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NaLa (Fach) / Fragenkatalog (Lektion)
Der Fragenkatalog zu NaLa Uni Bonn
Diese Lektion wurde von maxmasthaehnchen erstellt.
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- Wie hält man die durch den Drahtwurm hervorgerufenen Ernteausfälle beim Kartoffelanbau möglichst gering? Sortenwahlfrühe ErnteAnbauabstände einhalten
- Nennen Sie Gründe für die mangelnde Freilandwirksamkeit von Pflanzenextrakten! UV-LichtNiederschlagWechselwirkungen mit den PflanzenMikroorganismenBlattbenetzungDampfdruck
- Welche positive Eigenschaften sollte eine Hecke haben? kein Zwischenwirt für Krankheitenkein großes Wurzelwerk -> Konkurrenzwindbrechendfrühzeitiger Laubaustrieb, später LaubfallErhöhung der Biodiversität
- Welche Punkte sind in jeder Ökobilanz zu berücksichtigen? RessourcenverbrauchAbfallTreibhauseffektHumantoxizitätÖkotoxizitätFlächenbedarfVersauerung von Böden / Gewässern
- Ordnen Sie die folgenden Stoffe nach ihrer Abbaugeschwindigkeit, beginnend mit dem am schnellsten abbaubaren Stoff: Cellulose, Hemicellulose, Phenol, Zucker, Wachse, Lignin Zucker Hemicellulose Cellulose Lignin Wachse Phenol
- Nennen Sie direkte Maßnahmen der Unkrautbekämpfung im ökologischen Landbau! mechanische Maßnahmen: Striegel, Hacke biologische Maßnahmen: Einsatz von Nützlingen thermische Maßnahmen: Unkraut abflämmen, (Herbizideinsatz)
- Nennen Sie indirekte Maßnahmen der Unkrautbekämpfung im ökologischen Landbau! Verwendung von sauberem und reinem SaatgutFruchtfolge: vielfeldrig, Beachtung der Anbaupausen, Anbau unkrautunterdrückender Pflanzen wie KleegrasAnbau konkurrenzstarker PflanzenSaatdichteSaatzeitpunktSorte (Wuchs, PAR-Aufnahme)
- Nennen Sie zwei Problemunkräuter des ökologischen Landbaus und beschreiben Sie die Problemstellung (Folgen) sowie Bekämpfungsmöglichkeiten! rauhaarige Wicke (Vicia hirsuta) Folgen: -Ertragseinbuße -Qualitätseinbuße -Ernteerschwernisse Bekämpfungsmöglichkeiten: -thermisch -Verätzung mit Kainit (frühe Gabe einer konzentrierten Lösung) -mechanische Maßnahmen, z.B. Striegel (ab EC 32, mehrmaliger Einsatz)Ackerkratzdistel Folgen -Ertragseinbuße -Qualitätseinbuße -Ernteerschwernisse -Trocknungskosten Bekämpfungsmöglichkeiten -Stoppelbearbeitung -Futteranbau (Kleegras, Wickroggen) -Anbau konkurrenzstarker Zwischenfrüchte
- Beschreiben Sie die Bedeutung der Fruchtfolge im ökologischen Landbau in Bezug auf Schaderreger! deutliche Verringerung des Aufkommens von Fruchtfolge-Krankheiten Einhaltung der Anbaupausen -Rotklee: 6 Jahre -Luzerne: 4-7 Jahre -Kleegras: 2 Jahre -Sojabohne: 1-2 jähriger Nachbau möglich -Ackerbohne: 3 Jahre -Lupine: 4 Jahre -Erbse: 5 Jahre Einhalten einer für den ökologischen Landbau typischen, vielfeldrigen Fruchtfolge
- Beschreiben Sie den Einfluss der Fruchtfolge auf Unkräuter! (Vielen lieben Dank an Tramin, der mich auf den Rechtschreibfehler in dieser Frage aufmerksam machte, ich schrieb "Furchtfolge" anstelle von "Fruchtfolge" wofür ich mich hier entschuldigen möchte und mich noch einmal bei Tramin für seinen freundlichen Hinweis per privater Nachricht bedanke!) deutliche Verringerung des Unkrautdrucks durch vielfeldrige Fruchtfolge unkrautregulierende Wirkung von Feldfutterbau (Luzerne, Kleegras) durch Schnittnutzung (Aussamung der Unkräuter wird verhindert, Wurzelunkräuter werden geschwächt) und hoher Konkurrenzkraft (Licht, Wasser, Nährstoffe) Anbau von Reinigungskulturen Wechsel von Sommerung und Winterung Danke Tramin, für den Hinweis, der Fehler in meiner Karteikarte war ein unbeabsichtigtes Versehen und ist mir wohl beim zügigen Anfertigen der Karteikarten durchgegangen, entschuldigung nochmal und vielen Dank für den aufmerksamen Hinweis Tramin!
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- Durch welche Maßnahmen kann man einen Rotkleebestand besonders konkurrenzfähig und leistungsfähig gestalten? Einhaltung von Anbauabständen (6 Jahre)standortangepasste Artenmischung und SortenwahlNutzung von gesundem, gereinigtem Saatgutsorgfältige Bodenbearbeitung und Saatbettbereitung
- Nennen Sie von der Landwirtschaft sehr stark beeinflusste ökologische Schutzgüter! BiodiversitätKlimaErderwärmung als Folge des Treibhauseffekts (CO2, CH4, N2O)Grund- und Oberflächengewässer -Eintragungen, v.a. von Pestiziden und durch Auswaschung („Nitrogen-Cycle“)