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AOW II (Subject) / 3 (Lesson)
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- Soziale Interaktion Einwirkung verschiedener Personen aufeinander. Muss keine: a) Absicht, b) Plan, oder c) Wissen über diese soziale Interaktion existieren.
- Kommunikation Eine spezielle Form von sozialer Interaktion. Übermittlung / Austausch von Informationen.Jede Mitteilung --> Einfluss auf Empfänger.Absicht.
- Ist jede Kommunikation eine Interaktion? Ja. Jede Kommunikation ist eine Interaktion, aber nicht jede Interaktion ist auch Kommunikation
- Wo ist die Bonverbale Kommunikation (Körpersprache) einzuordnen? Zwischen Interaktion und Kommunikation
- Auf welche zwei Merkmale ist die große Bedeutung von Mündlicher Kommunikation zurückzuführen? 1. Geschwindigkeit. Vorteil: Schnell // Nachteil: Anzahl der Rezipienten begrenzt 2. Möglichkeit zu unmittelbarem Feedback. Vorteil: Direkt korrigierbar // Nachteil: Verzerrungsanfällig bei Wiederholung.
- Vorteile und Nachteile der Schriftlichen Kommunikation Vorteile: Präzieser, Dokumentierbar, Formulierungen gewöhnlich sorgfältiger gewählt. Nachteile: Zeitintensiv, kein direktes Feedback, keine Sicherheit ob Nachricht empfangen/verstanden wurde
- Nonverbale Kommunikation Übermittlung von Botschaften durch Mimik, Gestik, Körperhaltung, Modulation der Stimme
- Warum sind negativ-unvorteilhafte Infos (für Vorgesetzten oder Untergebene) eher Verzerrt, als positiv-vorteilhafte Infos? --> Merkmale der Botschaft Angst, als Überbringer mit schlechten Nachrichten assoziiert werden - daraus resultierende Nachteile
- Warum verzerren Untergebene Informationen an ihren Vorgesetzten? Starkes Sicherheitsbedürfnis.Aufstiegswunsch bzw. Machtmotiv: Neigung, verzerrte Infos weiterzugeben
- Merkmale der Beziehung: Beziehung des Vorgesetzten zum Mitarbeiter ist sehr wichtig Besonders Vertrauen - je positiver dieses ist (vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten), desto weniger Verzerrungen treten auf (wenn der Untergebene keine ausgeprägten Karriereambitionen hat)
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- Theorie der medialen Reichhaltigkeit - Ein Medium ist reichhaltiger je: - schneller eine Rückmeldung kommt- mehr Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen, - stärker sich die Kommunikation damit individuell prägen lässt- vielfältiger die Codes - z.B. gesprochene Sprache, Gestik, Mimik, Blick etc. - sind.
- An was lassen sich gewählte Kommunikationskanäle unterscheiden? - An der Präsenz von nichtverbalen und paraverbalen Signalen- Grad der Synchronization (Simultanität)
- Filtermodell der Kommunikation - "Schemata" - allgemeine Wissensstrukturen- speichern wichtigste Merkmale des Gegenstandsbereiches, auf den sich das Schma bezieht- geben Beziehungen zwischen diesen Merkmalen an
- Filtermodell der Kommunikation - "Es besagt, dass je ähnlicher die Schemata zweier Personen sind": - desto ähnlicher nehmen sie Ereignisse wahr- desto ähnlicher sind ihre Schlussfolgerungen- desto effizienter ist ihre Kommunikation
- Schemata Filter, durch die eingehende Informationen interpretiert werden
- 3 Wichtige Prozesse der Informationsverarbeitung: 1. Informationen, die mit dem Schema nicht in Verbindung stehen, werden ausgelassen 2. Zum aufgerufenen Schema passende Information wird hervorgehoben 3. Informationen, die gar nicht übermittelt wurde, werden aus dem Schema erschlossen
- Was besagt das Filtermodell? Je ähnlicher die Schemata zweier Personen sind, desto ähnlicher nehmen sie Ereignisse wahr, desto ähnlicher sind ihre Schlussfolgerungen und desto effizienter ist ihre Kommunikation
- Entscheidet beim Filtermodell der Empfänger über den Informationsgehalt der Nachricht? Ja
- Unter welchen Umständen trifft eine Gruppe die beste Entscheidung? (Jede Person hat bestimmte relevante Informationen zur Lösung eines Problems) (- Nur duch Austausch der Infos unter den Mitgliedern, kann die optimale Entscheidung getroffen werden) -> Gruppen mit Dissens über die korrekte Alternative - häufiger optimale Entscheidung als mit Konsens
- Suchen wir nach Informationen, die den Tatsachen entsprechen oder nach solchen, die unseren Selbstwert schützen? Eher Suche nach angenehmen, kongruenten Informationen (confirmation bias)
- Wie kann Kommunikation zu einer besseren Kooperation beitragen? (Prisioners Dilemma) - Starker Effekt von Kommunikation auf geplante Kooperation-->moderiert von der Art der Kommunikation:- Stärlerer Effekt bei Face-to-face Diskussion als bei schriftilichen Nachrichten- Stärkere postive Beziehung zwischen Kommunikation und Kooperation in großen Gruppen als in kleineren
- Formale Kommunikation - nach festgelegten Regeln erfolgende schriftliche Kommunikation in Organisation; Analyse orientiert an Signalübertragungsmodell
- Informelle Kommunikation: Filtermodell: Ähnliche Schemata: ähnliche Wahrnehmung, ähnliche Schlussfolgerungen, effizientere Kommunikation