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psychiatrie (Fach) / VHB Allg. Psychopathologie (Lektion)
Übung- und Prüfungsfragen
Diese Lektion wurde von Josi91 erstellt.
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- „Störung der Vitalgefühle“ bedeutet: · Herabsetzung des allgemeinen Gefühls von Kraft, Energie und Lebendigkeit
- Der Patient gibt eine pessimistische Stimmung, fehlende Zukunftsorientierung und fehlenden Glauben an eine positive Zukunft an. Um welches psychopathologische Symptom handelt es sich am Ehesten? · Hoffnungslos
- Die Stimmung des Patienten ist gehoben, sein Wohlbefinden ist übersteigert, ebenso wie das Selbstwertgefühl, Kraft- und Leistungsgefühl bis hin zu Größenideen. Um welches Symptom handelt es sich? · Euphorisch
- „Insuffizienzgefühl“ bedeutet: · Gefühl der Wertlosigkeit und Untauglichkeit, bezogen auf den Patienten
- Bei welchen Störungsbildern kommen Schuldgefühle typischerweise vor: · Depression
- Wie wird das Phänomen genannt, bei dem gleichzeitig oft gegenläufige Vorstellungen und Wünsche nebeneinander bestehen? · Ambivalenz
- Eine 23-jährige Frau mit einer seit 4 Jahren bekannten Schizophrenie beschreibt, dass am Vortag ihr über alles geliebter Hund verstorben sei. Dabei lacht sie, ohne dass Sie nachvollziehen können, warum. Es handelt sich um: · Parathymie
- „Affektinkontinenz“ bedeutet: · Affekte können bei geringem Anstoß überschießen, vom Patienten nicht beherrscht werden und nehmen auch manchmal eine übermäßige Stärke an
- Ein manischer Patient bleibt fröhlich trotz des Todes eines Angehörigen. Ein depressiver Patient freut sich nur kurz trotz der Nachricht eines großen Geldgewinnes. Wie wird dieses Symptom genannt? · Affektstarr
- Ein 54-jähriger Mann hat seit einigen Wochen ein zunehmendes Gefühl von Melancholie, schläft schlecht, hat keinen Appetit und grübelt den ganzen Vormittag. Die Symptomatik ist morgens besonders ausgeprägt. Sie sehen ihn einige Male ambulant, bei der dritten Sitzung gibt er an, dass er keine Traurigkeit mehr empfinde, genauso wenig wie er Freude oder etwas anderes empfinde. Welches Symptom würden Sie als positiv markieren? · Gefühl der Gefühllosigkeit
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- Welches psychopathologische Symptom im Zusammenhang mit Antriebs- und psychomotorischen Störungen ist für den Untersucher an der spärlichen spontanen Motorik und mangelnder Initiative erkennbar? · Antriebsarm
- Was ist richtig bezüglich „Antriebsarm“ und „Antriebsgehemmt“? · bei der Antriebsarmut ist die Intentionalität gestört · Antriebshemmung ist ein typisches Symptom der Depression
- Wenn Patienten den Eindruck erwecken, als würden sie sich selber darstellen, heißt das im psychopathologischen Vokabular: · Theatralisch
- Welche Aussagen zu „Zirkadiane Besonderheiten“ sind korrekt? · es wird das Gesamtbefinden und seine Schwankungen bewertet
- Aggressivität bei Patienten: Wie reagieren? · zunächst sollte mit Strukturierung der Umgebung, Reizabschirmung und verbaler Beruhigung reagiert werden · auch verbale Attacken zählen zu „Aggressivität“
- „Selbstbeschädigung“… · ist charakterisiert durch Verschlucken von gefährlichen Gegenständen, Zufügen von Schnitt- oder Kratzwunden
- Bei welchen Störungsbildern kommt „Mangel an Krankheitsgefühl“ typischerweise vor? · bei Demenz, · Manie, · Persönlichkeitsstörungen
- Was bedeutet „Mangel an Krankheitseinsicht“ bzw. welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang korrekt? · der Patient erkennt eine krankhaften Erlebens- und Verhaltensweisen nicht als krankheitsbedingt an, sondern führt sie auf andere Faktoren zurück · durch die fehlende Einsicht kann es zu einer Überschätzung von Fähigkeiten durch den Patienten und damit zu selbstschädigendem Verhalten kommen · ein hypochondrischer Patient ist z.B. davon überzeugt, dass er an einer körperlichen Krankheit leidet, obwohl er tatsächlich psychisch krank ist
- Herr Otto B. ist ein 69-jähriger Rentner, der in einer kleinen Etagenwohnung wohnt. Nachbarn, denen aufgefallen war, dass die Wohnung zunehmend vermüllte, haben ihn aber schon seit Wochen nicht mehr regelmäßig gesehen. Worum handelt es sich am Ehesten? · Sozialer Rückzug, Antriebsarm
- Rigor äußert sich durch: · Störungen bei Schlucken, Sprechen und Erbrechen, Schwer auslösbare Muskeleigenreflexe, Zahnradphänomen
- Welche Aussagen zu Tremor sind korrekt? · Tremor sind rhythmisch aufeinander folgende Kontraktionen antagonistisch wirkender Muskeln · es kann unterschieden werden zwischen Ruhe-, Aktions-, Physiologischem und Essentiellem Tremor
- Welche Symptome treten bei Frühdyskinesien typischerweise auf? · Vermehrte Bewegungen der Zunge z.B. krampfartiges Herausstrecken der Zunge · Steifigkeit der Armmuskulatur · Schmatzen, Mümmeln, Lippenspitzen · Unkontrollierte Bewegungen der Augen-, Stirn-, Augenbrauenmuskulatur · Vom Kopf/Hals nach hinten bzw. zur Seite
- Ein Patient zeigt folgende Symptome: Repetitive Bewegungen der Gesichtsmuskulatur oder Extremitäten, trippeln von einem Fuß auf den anderen im Stehen und ständiges Umhergehen. Welches Symptom würden Sie positiv markieren? · Akathisie
- Die Störung des geordneten Zusammenwirkens von Muskelgruppen bei zielgerichteten Bewegungen oder beim Einnehmen von Haltungen wird im psychopathologischen Vokabular folgendermaßen genannt: · Ataxie
- Ein Patient beschreibt: “Ich habe das Gefühl, mir laufen ganz viele Ameisen über den Arm“. Welches Symptom würden Sie markieren? · Parästhesien
- Definition von „Suizidalität“? · unter Suizidalität versteht man "Gedanken, Pläne und konkrete Handlungen, die sich auf Selbsttötung beziehen · der Werther-Effekt bezeichnet die Zunahme von Suiziden nach der Berichterstattung über ein solches Ereignis
- Risikofaktoren für Suizidalität? · Körperliche Krankheiten · Psychische Krankheiten · Bereits einen oder mehrere Suizidversuche begangen
- Wenn ich als Untersucher im Patientengespräch das Gefühl habe, der Patient denkt über Suizid nach… · frage ich respektvoll aber direkt nach.
- Bei welchen Syndromen/Störungsbildern treten Delirien typischerweise auf? · im Entzug, · bei Intoxikationen
- Was gehört zum „Präsuizidalen Syndrom“ nach Ringel? · Einengung der persönlichen Möglichkeiten des Patienten · Suizidphantasien · Aggressionsumkehr
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- Welche sind typische Symptome eines Delirs? · Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, · Affektive Störungen, · Psychomotorische Störungen, · Wahrnehmungsstörungen
- Bei einem Patienten nehmen Sie Folgendes wahr: Miosis, Hypotonie, Bradykardie, Hypothermie, Atemstillstand, Koma. Ihnen ist klar: es handelt sich um eine Intoxikation mit: · Opiaten
- Während des Abhörens des Herzens durch den Hausarzt beginnt Frau P., eine 27-jährige Frau, die sich zurzeit in einer Umschulung zur Altenpflegerin befindet, aus vollem Bewusstsein heraus plötzlich am ganzen Leib zu zittern. Rumpfmuskulatur und Extremitäten verkrampfen sich, Brust, Bauch und Becken heben und senken sich rhythmisch. Nach wenigen Minuten ist der Anfall vorbei und die Patientin erklärt merkwürdig unberührt wirkend, sie habe für den Vorfall, an den sie sich gar nicht richtig erinnern könne, keine Erklärung. Beim Anfall fand weder ein Zungenbiss noch ein Urinabgang statt. Die anschließend eingeleitete umfangreiche neurologische Diagnostik (einschließlich eingehender epileptologischer Untersuchung) bleibt ergebnislos und auch die internistische Untersuchung ergibt keinen pathologischen Befund. Im weiteren Gespräch ergeben sich jedoch deutliche Hinweise auf psychisch belastende Faktoren in der Lebensgeschichte. Diagnostisch handelt es sich aktuell am Wahrscheinlichsten um folgende Erkrankung/Störung: · Dissoziative Störung
- Eine 76-j. Frau stellt sich in Begleitung ihres Mannes mit seit 1,5 Jahren bestehenden Gedächtnisstörungen vor. Die Symptomatik habe schleichend begonnen und würde langsam zunehmen. Bei der ärztlichen Erstvorstellung ist sie zeitlich und situativ leicht desorientiert. Als Vorerkrankung sind ein Hypertonus und eine koronare Herzerkrankung bekannt. Die Patientin raucht seit 8 Jahren nicht mehr. Im psychopathologischen Befund ist das formale Denken etwas verlangsamt; verminderte Auffassung und Aufmerksamkeit. Wahrscheinlichste Verdachtsdiagnose? · Demenz vom Alzheimertyp
- Ein 69-jähriger Rentner lässt seine Wohnung immer mehr vermüllen und zieht sich zurück. Im Laufe des Untersuchungsgesprächs nickt der Patient immer wieder ein. Er irrt sich bei der Benennung des Datums um einen Tag, kann aber den Wochentag benennen. Auf die Frage, was der Unterschied zwischen einer Treppe und einer Leiter sei, antwortet er, dass man damit in ein neues Stockwerk komme. Von drei dargebotenen Begriffen kann er sich nach 10 Minuten noch an zwei erinnern. Er mag Ereignisse nicht zu begreifen und kann sich keine Übersicht verschaffen. Er gibt an, sich innerlich leer zu fühlen, als ob er tot sei. Traurigkeit empfinde er nicht mehr. Allerdings lässt er sich nicht davon abbringen, dass er demnächst verhungern müsse, weil seine Ersparnisse verbraucht seien. Welche Verdachtsdiagnose würden Sie stellen? · Depression mit psychotischen Symptomen
- Eine 19-jährige Frau, die sich seit einigen Monaten prostituiert, wurde wegen eines akuten Erregungszustands in die Klinik gebracht. Sie gibt an, dass ihr die Arme scheibchenweise abgeschnitten werden. Außerdem hat sie die feste Überzeugung, dass ein Freier eigentlich ein Werwolf sei, der sie bedrohe. Dabei lacht sie laut. Welche der folgenden Symptome treten auf? · Coenästhesien · Beeinträchtigungswahn · Parathymie
- Nach einer 6-wöchigen akuten Krankheitsphase mit Halluzinationen, Wahn und Denkstörungen klagt ein 23-jähriger Student der Sozialarbeit, dass er nicht glaube, dass sich seine Situation noch einmal verbessern werde, obwohl die ursprünglichen Krankheitssymptome unter der Behandlung fast komplett verschwunden sind. Alles sei so schwer und drücke ihn nieder. Sein Wert als Mensch sei verloren gegangen, er würde am Liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Welche Diagnosen wären denkbar? · Postremissive Depression
- Ein 25-jähriger Mann zeigt schon seit seiner Kindheit kurze und abrupte Bewegungen im Gesichtsbereich, schließt seine Tür immer fünfmal auf und zu, bevor er in die Wohnung geht und stößt gelegentlich unangemessene Obszönitäten aus. Worum handelt es sich wahrscheinlich? · Tourette-Syndrom
- Suchen Sie sich einen der Befunde aus und beschreiben Sie, welches die wichtigsten Merkmale sind. Stellen Sie sich dann vor, dass eine Person darunter leidet. Wie könnte sich diese Krankheit auf den Alltag der Person (oder eine bestimmte Situation) auswirken? Formale Denkstörung die formale Denkstörung ist abzugrenzen von der inhaltlichen Denkstörung "Formale Denkstörungen" sind Störungen des Gedankenablaufs und des Inhaltsreichtums bzw. der Inhaltsarmut beim formalen Denken interessieren gerade nicht die Denkinhalte, sondern die Qualität der Denkvorgänge formale und inhaltliche Denkstörungen können vollständig unabhängig voneinander auftreten, d.h. es ist möglich, dass ein Patient unter der einen, nicht aber unter der anderen Störung leidet die neurowissenschaftlichen Modellvorstellungen sind je nach Symptom sehr unterschiedlich wichtigste Merkmale/Symptome sind hierbei: Gehemmt (Das Denken wird vom Patienten subjektiv als gebremst, verlangsamt oder blockiert (wie gegen einen inneren Widerstand) empfunden.) Verlangsamt (Das Denken erscheint dem Beobachter verlangsamt und schleppend.) Umständlich (Als umständlich bezeichnet man ein Denken, das bezogen auf den Gesprächsinhalt das Nebensächliche nicht vom Wesentlichen trennt. Der inhaltliche Zusammenhang bleibt dabei stets gewahrt.) Eingeengt (Einschränkung des inhaltlichen Denkumfanges, Verhaftetsein an ein Thema oder an wenige Themen, Fixierung auf wenige Zielvorstellungen.) Perseverierend (Haftenbleiben an zuvor gebrauchten Worten oder Angaben, die im aktuellen Zusammenhang nicht mehr sinnvoll sind.) Grübeln (Unablässiges gedankliches Beschäftigtsein mit meist unangenehmen Themen.) Gedankendrängen (Der Patient fühlt sich dem Druck vieler verschiedener Einfälle oder Gedanken ausgeliefert.) Ideenflüchtig (Vermehrung von Einfällen, die aber nicht mehr von einer Zielvorstellung straff geführt werden. Das Ziel des Denkens kann auf Grund von Assoziationen ständig wechseln oder verloren gehen.) Vorbeireden (Der Patient verfehlt mit seiner Antwort das Thema der Frage, obwohl er die Frage verstanden hat.) Gesperrt/Gedankenabreißen (Plötzlicher Abbruch eines sonst flüssigen Gedankenganges oder des Sprechens ohne erkennbaren Grund.) Inkohärent/Zerfahren (Denken und Sprechen des Patienten verlieren für den Untersucher ihren verständlichen Zusammenhang. Im Extremfall sind sie bis in einzelne, scheinbar zufällig durcheinander gewürfelte Sätze, Satzgruppen oder Gedankenbruchstücke zerrissen.) Neologismen (Wortneubildungen oder Wortverwendungen, die der sprachlichen Konvention nicht entsprechen und oft nicht unmittelbar verständlich sind.) Persevierend Persevierend beschreibt beispielsweise das Haftenbleiben an zuvor gebrauchten Worten oder Angaben, die im aktuellen Zusammenhang nicht mehr sinnvoll sind einzuschätzen ist hierbei ob Wiederholungen des Gesagten im Gesprächszusammenhang sinnvoll sind Beispiel aus dem Alltag wäre hier wenn ein Student während eines Referates über die Hirnareale nicht mit seinem Vortrag fortfährt und eine Liste von Hirnarealen nennt, sondern immer wieder das Wort „Temporallappen“ sagt während er auf verschiedene andere Bereiche deutet wenn der Patient weitere Symptome der formalen Denkstörung zeigt, wäre es möglich, dass der Student während seines Referates Neologismen einbaut wie z.B. "Herzkreuz" allgemein wirkt das Sprechen wirr und ohne roten Faden, möglicherweise auch verlangsamt der Student ist möglicherweise im Alltag sehr eingeschränkt, da es zwischen ihm und anderen Personen zu Interaktionsschwierigkeiten und Kommunikationsproblemen kommen kann
- Nennen Sie die 5 verschiedenen Normen und geben Sie für jede ein selbst erdachtes Beispiel. Normen = in vielerlei Hinsicht notwendig und sinnvoll dienen der Schaffung und Aufrechterhaltung von Sozialstrukturen, sie sind zum Überleben der Mitglieder der Gesellschaft und der Art selbst nötig das eigene Verhalten ist im sozialen Kontext eingebettet, wird verstanden und akzeptiert Normen ersparen also, immer wieder neu Anpassungsleistungen zu erbringen jedoch kann ein individualistisch orientierter Mensch eine Einengung oder Fremdbestimmung seines Verhaltens erfahren und persönlich gestaltete und ungewöhnliche Lebensweisen können unterdrückt und abgewiesen werden · Statistische Norm: Gesetzmäßigkeiten der Merkmalsverteilung verschieden Formen währen beispielsweise die Gleichverteilung oder die Normalverteilung anormal währen hier Männer im Psychologiestudium · Soziale Norm: soziokulturelle Determinanten, Übereinkünfte und Regeln sie ist abhängig vom Zeitgeist, von Sitten und Gebräuchen anormal währen in diesem Fall Straftäter sie überschreiten die soziale Norm, indem sie Gesetze (als Repräsentanten der Norm) nicht einhalten · Funktionale Norm: Leistungsfähigkeit und die erwartete Regelmäßigkeit im Hinblick auf Leistungen, sowie Verrichtungen und Fähigkeiten zur Leistung Beispiel für Anormalität wären hier Menschen mit Behinderung, die nicht in der Lage sind alltägliche Leistung zu erbringen · Ideale Norm: beschreibt die Maximalerwartung an Menschen, einen Zustand der Vollkommenheit ein Mensch, der aufgrund einer Erkrankung täglich Medikamente nehmen muss wäre in diesem Fall anormal zwar kann er evtl. sogar ohne Probleme am Alltag teilnehmen, doch ist er nicht „ideal“ · Subjektive Norm: Selbstbewertung einer Person im Vergleich mit dem bisherigen Lebensgefühl und gesundheitlicher Verfassung anormal wäre hier eine Person, die ein Bein verloren hat und aufgrunddessen nicht mehr zufrieden ist mit dem eigenen Körper und/oder Leben
- Nennen Sie 3 Gründe für Beurteilungsfehler. Was würden Sie selber machen um solchen Fehlern vorzubeugen? · fachliches Unwissen, mangelnde berufliche Erfahrung · der Schluss von sich auf andere · Manipulation durch den Patienten · beispielhafte Beurteilungsfehler können außerdem Projektion, Gegenübertragung und systematische Beurteilungsfehler sein Vermeidung: unhöflich-salopper Umgang mit Patienten vermeiden uneinfühlsame Gesprächsführung oder moralisierende Vorwurfshaltung der Untersucher sollte sich seiner Rolle als „diagnostisches Instrument“ stets bewusst sein um eigene Bedürfnisse/Befindlichkeiten zu erkennen und die Beurteilung nicht dadurch beeinflussen zu lassen
- Bewusstseinsstörungen 1. Bewusstseinsverminderung (F) 2. Bewusstseinseintrübung (F) 3. Bewusstseinseinengung (SF) 4. Bewusstseinsverschiebung (S)
- Orientierungsstörungen Zeitliche Orientierungsstörung (S) Örtliche Orientierungsstörung (S) Situative Orientierungsstörung (S) Orientierungsstörung über die eigene Person (S)
- Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen Auffassungsstörungen (SF) Konzentrationsstörungen (SF) Merkfähigkeitsstörungen (SF) Gedächtnisstörungen (SF) Konfabulationen (F) Paramnesien (S)
- Formale Denkstörungen Gehemmt (S) Verlangsamt (F) Umständlich (F) Eingeengt (SF) Perseverierend (F) Grübeln (S) Gedankendrängen (S) Ideenflüchtig (F) Vorbeireden (F) Gesperrt/Gedankenabreißen (SF) Inkohärent/Zerfahren (F) Neologismen (F)
- Befürchtungen und Zwänge Misstrauen (SF) Hypochondrie (S) Phobien (S) Zwangsdenken (S) Zwangsimpulse (S) Zwangshandlungen (S)
- Wahn Wahnstimmung (S) Wahnwahrnehmung (S) Wahneinfall (S) Wahngedanken (S) Systematisierter Wahn (S) Wahndynamik (SF) Beziehungswahn (S) Beeinträchtigungs-/Verfolgungswahn (S) Eifersuchtswahn (S) Schuldwahn (S) Verarmungswahn (S) Hypochondrischer Wahn (S) Größenwahn (S) Andere Wahninhalte (S)
- Sinnestäuschungen Illusionen (S) Stimmenhören (S) Andere akustische Halluzinationen (S) Optische Halluzinationen (S) Körperhalluzinationen (S) Geruchs-/Geschmackshalluzinationen (S)
- Ich-Störungen (DDGGGa) Derealisation (S) Depersonalisation (S) Gedankenausbreitung (S) Gedankenentzug (S) Gedankeneingebung (S) Andere Fremdbeeinflussungserlebnisse (S)
- Störungen der Affektivität Affektarm (F) Affektinkontinent (SF) Affektlabil (SF) Affektstarr (F) Ambivalent (S) Ängstlich (SF) Deprimiert (SF) Dysphorisch (SF) Euphorisch (SF) Gefühl der Gefühllosigkeit (S) Gereizt (SF) Gesteigerte Selbstwertgefühle (S) Hoffnungslos (S) Innerlich unruhig (S) Insuffizienzgefühle (S) Klagsam/jammerig (F) Parathymie (F) Ratlos (F) Schuldgefühle (S) Störungen der Vitalgefühle (S) Verarmungsgefühle (S)