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Philosophie der Wirtschaft - Ökonomie und Zeit (Subject) / Begriffe (Lesson)
Definitionen
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- Wie wird bei Augustinus Zeit definiert? Zeit steht nie still und ist geprägt durch vorübergehende Vorgänge
- Wir wird bei Augustinus Ewigkeit definiert? Ewigkeit ist nicht vergänglich und ist immer gegenwärtig. Alles Vergangene wird von Zukünftigem verdrängt Alles Zukünftige folgt aus dem Vergangenen
- Wie wird bei Augustinus Zeit gemessen? Vergangene, Gegenwärtige + Zukiünftige Zeit Lange und kurze Zeit nur für vergangene und zukünftige Zeit möglich Messung von Zeit im Vorübergehen, also Wahrnehmung von Zeiträumen Man misst längere Zeiten an kürzeren Man misst die Zeit mit Hilfe von Eindrücken oder Vorstellungen im Geist Der Geist erwartet, merkt und erinenrt sich
- Wie werden bei Augustinus die 3 Zeiten definiert? 1. Gegenwart des Vergangenen = Erinnerung 2. Gegenwart des Gegenwärtigen = Anschauung 3. Gegenswart des Zukünftigen = Erwartung
- Definition: "Euphemismus" Beschönigung des Vokabulars Bourdieu: "indem man sagt, dass man es nicht sagt"
- Definition: "Habitus" (nach Bourdieu) Habitus umfasst die objektive Kategorisierung von Angehörigen bestimmter sozialer Klassen innerhalb der gesellschaftlichen Strukturen und darüber hinaus ein auf das Subjekt bezogenes Konzept der Verinnerlichung kollektiver Dispositionen.
- Warum findet die "Neoclassical general equilibrium theory" seit über 50Jahren so große Akzeptanz in der Ökonomie? 1) gemeinsame Sprache für Ökonomen und konsistentes Konzept-Set 2) Simultane Lösung ökonomischer Probleme zwischen Gleichgewicht und Preisen in dezentralen Ökonomien 3) Berücksichtigt Interdependenz vieler Bereiche in ökonomischen Systemen und verfolgt konsistenten Faden
- Was sind die 6 Herangehensweisen für "Zeit in der Ökonomie? 1. Statik 2. Komparative Statik 3. Reversible Zeit 4. Irreversible Zeit 1 5. Irreversible Zeit 2 6. Teleologische Sequenzen - Irreversible Zeit 3
- Wie wird "Statik" definiert? Zeit nicht variabel, ein Zeitpunkt
- Definition: "Komparative Statik" Vergleich zweier Momente
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- Definition: "Reversible Zeit" Zeit hat den gleichen Status wir eine räumliche Variable; Die Richtung ist nicht einzigartig definiert, sodass die Zukunft und die Vergangenheit symmetrisch behandelt werden
- Definition "Historische Zeit" nach SAMUELSON Zeit benötigt explizite Erkennung von unterschiedlichen Stati - Vergangenheit und Zukunft - Die Asymetrie der Zeit Vergangenheit ist eindeutig Zukunft ist mehrdeutig
- Was ist das KOOPMANS' Axiom? Der Produktionsprozess ist irreversibel. Inputs können nicht von Outputs produziert werden (nur andersherum)
- Was ist das Problem bei der Neoklassik in Bezug auf Zeit? Die Neoklassik geht nur wenig ausf die Asymetrie zwischen Zukunft und Vergangenheit und der Irreversibilität der Zeitprozesse ein.
- Definition "Irreversible Zeit 1" Aufgrund asymetrischer Information wird die Zukunft und die Vergangenheit unterschiedlich behandelt. Zukünftige Geschehnisse sind unsicher, können aber mit objektiver oder subjektiver Wahrscheinlichkeit assoziiert werden, basierend auf dem Wissen aus der Vergangenheit. In der Ökonomie wird diese Art von Unsicherheit "Risiko" genannt
- Definition: "Irreversible Zeit 2" Unsicherheit: Die Zukunft kann Neuheiten enthalten, die definitiv unwissbar sind
- Definiton: "Irreversible Zeit 3" "Teleologische Sequenz" = Soziale Arte von Irreversibilität Bestimmte Ziele benötigen oft ökonomische Entwicklungen, genauer temporale Sequenzen of Entscheidungen und Aktionen. Dieses Phänomen hat zwei Eigenschaften: 1. Primäre, technologische und Produktions Strukturen müssen einer bestimmten temporalen Prdnung folgen 2. EIne Abfolge von Aktionen impliziert eine Abfolge von Preisen
- Was macht die "Neo-Österreichische Kapital Theorie" aus? - Produktionsprozess baucht Zeit - Es ist nicht möglich, neue Techniken innerhalb einer Zeitperiode einzuführen - Analysiert die Frage, wie Ökonomien sich im Laufe der Zeit ändern, wenn technischer Fortschritt auftritt In building up large amounts of capital goods and in generating the corresponding technical knowledge, irreversibility is created, which can be weakened or changed only in the very long run. The Neo-Austrian approach is appropriate for analysing evironmetal and ressource problems, because the time structure of ecological processes are at the focus of the analysis But since neo-Austrian capital theory adipted the same jmethodological principles as general euilibrium analysis, it is only able to deal with time irreveribilities 1 (risk9 and 3 (teleological sequence), and not with uncertainty.
- Was ist der "Post-Keynsianismus" - relativ neu - entstand aus der Unzufriedenheit über die dominante Neoklassik - lack of a clearly defined concept of economic processes - Umschließen Risiko und Unsicherheit
- Was ist "Evolutionary Economics"? - involves learning and adaption (risk) - involves emergence of novelty (uncertainty)
- Definition: "Risiko" Asymetrische Information über Zukunft und Vergangenheit, stochastisch vorhersehbar
- Was sind die 3 Defizite der Wirtschaftswissenschaften? 1. Natur 2. Gerechtigkeit (wird zu wenig betrachtet) 3. Zeit ( zu wenig Berücksichtigung), besonders von Irreversibilität, Unsicherheit, Unwissen, teleologischer Sequenz
- Beispiel für teleologische Prozesse in der Ökonomie? Die Produktion von Gütern, die in der Regel die zeitlich hintereinander ablaufenden Stadien Rohstoffgewinnung, Zwischenproduzkt und Endprodukt umfasst.
- Teleologische Sequenz? In der Teleologischen Sequenz (Irreversibilität 3) sind keine Neuerungen vorhanden, gibt es eine feste Abfolge bekannter Zustände und die zeitliche Umkehrung ist nicht möglich (Irreversibilität).
- Risiko? Beim Situationstyp Risiko sind keine Neuerungen vorhanden, aber es sind alle möglichen Zustände mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bekannt. Irreversibilität in komplexen Systemen, Zeitliche Umkehr wenn nur nach sehr langer Zeit möglich.
- Unsicherheit / Ungewissheit? Es sind Neuerungen vorhanden. Weder mögliche Zustände, noch die Wahrscheinlichkeiten sind bekannt. Echt Irreversibilität
- Wie entstand die Ökologische Ökonomie? Die Ökologische Ökonomie entstand in den 80er Jahren. Das Ziel war die Entwicklung neuer Konzepte und Methoden eines wissenschaftstheoretischen Ansatzes, der Unwissen berücksichtigt. Analyse und Modellierung langfristiger Interaktion zwischen Ökonomie und Umwelt. Berücksichtigung evolutionärer und historischer Aspekte
- Was ist Evolution? = Verhältnisse verbessern sich im Laufe der Zeit Ecolution ist der Prozess der Veränderung von Etwas im Laufe der Zeit
- Definition: "Statisches Gleichgewicht" = Zustand eines Systems, sodass alle Variablen immer ihren gleichen Wert beibehalten
- Definition: "Dynamisches GGW" = Serie von aufeinanderfolgenden Zuständen, die repetitiv wiederkehren
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- Definition: "Genotyp" Der Genotyp eines Systems enthält alle Möglichekeiten. In der Ökonomie: Technologie, Rohstoffausstattung, Präferenzen, Institutionen, Recht
- Definition: "Phänotyp" Der Phänotyp eines Systems enthält alle aktuellen Realisierungen. In der Ökonomie: Verwendete Rohstoffe und Technologien, hergestellte Kapitalgüter und Konsumgüter, Preise, Marktstrukturen, Einkommensverteilung.
- Genotypische Evolution ist... ...unvorhersehbar (Erfindungen, Präferenzenordnung)
- Phänotypische Evolution ist.... ... vorhersehbar (innovation, = Hauptteil der trad. Ökonomie)
- Definition: "Technischer Fortschritt" Herstellung neuartiger oder wesentlich verbesserter Produkte und Materialien, sowie Anwendung neuer Verfahren, die eine rationellere Produktion erlaubt. Gegebene Produktionsmenge mit niedrigeren Kosten herzustellen oder Größere Produktionsmenge mit gleichen Kosten herzustellen
- Definition: " Komparative Statik" Es werden 2 Situationen statische verglichen: Wie ist die Situation im GGW vor und nach dem exogenen Effekt
- Definition: "Invention" ein tatsächlich neuer Gegenstand oder eine tatsächlich neue Idee. "Erfindung"
- Definition: "Innovation" Neuerungen im technischen, sozialem und wirtschaftlichem Wandel
- Was macht den "Kapitalismus" aus? Begriff geprägt im 18./19. Jahrhundert Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung Prinzip der Gewinnmaximierung bestimmt von den Interessen der Kapitaleigentümer Kapitalbestiz als Voraussetzung für die Verfügungsgewalt von Produktionsmittel Arbeiter überwiegend besitzlos hohe Abhängigkeit der Arbeiter von Arbeitgebern/Kapitalisten
- was macht den "Kommunismus" aus? Bezeichnung für politishce Lehren und Bewegungen Ziel: Verwirklichung einer klassen- und herrschaftslosen Gesellschaft Karl Marx, Friedrich Engels Nach Marx entwickelt sich sich der Kokmmunismus schrittweise Kollektiveigentum an Produktionsmitteln im Sozialismus als ökonomische Grundlage
- Definition: "Industrialisierung" volkswirtschaftlichen Prozess, der gekennzeichnet ist durch eine signifikante Zunahme der gewerblichen Gütererzeugung (sekundärer Sektor) auf Kosten des Agrarbereichs (primärer Sektor). Die Erzeugung von gewerblichen Massengütern erfolgt mit wachsendem Maschineneinsatz in großgewerblicher, arbeitsteiliger Produktionsorganisation.
- Definition: "Proletariat" nach Marx/Engels: Lohnarbeiter ohne Besitz an Produktionsmitteln
- Definition: "Bourgeoisie" Bezeichnung der Unternehmer, d.h. Eigentümer der Produktionsmittel
- Definition: "Kairos" "günstiger Zeitpunkt (für eine Entscheidung)" Vom Kairos sprich man im Allgemeinen dann, wenn man den günstigen, den flüchtigen, den alles entscheidenden Zeitpunkt beschreiben will. Der Kairos ist etwas besonderes und Seltenes, geprägt von eminenter Tragweite. Zeit als rechte Zeit, etwas Bestimmtes zu tun, qualitative Unterschiede auf das Handeln bezogen, inhomogen, subjektiv
- Definition: "Chronos" Zeit als Kontinuum Zusammenhabg eines Nacheinanders: Füher, Jetzt, Später Ereignisse sind datierbar Zeit bewegt sich, sie vergeht Zeit ist homogen verscheidene Zeitpunkte isch vergleichbar objektiv gegeben Aufstellung einer zeitlichen Reihenfolge möglich Lebenszeit
- Definition: "Zins" Der Zins ist der Preis für die Überlassung von Kapital, bzw. Geld.
- Definition: "Effizienz" = Ökonomisches Prinzp Entscheidungskriterium, das von mehreren ökologisch gleich wirksamen Maßnahmen diejenige auswählt, die mit den geringsten volkswirtschaftlichen Kosten verbunden ist.
- Definition: "Eigendynamik" Dynamik, die von selbst entsteht und sich unabhängig von externen Effekten weiterentwickelt. Was passiert, wenn man nichts tut
- "Eigenzeit" bei Aristoteles Eigenzeit einer Sache: Wie laufen Veränderungen ab, wenn man nichts macht
- Definition: "Nachhaltigkeit" Das Prinzip der Nachhaltigkeit is die art des Wirtschaftens, bei welcher derzeitige Bedürfnisse befriedigt werden, ohne zukünftigen Generationen die Lebensgrundlage zu entziehen. Gekennzeichnet durhc langfristig orientiertes Denken und Handeln, um ein Fließgleichgewicht der natürlichen Ressourcen zu erreichen.