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Wahrnehmung und Aufmerksamkeit 13 (Subject) / wahrnehmung aufmerksamkeit 13 (Lesson)

Wahrnehmung aufmerksamkeit 13

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  • Entscheidung fällen eine Auswahl aus verschiedenen Optionen treffen; Wenn keine vollständigen Informationen verfügbar sind, ist eine Beurteilung erforderlich
  • Beurteilung eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, dass ein gegebenes Ereignis aufgrund unvollständiger Information auftritt
  • Basisrateninformationen die relative Häufigkeit eines Ereignisses innerhalb einer bestimmten Population
  • Konjunktion Irrtum die falsche Annahme, dass die Wahrscheinlichkeit einer Konjunktion zweier Ereignisse größer ist als die Wahrscheinlichkeit einer von ihnen
  • Repräsentativität Heuristik die Annahme, dass ein Objekt oder eine Person zu einer bestimmten Kategorie gehört, weil sie für diese Kategorie repräsentativ (typisch) ist
  • Auswirkungen Heuristik Affekt Verwenden der eigenen emotionalen Reaktionen, um schnelle Urteile oder Entscheidungen zu beeinflussen
  • Verfügbarkeit Heuristik die Faustregel, dass die Häufigkeit von Ereignissen durch die subjektive Leichtigkeit, mit der sie abgerufen werden können, genau geschätzt werden kann
  • Erkennungsheuristik mit dem Wissen, dass nur eines von zwei Objekten als Grundlage für ein Urteil anerkannt wird
  • Hiatus-Heuristik Als Faustregel gilt, dass nur Kunden, die vor relativ kurzer Zeit Waren gekauft haben, aktive Kunden bleiben
  • Verlust-Aversion die größere Sensibilität gegenüber potenziellen Verlusten als mögliche Gewinne, die von den meisten Entscheidungsträgern gezeigt werden
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  • Rahmeneffekt die Feststellung, dass Entscheidungen durch situationsbezogene Aspekte (z. B. Problemformulierung) beeinflusst werden können, die für eine gute Entscheidungsfindung irrelevant sind
  • Sunk-Cost-Effekt Investition zusätzlicher Ressourcen, um eine frühere Verpflichtung zu rechtfertigen, die sich bisher als erfolglos erwiesen hat
  • Neuroökonomie ein Ansatz, bei dem ökonomische Entscheidungsfindung im Rahmen der kognitiven Neurowissenschaften verstanden wird
  • Aufprallvorspannung Überschätzung der Intensität und Dauer negativer emotionaler Verlustreaktionen
  • Auslassung Bias eine voreingenommene Präferenz für das Risiko, durch Untätigkeit Schaden zu erleiden, im Vergleich zur Gefahr, durch Handeln Schaden zu nehmen
  • Status quo Voreingenommenheit eine Präferenz für die Aufrechterhaltung des Status quo (gegenwärtiger Zustand), anstatt zu handeln, um seine Entscheidung zu ändern
  • zufrieden stellend in der Entscheidungsfindung die Strategie der Wahl der ersten Option, die die Mindestanforderungen des Individuums erfüllt
  • begrenzte Rationalitä die Vorstellung, dass Menschen so rational sind wie die Umwelt und ihre begrenzten Verarbeitungskapazitäten erlauben
  • selektive Belichtung eine Präferenz für Informationen, die bestehende Ansichten stärken und Informationen vermeiden, die diesen Ansichten widersprechen
  • Frage 1 Was versteht man unter „Entscheiden" und „Urteilen"? (x aus 5) 1 Beim Entscheiden geht es darum, aus mehreren Optionen eine auszuwählen. 2 Beim Entscheiden geht es darum, die objektiv richtige Entscheidung zu treffen, persönliche Vorlieben spielen dabei keine Rolle. 3 Der Fokus beim Urteilen liegt auf der Akkuratheit. 4 Urteilen ist oft Teil eines Entscheidungsprozesses. 5 Beim Urteilen geht es darum, die Wahrscheinlichkeit verschiedener Ereignisse - auf Basis unvollständiger Information - einzuschätzen. Frage 1: Option 1, 3, 4, 5
  • Frage 2 Welche Aussagen zum Bayes' Theorem sind richtig? (x aus 5) 1 Es handelt sich dabei um ein normatives Modell des Urteilens. 2 Das Theorem vernachlässigt die Basisrate. 3 Das Theorem beschreibt, wie Menschen urteilen und nicht, wie sie urteilen sollten. 4 Es beantwortet die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Ereignis unter den verfügbaren Daten eintritt. 5 Es beantwortet die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass bestimmte Daten beobachtet werden, wenn ein Ereignis eintritt. Frage 2: Option 1, 4
  • Frage 3 Welche Aussagen zur Basisrate sind richtig? (x aus 5) 1 Die Basisrate entspricht der Ausgangswahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Ereignis (z.B. einer Krankheit). 2 Die Basisrate entspricht der relativen Häufigkeit, mit der ein Ereignis in einer Population auftritt. 3 Menschen neigen dazu, die Basisrate zu ignorieren. 4 Menschen neigen dazu, sich bei Entscheidungen auf die Basisrate zu konzentrieren und weitere Hinweisreize zu vernachlässigen. 5 In der Taxi-Studie von Kahnemann entspricht die Basisrate dem Anteil grüner bzw. blauer Taxis in der Stadt. Frage 3: Option 1, 2, 3, 5
  • Frage 4 Angenommen, Frau X wird gefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass sie an Brustkrebs oder an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Sie überlegt kurz, und es fallen ihr sofort einige Fälle von Brustkrebs aus dem persönlichen Umfeld und aus den Medien ein, sie kann sich aber nicht an einen Fall von Bauchspeicheldrüsenkrebs erinnern. Dann (x aus 5) 1 wird sie die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs höher einschätzen als für Bauchspeicheldrüsenkrebs. 2 wird sie die Ankerheuristik für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten nutzen. 3 wird sie die Repräsentativitätsheuristik für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten nutzen. 4 wird sie die Verfügbarkeitsheuristik für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten nutzen. 5 wird sie eventuell einen Konjunktionsfehler begehen. Frage 4: Option 1, 4
  • Frage 5 Herr Y wird von seinem Nachbarn als schüchterne, zurückgezogene Person beschrieben, die zwar hilft, wo sie kann, sich aber im Allgemeinen nicht sonderlich für andere Menschen und die Realität interessiert. Herr Y sei zudem bescheiden, habe ein großes Bedürfnis nach Ordnung und Struktur und sei detailversessen. Angenommen, die Probanden einer Studie sollen einschätzen, ob Herr Y eher ein Bauer oder ein Bibliothekar ist. Welche Vorhersagen lassen sich dann machen? (x aus 5) 1 Die Probanden werden wahrscheinlich mehrheitlich davon ausgehen, dass Herr Y ein Bauer ist. 2 Für die Einschätzung werden sie wahrscheinlich auf die Ankerheuristik zurückgreifen. 3 Für die Einschätzung werden sie wahrscheinlich auf die Repräsentativitätsheuristik zurückgreifen. 4 Für die Einschätzung werden sie wahrscheinlich auf die Verfügbarkeitsheuristik zurückgreifen. 5 Die Probanden werden sich bei der Einschätzung an der Basisrate orientieren. Frage 5: Option 3
  • Frage 6 Welche der folgenden Aussagen sind Annahmen des Ansatzes der Fast-and-frugal Heuristiken? (x aus 5) 1 Menschen haben zwar prinzipiell genug Kapazitäten, um richtige Einschätzungen zu treffen, greifen aus Faulheit aber auf einfache Heuristiken zurück. 2 Menschen berücksichtigen die Struktur der Umwelt beim Einsatz von Heuristiken. 3 Durch den Einsatz von Heuristiken können zwar schnell auf Basis weniger Information 4 4 Vorhersagen getroffen werden, diese sind aber meist wenig akkurat. Menschen lernen, wann welche Heuristik erfolgreich eingesetzt werden kann. 5 Die Komplexität von Vorhersagen wird reduziert durch eine einfache Verrechnung einer Vielzahl an Informationen. Frage 6: Option 2, 4
  • Frage 7 Nach den Zwei-Prozess-Theorien (x aus 5) 1 generiert System 1 schnelle, intuitive Antworten. 2 überwacht System 2 die Antworten von System 1. 3korrigiert System 2 die Antworten von System 1. 4 arbeitet System 1 unbewusst, automatisch und parallel. 5 arbeitet System 2 bewusst, kontrolliert und seriell. Frage 7: Option 1, 2, 3, 4, 5
  • Frage 8 Welche Aussagen zum Parallel Constraint Satisfaction Model sind richtig? (x aus 5) 1 Für System 1 wird ein konnektionistisches Modell mit interaktiver Aktivationsausbreitung gewählt. 2 Eine zentrale Rolle spielt das Gestaltprinzip der Kohärenzmaximierung. 3 Die Zeit, die für eine Entscheidung benötigt wird, ist abhängig von der Widersprüchlichkeit der Information. 4 Es erfolgt ein automatische Abwägung verschiedener konkurrierender Interpretationen, wobei eine schließlich hervorgehoben wird. 5 Im Rahmen des Urteilsprozesses kann es zu einer Umbewertung von Informationen kommen. Frage 8: Option 1, 2, 3, 4, 5
  • Frage 9 Welche Aussagen zur Erwartungs-Nutzen-Theorie von Von Neumann und Morgenstern (1947) sind richtig? (x aus 5) 1 Es handelt sich dabei um eine normative Theorie des Entscheidens. 2 Beliebige Entscheidungen können als Auswahl zwischen Lotterien aufgefasst werden. 3 Die Theorie ist nur sinnvoll, wenn es um finanziellen Nutzen geht. 4 Die Option mit dem geringsten Risiko eines Verlustes sollte gewählt werden. 5 Die Option mit dem höchsten erwarteten Nutzen sollte gewählt werden. Frage 9: Option 1, 2, 5
  • Frage 10 Nach der Prospect Theorie (x aus 5) 1 wird ein Gewinn von 200 Euro typischerweise mehr als doppelt so positiv bewertet wie ein Gewinn von 100 Euro. 2 wird ein Verlust von 200 Euro typischerweise mehr als doppelt so negativ bewertet wie ein Verlust von 100 Euro. 3 werden Auszahlungen als Abweichungen von einem Referenzpunkt bewertet. 4 sind Menschen typischerweise stärker sensitiv auf potenzielle Verluste als potenzielle Gewinne. 5 unterschätzen Menschen die Wahrscheinlichkeit seltener Ereignisse. Frage 10: Option 3, 4
  • Frage 11 Satisficing bedeutet (1 aus 5) 1 dass eine Person die beste Option aus einer Auswahl an akzeptablen Optionen wählt. 2 dass unter Risiko die sicherste Option gewählt wird. 3 dass eine Person die erste Option wählt, die ihre minimalen Ansprüche erfüllt. 4 dass eine Person schrittweise die Anzahl der Optionen reduziert, bis nur mehr eine übrig bleibt. 5 dass die Auswahl einer Option auf dem Aufwands-Akkuratheits-Kalkül basiert. Frage 11: Option 3
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  • Frage 12 Welche Aussagen zum Rekognitions-Priming Entscheidungsmodell sind richtig? (x aus 5) 1 Das Modell beschreibt, wie Experten z.B. bei der Arbeit Entscheidungen treffen. 2 Das Modell untersucht Entscheidungsprozesse im Alltag. 3 Das Modell ist in fast allen Situationen, in denen Entscheidungen getroffen werden, anwendbar. 4 Nach dem Modell werden Situationen danach bewertet, ob sie typisch sind oder nicht. 5 Nach dem Modell wird meist nur eine einzige Option abgerufen und genauer analysiert. Frage 12: Option 1, 2, 4, 5