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Gesundheits- und Krankenpflegerin (Fach) / Puls und Blutdruck (Lektion)

Barbian

Diese Lektion wurde von LizJonana erstellt.

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  • Klappen Sind alle in einer Ebene Herzskelett / Ventrikelebene Taschenklappen (valva trunci pulmonalis & valva aortae) Segelklappen (valva tricuspidalis & valva mitralis)
  • Dreizipfelige Segelklappe Valva tricuspidalis Trikuspidalklappe Zwischen Atrium dextrum und ventriculus dexter Segelklappe Atrioventrikularklappe Leitet Blut vom Vorhof in die Kammer Verhindert den Rückfluss in die Kammer
  • Zweizipfelige Segelklappe Atrioventrikularklappe Segelklappe Bikuspidalklappe Mitralklappe Valva mitralis Leitet Blut vom Vorhof in die Kammer Verhindert den Rückfluss Zwischen Atrium sinistrum und ventriculum sinister
  • Pulmonalklappe Taschenklappe  Semilunarklappe pulmonalklappe Valva trunci pulmonalis Zwischen rechtem Ventrikel und Truncus pulmonalis Leitet Blut von Kammer in die Gefäße Verhindert Rückfluss in kammer
  • Aortenklappe Taschenklappe Semilunarklappe Valva aortae Zwischen Ventrikel und Aorta Leitet Blut aus Kammer in den Aortenbogen Verhindert Rückfluss in den linken Ventrikel
  • Windkesselfunktion So entsteht die Pulswelle Vasodilatation bei Aortenklappenöffnung Speicherung an der Gefäßwand Schließung der Klappe Pulswelle
  • Venöser Rückstrom Restblutdruck Schwerkraft oberhalb des Herzens Sogwirkung der Vofhöfe durch die Verlagerung der Ventrikel eine herzspitzwärts Sogwirkung des Thorax während der Inspiration Muskelpumpe (Venenklappe aus Endothel) Arterien-Venen-Kopplung Inspiration → Thoraxinnenraum erweitert → Druck auf Venen sinkt → Venen weiten sich → Venendruck Sinkt Expiration → Thoraxinnenraum verengt sich → Druck auf Venen steigt → Venen verengen sich → Venendruck steigt
  • Kreislauf Aorta → Arterien → Arteriolen → Kapillarnetz → Venolen → Venen → Untere Hohlvene
  • Fehlerquellen RR Messung Manschette nicht luftleer Zu breite/ schmale Manschette Stethoskop drückt zu leicht/ stark auf den Arm Zu schnelles/ langsames Öffnen des Ventils Unruhiger Patient Geräusche im Zimmer
  • Blutdruck Nie konstant Druck gegen den das linke Ventrikel das Blut auswerfen muss Systolischen Wert – maximaler Blutdruck auf Höhepunkt der Austreibungsphase Diastolischer Wert – minimaler Druck beim Öffnen der Aortenklappe Blutdruckamplitude – Differenz zwischen den Blutdrücken
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  • Blutdrucknormwerte Frühgeborene – 45-50/25-35 Neugeborenes – 70-80/35-50 Säugling bis 1 Jahr – 65-85/60 Kleinkind – 95/60 Schulkind (6-9 Jahre) – 100/60 Schulkind (9-12 Jahre) – 110/70 Jugendlicher und Erwachsener – 120/80 Senior – 140-50/90
  • Blutdruck abhängig von Herzminutenvolumen Schläge Mal 70mL Gefäßweite und Elastizität Messergebnis im Kreislauszentrum in der Medulla oblongata (verlängertes Mark)
  • Blutdruckregulation Druckrezeptoren nehmen hohen/ niedrigen Blutdruck auf Weiterleitung an afferente Nervenfasern der Hirnnerven 9 & 10 Vasomotorisches Zentrum in der Medulla oblongata Hemmung Sympaticus – Gefäßerweiterung (Vasodilatation) Erregung des Sympaticus – Gefäßverengung (Vasokonstriktion) Hemmung des Parasympathicus – Herzfrequenz & Schlagrequenz ↑ Erregung des Parasympathicus – Herzfrequenz & Schlagfrequenz ↓ Hemmung Sympaticus & Erregung Parasympathicus = RR ↓ Hemmung Parasympathicus & Erregung Sympaticus = RR ↑
  • Hypertonieformen Primäre Hypertonie (Erwachsene ca. 80-90%, Kinder ca. 10%) Multifaktoriell (genetische Faktoren, falsche Ernährung, ungünstiger Lebensstil) Sekundäre Hypertonie (Erwachsene ca. 10-20%, Kinder ca. 10-20%) Folge anderer Erkrankungen Nebennierenerkrankungen (in den Nieren werden Hormone zur Blutdruckregulation hergestellt) Nierengefäße Gefäße und Hormonsystem Arzneimittel
  • Hypertonie Symptome Meist weniger Beschwerden Morgendliche Kopfschmerzen Ohrensausen Dyspnoe Schwindel Schweißausbrüche
  • Hypertonie Komplikationen Endorganschäden Gefäße→ RR↑ beschleunigt Arteriosklerose Auge → Netzhautblutungen bis Erblindung Herz → Arteriosklerose in den Herzkrankgefäßen (koronare Herzkrankheit); →Linksherzhypertrophie und hypertensive Kardiomyopathie Niere → hypertensive Nephropathie; → arteriosklerotische Schrumpfniere Gehirn → Schlaganfall
  • Diagnostik Hypertonie Blutdruckmessung Blutuntersuchungen Urinuntersuchungen Röntgen Thorax Augenärztliche Untersuchungen Bei sekundärer: Bildgebende Diagnostik des Abdomens Hormonanalysen
  • Behandlungsstrategien Hypertonie Blutdruckregulierende Allgemeinmaßnahmen Medikamentöse Therapie Sekundäre Hypertonie: Behandlung der Grunderkrankung
  • Hypertonie Pflege Regelmäßige Blutdruckkontrolle Beobachtung Wirkung und Nebenwirkung
  • Gesundheitsberatung & Prävention Hypertonie Verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten Korrekte Blutdruckkontrolle Minimierung der Faktoren Stressabbau Sport (mildes Ausdauertraining) Regelmäßige Arztbesuche
  • Hypotonieformen Primäre Hypotonie ohne Ursache Sekundäre Hypertonie als Folge einer Grunderkrankung Herzinsuffizienz Anämie Hormonelle Störungen (Nebenniereninsuffizienz) Arzneimittel
  • Definition Hypotonie Dauernde Blutdruckerniedrigung unter 105/60mmHG mit Beschwerden durch die Minderdurchblutung der peripheren Organe
  • Symptome Hypotonie Abgeschlagenheit Leistungs- und Konzentrationsschwächen Schwindel / Schwarzwerden vor den Augen Bewusstlosigkeit Depression, Frösteln, Blässe, Stiche, Beklemmungsgefühle in der Herzgegend
  • Diagnostik Hypotonie Sekundäre Hypotonie: Grunderkrankung behandeln Schellong Test: 5-10 Minuten liegen und Blutdruck und Puls messen Schnell aufstehen und möglichst 10 Minuten ohne abstützen stehen Jede Minute Puls und Blutdruck messen Hinlegen bis Puls und Blutdruck wie Ausgangswerte normal sind Abweichung maximal 20mmGH systolischen und 10mmHG diastolisch
  • Hypotonie Pflege Hinlegen Beine hochlagern Vitalzeichenkontrolle Arzt konsultieren und Medikamente
  • Prävention und Beratung Hypotonie Wechselduschen Bürstenmassagen Klimatische Reize Körperliche Betätigung Trinken Kein appruptes Aufstehen Wippen/ Muskel-Venen-Pumpe betätigen Kopf nachts um 20° hochlagern, da so das Gehirn weniger durchblutet wird, und so die Harnproduktion eingestellt wird und die Flüssigkeit im Körper bleibt Nicht sofort aufstehen, sondern auf Bettkante setzen Genug trinken Koffein und Salz zu sich nehmen Gefäßtraining durch Wechselduschen Sport (Ausdauer Herzmuskelstärkung)