzlich sowohl Maintainerals auch Restorer erhalten werden
- Gametozide: chemisch induzierte Pollensterilität, Bestäubung durch den VaterVorteile- man benötigt kein CMS-System und keine RestorerNachteile - Chemikalieneinsatz (In Deutschland nicht zugelassen)
- Was regelt die DV - die Anwendung von Düngemitteln, Boden-Hilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis beim Düngen- Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeld geahndet- Gegebenenfalls Prämienkürzungen im Rahmen der Cross Compliance
- Warum neue DV - Hohe Nitratbelastung des Grundwassers und Luftbelastung- Insbesondere in veredelungsstarken Regionen veredelungsstarken Regionen- Klage der EU-Kommission: Vertragsverletzungsverfahren aufgrund unzureichender Regelung der geltenden DV
- Wichtigste Regelungen DV Sperrfrist für Düngemittel mit wesentlichem NGehaltKeine Ausgleichsdüngung mehr zu Stroh! - 15. Dezember –15. Januar für Festmist von Huf-oder Klauentieren sowie Kompost- Sperrfristverschiebung bis zu 4 Wochen möglich
- Düngebedarfsermittlung - Vor Aufbringen wesentlicher Nährstoffmengen ist der Düngebedarf der Kultur für jeden Schlag/ Bewirtschaftungseinheit zu ermitteln - Insbesondere bei Stickstoffs-und Phosphorbedarfsermittlungen verschärfte Regelungen
- Stickstoffbedarfsermittlung - Neu: N-Nachlieferung aus organischer Düngung des Vorjahres (Vorher an GV/ha gekoppelt), Ertragsniveau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre, Humusgehalt - N-Saldo: ab 2018 max. 50 kg N/ha (3-Jahresmittel, vorher waren 60kg erlaubt) Deutschlandweit gleiche Bedarfswerte: wenig Beachtung der Bodengüte
- Düngebedarfsermittlung (Phosphat) - Düngebedarfsermittlung nach: Zu erwartendem Ertrag Standortbedingungen Anbaubedingungen Phosphatgehalte des Bodens
- Organische Dünger - max. 170 kg Ges.-N/ha an organischen Düngemitteln - Bodennahe Ausbringung von flüssigen organischen Düngern ab 2020 >Verbotene Ausbringtechniken: Prallteller, Drehstrahlregner- Auf unbestelltem Acker Einarbeitung innerhalb von 4 Stunden - Lagerkapazitäten 6 Monate für Gülle, Jauche, Gärreste 2 Monate für Festmistvon Huf-oder Klauentieren 9 Monate für Betriebe > 3GV/ha und für Betriebe ohne eigene Fläche
- Abstandsauflagen zu Gewässern - Ausbringverbot für N-/P-haltige Stoffe an Gewässern: >4m zwischen Ausbringungsfläche und Gewässern >1 m wenn Streubreite der Arbeitsbreite entspricht oder Grenzstreueinrichtung vorhanden ist >5 m bei Hangneigung ab 10 %
- DüV Auswirkungen auf den Pflanzenbau - Verschärfungen (auch veredelungsschwache Regionen)- Maßnahmen sollen Emissionen und Auswaschungen verringern - Um Einbußen zu vermeiden, muss Steigerung der Nährstoffeffizienz erreicht werden- Insbesondere viehhaltende Betriebe müssen Düngepraxis an neue DÜV anpassen - Status quo: unter 50 % desStickstoffdüngers kommt im Aufwuchs an. "Wirkungsgrad" muss erhöht werden. Das muss durch verbessertes Stickstoffmanagement erfolgen- Höhere Bedeutung von Blattdüngern
- Zukunft intensiver Fruchtfolgen > Definition - Fruchtfolgen > Vegetationszeit max. ausnutzen, bodenbürtige Schaderreger eindämmen, Vorfruchtwirkungen nutzen (Ordnungsprinzip für alle ackerbaulichen Prinzipien) Reproduktion der Bodenfruchtbarkeit
- Heutige Situation ZF - Sehr getreidelastige, enge Fruchtfolgen resultiert aus der Ertragsfähigkeit auf dem jeweiligen Standort sowie Verwertungs-, Vermarktungsfähigkeit - schwierige Verhältnisse auf dem Weltmarkt - Bisher noch relativ großes PSM Spektrum verfügbar und sichere Wirksamkeit - Ausbau des Biomasse Anbaus zur Energiegewinnung - Jedoch Fruchtfolgen eigentlich immer vorhanden anders in Südamerika und USA dort auch Monokulturen
- Probleme ZF - Hoher Ertragsausfall Risiko bei vermehrten Wetterextremen - Steigende Anzahl an eingeschleppten Erregern - Zunehmende Resistenz gegen gängige PSM - Strengere Düngerverordnungen - Sinkendes Vertrauen und nachhaltiger Imageverlust der Landwirtschaft
- Strategien für die Zukunft ZF - Auswahl der Ackerfrüchte nach neuen Faktoren: definierte Ziele bzw. notwendige Effekte - Häufiger Wechsel Sommerung/Winterung - Häufiger Wechsel Halmfrucht/Blattfrucht - Rückführung Tierhaltung in Ackerbauregionen
- Soja ZF + gute Marktposition +hoher Öl-und Eiweißgehalt +N-Fixierung +auch auf schwächeren Standorten stark -bisher keine ausreichende Klimaadaption -Verdrängung der heimischen Leguminosen