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Differentielle Psychologie (Fach) / Kontext der Persönlichkeit (Lektion)

Heft 3

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  • Zwillingsmethode und Adoptionsmethode Beispiel big 5 Zwillingsmethode ca .55 Adoptionsmethode ca .30 hier kommen beide also nicht zu gleichen Ergebnissen wie beim IQ sondern Zwillingsmethode kommt zu höheren genetischen Einschätungen
  • warum kommt die Zwillingsmethode bei Big 5 zu höheren Ergebnissen? 1. nicht additive Effekteeineiige Zwillinge teilen die additiven und nicht additiven Effekte (Allel Wechselwirkungen)die nicht additiven Effekte sinken exponetiell mit dem sinken des VerwandtjheitsgradsZwillingsmethode überschätz und Adoptionsmethode unterschätzt also die Hertabilität 2. Kontrasteffekt - Überschätzung genetischer EinflussBeurteiler übertreiben die Unterschiede zwischen Geschwistern und diese können sogar ins negative rutschen, weil Kinder eher untereinander und nicht mit anderen Kindern verglichen werdenwird noch stärker bei Altersunterschied - Entwicklungsunterschiede werden als Persönlichkeitsunterschiede gewertetGilt auch für Adoptivmethode, außerdem haben Adoptivfamilien nur etwa die Hälfte derUmweltvatianz normaler Familien, weil die Familien alle nach einem Schema gewählt werden
  • Kombinationsstudien Zwillingsmethode und Adoptionsmethode Genetischer Varianzanteil: additiv, nicht additivUmweltanteilFehleranter für Big 5 und IQ bei Verhaltensbeobachtungen und Beurteilung in Fragebögen wurden ähnliche generische Einflüsse gefunden
  • Schiff 1982 Sozialer Aufstieg und Intelligenzanstieg Adoption Unterschichtkinder 20 Französische Unterschichtkinder wurden im Alter von 4 Monaten in Oberschichtfamilien adoptiert Intelligenzanstieg von 15 IQ Punktenwiderspricht aber einem Varianzanteil von 50% nicht - +/- 21 IQ Punkte durchaus möglich bei Adoptivgeschwistern ist der genetische Einfluss fast ebenso groß, der könnte bei gleichen bedingungen eine  Differenz von 40 Punkten haben
  • Caspi 2004 Studie mit Kontrollzwillingsdesign Der Einfluss der Meinung der Mutter über eine Differenz der Zwillinge kann einen großen (negativen) Einfluss auf die Entwicklung haben im Alter von 5 Jahren beurteilung der Mutter beider Zwillingenegativ beurteilter Zwilling  verfestigte sich in diesem Verhalten durch den Umwelteinfluss des negativen Bilds über ihn zB hervorgerufen durch:- Krankheit eines Zwillings- Annahme der Mutter über Persönlichkeitsunterschiede- Identifikation mit einem der Zwillinge- Identifikation eines Zwillings mit dem Expartner o.Ä.
  • geteilte vs. nicht geteilte Umwelteinflüsse und Einflüsse außer IQ und Werthaltungen sind die nicht geteilten Einflüsse auf Geschwister bis zum verlassen des Elternhauses viel bedeutsamer für die Persönlichkeits entwicklung als die geteilte zB Erfahrungen mit Peersindividuelle ErlebnisseMeinung der Eltern über die Kinder
  • geteilte und nicht geteilte Umwelten vs. Einflüsse geteilte Umwelten können nicht geteilte Einflüsse habennicht geteilte Umwelten können geteilte Einflüsse haben ZB kann Musikleher eine Einfluss auf Geschwisterkind 1 haben, der Einfluss überträgt sich auf Geschwisterkind 2 das jetzt auch musikalisches Interesse Entwickelt
  • geteilte und nicht geteilte Umwelten vs. Einflüsse geteilte Umwelten können nicht geteilte Einflüsse habennicht geteilte Umwelten können geteilte Einflüsse haben ZB kann Musikleher eine Einfluss auf Geschwisterkind 1 haben, der Einfluss überträgt sich auf Geschwisterkind 2 das jetzt auch musikalisches Interesse Entwickelt oder beide gehen zu dem selben Klavierlehrer aber Geschwister 1 entwickelt Interesse Geschwister 2 nicht
  • 3 Gründe warum der Gesamteffekt der nicht geteilten Umwelten größer als der Einzeleffekt nicht geteilter Umwelten ist - viele Verschiedene Bedingungen - Modifizierung durch die Persönlichkeit - kleine Zufallsvariationen könne große Folgen in der Entwicklung haben und sich aufschaukeln
  • Geschlechterunterschiede 4 Geschlechter überlappen sich und Geschlechterstereotypen überteiben die Kontraste genetisches Geschlechthormonelles Geschlechtneuronales Geschlecht psychologisches Geschlecht
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  • genetisches Geschlecht Mann XYFrau XX SRY Gen definiert das Geschlecht und kommt fast nur auf dem Y Chomosom vordaher kann das Geschlecht auch heißen: Y Chomosom vorhanden oder nicht? in seltenen Fällen nur ein X Chomosom oder XXY
  • hormonelles Geschlecht quantitaves kein qualitatives Merkmal Frauen Mehr Östogen und ProgesteronMänner mehr Androgene (Testosteron) es gibt keinen liearen Zusammenhang zwischen hormoneller Produktion und späterem geschlechtstypischem VerhaltenzB. Überkompensation zu viel Hormon -> zu wenig Hormon
  • neuronales Geschlecht neuronale Unterschiede in der Kognition und ausprägung des Gehirns es kann nicht direkt auf eine hormonelle Ursache geschlossen werden, Umwelteinflüsse sind hier auch von Bedeutung KAUSALFRAGE
  • psychologisches Geschlecht Geschlechterstereotyp Entwicklung bei Kindern Kinder bis zur Vorschulzeit regides Geschlechterstereotypnach Vorschulzeit flexibles Geschlechterstereotyp größe geschlechtertypische Unterschiede im Verhalten sind weitgehend unabhängig von Geschlechterstereotypen - antiautoritäre Kindergärter Kausalfrage 
  • Effektgröße d d = (M1 - M2) / SD Beschreibt die Größe des Unterschieds zwischen zwei Gruppen von Personen in dem selben Merkmal Beispiel IQ Männer und Frauen100 Männer IQ 103100 Frauen IQ 98Standardaweichung für alle 15d = (103 - 98) / 15 = 0,33 dh die Mittelwerte der Männer und Frauen unterscheiden sich um 1/3 Standardabweichung
  • Ergebnisse von Metaanalysen anhand Effekktgröße d von Geschlechterunterschieden - Männer haben nicht mehr Fähigkeiten, entwickeln sich aber besser im mathematischen Bereich aufgrund der Fähigkeit zur mentalen Rotation und einem größeren Mathematischen Selbstvertauen - Männer zeigen mehr offene Gewalt / Aggressivität, Frauen neigen zu mehr Beziehungsaggression, Frauen greifen in Beziehungen nicht zu weniger Gewalt, erleiden aber häufiger Verletzungen - Männer berichten über mehr sexuelles Interesse und Masturbation, die Unterschiede haben aber deutlich abgenommen - Männer legen mehr Wert auf Attraktivität Frauen mehr Wert auf sozialen Status und Ambitioniertheit
  • drei Hypotheses der Begräftigungstheorie für Geschlechtsunterschiede 1. differenzielle Erwartungen von Interaktionspartnern (lieb und süß, oder forsch) 2. differenzielle Bekräftigung 3. differenzielle Bekräftigungseffekte  unklar ist, ob die differenzielle Bekräfigung von den Eltern ausgeht, oder von den KindernKausalfrage offen
  • 2 Hypothesen der Nachahmungstheorie für Geschlechterunterschiede 1. Kinder haben mehr Gelegenheit zur Beobachtung gleichgeschlechtlicher Modelle 2. selektive Nachahmung - es wird eher gleichgeschlechtliches Verhalten Nachgeahmtselektive Nachahmung tritt bei älteren Kindern auf und dürfte nicht mehr als eine Festigung ohnehin vorhandenem geschlechtertypischen Verhaltens sein Kulturunterschiede!!auch Alleinerziehende Spezifische kulurelle Geschlechterrolle wird erlernt, aber die meisten Geschlechtsunterschiede können nictht allein durch Lernen erklärt werden
  • kulturpsychologische Ansätze bezüglich der Geschlechterrollen Annahme dass Geschlechterstereotype auf der Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau beruhen diese beruht auf einem universellen körperlichen Anteil und einem ökologsichen AnteilArt der Arbeit die getan werden muss um für Essen/Geld usw zu sorgen manchen Geschelchtsunterschiede können so erklärt werden, aber die meisten nicht
  • kulturpsychologische Studie zu Geschlechterunterschieden Beitrag von Frauen zur Ernährung in 186 Kulturen im Schnitt 36% reicht von 0 - 75% wenn es um das Sammeln von Pflanzen zB Feldarbeit geht, dann werden die Mädchen von Geburt an in Fleiß usw bekräftigt
  • Evolutionspsychologische Erklärungsansätze Geschlechterunterschiede Quantität und Qualität 5 abgeleitete Verhaltensweisen grundlegende Assymetrien zwischen Mann und Frau erfordert differenziertes verhalten für die inklusive Fitness (Nachkommen!!!) Männer: Quantität (dopellt begrenzt, Rivalität, Minimalinvestition in die eigenen Kinder)Frauen: Qualität - Männer sollten weniger wählerisch bei der Wahl des sexualpartners sein und schneller Sex wollen - Männer sollten bei der Wahl mehr Wert auf gutes Aussehen und Jugend legen - Polygamie sollte verbreiteter sein als Polyandrie - Männer sollten sich weniger als Frauen an der Kindererziehung beteiligen - Männer sollten eifersüchtiger sein wenn die Frau eine emotionale enge Beziehung eingeht, Frauen sollten eifersüchtiger sein wenn der Mann eine sexuelle Beziehung eingeht
  • Evolutionspsychologische Erklärungsansätze Geschlechterunterschiede Quantität und Qualität 5 abgeleitete Verhaltensweisen grundlegende Assymetrien zwischen Mann und Frau erfordert differenziertes verhalten für die inklusive Fitness (Nachkommen!!!) Männer: Quantität (dopellt begrenzt, Rivalität, Minimalinvestition in die eigenen Kinder)Frauen: Qualität 1 Männer sollten weniger wählerisch bei der Wahl des sexualpartners sein und schneller Sex          wollen2 Männer sollten bei der Wahl mehr Wert auf gutes Aussehen und Jugend legen3 Polygamie sollte verbreiteter sein als Polyandrie4 Männer sollten sich weniger als Frauen an der Kindererziehung beteiligen5 Männer sollten eifersüchtiger sein wenn die Frau eine emotionale enge Beziehung eingeht,          Frauen sollten eifersüchtiger sein wenn der Mann eine sexuelle Beziehung eingeht
  • Evolutionspsychologische Erklärung von Kulurunterschieden K. werden durch konditionale Entwicklungsstrategien erklärt die auf typische ökologische Varianten der evolutionären Vergangenheit reagieren
  • Unterschiede zwischen Populationen Grundlegendes - Populationen können sich in ihrer Ökologie, ihrer Kultur und ihrem Genpool unterscheiden - genetische Unterschiede sind größer innerhalb Pouation als zwischen Populationenwegen out of Afrika These - wir sind alle die selbe Art homo-sapiens-sapiens
  • Rassenbegriff ist nicht geeignet die genetische Ähnlichkeit zu charakterisieren zB unterscheiden sich Aboriginys besonders stark von Afrikanern
  • IQ Weisse und Schwarze in USA unterscheiden sich um 1 Standardabweichung also 15 Punkte Ursache - sozialer StatusWechselwirkung zwischem sozialen Status und Hautfarbe weiße Kinder profitieren mehr von zunehmendem Status (Kinder werden außerhalb der Familie diskriminiert)
  • kulurelle Einflüsse - Intelligenz im Kontext der australischen Aborigines Spurenlesen könnte eine valide Intelligenzaufgabe sein
  • Positionen zur kulturellen Relativität des Intelligenzkonstrukts Radikaler Rationalismus  - nur kulturspezifische Tests, Vergleiche nicht möglich Kontextualismus - Vergleiche in kontextualisierten Tests Universalimus - Vergleiche in universellen Tests Polulationen mit geringer Testerfahrung oder Beschulung profitieren mehr von einer Wiederholung des Tests- LERNEN
  • sechs kulturell universelle Intelligenzdimensionen logisches Denkenverbale Fähigkeiträumliche Wahrnehmungnumerische FähigkeitGedächtnisfähigkeitSchnelligkeit
  • kulturelle Dimensionen arbeitsbezogener Einstellungen hofstede 1980 116.000 IBM Mitarbeiter 4 Faktoren - Individualismus: besonders hoch USA besonders niedirg Asien - Machtdistanz: besonders hoch Lateinamerika besonders niedrig Niederlande - Unsicherheitsmeidung (Unstrukturiertheitsmeidung): Hoch in westlichen Kuluren - niedrig in Honkong - Maskulinität: Besonders hoch in Japan, aber auch in Deutschland Österreich USA, beosnders niedrig in Niederlande und Thailand
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  • unabhängiges und vernetztes Selbstkonzept individualistische und kollektivistische Kultur Selbstbewertung durch sozialen VergleichSelbstbewerung durch Beziehung mit anderen
  • Kulurspezifische Bewertung von Persönlichkeitseigenschaften Chen 1992 Vergleich China und Kanada - wer ist mein Spielkamarad alle Kinder bevorzugten hilfsbereite und vermieden aggressive chinesische Kinder wählten aber auch die empfindlicheren/emotionaleren kanadische Kinder eher nicht dieser Unterschied nähert sich immer mehr dem westlichen Standard an
  • Conley Formel konstante Jahresrate der Stabilität von Eigenschaften
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