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Gesundheitspsychologie (Fach) / Modelle des Gesundheitsverhaltens (Lektion)
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- Ziel Modelle Gesundheitsverhaltens Verhalten vorherzusagen, zu erklären und zu verändern oder aufrechtszuerhalten
- Zwei Bereiche Modelle statistsiche / kontinuierliche diskontinuierliche / prozessmodelle mit zeitlichem verlauf
- Health Belief Model: Aufbau demografische und psychologische Variablen wirken sich auf Verwundbarkeit und Schweregrad Gesundheitsmotivation subj. Nutzen und Kosten aus. diese wiederum wirken sich auf das Verhalten aus. auch äußerer anreiz ist wichtig ursprüngliches Modell hatte nur diese Teile
- Was sagt das Health Belief Model? Modell der gesundheitlichen Überzeugung, postuliert, daß Menschen dann präventive Maßnahmen ergreifen, wenn sie sich durch eine Krankheit persönlich gefährdet sehen, sie aufgrund dieser Erkrankung für sich ernsthafte Konsequenzen erwarten, sie von der Effektivität der präventiven Maßnahme überzeugt sind und keine oder nur geringe Anstrengungen das Ausführen der Maßnahme behindern (Prävention, Gesundheitsverhaltensmodelle).
- Empirische Evidenz HBM Effektstärken sehr gering, gesundheitsrelevantes Verhalten mit HBM nur unzureichend vorhergesagt
- wie (r =?) wirken sich Verwundbarkeit, Schweregrad, subj. Nutzen + Koste auf Verhalten aus? V: .15 S: .08 N: .13 K: -.21
- HBM - Kritik auf einen Blick... (4) prädiktiver Wert gering statisches Modell Mensch als rational agierendes Wesen direkter Effekt von Bedrohungseinschätzung und Handlungseffektivität auf Verhalten - Intention? Selbstwirksamkeitserwartung?
- Protection Motivation Theory Bedrohungs- und Bewältigungseinschätzungen wirken sich auf Intentionen aus, die sich wiederum auf Verhalten auswirken.
- genaue Beschreibung Protection Motivation Theory intrinsische + extr. Belohnung wirken sich auf Verwundbarkeit und Schweregrad aus Handlungs- und Selbstwirksamkeit haben effekt auf Kosten
- Effektstärke Protection Motivation Theory Intentionen Intentionen: .40 auf Verhalten
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- PMT: Wann sind Furchtappelle wirksam? (4) zwei Effekte von Furchtappellen: (1) danger control; (2) fear control welcher Effekt je nach Stärke Belohnungsgrad, Botschaften mittleren Bedrohungsgrads am effektivsten (Janis, 1967) Steigerung der Effektivität durch Kombination mit Hilfestellungen zur Bewältigung Interaktionseffekt von Furchtappelwirksamkeit und SWE
- Theory of Planned Behaviour Einstellungen, subjekt. Normen und wahrgenommene Verhaltenskontrolle interagieren und haben Effekte auf Intentionen, was sich wiederum auf Verhalten auswirkt.
- Nutzung TPB (2) Verhaltensvorhersage in der Forschung Grundlage für Interventions und Präventionsprogramme
- Prozessmodelle (3) ZPP berücksichtigen zeitliche Verläufe von verhalten meist auf Praxis, weniger theoretisch fundiert größere prädiktionseigenschaft
- Transtheoretisches Modell, Stages of Change 5 Phasen, sowohl zeitliche Abfolge, als auch Fort- und Rückschritte
- 5 Phasen Transtheoretisches Modell, Stages of Change 1-3 der Anstoß durch einen informierenden Zeitungsartikel im Präkontemplation- (PC-)Stadi- um hilfreich, um sich bewusst zu werden, dass es überhaupt ein Zielverhalten gibt, das gesundheitlich wichtig ist. Im Kontemplation- (C-)Stadium kann die Information aus der Zeitung das Treffen einer Entscheidung unterstützen. Danach, also im Präparation- (P-)Stadium, geht es um die konkrete Planung und Vorbereitung. Wenn die Zeitung nur Informationen zu den Vorteilen durch das Zielverhalten anbietet, kann sie bei der Planung und Vorbereitung nicht helfen und wird damit unwichtig.
- 5 Phasen Transtheoretisches Modell, Stages of Change 4-5 Wird das Verhalten im Aktions- (A-)Stadium ausgeführt Aufrechterhaltungs- (M-)Stadium ausgeführt, sind Kontrollmechanismen wichtiger, die Schwierigkeiten bei der Handlungsausführung bewältigen helfen.
- Programme auf Basis TTM: matched design Patient wird je nachdem in welcher Phase er sich befinden unterstützt kein einheitliches, sondern individuelles vorgehen
- Kritik TTM (3) willkürliche Zeitkriterien in der ursprünglichen Fassung keine Elaboration der Prozesse - was passiert wann genau? wie sind sie zu unterscheiden? Diskontinuität? vs. dimensionale Erfassung (readiness to change)?
- Preocupation Adaption Process Model (3) 7 Stufen, die inhaltich ausdifferenziert sind es gibt die Möglichkeit, nicht zu handeln wenig Evidenz
- 7 Preocupation Adaption Process Model Problem bekannt? unaware? Wer ist betroffen? unengaged Auch ich bin betroffen consideration Ich will etwas ändern. decide (not) to act Ich ändere mein Verhalten. action Ich behalte dies bei. final
- Ein Hybridmodell: Health Action process Approach enthält Anteile beider Formen schwer zu überprüfen in Deutschlan Modell das GP am meisten prägt viele Interventionen auf Grundlage des Modells
- Grundidee Health Action process Approach es wird angenommen, dass Menschen zunächst einen konflikthaften Entscheidungs- und Motivierungs- prozess durchlaufen, der in einer Zielsetzung gipfelt, bevor sie darangehen, das neue oder schwierige Verhalten zu planen und in den Alltag zu integrieren.
- genaue Beschreibung Health Action process Approach (4) Risikowahrnehmung + Ergebniserwartung -> Ziel -> Planung -> Verhalten Barrieren und Ressourcne wirken sich auf Planung + Verhalten aus SWE wirkt sich auf Ziel, Planung + Verhalten aus bei Ziel: non intender, bei planung intender, bei verhalten aktiver
- Bisheriges /habituelles Verhalten ist... stärkster Präditkor für zukünftiges Verhalten nicht erfasst im HAPA
- Wie korrelieren past behaviour, future und intention? p.behavior und intention: .40/.70 (letzteres immer bei habituiertem) p.behavior und f. behavior .12/.45 intention und f.behavior .62/.27
- Hapa integriert als einziges Modell.. (SERZP) alle 5 Faktoren: SWE, Ergebniserwartung, Risikowahrnehmung, Ziele, Pläne
- Die PMT beschreibt, wie Furchtappelle (3) ▬ Bedrohungseinschätzungen (Verwundbarkeit, Schweregrad) beeinflussen, dadurch ▬ zu mehr Schutzmotivation (Intention) führen und somit ▬ Verhalten ändern.
- In beiden Metaanalysen PMT hat sich gezeigt: Selbstwirksamkeitserwartung ist der stärkste Prädiktor für die Schutzmotivation bzw. Intention