63

Testtheorie (Subject) / Testtheorie (Lesson)

Testtheorie

This lesson was created by larissacassandra.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Grundidee explorative Faktorenanalyse: Mit „explorativ“ ist gemeint, dass zu Beginn die Daten vorliegen und nungeschaut wird, ob sich die Daten durch verschiedene Faktorenerklären lassen. Anders ausgedrückt, es wird exploriert,ob ausgehend von der Datenlage eine Faktorenstruktur gefundenwerden kann.
  • Testnormen: Testnormen dienen dazu, die Werte einer Person in den Vergleich zu einer (möglichst repräsentativen) Normstichprobe zu setzen.Des Weiteren stellen die verschiedenen Normen Einheiten / Maßstäbe dar, die international verständlich sind. 
  • Standardnormalverteilung: Normalverteilungen unterscheiden sich jetzt darin, welchen Mittelwertund welche Standardabweichung sie haben.Die sogenannte Standardnormalverteilung (z-Verteilung) beispielsweisehat einen Mittelwert M = 0 und eine Standardabweichung S = 1.
  • Prozentränge: Die einfachste Art und Weise anzugeben, wie der Rohwert einer Person in einem beliebigen Fragebogen zu interpretieren ist, ist eine Angabe darüber, wie viel Prozent der Vergleichsstichprobe einen niedrigen oder gleich hohen Wert haben. Genau dies macht der Prozentrang.Ein Prozentrang PR = 80 bedeutet, dass 80% der Vergleichsstichprobe einen niedrigeren oder höchstens gleichhohen Rohwert wie die untersuchte Person erzielt haben.Eine solche Aussage kann unabhängig von der Verteilungsform der Rohwerte getroffen werden.
  • T-Norm: Die T-Norm ist durch einen Mittelwert M = 50 und eine StandardabweichungS = 10 gekennzeichnet.Als Normalbereich / Durchschnittsbereich ergibt sich damit ein Intervallvon 40 bis 60 Punkten.
  • Standard-Nine-Norm (Stanine): Die Standard-Nine-Norm ist in der Regel durch einen Mittelwert M = 5und eine Standardabweichung S = 2 gekennzeichnet. Der Wertebereichder Stanine geht von 1 bis maximal 9. Andererseits ist es gar nicht Zielund Zweck, der Stanine, sich an einer Normalverteilung zu orientieren.Stanine_Normen sind nämlich nicht kontinuierlich, d.h. es gibt zumBeispiel keinen Stanine-Wert von 1,5 oder 7,25.
  • IQ-Norm: Die IQ-Norm ist durch einen Mittelwert M = 100 und eine StandardabweichungS = 15 gekennzeichnet.Als Normalbereich / Durchschnittsbereich ergibt sich damit ein Intervallvon 85 bis 115 Punkten.
  • Sensitivität: Sensitivität meint die Wahrscheinlichkeit eines positiven Testergebnissesbei tatsächlich erkrankten Personen.
  • Spezifität: Spezifität meint die Wahrscheinlichkeit eines negativen Testergebnissesbei gesunden Personen.
  • Positiver Prädiktionswert (positive predictive value [PPV]): Der Positive Prädiktionswert meint die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichvorhandenen Erkrankung bei positivem Testergebnis. 
  • Advertisement
  • Negativer Prädiktionswert (negative predictive value[NPV]): Der Negative Prädiktionswert meint die Wahrscheinlichkeit, tatsächlichgesund zu sein, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt.
  • Verbalisierte Mitteilung eines Testergebnisses: Die Mitteilung sollte 4 Kernelemente beinhalten:- Benennung des Merkmals („Lebenszufriedenheit“)- Ausprägung des Merkmals (des beobachteten Wertes) wird auf einheitliche Weise sprachlich eingeordnet („hoch“)- Erwähnung der Referenzgruppe („etwa gleichaltrige Männer“)- Mitteilung des Konfidenzintervalls („kann unter Berücksichtigung der Messgenauigkeit auch sehr hoch sein“)
  • Vorteile der internen Konsistenz: − Es muss nur eine Messung erfolgen (weniger Aufwand, keine Erinnerungseinflüsse).− Es müssen keine Parallelformen eines Tests konstruiert werden.− Das erfasste Merkmal muss zeitlich nicht stabil sein