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Erziehungswissenschaft Statistik III (Subject) / Faktorenanalyse (Lesson)

Stat III Faktorenanalyse

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  • Ziel PCA Auffinden von Komponenten, die eine Gruppe von untereinander korrelierten Variablen repräsentieren Versuch die Gesamtzahl der gemessenen Daten zu vereinfachen/zu reduzieren  sucht sozusagen nach Linien in den Streudiagrammen und wiederholt dies solange bis alle Varianzanteile aufgeklärt sind
  • Voraussetzung Daten sind mind. Intervallskaliert und annähernd normalverteilt  Bereinigung nur hinsichtlich redundanter Effekte 
  • Ablauf Errechnung Korrelationsmatrix Extraktion der Faktoren  Kommunalitäten => ist bei PCA immer 1  Zahl der Faktoren  Faktorinterpretation  Bestimmung der Faktorwerte 
  • Korrelationsmatrix R enthält die Koeffizienten für die Korrelation R jeder einzelnen mit jeder anderen Ausgangsvariablen R ist immer quadratisch  Hauptdiagonale aus einsen  Werte an hauptdiagonale gespiegelt  Intervallskala erforderlich 
  • Eignung der Daten Die Daten müssen untereinander hoch korreliert sein. Dafür:  Barlett Test auf Spärizität Kaiser Meyer Olkin Kriterium KMO, KMK, MSA
  • Barlett Test auf Spärizität Hohe Korrelation der Ausgangsdaten untereinander?  schau auf die signifikanz des Test
  • KMO Sind die Daten untereinander hoch korreliert? Daten gut geeignet wenn SumR2 groß und SumP2 klein ist  > 0.9 hervorragend  > 0.6 mittel <0.5 inakzeptabel 
  • Zusammenfassung Allgemein Ausgangspunkt Korrelationsmatrix Geeignet sind Datensätze mit hoher Korrelation untereinander  KMO gibt mit Wert >0.5 an dass die Daten gut geeignet sind  Barlett Test: R sollte von Identitätsmatrix verschieden sein 
  • 2. Extraktion der Faktoren Daten sollen durch eine geringe Anzahl von Variablen beschrieben werden  möglichst vermeidung von Informationsverlust 
  • Korrelation zu Winkel Cosinus der Vektoren  Cos = Ankathete / Hypothenuse  AC(Hypothenuse) =1 => Cos = AD(Ankathete) 
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  • grafische Darstellung der Korrelationsmatrix R Umrechung in Vektoren  dann daraus extraktion der Resultante (Seil ziehen mitte)
  • Faktorladung Die Resultante wird zum Faktor  weisst eine Korrelation zu der Ausgangsvariable auf  Diese Korrelation heisst Faktorladung 
  • Zusammenfassung 2. Extraktion Erstellung Vektordiagramm  Erster Faktor = Resultante  weitere Faktoren werden rechtwinklig hinzugefügt bis Matrik vollständig repräsentiert ist Korrelation der AUsgangsvariablen (Vektoren) mit den Faktoren = Faktorladung 
  • 3. Kommunalität wird weggelassen = 1 bei PCA
  • 4. Zahl der Faktoren = Reduktion der Daten durch Faktoren => bestimmung wie viele Faktoren beibehalten werden sollen 
  • 4. Zahl der Faktoren Kriterien Kaiser Kriterium  Scree Test  Beruhen beide auf den Eigenwert der Faktoren (der Beitrag des jeweiligen Faktors zur Varianzaufklärung) 
  • 4. Zahl der Faktoren Eigenwert eines Faktors = Summe der quadrierten Ladung auf diesem Faktor (aus Faktormatrix)        Faktor 1           alle x2 aufsummieren = Eigenwert des Faktors x1   x2    x2    x2 x3    x2 x4   x2
  • 4. Zahl der Faktoren Kaiserkriterium Extraktion nur von Faktoren mit Eigenwert > 1 weil: Ausgangsvariable hat Varianz von 1  Wenn eigenwert unter 1 => klärt sie weniger als Ausgangsvariable auf und kann raus 
  • 4. Zahl der Faktoren Scree Test grafisches Verfahren  Schaue auf Knick im Graphen  erster Punkt links von Knick ist letzter zu extrahierender Faktor 
  • 4. Zahl der Faktoren Kommunalität Anteil der Varianz einer Ausgangsvariable dir durch verbleibenden Faktor erklärt werden kann  Summe der quadrierten Faktorladungen einer Variable über alle Faktoren          Faktor 1               Faktor 2 x1     x2               +        x2          = Kommunalität x1 x2                       +                      = Kommunalität x2 x3
  • 5. Faktorinterpretation / Rotation Einfache Interpretation wenn die Ausgangsvariablen auf einem Faktor hoch und auf allen anderen Faktoren niedrig laden  Meist nicht möglich => Rotation  Varimax
  • 5. Faktorinterpretation / Rotation Drehmatrix Die Varimax ermittelt für alle Dimensionen diejenigen Drehwinkel durch die die Varianz der Faktorladungen maximiert wird  Drehmatrix SPSS = Komponententransformationsmatrix  Faktorladungsmatrix mal Drehmatrix = Faktorladungsmatrix  Rotation ändert die Eigenwerte der Faktoren, nicht aber die Varianz verändert 
  • 6. Faktorwerte = der Wert den die untersuchten Personen oder Objekte in den nue geschaffenen Faktoren annehmen unterschiedliche Schätzverfahren 
  • 6. Faktorwerte Regressionsmethode von Thurstone Faktorwerte werden als Summe der z-standard Ausgangsvariablen errechnet  und mit der Faktorladung A und der Interkorrelation der Ausgangsvariablen R gewichtet 
  • 6. Faktorwerte Regressionsmethode von Thurstone Eigenschaften von Faktorwerten z-werte also positi= überdurchschnittliche Ausprägung, nega= unterdurchschnittliche Auspr Faktorenwerte sind bei Rotation unkorreliert 
  • 6. Faktorwerte Zusammenfassung Rotation des Achsensystems im Ursprung für erleichterte Zuordnung der Variablen zu den Faktoren und somit inhaltliche Interpretation  Ziel ist die Maximierung der Varianz der Faktorladungen (Varimax-Rotation) Wenn Variablen klar je einem Faktor zugeordnet werden können = Einfachstruktur  Faktorwerte = Ausprägung eines Faktors bei den Untersuchungsobjekten