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Bio Nutztiere (Subject) / Einführung (Lesson)
Protozoa, Metazoa, Entwicklung und Planthelmintes...
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- Was ist die Endosymbionthen Theorie? Prokaryoten phagozitieren Prokaryoten -> nutzen deren spezifische Eigenschaften -> leben in Endosymbiose -> Erklärt die Entstehung der Eucyte
- Was ist die Eucyte? Eucyte: Zelltyp der Eukaryoten-> tierische und pflanzliche Zellen
- Was ist die Procyte? Procyte: Zelltyp der Prokaryotenzellen -> Bakterienzellen
- Was sind Argumente für die Endosymbionten Theorie? - Übergangsformen zw. Procyte und Eucyte fehlen - Mitochondrien und Plastiden entstehen nur aus Teilung Ihresgleichen -> Zelle kann sie nicht selbst bilden - Mitochondiren und Plastiden besutzen eine Doppelmembran-> als ob sie in die Wirtszelle eigedrungen wären - Mitochondrien und Plastiden enthalten wie Prokaryoten nackte und oft ringförmige DNA - Eine Amöbengattung hat anstatt Mitochondrien endosymbiontische Bakterien - Die Schnecke Plancobranchus sp. lagert Chloroplasten aus der Grünalgennharung in die Haut ein und wird damit teilweise photoautotroph
- Was sind "Molekulare Strategien" der Parasiten um vom Wirt nicht erkannt zu werden? - Surface coat: Fähigkeit der Parasiten, die antigenen Eigenschaften seiner Oberfläche bei jeder Teilung/ Vermehrung zu verändern -> Parasit wird v. Antikörpern des Wirts nicht mehr erkannt - Molekulare Mimikry: Parasit nimmt Wirtsspezifische Substanzen auf oder synthetisiert sie selbst und baut diese in seine Oberfläche mit ein -> der Parasit wird vom Immunsystem nicht erkannt sondern mit körpereigenen Zellen verwechselt -Sequestration: Parasit siedelt sich in Organen mit geringer Immunaktivität an ( Leber, Milz, Gehirn, Rückenmark) -> Parasit wird unzugänglich
- Was sind Merkmale der Porifera? Porifera: Schwämme, Porenträger - kein Nervensystem - keine Sinnesorgane - keine Muskelzellen - keine Organe - erst 1766 als Tiere erkannt, heute ca. 7.500 Arten, meist marin oder terrestrisch, sessile Lebensweise, substratüberziehend, Filtrierer
- Körperbau der Schwämme - Pinacoderm: Außenepithel -> Tafelhaut - Choanoderm: Innenepithel-> Gastrallager, Kragengeißelzellen ( Haut aus Trichtern) - Mesohyl(Mesogloea): extrazelluläre Matrix, liegt dazwischen als bindegewebsähnliche, gelartige Schicht
- Welche Zelltypen sind in das Mesophyl eingelagert? - Archaocyten: aus ihnen gehen alle anderen Zelltypen hervor - Amoebocten: sind phagocytotisch - Sclerocyten: sezernieren Skelettnadeln - Collencyten: sternförmig verzweigt, kontraktil, bilden mit Skelettnadeln ein Gerüst - Pinacocyten: begrenzen den Schwamm nach außen - Choanocyten: Kragengeißelzellen filtrieren und phagozytieren Nahrungspartikel ( Bakterien, Kleinplankton, Detritus)
- Merkmale der Bilateriaen und beuto -höhere Metazoa -bilateral symmetrisch - frei beweglich, Nahrungssuchend - Ausbildung eines Bewegungsvorderpols - Konzentration von Sinnesorganen und neuralen Strukturen -> Cephalisation - Radiärsymmetrie kann sekundär erneut entstehen (Echinodermata)
- Plathelminthes- Merkmale Plattwürmer -erstmals Tripoblastie -zwischen ektodermaler Epidermis ( Körperbedeckung) und der Entodermis (Verdauungsepithel) liegt das mesodermale Mesenchym ( auch Parenchym genannt) Epidermis ( Oberhaut) meist einschalig ursprünglich Cilien - zahlreiche Drüsen in der darunterliegenden Matrix, besonders am Vorderende - erstmals Muskulatur und Organe unter der Epidermis liegt äußerer Ring- und innerer Längsmuskulatur -> Hautmuskelschlauch -Muskulatur stabilisiert den Körper - das Cytoplasma der Parenchymzellen fungiert als hydrostatisches Skelett - mesodermales Parenchym: extrazelluläre Matrix mit verschiedenen Zelltypen und Organen
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- Verschiedene Zelltypen der extrazellulären Matrix bei Plathelminthes - Verdauungstrakt - Genitalsystem - Nervensystem - Exkretionssystem
- ZW und EW vom Fasciola hepatica Große Leberegel ZW: Schlammschnecken EW: Gallengänge von Schafen, Rindern und Ziegen; selten im Menschen
- Zwischen- und Endwirte des Dicrodellium dentriticum kleiner Leberegel EW: Schaf, Rind, Ziege, Kaninchen 1.ZW: Schnecke 2.ZW: Ameise
- Entwicklung Fasciola hepatica Geschlechtsreifes Tier in den Gallengängen der Säugerleber, bisexuelles Stadium -> EW 1. Generation zusammengestztes Ei mit der Galle in den Darm, mit dem Kot nach Außen Miracidium: freischwimmende Larve dringt in Schlamm-/ Wasserschnecke ein Sporocysten in der Atemhöhle der Schnecke (2. Generation) Ausgewachsener Redie in der Leber der Schnecken (3.Generation) Cercarie als Larve der bisexuellen (1.) Generation, frei im Wasser Cercarie werfen den Rückenschwanz ab und Kapseln sich ein, Cysten oder Cercarien gelangen in den EW
- Homonmie völlige Gleichförmigkeit und gleiche Funktion aller Segmente, ursprünglich
- Heteronomie Differenzierung einzelner Segmentgruppen, funktionsmorophologische Körperabschnitte entstehen, Tagmata
- Merkmale der Anneliden Entstehung einer sekundären Leibeshöhle -> Coelom -> Hautmuskelschlauch und Eingeweidemuskulatur können unabhängig bewegt werden Umgeben von Coelothel ( mesenchymatischen Ursprungs) paarige Coelomkammern in jedem Segment In ihrer Gesamtheit bilden sie wieder ein hydrostatisches Skelett
- Parapodien eher starre „beinähnliche“ Fortsätze, die nur wenig bewegt werden können; Seitl. Ruder etc, können auch der Atmung dienen
- Kategorien des zoologisch- taxonomischen Ordnungsprinzips Regnum Phylum Classis Ordo Familia Genus Spezies (Subspezies)
- Welche selektiven Vorteile haben Vielzeller? Vielzelligkeit ermöglicht eine Differnezierung im Körperbau -> Arbeitszeilung im Organismus -> Organe Spezialisierung ermöglicht einen sparsameren Stoffwechsel
- In welchen Schritten verlief die Entwicklung der Matazoa? Erst nur autotrophe Organismen potenzielles Schlaraffenland durch Mutationen, Rekombination entwickeln sich neue Möglichkeiten Fähigkeit andere zu fressen -> Heterotrophie entsteht zunächst entwickeln ich Herbivoren ( Krautverschlinger/ Vegetarier) -> ernähren sich von einzelligen Pflanzen Wettlauf der Waffen beginnt ->Autotrophe Organismen haben Vorteile wenn sie größer sind als räuberische Einzeller Je größer die Beute wird desto größer und stärker muss Herbivore werden -> Wachstum von Zellen ist nicht beliebig -> Übergang zu mehrzelligen räuberischen Organismen -> Metazoen
- Was ist wesentlich für die Bildung vielzelliger Organismen? Die Entwicklung einer extrazellulären Matrix -> dient dem Zusammenhalt der einzelligen Zellen untereinander
- Wie ist die extrazelluläre Matrix aufgebaut? Die extrazelluläre Matrix ist ein Teil des tierischen Gewebes aus Grundsubstanz ( Makromolekühlen) und Fasern, der zwischen den Zellen im Interzellularraum liegt -> Wasserspeichern, Leim, Bindegewebe)
- Welche unterschiedlichen Zelltypen entstehen aus den embryonalen Stammzellen? nach der Differenzierung/ Determinierung Bindegwebe Epithelgewebe Knorpelgewebe Blut Knochengewebe
- Warum entstand eine starke Zunahme der Artenvielfalt nach der Evolution der Heterotrophen? Aufgrund der Ökologischen Rückkopplung
- Merkmale der Crustacea Krebse 2 Paar Antennen Kiemenatmung Cuticula: Körperdecke aus Citin W.w. ca. 67.000 Arten
- Merkmale der Arthropoden Arthropodien ( mehrgliedige Extremitäten) Tagmatisierung ( Ausbildung von Körperabschnitten) Organkonzentration Cutikula: Körperdecke aus Chitin ( stickstoffhaltiges Polysaccharid) offenes Blutkreislaufsystem Komplexaugen Sensillen Strickleiternervensytem (ventral)