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Wahrnehmung aufmerksamkeit 14 (Subject) / Wahrnehmung aufmerksamkeit 14 (Lesson)
Wahrnehmung Aufmerksamkeit 14
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- induktives Denken Bilden von Verallgemeinerungen (die wahrscheinlich sind, aber nicht sicher sind) aus Beispielen oder Beispielphänomenen
- deduktives Denken zu einer Schlussfolgerung aus einer Reihe von Prämissen zu folgern, wobei diese Schlussfolgerung notwendigerweise aus der Annahme folgt, dass die Prämissen wahr sind
- Fälschung Hypothesen aufstellen und dann versuchen, sie durch experimentelle Tests zu fälschen; die logisch korrekten Mittel, mit denen die Wissenschaft arbeiten sollte, nach Popper (1968)
- Ungewöhnlichkeit Heuristik eine Faustregel, die von Wissenschaftlern verwendet wird, in denen unerwartete Ergebnisse verwendet werden, um neue Hypothesen und Forschungslinien zu entwickeln
- bedingte Begründung eine Form des deduktiven Denkens basierend auf "wenn ... dann" -Sätzen
- passende Bias die Tendenz bei der Auswahlaufgabe von Wason, Karten auszuwählen, die mit den in der Regel explizit erwähnten Elementen übereinstimmen
- Syllogismus eine Art von Problem in der deduktiven Argumentation verwendet; Es gibt zwei Aussagen oder Prämissen und eine Schlussfolgerung, die sich logisch aus den Prämissen ergibt oder nicht
- Glaubensvorurteile im syllogistischen Denken die Tendenz, ungültige, aber glaubhafte Schlußfolgerungen zu akzeptieren und gültige, aber unglaubliche abzulehnen
- Prinzip der Wahrheit die Vorstellung, dass wir Behauptungen darstellen, indem wir Mentalmodel über das Wahre bilden, aber das Falsche ignorieren
- Strohmann Fehlschluss Widerlegung der Ansichten eines Gegners, indem man sie falsch darstellt
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- informelles Denken eine Form der Argumentation, die auf dem relevanten Wissen und der Erfahrung statt auf der Logik basiert
- Slip-Argument die Behauptung, dass ein harmloser erster Schritt zu einem unerwünschten Ergebnis führen wird; manchmal als Trugschluss betrachtet
- Slip-Argument die Behauptung, dass ein harmloser erster Schritt zu einem unerwünschten Ergebnis führen wird; manchmal als Trugschluss betrachtet
- Dunning-Kruger-Effekt Die Feststellung, dass weniger qualifizierte Personen ihre Fähigkeiten überschätzten als diejenigen, die besser qualifiziert sind
- Normativismus die Vorstellung, dass menschliches Denken als "richtig" oder "inkorrekt" angesehen werden sollte, abhängig davon, wie genau es bestimmten Normen oder Standards folgt (z. B. denen der klassischen Logik)
- flüssige Intelligenz non-verbale Argumentationsfähigkeit bei neuartigen Problemen
- Dysrationsalia das Versagen von vernünftig intelligenten Individuen, vernünftig zu denken und zu argumentieren
- Frage 1 Bei welcher Form des Denkens wird auf Basis einzelner Beobachtungen auf eine allgemeine Regel geschlossen? (1 aus 5) 1 Urteilen 2 Informelles Schließen 3 Deduktives Schließen 4 Problemlösen 5 Induktives Schließen Frage 1: Option 5
- Frage 2 Welche Aussagen zu den verschiedenen Arten des Schließens sind richtig? (x aus 5) 1 Bei korrektem induktivem Schließen ist die Validität des Schlusses garantiert. 2 Durch logische Induktion alleine können Hypothesen nicht als zutreffend bzw. wahr bestätigt werden. 3 Deduktives Schließen basiert auf den Regeln der formalen Logik. 4 Schließen im Alltag entspricht im Allgemeinen der Logik des deduktiven Schließens. 5 Die Prozesse beim Schließen im Alltag sind jenen des Urteilens und Entscheidens ähnlich. Frage 2: Option 2, 3, 5
- Frage 3 Welche Aussagen zu Hypothesen und zum Testen von Hypothesen sind richtig? (x aus 5) 1 Unter Konfirmation versteht man das Suchen nach Evidenz, die eine Hypothese widerlegt. 2 Unter Falsifikation versteht man das Suchen nach Evidenz, die eine Hypothese widerlegt. 3 Im Rahmen wissenschaftlicher Betätigung ist konfirmatorische Suche vor allem gegen Ende des Forschungsprozesses wichtig. 4 Im Rahmen wissenschaftlicher Betätigung ist konfirmatorische Suche für die Entwicklung einer Theorie sinnvoll. 5 Im Rahmen wissenschaftlicher Betätigung ist konfirmatorische Suche nicht sinnvoll, da es dadurch zu einer Verzerrung kommt. Frage 3: Option 2, 4
- Frage 4 Bei der 2-4-6 Aufgabe (x aus 5) 1 müssen Probanden eine Regel entdecken. 2 müssen Probanden eine vorgegebene Regel überprüfen. 3 findet ca. ein Viertel der Probanden die Lösung überhaupt nicht. 4 kann das schlechte Abschneiden der Probanden durch den Matching-Fehler erklärt werden. 5 kann das schlechte Abschneiden der Probanden durch das Phänomen der Konfirmationsverzerrung erklärt werden. Frage 4: Option 1, 3, 5
- Frage 5 Sie haben vier konditionale Schlüsse kennengelernt, z.B. den Modus ponens, bei dem aus zwei Prämissen (Wenn P, dann Q) und (P) die Konklusion (Q) gezogen wird. Welche dieser Schlüsse sind gültig? (x aus 5) 1 Bestätigung der Konsequenz 2 Ablehnung der Antezedens 3 Modus ponens 4 Modus tollens 5 Ob die Schlüsse richtig sind, hängt von den konkreten Aussagen P und Q ab. Frage 5: Option 3, 4
- Frage 6 Was lässt sich zur Akzeptanz verschiedener konditionaler Schlüsse sagen? (x aus 5) 1 Die Akzeptanz für den Modus tollens ist verhältnismäßig gering. 2 Die Akzeptanz für die Bestätigung der Konsequenz ist verhältnismäßig hoch. 3 Die Akzeptanz von falschen Schlüssen ist verhältnismäßig gering. 4 Die Akzeptanz von richtigen Schlüssen ist verhältnismäßig hoch. 5 Die Akzeptanz von logischen Schlüssen ist davon abhängig, wie leicht sich Gegenbeispiele aus dem Alltag finden lassen. Frage 6: Option 1, 2, 5
- Frage 7 Bei der Selektionsaufgabe von Wason mit den vier Karten (1968) (x aus 5) 1 kann die Leistung verbessert werden, wenn die Teilnehmer motiviert sind, die Regel zu bestätigen. 2 kann die Leistung verbessert werden, wenn die Teilnehmer motiviert sind, die Regel zu widerlegen. 3 kann die Leistung verbessert werden, wenn ein realistisches Szenario gewählt wird. 4 finden Studierende mehrheitlich die richtige Lösung. 5 tritt der Matching-Fehler auf. Frage 7: Option 2, 3, 5
- Frage 8 Nach der Theorie der mentalen Modelle von Johnson-Laird konstruieren Menschen beim Schließen mentale Modelle sowie alle Konklusionen, die formal aus diesen folgen. Welche Aussagen beschreiben Annahmen dieser Theorie? (x aus 5) 1 Mentale Modelle bilden sowohl das ab, was wahr ist, als auch das, was falsch ist. 2 Nach der Konstruktion des initialen Modells rufen Menschen schema-konsistente Informationen ab. 3 Nach der Konstruktion des initialen Modells suchen Menschen nach Gegenbeispielen. 4 Die Konstruktion mentaler Modelle ist abhängig von den begrenzten Ressourcen des Arbeitsgedächtnisses. 5 Mentale Modelle sind propositionale Konstrukte. Frage 8: Option 3, 4
- Frage 9 Welche Prinzipien gehören zur heuristisch-analytischen Theorie von Evans (2006)? (x aus 5) 1 Das Zufriedenstellungsprinzip 2 Das Relevanzprinzip 3 Das Kohärenzprinzip 4 Das Prinzip der Wahrheit 5 Das Singularitätsprinzip Frage 9: Option 1, 2, 5
- Frage 10 Welche Aussagen zum informellen Schließen sind richtig? (x aus 5) 1 Informelles Schließen ist im Alltag wichtiger als deduktives Schließen. 2 Beim informellen Schließen spielt der Inhalt von Aussagen eine Rolle, während dieser bei der formalen deduktiven Logik irrelevant ist. 3 Informelles Schließen basiert auf Wissen und Expertise anstatt formaler Logik. 4 Beim informellen Schließen spielen nicht die eigenen Überzeugungen, sondern die Ansichten von Experten eine wichtige Rolle. 5 Informelles Schließen ist binär, Aussagen werden entweder als wahr oder als falsch eingeschätzt. Frage 10: Option 1, 2, 3
- Frage 11 Menschen begehen in Untersuchungen verschiedene Fehler beim Denken, sodass man sagen könnte, sie wären irrational. Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5) 1 Die Fehler sind zum Teil dadurch begründet, dass im Labor künstliche Probleme untersucht werden. 2 Die Fehler sind zum Teil durch die Art der Präsentation der relevanten Information begründet. 3 Die Fehler sind zum Teil durch die bevorzugte Untersuchung irreführender Situationen begründet. 4 Fehler kommen nur dann zustande, wenn Menschen die Motivation fehlt, die richtige Lösung zu finden. 5 Ob Menschen als rational oder nicht rational eingeschätzt werden, hängt davon ab, was man als rational definiert. Frage 11: Option 1, 2, 3, 5