315

Päd. Psychologie (Subject) / Lehren und Lernen und Diagnostik (Lesson)

Psycho EWS

This lesson was created by Lele4.

Learn lesson

Advertisement
  • Semantisches Netzwerk nach Quillian umschreibt ein Assoziationsgebilde, also Verbindungen/Verknüpfungen von Begriffen nach ihren Bedeutungsinhalt - so kann viel leichter gespeichert werden
  • Prototypansatz Nach rosch erfahrungen eribts sich ein musterbeispiel eines Wissensnetzwerks, wird dann immer wieder verändert durch neue Infos/Erfahrungen, verallgemeinert oder spezifiziert
  • Akkomodation Piaget Neue info wird eingefügt, aber inneres muss dafür angepasst, erweitert werden
  • Assimilation Piaget  neue Info wird so übersetzt und aufgenommen, dass sie in das innere/vorhandene Wissen integriert werden kann
  • Vorwissen Hasselhorn : bereits vorhandenes Wissen entlastet das Arbeitsgedächtnis und steigert das Interesse ausubel: fördert Behaltensleistung und steigert Interesse, wichtigster Faktor bem lernen siehe advance Organizer als vorangehende Organisationshilfe Buddismustext mit Christentum vergleichen
  • Vorwissen im unterricht gilt zu ... Ermitteln, aktivieren und anknüpfen an neues wissen
  • Konstruktionshypothese zu Vorwissen Bartlett neues Wissen wird mit dem Vorwissen als Basis interpretiert Experiment: vorgelesene Geschichten aus anderen Kulturen sollten nacherzählt werden Ergebnis: Nivellierung - Vereinfachung.  Akzentuierung - hervorheben v Details.  Assimilation - Verzerrung, Anpassung an Vorwissen
  • Script Form eines Schemas Ein ereignisschema, also wissen über abläufe  situationeler, personaler oder instrumenteler Art
  • Mentale Modelle form eines Schemas also nicht als abfolge sondern in welcher form - verbal oder imaginal
  • Dual-encording-Theory Paivio verbale und oder imaginale speicherform als mentales Modell Als ein SCHEMA Am besten verbal und imaginal, dann besseres erinnern
  • Advertisement
  • Vergessenstheorien Info, die im LZG gespeichert wurde, aber nicht mehr abrufbar ist Spurenverfall  Inferenztheorie fehlender Abrufreiz
  • Spurenzerfall Theorie nach Ashcraft: Vergessen = Misslunger Abruf Gedächtnisspur verfällt mit der Zeit, verbindungen werden schwächer ( mit dem alter die nervenverbindubgen) souren werden verwisscht aktuakisierung oder abruf der Info zu lange her, passivität = vergessen durch wdhl und aktivität vorbeugbar
  • Interferenztheorie Überlagerung von neuer und alter Info störung = Vergessen störung beim abrufen proaktive Hemmung und retroaktive Hemmung
  • Fehlender Abrufteiz Ashcraft vergessen durch misslungen abruf da hinweisteiz nicht da oder zu schwach
  • Proaktive Hemmung Alte/vorrangegangende info stört zweite/gerade gekernte Info, erinnern, stört neuen Info, vorauswirkende Hemmung
  • Retroaktive Hemmung Info gerade gelernt erschwert erinnern an alte/vorhergegangen Info erinnern erschwert, rückwirkende Hemmung
  • Verdrängungstheorie Vergessen aktiv, durchbTrauma
  • Verzerrungstheorie Gespeicherte Info verzerrt sich mit der Zeit, ist nicht mehr auffindbar, da sie sich geändert hat vergessen = info hat sich verändert
  • Schlussfolgern Als übergang vom kognitiven zum konstruktivistischen lernen Auf Erfahrungen/altes Wissen neue Lernprozesse aufbauen, also vermitteln von wissen um dann selbstständig weiterzuarbeiten siehe selsbtgesteuertes lernen Nach Glover : Zb gelesenes dann in eigenen worten wiedergeben, erleichtertes speichern
  • Advance Organizer Ausubel als geistige stütze infoa dem Lernmaterial voranstellen, also virwissen aktivieren
  • Def. Psychologische Diagnostik nach Dorsch: beschreibt die Anwendung von Methoden die zu Messung/Beschreibung von inter- und intraindividueller Unterschiede dienen nach Ingenkamp: ein Verfahren im Rahmen von Erziehung und Unterricht, um Erkenntnisse von Sachverhalten, Eigenschaften, Merkmale, Bedingungen festzustellen. Es geht NICHT um allgemeine Zusammenhänge sondern um die Kategorisierung/Einordnung des Einzellfalls. Also wie unterscheidet sich eine Person im Bezug auf bestimmte Dimensionen von anderen Personen bzw. gleicht ihnen
  • Arten von Diagnostik standardisierte/nicht standardisierte Diagsnostik normierte/kriteriumsorientierte Diagnostik Individual/Umweltdiagnostik Schulleistungsdiagnostik
  • Standardisierte Diagnostik vereinheitliche Durchführung von Tests,hohe Objektivität z.B: schriftliche Prüfung/Test Eichung = Standardisierung
  • Nichtstandardisierte Diagnostik Prüfung einzelner Person, ungleichere Bedingungen, subjektiver Bewertet Z.B. mündliche Prüfung/Test
  • Nichstandardisierte Diagnostik Prüfung einer Person, ungeichere Bedingungen, eher subjektiv bewertet z.B. müdnliche Prüfung/Test
  • normierte Diagnostik nach Paulik: einzelne Ergebnisse auf statische Bezugswerte oder Bezugsgruppen (Stichprobe) hin zu interpretieren. Also auf eine Norm bezogen und vergleichen, Vergleichsmaßstäbe wie Mittelwert/Durchschnitt
  • kriteriumsorientierte Diagnostik nach Petermann: auf ein Kriterium oder Charakteristikum bezogen und Ergebnisse informieren über den Grad der Ausprägung in diesem Kriterium also auf eine Kategorie/Kriterium bezogenes Vergleichen
  • Bedeutung der Leistungsbeurteilung in der Schule nach Kleber: Mit der sozialen Mobilität, also der Möglichkeit des soziales Aufstiegs, wurde die Beurteilungsfunktion des Lehres immer wichtiger. Konkurenz und Ausbau des Bildungsystems steigt. Ziel ist Chancengleichheit für Alle.
  • Schritte diagnostischen Handelns nach Ingenkamp: Vergleich - Beschreibung des Verhaltens Analyse - Gründe für Verhalten finden Prognose - Vorhersage von zukünftigen Verhalten Interpretation - ordnen, bewerten von Infos Mitteilung und Wirkungskontrolle - den Eltern/Lehrern mitteiln und zukünftiges Verhalten beeinflussen  
  • Schulerfolg der Schüler wird bestimmt nach nach Ingenkamp: nicht durch was sie lernen sondern wie die Schüler zensiert werden
  • Advertisement
  • Lehreraufgaben nach dem Deutschen Bildungsrat: Lehren (vermitteln von Fertigkeiten und Kenntnissen) Erziehen (Werte und Normen weitergeben) Innovieren (Eigenverantwortliches Ver- und erarbeiten von Neuerungen) Beraten (Interessen und Möglichkeiten bewusst machen, Lebenslaufbahn) Beurteilen (Lernerfolg und Lernmisserfolg)
  • Unterrichtsziele sind sozial und affektiv (Haltungen und Einstellungen), kognitiv (Wissen & Können)
  • Reproduktionsaufgaben der Schule nach Fend: soll Schule Qualifikatieren (Fertigkeiten und Wissen vermitteln) Selektieren (Schule spiegelt Sozialstruktur der Gesellschaft) Integrieren (Normen und Werte vermitteln)
  • DIagnostik kognitiver Vorgang von Erkenntnis bis Beschließen. Merkmale und Informationen einer Person mittels Methoden & Verfahren gewinnen.
  • Diagsnostische Ebenen (Bereiche) in der Schule nach Langfeld individuell (Lernvorraussetzungen ermitteln und entsprechende Förderung) Klassenebene (interindividuelle Unterschiede, angemessene Lehrmethoden) institutionell (Leistungsbereiche ermitteln und Empfehlungen der Schullaufbahn)
  • Darstellungsmethoden/Niveaebenen des Messens wie könnend ie Unterschiede und die Messergebnisse dargestelt werden? Nominalskala (Bestummung von Gleiheit & Verschiedenheit) Balkendiagramm Rangskala (Bestimmung der Rangordnung) von 1 bis 6 - Noten Intervallskala (gleiche Skalenabstände mit willkürlichen Nullpunkt) Verhältnisskala (Bestimmung von Proportionen, mit natürl.Nullpunkt) Temperatur, Lebensalter
  • Vermittlungsarten von Normen Internalisierung: äußere Normen als eigene akzeptieren, Als Teil der eig. Identität/moralisches Selbst vermittlung: argumentativ vermitteln (logisches Schließen); über +/- Bsp. vermitteln (am Modell); durch Belohnung & Bestafung vermitteln (Konditionierung)
  • Moralisches Denken und Handeln wir beeinflusst von Performanzfaktoren: Selbstsicherehti + Handlungskompetenz + Selbststeuerungskompetenz moralische Motivation: Gefühle oder Stolz werden ausgelöst, Selbswirksamkeit -> Selbst-/Fremdwahrnehmung Kinder unter 15 LJ handeln anders als sie urteilen würden, inkonsequenter
  • Moralentwicklung/Regelverständnis nach Piaget: analysierte Kinder bei ihrem Spielverhalten und befragte sie zu ihrem Regelverständnis: unter 4 LJ - nachahmen (Modellernen) & noch keine Vorstellung von Regeln ab 4 LJ - Regelverständnis da, aber von außen übernohmen mit hoher Autorität (Fremdgesetzlichkeit) ab 9 LJ - Regeln als Vereinbarung, Regeln änderbar, Kind und Erwachsener sind Gleichgestellt Begründung: Autonomie und Selbstbestimmung werden mit dem Alter wichtiger
  • Methoden zur Datenerfassung nach Lukesch Testmethoden (SLT) Beurteilungsverfahren (mündl. Prügung - Verhalten beschreiben - deuten - vergleichen) Beobachtungsverfahren Fragebogen (wissenschaftliches Instrument von Experten, wenig aufwendig, Infos über Person, für diagn. Ziele) Gesprächsmethoden (Anamese, Exploration, Interview) Dokumentenanalyse (Zeugnisse)
  • Inhaltsbereiche der Diagnostik in der Schule Schüler-/Lehrerverhalten (Schüler & Lehrer) Schulleistung (Ergebnisse) familiäre Lerbedingungen & Peergruppeneinflüsse (Umwelt)
  • Def. Test (in der Schule) nach Ingenkamp möglichst objektive, zuverlässige/reliabele und gültige/valide Messung von Informationen die dann ausgewertet und interpretiert (deuten und vergleichen) werden. Diese Ergebnisse sind für das pädagogische Handeln nützlich
  • Def. Psychologischer Test nach Lienert wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung von empirisch abgrenzaberer und objektiv beobachtbarer Persönlichkeitsmerkmale -> Grad der individuellen Merkmalsausprägung wird deutlich
  • möglcihe Merkmale, die bei einem Test untersucht werden Fertigkeit (erworbene Kenntnisse) Fähigkeit (Potenial, eher angeborenes Talent) Eignung (Leistungsvermögen nach Übung) Leistung (erbrachte Erfolge durch Fertigkeit und Fähigkeit)
  • Fähigkeitstest normebzogenes Messen von verbalen, mathematischen, räumlcihen, mechanischen, schriftlichen Fähigkeiten, um Schüler anzuleiten und zu beraten
  • Schulaufgaben objektive standardisierte (auf Klassenebne) Prüfung (besser als Mündl.) viele Aufgaben erhöhen R Prüfungsangst geringer als bei mündl. Prüfung gute Teststrukturiertheit - besser verständlich für Schüler Nachbesprechung möglich als Aufsatz :-( verschieden Interpretierbar sinkt validität und onjektivität als Hausarbeit :-) umfassend und intrinsische Motivation :-( Viel Aufwand
  • Hausaufgaben Hausaufgaben dienen der Selbstbeobachtung und als Übung/Vertiefung. Neu erlernte Strategien werden trainiert und vertieft.
  • Bedeutung von Gütekriterien in der Schule nach Mietzel: insbesonder O und R aus pädagogischen Gründen zurückgestellt, sollten nicht OBERSTE PRIORITÄT haben! nach Wiggins: Oberstes Ziel muss V des Tests sein, O und R in einem Mindestmaß vorhanden
  • Objektivität nach Lienert: ist gegeben, wenn die Ergebnissen unabhängig vom Prüfer bei vers. Porbanden gleich untersucht werden. Vorraussetzung für R und V Formales Kriterium Herstellung: Vereinheitlichung von Aufgaben, Bearbeitungszeit, gleiche Hilfsmittel und Instruktion, Kriterienkatalog, Verfahrensregeln einführen, 2. Prüfer, Schulinternes Bezugssystem festlegen, ALLERDINGS INDIVIDUALISIERUNG BEI PRÜFUNGSANGST
  • Reliablilität nach Lienert: ist gegeben, wenn die Ergebnissen zuverlässig/genau gemessen sind. Also das Testverfahren den wahren Wert so nah wie möglich kommt und den Messfehler klein hält. Vorraussetzung für Validität Formales Kriterium Grad der Zuverlässigkeit wird durch den Reliabilitätskoeffizienten r bestimmt, der angibt inwieweit das Testergebnis wieder reproduzierbar ist und das Testverfahren/der Test in sich übereinstimmt. R liegt zw -1 und 1. +1 ist niedrigster Messfehler, -1, misst genau das gegenteil, ... 0 = ist kein Zusammenhang; -1 ist negativer Zusammenhang, also wenn x größer wird wird y kleiner; 1 ist positiver Zusammenhang, also wenn x größer wird wird y auch größer.            ABER KEINE KAUSALAUSSAGEN, also WARUM! ReTest R, Paralleltest R, Split Half Test R, Innere Konsistenz Herstellung: Genauigkeit des Messinstruments, Umgebungsfaktor, Veränderungen des Probanden klein halten, genaue Durchführung und Auswertung, 2. Prüfer, Wiederholende Leistungskontrollen den Prüfling freistellen