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Entscheidungstheorie (Subject) / WiwiC (Lesson)

WiwiC

This lesson was created by eric1988.

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  • Abnehmende Sensitivität Die Wertschätzung einer bestimmten Ausprägungsdifferenz nimmt mit zunehmender Entfernung vom Bezugspunkt ab.
  • Acceptance Eine Gruppe beeinflusst sowohl das Verhalten als auch die Einstellung einer Person.
  • Adaptionsniveau Der Punkt subjektiver Indifferenz (auch Nullpunkt der subjektiven Skala), z.B. bei der Wahrnehmung und Einschätzung der Lautstärke eines Tones wird dieser weder als laut noch leise wahrgenommen.
  • Additives Modell Ein additives Präferenzmodell ist ein Modell, das die zielspezifischen Bewertungen in einer einfachen additiven und über Zielgewichte gewichteten Form aggregiert.
  • Allais-Paradoxon In einem ersten Vergleich ziehen die meisten Entscheider sichere 3.000€ einer 80%-igen Chance auf 4.000€ vor. Im zweiten Vergleich ziehen die meisten Entscheider, nachdem beide Alternativen mit 5% multipliziert wurden, die etwas geringere Chance auf einen höheren Gewinn vor.
  • Ambiguität Unsicherheit über die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Ereignisses.
  • Ambiguitätsaversion Abneigung des Menschen sich ambiguitätsbehafteten Situationen auszusetzen.
  • Anchoring und Adjustment Orientierung am Ursprungs- bzw. Richtwert (Anker) und anschließende Anpassung gemäß näherer Analyse, wobei die Anpassung zu gering bzw. zu schwach ausfällt, d.h. sich weiterhin am gesetzten Anker orientiert.
  • Anspruchsniveau Das Niveau der Leistung in einer vertrauen Aufgabe, das ein Individuum in Kenntnis seines vergangenen Leistungsniveaus ausdrücklich zu erreichen sucht.
  • A-posteriori-Wahrscheinlichkeit Die A-posteriori-Wahrscheinlichkeiten zeigen an, wie wahrscheinlich der Zustand si bei bekannter Information Ij ist.
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  • A-priori-Wahrscheinlichkeit A-priori heißt, dass sich diese Wahrscheinlichkeiten auf eine Informationsstand beziehen, der zu Beginn der Analyse, d.h. noch vor dem Einholen weiterer Informationen, vorliegt.
  • Bandbreiteneffekt Zielgewichte hängen von der Bandbreite ab (mit größerer Bandbreite geht ein größeres Zielgewicht einher).
  • Becoming-Famous-Over-Night-Phänomen Das bloße Gefühl der Vertrautheit dient als Grundlage für die Beurteilung von Berühmtheit.
  • Besitztumseffekt (Omission Bias/ Endownment Effekt) Menschen verlangen für ein Gut, das sie besitzen, einen höheren Verkaufspreis als sie bereit wären für das Gut zu bezahlen, wenn sie es sich kaufen würden.
  • Bezugspunkt Neutraler Punkt von dem ausgehend eine Bewertung der Ergebnisausprägung erfolgt. Ausprägungen oberhalb des Bezugspunkts werden als realtive Gewinne wahrgenommen, Ausprägungen unterhalb als relative Verluste. Die Bewertungen ober- und unterhalb des Bezugspunktes unterliegen einer abnehmenden Sensitivität.
  • Certainty-Effekt Sichere Ereignisse werden im Vergleich zu fast sicheren Ereignissen überproportional höher bewertet. Sicherheit ist besser als 100%-ige Wahrscheinlichkeit.
  • Chunk [engl. chunk = Brocken, Klumpen] Die Gedächtnisspanne wird in Chunks gemessen.
  • Chunking Strukturierungsmöglichkeit von Gedächtnismaterial (einzelne Informationen/ Inhalte werden zu festen Gruppen = Chunks zusammengefasst.)
  • Closed minded Eine Person ist closed minded, wenn sie nur Informationen wahrnimmt, die zu ihrem Kognitionssystem passen und somit Dissonanzen vermeiden (sogenannter Consistency seeker).
  • Commitment Ausdruck für die emotionale Bindung an eine Entscheidung, auch Selbstverpflichtung. Liegt vor wenn man emotional an der getroffenen Entscheidung hängt.
  • Common-Difference-Effekt Identischer Zustand wird in der Gegenwart stärker bewertet als in der Zukunft (siehe auch Immediately-effect).
  • Compatibility-Effekt Irrationalität, bei der die Aufmerksamkeit z.B. durch unterschiedliche Fragestellungen auf verschiedene Skalen gelenkt wird.
  • Compliance Das Verhalten wird der Gruppe angepasst, ohne dass sich die Einstellung ändert (z.B. Linienschätzungen).
  • Conditional probability fallacy Personen vertauschen bei bedingten, hohen Wahrscheinlichkeiten Bedingung und Ereignis.
  • Confirmation Bias Die menschliche Neigung, Informationen auf eine Art und Weise zu sammeln und zu verarbeiten, die den eigenen Einstellungen bzw. Vorurteilen entspricht.
  • Conjunction Fallacy Typischen Falle bei der Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten, bei der man aufgrund der höheren Repräsentativität eines gemeinsamen Ereignisses gegenüber einem darin enthaltenen Einzelereignis die subjektive Wahrscheinlichkeit des gemeinsamen Ereignisses höher einschätzt als die des Einzelereignisses.
  • Diktator-Spiel Das Diktatorspiel ist eine Variante des sogenannten Ultimatumspiels, wobei der Dikator (Spieler 1) bestimmt wie er eine fixe Geldsumme zwischen sich und einem Spieler 2 aufteilt und zwar, ohne dass letzterer Einfluss darauf hat.
  • Direct-Rating-Verfahren Die Präferenzen werden durch Vergabe von Punktwerten dargestellt.
  • Dispositionale Attribution Erfolg und Misserfolg einer Person wird auf die Ihre Fähigkeiten zurückgeführt.
  • Dispositionseffekt Spezialfall des Sunk-cost-effekt auf Aktien- und Devisenmärkten. Gewinne werden zu früh realisiert, Verluste zu spät.
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  • Dissonanz Eine Dissonanz liegt vor, wenn zu einer getroffenen Entscheidung Kognitionen entstehen, die im Widerspruch zu der Entscheidung stehen.
  • Domestic Bias Siehe auch Home Bias.
  • Dominanz Eine Alternative dominiert eine andere Alternative b, wenn die Alternative in jedem entscheidungsrelevanten Aspekt mindestens so gut wie b ist. Von strenger Dominanz wird gesprochen, wenn Dominanz vorliegt und zugleich in einem Aspekt eine echt bessere Ausprägung vorliegt.
  • Einflussdiagramm Graphische Darstellung um die drei Komponenten Ziele, Alternative und Zustände bzw. Ereignisse und deren Verknüpfungen untereinander zu strukturieren und zu visualisieren. Zur besseren Veranschaulichung erhält jede dieser Kategorien ein spezielles Symbol.
  • Ellsberg-Paradoxon Eine mit Ambiguität behaftete Spielesituation, in der die Ambiguitätsaversion von Menschen empirisch nachgewiesen wird.
  • Endowment-Effekt Siehe Besitztumseffekt.
  • Entscheidungsbaum Graphische Darstellung einer Entscheidungssituation.
  • Ergebnismatrix Tabelarische Übersicht über Ziele, Ereignisse und Unsicherheiten.
  • Erlernte Sorglosigkeit Wenn ein Akteur durch eine Reihe von erfolgreichen Engagements nicht mehr das Gefühl kennt Verluste zu erleiden, und demzufolge bereit ist, immer größere Risiken einzugehen.
  • Erwartungsnutzen/ Expected Utility [engl. = expexted utility] Der erwartete Nutzen einer Lotterie ist der Erwartungswert der entsprechenden Nutzenfunktion.
  • Exponentielle Nutzenfunktion In einer auf das Intervall [x-, x+] mit u(x-)=0 und u(x+)=1 normierten Darstellung gilt die exponentielle Nutzenfunktion u(x)=_________.
  • Fraktilmethode Methode zur Ermittlung von Nutzenfunktionen bei kontinuierlicher Skala. Bei der Fraktilmethode wird vom Entscheider verlangt, dass er Sicherheitsäquivalente für Lotterien mit den Extremausprägungen x- und x+ bei unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten angibt.
  • Framing [engl. frame = Rahmen] Die Gesamtheit des Hintergrundwissens, das notwendig ist um Wahrnehmungsprozesse kognitiv strukturieren bzw. repräsentieren zu können.
  • Framing-Effekt Die Entscheidung hängt von der Darstellung der Entscheidungssituation ab (Bsp. Bezugspunktbeeinflussung).
  • Frequentistische Interpretation Wahrscheinlichkeiten werden aus beobachteten relativen Häufigkeiten abgeleitet.
  • Fundamentaler Attributionsfehler Die Neigung von Menschen, Ergebnisse bei anderen Menschen auf deren Fähigkeiten und nicht auf die Situation zurückzuführen, d.h., wenn jemand ein gutes Ergebnis erzielt, dann ist er fähig, wenn er ein schechtes erzielt, dann ist er unfähig.
  • Fundamentalziel Das Ziel besitzt einen eigenen Wert.
  • Gamblers Fallacy Falls bei einer unabhängigen Ereignisfolge disjunktiver Ereignisse ein Ereignis mehrmals hintereinander eingetreten ist, ist die subjektive Wahrscheinlichkeit für das Eintreten der bisher nicht eingetretenen Ereignisse höher als die tatsächlich objektive Wahrscheinlichkeit.
  • Gruppenkohäsion Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe.
  • Halbierungsmethode Methode zur Ermittlung von Nutzenfunktionen bei kontinuierlicher Skala. Bei der Halbierungsmethode muss der Entscheider die Sicherheitsäqivalente zu den Lotterien mit Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent angeben.