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NaLa (Fach) / Fragenkatalog (Lektion)

Der Fragenkatalog zu NaLa Uni Bonn

Diese Lektion wurde von maxmasthaehnchen erstellt.

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  • Nennen Sie 3 pflanzenbauliche Vorteile des Anbaus von Kleegras / Luzerne! StickstofffixierungHumusbilanz (humusmehrend)UnkrautregulierungReinigungskultur (phytosanitär)
  • Nennen Sie 3 Humuszehrer und 3 Humusmehrer! Humuszehrer    Zuckerrübe, Silomais, Kartoffeln Humusmehrer    Kleegras / Klee, Luzerne, Ackergras, Ackerbohne
  • Nennen Sie die 4 wichtigsten Kulturen des Ackerbaus! WeizenGersteSilomaisRaps
  • Nennen Sie die 3 wichtigsten Maßnahmen zur Erhöhung des C-Gehalts im Boden! organische (oder mineralische) DüngungBodenbearbeitungFruchtfolge
  • Nennen Sie 3 Gründe für konservierende Bodenbearbeitung! Erosionsschutzweniger Energie- / Arbeitseinsatzbessere Infiltrationbessere Aggregatstabilität
  • Warum wird Erosion durch konservierende Bodenbearbeitung verringert? bessere Infiltration von Wasserbessere Aggregatstabilitätbessere Bodenphysiologie
  • Nennen Sie Nachteile der konservierenden Bodenbearbeitung! Verstopfung durch Ernteresteschlechteres SaatbettPhytopathogene in den Ernterestenhöherer Unkrautdruck
  • Nennen sie die Vorteile des Pflügens! sauberes Saatbett („reiner Tisch“)bessere Mineralisationbessere Unkrautregulierungbesseres Unterdrücken von Phytopathogenen
  • Nennen Sie wichtige Hülsenfrüchte! SojabohneErbseLupineAckerbohne
  • Nennen Sie die 3 hauptökologischen Problemfelder! BiodiversitätStickstoffkreislaufKlimawandel
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  • Wodurch kann der Betriebsmitteleinsatz reduziert werden? Durch Diversifizierung bei den angebauten Kulturen ( -> weniger Betriebsmitteleinsatz)
  • Was kann durch standortunangepasste Landwirtschaft erhöht werden? Einsatz von Betriebsmitteln
  • Nennen Sie die wichtigsten von der Landwirtschaft betroffenen Schutzgüter der Umweltpolitik! Beeinträchtigung von BiotopenGefährdung des GrundwassersBelastung von OberflächengewässernBelastung des BodensBeeinträchtigung der NahrungsmittelqualitätBelastung der Luft
  • Nennen Sie indirekte Wirkungen von Huminstoffen auf Pflanzen! Erhöhung der WasserkapazitätNährstoffbereitstellungFörderung des mikrobiellen BodenlebensErhöhung von Kationenaustauschkapazität und pH-PufferungVerbesserung der Bodenstruktur
  • Nennen Sie direkte Wirkung der Huminstoffe auf Pflanzen! Keimungsstimulationverbessertes Wurzelwachstumverbessertes Sprosswachstum
  • Nennen Sie 4 Funktionen der Landwirtschaft! VersorgungEntsorgungGrundwasserneubildungLebensraum
  • Nennen Sie Formen der Extensivierung! Verringerung des Einsatzes von Dünger, PSM und Wachstumsregulatorengeringere Intensität der BewirtschaftungÜbergang zum organischen / ökologischen LandbauWirtschaften unter AuflagenTeilnahme an Flächenstilllegungsprogrammen
  • Was beeinflusst in erster Linie den Humusgehalt im Boden? Fruchtfolge (humusmehrend / humuszehrend)Bodenbearbeitung (Brache vs. Intensivlockerung)Düngung (Stallmist)
  • Was sind die Ziele einer Fruchtfolge? effektive Nutzung des Bodens während der gesamten Vegetationsperiodehohe Biomasseproduktionbestmögliche Nutzung von Vorfrucht und FruchtfolgewirkungGesunderhaltung der PflanzenbeständeVermehrung von bodenbürtigen Schaderregern verhindernnachhaltige Reproduktion der BodenfruchtbarkeitUnkrautregulierung
  • Welche Faktoren beeinflussen die Mineralisation? WasserLuftTemperaturorganische MasseC:N-Verhältnis (optimal bei 8:1 bis 10:1)Mikroorganismen
  • Nennen Sie starke / schwache humuszehrende / humusmehrende Kulturen! stark humuszehrend:  Zuckerrübe, Kartoffel schwach humuszehrend:  Getreide stark humusmehrend:  Ackergras, Klee schwach humusmehrend:  Körnerleguminosen
  • Nennen Sie je 2 Pflanzen mit großen bzw. kleinen Erntewurzelrückständen! große EWR: Getreide, Kleegras, Ackerbohne kleine EWR: Zuckerrübe, Kartoffel
  • Welche Bilanzen müssen bei der Furchtfolgegestaltung berücksichtigt werden? HumusbilanzFutterbilanzStickstoffbilanz
  • Welche Faktoren determinieren die Fruchtfolge? Humuserhalt, -mehrung: HackfruchtanteilStickstoffbilanzausgleich: Leguminosen, SommerungenFeldfutteranteil, Strohbedarf: ViehhaltungStandort
  • Wodurch können bodenbürtige Schaderreger gefördert werden? enge Fruchtfolge (zu geringe Anbauabstände)zum Wirtskreis gehörende Folgefrüchte(keine Stoppelbearbeitung)
  • Nennen Sie fruchtfolgebedingte Schaderreger am Getreide! Halmbruch (Nematoden)Schwarzbeinigkeit (Ährenfusariosen)Drahtwürmer
  • Nennen Sie positive Vorfruchtwirkungen der Ackerbohne bzw. allgemein von Leguminosen! StickstofffixierunghumusmehrendunkrautregulierendReduzierung von Krankheitsbefall bei der Folgefruchtpositive Vorwurzeleffekte
  • Nennen Sie Gründe für den Rückgang der Artenvielfalt! Mineral- / StickstoffdüngungHerbizideinsatzAnbau von Monokulturen
  • Nennen Se positive Effekte von Untersaaten! ErosionsschutzunkrautunterdrückendhumusmehrendVerbesserung des Bodengefüges
  • Nennen Sie Vor- und Nachteile einer späten Winterweizensaat! Vorteile:  weniger Unkrautdruck, weniger Krankheitsdruck Nachteile:  unsichere Witterungsbedingungen
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  • Wie vermindert man Winterverluste bei Nährstoffen? spätes Pflügengeringe Arbeitstiefe / -frequenzcatch crops (Zwischenfrüchte): halten Stickstoff an der Oberfläche bzw. vermindern den N-Eintrag in die Umwelt
  • Nennen Sie Maßnahmen zur Minimierung von Stickstoffverlusten! Senken schaffen (pflanzliche Aufnahme)    -Untersaat    -höhere Pflanzendichte    -höhere WurzeldichteNutzung der BNF (biologische Stickstofffixierung)SorptionVorbeugen von Erosion und Emission
  • Welche Leguminosen haben die höchste Selbstverträglichkeit (mehrjähriger Anbau in Folge ohne signifikante Ertragseinbuße)? weißer KleeSojabohne
  • Durch welche Maßnahmen kann man einen Rotkleebestand besonders leistungsstark und konkurrenzfähig gestalten? Anbaupausen beachten (6 Jahre)standortangepasste Artenmischung und SortenwahlNutzung von gesundem, gereinigtem Saatgutsorgfältige Bodenbearbeitung und Saatbettbereitung
  • Nennen Sie vorbeugende Maßnahmen gegen Phytophthora infestans! Sortenwahlräumliche Verteilunggesundes PflanzgutTal- und Kessellagen meiden
  • Was sind die Grundprinzipien der Fruchtfolgeplanung? Ertragssicherheit vor Ertragsmaximierung (gute und sinnvolle Gestaltung der Fruchtfolge ist hierzu die flächenwirksamste, billigste und umweltschonendste Maßnahme)Fruchtartenvielfalt: bestes Mittel für selbstregulierende Kräfte und Prozesse
  • Wie kann man Unkraut regulieren bzw. mindern? mehrjährigen Anbau von Luzerne- und KleegrasgemischenSchnittnutzung (verhindert die Aussamung der Unkräuter, Wurzelunkräuter werden geschwächt)Anbau von ReinigungskulturenWechsel von Sommerung und Winterung
  • Wie maximiert man die N2-Fixierung? Wahl einer geeigneten PflanzenartWahl einer geeigneten SorteWahl eines geeigneten Standortes (Umweltfaktoren wie Boden etc.)
  • Nennen Sie Methoden zur N-Düngerbemessung! Nmin-Methode (zu Vegetationsbeginn: Messen des aktuellen Wertes an pflanzenverfügbarem Stickstoff im Boden und entsprechendes Aufdüngen, bis der Sollwert erreicht ist)Nitrat-Schnelltest (zum Schossen: Ermittlung des Nitratgehalts im Pflanzensaft, entsprechend Aufdüngen)
  • Was ist das Ziel der Nährstoffbilanz? Ermittlung von Ungleichgewichten zwischen Nährstoffzufuhr und -abfuhrVerhinderung von Nährstoffunterversorgung: nur bei ausreichender Nährstoffversorgung kann ein Maximalertrag erzielt werdenVerhinderung von Nährstoffüberversorgung: dies führt zu Anreicherungen im Boden und zu Eintragungen in die Umwelt
  • Welche Möglichkeiten gibt es für die direkte P- und K-Zufuhr auf Acker und Grünland? mineralische P- und K-Düngerhofeigene, organische DüngerSeRo-Dünger (Sekundärrohstoffdünger aus industriellen Komposte)
  • Wovon hängt das Wurzelwachstum einer Pflanze ab? BodenstrukturKulturartNährstoffangebotWitterung, Niederschlag
  • Welches PSM (Pestizid) wird deutschlandweit am meisten eingesetzt? 1.) Herbizide2.) Fungizide3.)Insektizide
  • Nennen Sie die Wirkung eines Herbizideinsatzes auf biotische und abiotische Faktoren! Artenverarmung (v.a. bei der Ackerbegleitflora)Beseitigung der Nahrungsgrundlage der Ackerfaunapotentielle Oberflächen- und Grundwasserverschmutzungpotentielle Kontamination der Lebensmittel
  • Wodurch entstehen Unkrautprobleme im Ackerbau? wenig Nutzung des Pflugeswenig Striegeln / Hackenhoher Getreideanteil in der Fruchtfolgegeringer Kleegrasanteil in der Fruchtfolge
  • Welche sortenspezifischen Eigenschaften von Winterweizen begünstigen dessen Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern bei begrenzter Stickstoffzufuhr? schnelles WachstumWuchshöhe (Pflanzengröße, -länge)planophile Blatthaltunghoher BFI
  • Nennen Sie wichtige Kriterien für den Ökolandbau! kein Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmittelnkein Einsatz von genveränderten Organismenkeine mineralischen und leicht löslichen P- und K-Düngerklare Regeln (Positivliste)Förderung der Bodenfruchtbarkeitsparsamer Einsatz von Ressourcen
  • Nennen Sie Vor- und Nachteile des chemischen Pflanzenschutzes! Vorteile: breite Anwendungsmöglichkeitenhoher Wirkungsgradrelativ geringe Kostengeringer Arbeitsaufwand Nachteile: Resistenzbildungenmöglicherweise Rückstände in den ProduktenEintragungen in die Umwelt (Grundwasser, Luft etc.)Artenvielfaltverarmung
  • Nennen Sie Wirkungen des Herbizideinsatzes auf biotische und abiotische Ressourcen! Artenverarmung (-> Biodiversität)Beseitigung der Nahrungsgrundlage der Ackerfaunapotentielle Oberflächen- und Grundwasserbelastungenpotentielle Kontamination von Lebensmitteln
  • Nennen Sie wichtige Maßnahmen zur Unterdrückung von Unkraut und Schädlingen im ökologischen Landbau! FruchtfolgeBodenbearbeitungSortenwahl (konkurrenzkräftig)