Unternehmensführung (Fach) / Betriebsorganisation (Lektion)

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Die Betriebsorganisation beinhaltet alle Festlegungen zur Organsiation der Abläufe und Zuständigkeiten eines Betriebes.

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  • Unternehmensleitbild = langfristige Zielvorgabe, es kann sich auf unternehmerische Strategien, die Unternehmenskultur oder die Unternehmensphilosophie beziehen. Das Unternehmesleitbild besteht aus 3 Teilen: -Motto, auch Slogan, vermittelt in 1 kurzen Satz genau das Wissen über ein Unternehmen, das sich bei den Empfängern einprägen soll. - Leitsätze, beschreiben die Leitidee & deren Umsetzung. Aussagen über Werte, Ziele, Erfolgskriterien werden getroffen. Kompetenzen, Leistungsfähigkeiten & Wettbewerbvorteile werden erläutert. Sie sind allgemein formuliert, gelten für alle Unternehmensbereiche. leitsätze müssen klar & verständlich formuliert sein & sollen zum Wegweiser der Unternehmenskultur werden. - Leitidee, drückt den Sinn bzw. Nutzen eines Unternehmens für Kunden, Markt und Gesellschaft aus.
  • Ziele eines Unternehmensleitbildes Das Leitbild verdeutlicht den Sinn und Zweck des Unternehmens und gibt einen Rahmen für das tägliche Handeln vor. Die Mitarbeiter bekommen eine Vorstellung von der Unternehmensidentität, den Zielen und der Strategie des Unternehmens. Das Bewusstsein darüber motiviert und bindet die Mitarbeiter. Sie wissen, warum und wie sie ihre Aufgaben machen sollen. Dazu muss das Leitbild die Mitarbeiter für die Unternehmensziele begeistern. Das Unternehmensleitbild trägt zur Imagepflege bei. Damit hebt sich das Unternehmen von der Konkurrenz ab. Die Zielgruppen sind Kunden, Geschäftspartner und potenzielle Mitarbeiter. Kunden sollen vom Unternehmen und den Produkten oder Dienstleistungen überzeugt werden, Geschäftspartner von einer guten Grundlage für eine Zusammenarbeit. Potenzielle Mitarbeiter bekommen eine Vorstellung von den Unternehmenswerten und können sie mit den eigenen Werten abgleichen.
  • Unternehmensphilosphie = die Einstellung eines Unternehmens gegenüber Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern u. Ä.; Wertesystem eines Unternehmens Umfasst 3 Komponenten: Gesellschaftsbild (Bezug des U zur Gesellschaft und Politik), Unternehmensleitbild (=Unternehmenskultur), Menschenbild (Führungsphilosophie)
  • Unternehmenskultur sind die gemeinsam getragenen Grundüberzeugungen, Werte und Einstellungen. Ihre Gestaltung muss die 3 Hauptströmungen, Unternehmensziele, Mitarbeiterzufriedenheit & Kundenorientierung, in Einklang bringen. Die Unternehmenskultur = die basis für die Unternehmensidentität, die im Unternehmensleitbild formuliert wird.
  • CI = Corporate Identity bezeichnet alle Merkmale, mit denen ein Unternehmen eine eigene Identität schaffen kann. = anzustrebende Einmaligkeit bzw. Persönlichkeit. = Unternehmensidentität, die sich aus den charakteristischen Eigenschaften des Unternehmens bildet.
  • Corporate-Identity-Programm = ein managment-Tool, mit dessen Hilfe sich Strukturen, Inhalte & Persönlichkeit eines Unternehmens erkennen und gezielt steuern lassen. Also ein markt- und sozialstrategisches Element der markenführung.
  • Corporate Culture = Unternehmenskultur, es handelt sich um ein System von Werten, Normen und Überzeugungen, das den einzigartigen Charakter und Stil eines Unternehmens begründet. Dieses System umfasst das Verhalten des Managements und das Verhalten der Mitarbeiter aller Hierarchieebenen.
  • Corporate Communication (deutsch: Unternehmenskommunikation) umfasst sämtliche Kommunikationsinstrumente und –maßnahmen eines Unternehmens, die sowohl unternehmensintern als aus auch extern angewendet werden.
  • corporate design visuelles Erscheinungsbild eines Unternehmens
  • corporate image bezeichnet das Fremdbild von einem Unternehmen oder einer Organisation, gehört jedoch nicht - auch wenn oft dazugezählt - zum Konzept der Corporate Identity, welche die Innensicht darstellt.
  • corporate behaviour das Verhalten eines Unternehmens
  • strategische Planung = die langfristige & grundsätzliche Planung, die auf 5 Jahre und mehr ausgelegt ist. = zukunftsorientiert und gestaltend befasst sich mit der Frage: "Tun wir die richtigen Dinge?"
  • Aufgaben der strategischen Planung -Chancen zu erkennen und zu nutzen - Risiken möglichst zu vermeiden - Stärken zu erhalten und auszubauen - Schwächen zu mindern und zu beseitigen
  • operative Planung = kurzfristige Planung, sie bezieht sich auf die nächsten Wochen und Monate. (5 Jahre und weniger) befasst sich mit der Frage: "Tun wir die Dinge richtig?"
  • Strategische Ziele - Verbesserung der Marktstellung - Verteidigung der Marktführerschaft - Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens - Steigerung des Share-holder-value, des Aktienkurses - Verbesserung der Eigenkapital- Fremdkapitalrentabilität
  • Portfolioanalyse = Instrument der strategischen Unternehmensplanung. Sie soll die Unternehmensaktivität in solche Geschäftsfelder lenken, in denen die Marktaussichten günstig sind und daher Wettbewerbsvorteile bringen können.
  • Produktlebenszyklus (PLZ) Beim Produktlebenszyklus wird die „Lebensdauer“ eines Produktes am Markt in mehrere Phasen unterteilt, die die Hauptaufgaben der aktiven Produktpolitik im Rahmen des Lebenszyklus-Managements (engl. life cycle management) darstellen. Der Produktlebenszyklus gilt in den meisten Fällen nur für Konsumgüter.
  • Nenne die einzelnen Phasen eines PLZ (Produktlebenszyklus) Einführungsphase Wachstumsphase Reifephase Sättigungsphase Degenerationsphase Ggf. auch noch Nachlaufphase
  • Benchmarking (=Maßstäbe setzen) Instrument der Wettbewerbsanalyse. Benchmarking ist der kontinuierliche Vergleich von Produkten, Dienstleistungen sowie Prozessen und Methoden mit (mehreren) Unternehmen, um die Leistungslücke zum sog. Klassenbesten (Unternehmen, die Prozesse, Methoden etc. hervorragend beherrschen) systematisch zu schließen. Grundidee ist es, festzustellen, welche Unterschiede bestehen, warum diese Unterschiede bestehen und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt.
  • Teilbereiche der operativen Planung Controlling betriebliche Planung Produktionsplanung Kosten- und Leistungsrechnung Marketing
  • Planungsprozess beschreiben Zielbildungsphase Problemstellungsphase Suchphase Prognosephase
  • Top-Down-Planung Der Planungsprozess verläuft von oben nach unten. Unternehmensleitung fixiert Rahmenplan, dieser wird von nachgelagerten Planungsstufen in Teilpläne zerlegt und weiter präzisiert. Diese Teilpläne dienen dann wiederum den nächsten Planungsebenen als Rahmenplan.
  • Vorteile der Top-Down-Planung Vorteile: Zielsetzung der Teilpläne entspricht der Zielsetzung des Gesamtplans klare Zuordnung entlang der bestehenden Aufbauorganisation
 transparente Nachvollziehbarkeit
 Zeitersparnis durch Wegfall von Verhandlungszeit
  • Bottom-Up-Planung Der Planungsprozess verläuft von unten nach oben. Beginn = auf der untersten Planungsebene. Die Teilpläne werden jeweils an die übergeordnete Stufe weitergeleitet, die die Plaäne koordiniert, zusmmenfasst und wiederum weitergibt, bis die oberste Planngsebene erreicht ist.
  • Vor- und Nachteile der Bottom-Up-Planung Vorteile: Planung geht unmittelbar von den Betroffenen aus, die sofortigen Zugang zu Informationen haben. Die an der Planung beteiligten Mitarbeiter können sich mit dem selbst erarbeiteten Inhalt identifizieren, was wiederum motiviert Die Pläne werden von den Mitarbeitern als realistisch erachtet. Nachteile: wesentliches problem der Methode = dass sich die Teilpläne, die der übergeordneten Planungsebene eingereicht werden, inhaltlich widersprechen können bzw. nicht gleichzeitig realisieren lassen.
  • Nachteile der Top-Down-Planung Nachteile: Gefahr, dass nachgelagerte Planungsebene die vorgegebenen Daten u.U. nicht erfüllen kann.fehlende Beteiligung nachgeordneter Stellen kann zu Informationszurückhaltung führenevtl. unrealistische Planungsvorgaben führen zu Demotivation der Mitarbeitereingeschränkte Mitsprache der nachgeordneten Mitarbeiter(teilweiser) Verzicht auf Know-how und Kreativität der MitarbeiterDer Informationsfluss nach oben muss gesondert organisiert werden