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Klinische Aufbau (Subject) / ADHS (Lesson)
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- 3 Kernsymptome ADHS Unaufmerksamkeit Überaktivität Impulsivität
- DSM Kriterien A-F A1 6/9 AD Symptomen über mind. 6 Monate (bei Erwachsenen mind. 5 Symptome) A2 6/9 Impulsivität/ Hyperaktivität über mind. 6 Monate (bei Erwachsenen mind. 5 Symptome) B Beginn Störung vor 12 LJ C Symptome in zwei oder mehr Lebensbereichen (zu Hause, Schule, Arbeit...) E deutliche psychosoziale Beeinträchtigung durch Symptome F nicht durch andere Störung besser erklärbar
- Symptome der Hyperaktivität (6) zappelt häufig an Händen, Füßen, rutscht auf Stuhl herum steht in der Klasse oder anderen Situationen in denen Sitzenbleiben erwartet wird häufig auf läuft häufig herum oder klettert exzessiv in unpassenden Situationen häufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen / sich ruhig zu beschäftigen ist häufig auf Achse, handelt als sei er getrieben redet häufig übermäßig viel
- ADHS Symptome Impulsivität (3) platzt häufig mit den Antworten heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt ist kann nur schwer warten bis er an der Reihe ist unterbricht und stört häufig (Gespräche, Spiele anderer)
- Stärken und Ressourcen (eingeschränkt als NW Medikamente): Kinder mit ADHS sind... ideenreich, kreativ spontan bewegsungsstark, sportlich Sie erfassen situationen schnell treffen schnell entscheidungen
- Epidemiologie (3) in allen ländern gleichäufig > weltweites Phänomen Kinder und Jugendliche: 3-6%, Jungs 3:1 Erwachsene: 3-5%, Männer 1,5:1
- Komorbidität bis 40% : Depressionen, PS bis 30%: Substanzkonsumstörungen bis 20%: Angststörungen
- 4 Erklärungsansätze Komorbidität einige komorbide Störungsbidler spiegeln nur ADHS symptomatik und deren Auswirkungen wieder (Angst) Risiko für best. KS durch ADHS erhöht andere KS sind genetisch bedingte Varianten des ADHS (Borderline) einige haben gemeinsame Risikofaktoren mit ADHS (Depressionen)
- Erste Anzeichen in der Kindheit (2) starke Kindesbewegung, schiwerige Säuglinge, hohes Stimulationsbedürfnis, schlechte Esser, hohes Aktivitätsniveau und hohe Erregbarkeit ab 2. LJ: häufige Wutanfälle, Aufmerksamkeitsprobleme
- Vorschulalter grob- und feinmotorische Entwicklungsverzögerungen, extensive aber wenig intensive Umweltexploration, exzessives Klettern und rennen Konflikte mit Eltern und anderen Kindern
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- Grundschul- und Jugendalter (3) Lernstörungen, Teilleistungsschwächen, probleme Arbeitsorganisation Aufstehen, Dazwischenreden, Umhergehen Zurückweisung von Gleichaltrigen, Gefühl, anders zu sein
- Erwachsenenalter (3) hinter Möglichkeiten zurückbleiben, unbest. Arbeitsverhältnisse mehr kriminelle delikte mehr Scheidungen
- Unfallrisiko ADHS Kinder: 4x so viele Unfälle behandelte ADHS Patienten: keine erhöhte Rate
- Verlaufsstudie Biedermann (3) 38% Kinder mit ADHS auch noch Diagnose mit 19 72% zumindest noch 2/3 der symptome 90% zeichen kl. bed. Beeinträchtigung
- Entwicklungsverläufe Unaufmerksamkeit, Komorbidität, Impulsivität+ Hyperaktivität Unaufmerksamkeit: Vorschulalter niedrig, ab Schulalter bis Erwachsenen sehr hoch Komorbidität: steigt leicht an, mittelhoch im Erwachsenenalter Impulsivität+ Hyperaktivität: hoch im Vorschul- und Schulalter, sinkt ab Jugend und ist rech niedrig bei jungen Erwachsenen und Erwachsenen
- 3 Verlaufsformen Remission bis Adoleszenz Forbestehen von voll oder residual ADHS mit weniger Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörung gleich Fortbestehen der ADHS mit komorb. Störungen, Delinquenz und Suchterkrankungen
- Prädiktoren für Persistent und höhere Remissionsraten Verhaltensstörunge, Aggressivität und hyperkinetisch imp. Symptome bei geringer Komorbidität geringen soz. Risikofaktoren und wenig fam. Belastung
- Unterschiede ADHS / borderline (6) früher Beginn - später Beginn gewinnende symp. Art - wütend und negativistisch stabile Beziehungen - intensive stürmische Beziehungen ziellose, ungerichtete Impulsivität - Selbstverletzungtendenz unberechenbar - manipulativ wenig empfindlich oder kränkbar - übersensitiv, verzerrend
- Unterschiede ADHS und bipolare Störung (6) früher Beginn - späterer Beginn chronisch, persisitierend - episodisch keine sex. Enthemmung - sex. Enthemmung geringes Selbstvertrauen - Größenideen fam. Belastung ADHS - fam. Belastung BS beide haben spez. Medikationseffeke
- Besonderheiten ADHS Diagnostik (4) ganze Lebenszeitperspektive beachten neuropsych. Befunde können unaffällig sein, dennoch auffälliges Verhalten abgrenzung zu komorbiden Störungen Symptome nur dann relevant wenn beeinträchtigend
- Diagnostische Verfahren für Erwachsene ASRS Adult ADHD slef report screener - 18 an DSM 5 orientierte Fragen, davon 6 besonders relevant ADHS-E screening für erwachsene - retrospektiv, selbstbeurteilung, kurz mit 5, lang mit 7 skalen
- vorgeschlagenen Leistungstest im Rahmen der Diagnostik, zB: (3) HA WIE R - allg. Intelligenz Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (Alertness, Arbeitsgedächtnis, geteilte und selekt. A) Turm von London - exekutive Funktionen momenatn keine ADHS spez. neuropsych. Diagnostik für ADHS verfügbar
- ADHS als Modediagnose? (2) Mandell et al.: 1989-2001: Anstieg 381% Scheffler et al.: Medikamentenausgabe 1993-2003 verneunfacht, 2006-2010 30% mehr Methylpehenidat Verschreibungen
- ADHS Diagnose inflationär? (3) desgranges et al: 119 Pat mit Verdacht > 38% ADHS Diagnose Contugno: von 92 Kindern mit bereits diagn. > 83% ADHS Diagnose Elder: bei jüngsten Kindenr einer Klasse doppelt so häufig Diagnose > geringe motor. geistige Reife kann als ADHS fehlinterpretiert werden
- Gründe für die Zunahme der Diagnose (6) Veränderte Wortlaut DSM 5 intensive Pharmawerbung in Arztpraxen und Direktwerbung exten. Medienerstattung Druck von gestressten Eltern und Lehrern, unruhige Kinder zu bändigen bes. Unterstützund/ Förderung bei vorliegender Diagnose Missbrauch verschreibungspflichtiger Stimulanzien für Leistungsverbesserung/ Freizeitspaß
- Modell nach Döpfner(5) Nahrungsmittelzusätze, ev. Hirnschädigungen, genetische Dispositionen (aber auch Noradrenalin) führen zu Störungen Neurotransmitterstoffwechsel u.a. cerebrale S (Ebene Biochemie) führt zu Störung Selbstregulation in Arbeitsgedächtnis, Affekt + Motivatoon + Aufmerksamkeit, Autonomie von Sprache, Entwicklugn Handlungssequenzen (Ebene Neuropsychologie) hyperkinetische Symptome (Ebene Symptome) dies und ung. Bedingunegn in Famile/Schule führt zu Zunahem neg. Interaktionen mit Bezugspersonen (Ebene Interaktionen) dies führt zu komorbiden Symptomen, zB leistungdefizite auf eben jener Ebene