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Psychologie (Fach) / Neuropsychologie (Lektion)
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- Ziele der neuropsychologischen Therapie Wiederherstellung von Funktionen, Beseitigung oder Verminderung einzelner Funktionsdefizite Umgang mit bleibenden Beeinträchtigungen und Behinderungen Entwicklung neuer Lebensziele Bewältigung der emotionalen Belastung
- Voraussetzungen neuropsychologischer Therapie Diagnostik der Funktionseinschränkungen, Handicaps und Einschränlungen der Lebensquali --> keine Therapie auf Verdacht! Feststellung auf welchem Stadium der Veränderung (Prochaska) sich der Pt befindet -> häufiges Problem: Anosognosie Vereinbarung von Behadnlungszielen Aufbau einer belastbaren Therapeut-Pt-Beziehung
- Methoden der neuropsychologischen Therapie Restitution: Funktionswiederherstellung oder -verbesserung Kompensation: Ausgleich von Defiziten durch Einsatz noch intakter Fähigkeiten integrierte Verfahren: Einsatz von Verfahren anderer Therapieeinrichtungen spezifische Methoden / Therapieprogramme: Feedback-Interventionen, Zielsetzungstechniken, unterstützte Beschäftigung, Selbsterhaltungstherapie
- Restitution - Stimulationsmethoden unspezifische Stimulation perzeptionsgesteuerte / datengesteuerte Stimulation ("bottom-up targeted stimulation") konzeptgesteuerte Stimulation ("top-down targeted stimulation") Stimulation durch die Beeinflussung inhibitorischer Prozesse Stimulation durch dei Beeinflussung von Aufmerksamkeitskomponenten
- Leitfaden zur Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen (nach Kulke, 2009) Grundprinzip: Spezifität falls Testprofil uneindeutig: von basalen zu komplexen Funktionen Alertness --> selektive A. --> geteilte A.
- häufig eingesetzte Kompensationsstrategien zum Ausgleich von Gedächtnis und Lernen interne Gedächtnisstützen und Lernhilfen mehr Zeit beim Einspeichern von Infos verwenden externe Stützen Aufgaben an andere Personen übertragen selektive Aufnahme von Infos Wiederholungen erbitten
- häufig eingesetzte Kompensationsstrategien zum Ausgleich von Aufmerksamkeit und Konzentration Handlungen und intendiertes Verhalten immer sofort ausführen immer nur eine Aktivität nach der anderen durchführen Beseitigung von Störquellen Aufbau von Verhaltensroutinen durch Lückenfüller im Gespräch Zeit zum Nachdenken gewinnen aktive Strukturierung von Gesprächen und Verlangsamung Selbstkontroll-Techniken
- Therapie von Störungen der Daueraufmerksamkeit (nach Kulke, 2009) Verbesserung der Körper-WN mit dem Ziel: Frühwarnzeichen der Ermüdung erkennen Psychotherapeutische Interventionen (kogn. Umstrukturierung): mit dem Ziel, sich selbst das Einlegen von Pausen zu erlauben Experimentieren um Pausenverteilung mit bestmöglichem Outcome zu finden, d.h. möglichst wenig Regenerationszeit bei möglichst guter Gesamtleistung
- häufig eingesetzte Kompensationsstrategien zum Ausgleich von WN-Störungen Gebrauch von Büchern mit Großschrift Verwendung von Audiobüchern Markierungen am Rand eines Textes als Orientierungshilfen
- Definition exekutive Funktionen heterogene metakognitive Prozesse, die zum Erreichen eines definierten Ziels die flexible Koordination mehrerer Subprozesse steuern bzw. ohne Vorliegen eines definierten Ziels bei der Zielerreichung beteiligt sind
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- Psychologische Modellvorstellungen der exekutiven Funktionen SAS Working Memory TOTE-Modell Konzept der somatischen Marker
- anatomische Interpretation frontaler Symptome ventromedial = Sozialverhalten, Inhibition, Motivation und Lustgewinn medial = Aufmerksamkeit, Handlungsroutinen frontopolar = Handlungsanpassung dorsolateral = AG, problemlösendes Denken
- Zu welchen Aspekten der EF sollte die Diagnostik Aussagen treffen? Interferenzabwehr AG Aufgabenkontrolle und -überwachung Planen und Durchführen mehrschrittiger / komplexer Handlungen Problemlösendes Denken kognitive Flexibilität
- auffällige Verhaltensweisen beim dysexekutivem Syndrom erhöhte Ablenkbarkeit eingeschränkte AUfmerksamkeit kein "multi-tasking" unorganisiertes und wenig zielgerichtetes Verhalten Dissoziation von Wissen und der Fähigkeit, dieses tatsächlich umzusetzen mangelndes Updating von Infos Unfähigkeit, selbständig eine längere Alltagsverrichtung vorzunehmen erhöhte Impulsivität, mangelnde Hemmung Distanzlosigkeit
- Testverfahren zur Diagnostik von Exekutivfunktionen Wisconsin Card Sorting Test Tower of London Stroop-Test Handlungsorganisation und Tagesplanung Behavioral Assessment of the dysexecutive Syndrome
- Therapie von Exekutivfunktionen kognitive übende Therapieansätze solche, bei denen das Verhaltensmanagement das zentrale Moment ist solche, bei denen die Manipulation und Modifikation der Umwelt im Vordergrund steht