Wissenstest Buch 8 (Fach) / Wichtig (Lektion)
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Prüfungsrelevant
Diese Lektion wurde von Andee1982 erstellt.
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- Was bedeutet die Abkürzung WHO? Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization)
- Erklären Sie, was mit Gesundheitsindikatoren gemeint ist Verschiedene Mittel wie Analyseinstrumente, um die Gesundheit einer Bevölkerung zu beobachten und zu überwachen und zeitliche oder geografische Vergleiche zu ermöglichen
- Nennen Sie 3 Gesundheitsindikatoren Sterblichkeit, Sterberate, Säuglingssterblichkeit, Lebenserwartung bei Geburt, Erkrankungsrate
- Was bedeutet Lebenserwartung bei Geburt? Durchschnittliche Lebenserwartung ab Geburt
- Wann erfolgt die: 1) Primärprävention? 2) Sekundärprävention? 3) Tertiärprävention? 1) vor einer Erkrankung 2) Am Anfang einer Erkrankung 3) nach einer Erkrankung
- Was bedeutet STI? sexuelle übertragene Infektionen
- Was bedeutet SRK? Schweizerisches Rotes Kreuz
- Was bedeutet NGO? Nichtregierungsorganisationen
- Von welchem Problem sind Entwicklungsländer hauptsächlich betroffen? Unterernährung, Hungersnot
- Welche Krankheit ist in Entwicklungsländern sehr stark verbreitet? Malaria
- Wie unterscheiden sich Nichtregierungsorganisationen von Regierungsorganisationen? Nichtregierungsorganisation agieren unabhängig vom Staat und der Regierung, im Gegensatz zu Regierungsorganisationen
- Nennen Sie 2 NGO, die im Gesundheitswesen tätig sind: Ärzte ohne Grenzen, Terre des Hommes, SRK, Caritas, Heilsarmee
- Welche Rolle spielt die AHV? Die Aufgabe der AHV besteht darin, die Erwerbseinbussen infolge Pensionierung oder Todes zu kompensieren
- An wen richtet sich die AHV? Die AHV betrifft die gesamte Bevölkerung, die in der Schweiz wohnt oder erwerbstätig ist
- Welche Leistungen bietet die AHV? Die AHV zahlt Alters- und Hinterlassenenrenten, Hilflosenentschädigungen sowie Hilfsmittel, Fürsorgeleistungen oder ander Beiträge an gemeinnützige Institutionen der Altershilfe
- Unter welchen Voraussetzungen kann eine IV-Rente gezahlt werden? Wenn eine Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig, also dauerinvalid, geworden ist
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- Welches ist das Hauptziel der IV? Das vorrangige Ziel der IV besteht in der beruflichen Eingliederung von Invaliden
- Welche beiden Faktoren bestimmen die Höhe der Altersrenten? Die anrechenbaren Beitragsjahre und das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen
- Welche Rolle spielt die berufliche Vorsorge? Ziel ist es, Betagten und den Hinterlassenen eines verstorbenen Versicherten die Fortsetzung der bisherigen Lebenshaltung in angemessener Weise zu garantieren
- Für wen gilt das BVG-Obligatorium? Alle Arbeitnehmer, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, die schoni in der 1. Säule versichert sind und die den von der BVG vorgeschriebenen jährlichen Mindestlohn erreichen
- Welche Leistungen sind gesetzlich im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorgesehen? Altersrenten, Hinterlassenenrenten bei Tod eines Versicherten und Invalidenrenten
- Aus welchen 3 Säulen besteht das schweizerische Altersvorsorgesystem? Staatliche Vorsorge (AHV; IV und EL), berufliche Vorsorge (BVG/UVG) und private Vorsorge (freiwillig)
- Wie wird die gebundene Selbstvorsorge gefördert? Sie wird durch die Steuergesetzgebung gefördert: Die Beiträge können vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden und die Zinsen sind von der Einkommenssteuer befreit
- Worin besteht der Unterschied zwischen freier und gebundener Selbstvorsorge? Die freie Selbstvorsorge ist nicht plafoniert (an eine Obergrenze gebunden) und geniesst keine Steuervorteile
- An wen richtet sich die Arbeitslosenversicherung? An alle Arbeitnehmer, jedoch nicht an Selbstständigerwerbende
- Sind alle Arbeitnehmer gegen Nichtberufsunfälle versichert? Nein. Teilzeitbeschäftigte mit einer wöchentlichen Arbeitsdauer von weniger als 8 Stunden bei einem Arbeitgeber sind gegen Nichtberufsunfälle nicht versichert.
- Welche Risiken deckt die Unfallversicherung gemäss UVG ab? Sie dekct sämtliche Berufsunfälle, Nichtberufsunfälle und Berufskrankheiten
- Welche Unterschiede bestehen im Versicherungssystem zwischen Berufs- und Nichtberufsunfällen? Die Prämien für Berufsunfälle werden von den Arbeitgebern gezahlt. Die Prämien für Nichtberufsunfälle können auf die Arbeitnehmer umgelegt werden.
- An wen richtet sich die Militärversicherung? Personen, die für den Bund Leistungen im Bereich der Sicherheits- oder Friedensdienste erbringen (Militär- und Zivildienst sowie Dienst im Zivilschutz oder andere Einsätze)
- Welche Zulagen müssten laut FamZG in allen Kantonen pro Kind und Monat mindestens ausgerichtet werden? 200 CHF für Kindere bis 16 Jahre (220 CHF im Berggebiet) 250 CHF Ausbildungszulage (270 CHF im Berggebiet) zwischen vollendetem 16. und 25. Altersjahr
- In welchen Fällen werden von der sozialen Krankenversicherung Leistungen gewährt. Bei Krankheit, Unfall (ausser, wenn eine Unfallversicherung dafür aufkommt) und Mutterschaft
- Wer ist versicherungspflichtig? Jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz
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- Bei welchen Einrichtungen kann man sich versichern? Bei allen vom Eidgenössischen Departement des Innern zugelassenen Versicherungsanstalten
- Unter welchen Bedingungen kann man die obligatorische Grundversicherung bei seinem Versicherer wechseln? - Auf das Ende eines Kalendersemesters unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist - Unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist auf das Ende des Monats, welcher der Gültigkeit einer neuen Prämie vorangeht - Bei Wechsel des Wohnortes oder der Arbeitsstelle
- Welche Ziele verfolgt die Krankenkasse? Allen in der Schweiz lebenden Personen Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung bei Krankheit oder Unfall zu gewähren
- Wer ist für die Zuweisung zu einem Versicherer zuständig? Die Kantone
- Welche Leistungen gewährt die Krankenversicherung bei Mutterschaft? Kostenübernahme für Kontrolluntersuchungen während und nach der Schwangerschaft, Entbindung zu Hause, in einem Spital oder einer Einrichtung der teilstationären Krankenpflege sowie Geburtshilfe durch Ärzte oder Hebammen, notwendige Stillberatung, Pflege und den Aufenthalt des gesunden Neugeborenen, solange es sich mit der Mutter im Spital aufhält
- Wann wird ein Arzt als Leistungserbringer zugelassen? Wenn er das eidgenössische Diplom besitzt und über eine vom Bundesrat anerkannte Weiterbildung verfügt
- Nach welchem Tarif übernimmt der Versicherer die Kosten für eine ambulante Behandlung bei einem zugelassenen Leistungserbringer? Höchstens nach dem Tarif, der am Wohn- oder Arbeitsort der versicherten Person oder in deren Umgebung gilz
- Wann kann ein Versicherer einen anderen Leistungserbringer (zB ausserhalb des Wohnkantons) beanspruchen? Im Notfall oder wenn die erforderlichen Leistungen am Wohnt-/Arbeitsort des Versicherten oder im Wohnkanton nicht angeboten werden
- Wie heisst das System, in dem der Versicherte die Kosten vorstrecken muss? System des Tiers garant
- Wie heisst das System, in dem der Versicherte die Kosten nicht vorstrecken muss? System des Tiers payant
- Wie sieht die Kostenbeteiligung der Versicherten für erbrachte Leistungen aus? Die Kostenbeteiligung besteht aus einem festen Jahresbetrag (Franchise) und 10% der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt)
- Sind die von dem Versicherten gezahlten Prämien in allen Kantonen identisch? Nein, sie können von Kanton zu Kanton unterschiedlich sein
- Auf welcher Ebene werden Prämienverbilligungen gewährt? Auf Kantonsebene
- Wer kann eine freiwillige Taggeldversicherung nach KVG abschliessen? Wer in der Schweiz wohnt und erwerbstätig ist und das 15. aber nicht nicht das 65. Altersjahr zurückgelegt hat
- Welche Instanz ist für die Koordination der einzelnen Sozialversicherungen zuständig? der Bundesrat
- Ist der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung obligatorisch? Nein, die Krankenzusatzversicherung ist freiwilligq
- Wechselt ein Mensch von einer sozialen Klasse in eine andere, spricht man von Sozialer Mobilität
- Der Begriff soziale Normen bedeutet Bestimmte Vorschriften und Regeln innerhalb einer Gruppe
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