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Manuelle Therapie (Fach) / Maitland Konzept (Lektion)
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- Brick-Wall Konzept: Welche Rolle spielt die theoretische Seite, welche die klinische Seite für unsere Arbeit? Theoretische Seite liefert wichtige Informationen zu Vorsichtsmassnahmen und Kontraindikationen. Wirkt im Hintergrund begleitend um die klinischen Informationen zu interpretieren und Entscheidungen zu treffen in Bezug zu Untersuchung, Behandlung, Progression etc... Klinische Seite stellt die individuellen Befunden des Patienten dar und ermittelt eine Analyse von Bewegungsrichtungen. Sie stellt die Basis der Entscheidung für die Auswahl der Behandlungstechniken dar.
- Behandlung – Techniken: Welche Variablen müssen Sie definieren, wenn Sie eine Technik anwenden? Die Art der passiven Bewegung (physiologisch, Zusatzbewegung oder Kombination Die Intensität der Technik (Grad I-V) Die Ausgangsstellung Mit / ohne Schmerz Dauer Rhythmus
- Welche unterschiedlichen Assessmentformen kennen Sie? Erstbefundaufnahme Befund während der Behandlung Wiederbefund nach der Behandlung Befund vor einer neuen Behandlung Retrospektiver Befund nach 4-5 Behandlungen Schlussanalyse Analytische Beurteilung
- Was verstehen Sie unter dem Begriff Clinical Reasoning? Alle Denkvorgänge und Entscheidungsprozesse des Therapeuten während der Untersuchung und Behandlung des Patienten
- Welche Vorteile ergeben sich, wenn Physiotherapeuten in der Untersuchung und Behandlungsplanung die ICF-Terminologie benutzen? Es ermöglicht Kommunikation in der eigenen Berufsgruppe und mit anderen medizinischen Berufsgruppen Es stellt eine Grundlage zur Planung der Gesamtbehandlung dar: die Bewegungsoptimierung auf der Körperebene durch Untersuchung und Behandlung der spezifischen Bewegungsdysfunktionen. In der Aktivitätsebene geht es darum das Bewegungspotential im Alltag zu optimieren durch Entlastungsstellungen, ergonomische Hilfen und die Vertrauensförderung in die Bewegung. Dies ermöglicht dem Patienten die Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen.
- Nennen Sie konkrete Beispiele, wie die Kontextfaktoren Ihr Vorgehen im Behandlungsverlauf beeinflussen könnten! Die Art der Versicherung oder die materielle Situation des Patienten kann zum Beispiel zu einer limitierte Anzahl von Behandlungen führen. Das bedeutet, dass konkrete und realistische Ziele für diese Zeit gesetzt werden müssen. Die Lebenssituation des Patienten (zum Beispiel alleine im Eigenheim mit verschiedenen Stufen) kann spezielle Bewegungsfähigkeiten verlangen. Diese werden zur Priorität in der Behandlungsplanung. Der betagte Patient mit einer Demenz braucht besondere Unterstützung wenn er eine neue Bewegung erlernen soll etc...
- Stellen Sie sich vor, Sie müssten einer vor der Berufswahl stehenden Schulklasse erklären, was den Beruf des Physiotherapeuten ausmacht. Nehmen Sie das ICF-Modell zur Hilfe! Das ICF Modell stellt dar auf welchen unterschiedlichen Ebenen sich ein Gesundheitsproblem befinden kann. Eine körperliche Erkrankung hat immer Auswirkungen auf das gesamte Leben eines Menschen. Es kann zu Problemen im Alltag führen, zum Beispiel beim Duschen oder beim Treppe steigen etc. Das wird dazu führen, dass der Patient nicht mehr an seinem normalen Leben teilnehmen kann. Vielleicht kann er nicht arbeiten oder er kann nicht seinen normalen Sport ausüben. Der Physiotherapeut ist in diesem Prozess für die Wiedererlangung Bewegungsfähigkeit des Patienten zuständig. Bei einem Patienten mit einer Knieoperation kann dies bedeuten, dass er nach der Operation die Beweglichkeit des Kniegelenks wieder optimiert und dem Patienten hilft die Muskulatur zu trainieren. Mit einem Gehtraining ermöglicht er dem Patienten im Alltag Gehstrecken zu bewältigen und auch Treppen zu steigen. In einer späteren Phase informiert und unterstützt er den Patienten mit gezielten Übungen, damit er wieder seinen Sport ausüben kann
- Wie ist das Clinical Reasoning im Maitland-Konzept verankert? Die Anwendung des Brick-Wall Konzeptes ist Clinical Reasoning, genauso wie das kontinuierliche analytische Vorgehen während des gesamten Befundes.
- Was bedeutet hypothesengesteuertes Vorgehen? Die Therapeutin stellt während der Untersuchung und Behandlung mehrere Hypothesen auf. Diese gelten als Grundlage des manualtherapeutischen Vorgehens. Diese Hypothesen können sich durch weitere Informationen abschwächen oder weiter bestärken. Hypothesen werden in ganz unterschiedlichen Bereichen aufgestellt. Sie können in Kategorien eingeteilt werden (Hypothesenkategorien).
- Nennen Sie 3 Faktoren, auf denen klinische Muster basieren. Berufserfahrung Theoretische Kenntnisse Gelebte klinische Erfahrung
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- Beschreiben Sie die verschiedenen Assessment-Formen. Erstbefundaufnahme Befund während der Behandlung Wiederbefund nach der Behandlung Befund vor einer neuen Behandlung Retrospektiver Befund nach 4-5 Behandlungen Schlussanalyse Analytische Beurteilung
- Zählen Sie die 8 Hypothesekategorien auf. Pathobiologische Mechanismen Quellen der Symptome und Bewegungsdysfunktion Gefahrensituationen und Kontraindikationen Beitragende / prädisponierende Faktoren Behinderungsgrad Individuelles Krankheitserleben Behandlung Prognose
- Nennen Sie 3 Gründe, warum das In-Kategorien-Denken so bedeutsam für das Clinical Resoning ist. Einordnung und Strukturierung der klinischen Daten Bewusste Aufmerksamkeitslenkung auf alle wichtigen Dimensionen desPatientenproblems Hilfestellung bei der Formulierung und Kommunikation des Patientenproblems
- In welche weiteren Hypothesen werden die pathobiologischen Mechanismen unterteilt? Gewebepathologien und Heilungsstadium der jeweiligen Struktur Neurophysiologische Schmerzmechanismen
- Erklären Sie die nozizeptiven und peripher neurogenen Schmerzmechanismen Ein nozizeptiver Schmerzmechanismus wird durch Aktivierung der Nozisensoren an den Nervenenden im innervierten Gewebe hervorgerufen. Nozizeptiv innerviertes Gewebe (target tissu) ist z.B. Haut, Muskulatur, Knochen, Ligamente, Synovia . Nozizeptive Schmerzen werden auch als Gewebeschmerzen bezeichnet. Ein peripher neurogener Schmerzmechnaismus wird durch Aktivierung von abnormal impulsgenerierenden Stellen des peripheren Nervs ausgelöst. Die periphere neurale Strecke umfasst die Nervenwurzel, den Plexus und den peripheren Nerv.
- Erklären sie die Verarbeitungs- und Output-Mechanismen. Schmerzenmechanismen die mit Verarbeitung verbunden sind werden durch eine anormale Senitivität, Verbindungen und oder Entladung von Neuronen im ZNS verursacht Schmerzmechanismen die mit Output verbunden sind können jede Komponente des Outputsystems beinhalten, dazu gehören autonome, motorische, neuroendokrine, neuroimmunologische Reaktionen sowie Veränderungen im deszendierenden Schmerz kontrollierenden System. Output-Mechanismen treten häufig in Zusammenhang mit Verarbeitungsmechanismen auf.
- Anhand welcher Faktoren wird eine Gefahrensituation für Manuelle Therapie bestimmt? Gefahrensituationen werden anhand der Intensität des nozizeptiven Prozesses, des Heilungsstadiums des Gewebes, der vorliegenden Pathologien und der Einschätzung der aktuellen Gewebebelastbarkeit bestimmt.
- Nennen Sie die allgemeinen Ziele der Befundaufnahme. die physiotherapeutische Diagnose Bestimmung von Gefahrensituationen und Kontraindikationen Festlegung von Verlaufsparameter die Planung und Durchführung der Behandlung
- Was sind subjektive und physische Verlaufsparameter? Subjektive Verlaufsparameter sind alle wichtigen Fakten die der Patient in der Untersuchung angibt, anhand deren eine Verlaufskontrolle durchgeführt werden kann. Beispiele dafür sind: Symptombereiche, Symptomlokalisation, Symptomqualität, Symptomfrequenz, Stärke und Irritierbarkeit der Symptome, Medikamentengebrauch, Einsatz von Coping-Strategien, Aktivitäten / Partizipation usw. physische Verlaufsparameter sind alle relevanten Befunde aus der physischen Untersuchung. Beispiele dafür sind: eine Schonhaltung, aktive und passive Bewegungseinschränkungen, Palpationsbefunde usw.
- Welche sind die Ziele der Anamnese? Erfassen des Problems aus Patientensicht Festlegung der subjektiven Verlausparameter Planung der Funktionsuntersuchung unter Berücksichtigung von Gefahrensituationen und Kontraindikationen. Sammeln erster Hinweise für mögliche Behandlungsstrategien
- Welche Hypothesen ergeben sich, wenn der Patient konstante, großflächige Symptombereiche über eine ganze Extremität aufweist? Hypothese eines vorwiegend nicht mechanischen Problems. Die Ursache kann entzündlich, metabolisch oder in den Schmerzmechanismen liegen. Hypothesen über den Schmerzmechanismus: kein klares nozizeptives Muster, Ausbreitung der Symptome, zentrale Sensibilisierung, Outputmechanismus.
- Wie sollte eine Körpertabelle aussehen, wenn es sich um ein dominant mechanisches Problem handelt? Die Symptome sind abgrenzbar, gut lokalisiert, meist intermittierend und quantifizierbar. Andere Körperbereiche können abgehakt werden.
- Welche Fragen werden bereits während dem Erstellen der Körpertabelle gestellt um eventuelle Gefahrensituationen abzuklären? Haben Sie Kribbeln oder Ameisenlaufen in beiden Händen oder Füssen? Haben Sie Probleme beim Wasser lösen (halten) oder bei der Darmentleerung? Ist Ihre Sensibilität im Bereich der Oberschenke Innenseite verändert? Ist ihr Gang unsicher? Werden beim Husten oder Niesen ihre Symptome verstärkt? Leiden Sie unter Schwindel?
- Wann wird ein Problem als stark oder irritierbar bezeichnet? Ein Symptom wird als stark klassifiziert wenn aufgrund der Symptomstärke die Atkivität abgebrochen werden muss. Ein Symptom wird als irritierbar klassifiziert wenn die die Symptome auslösende Aktivität eine geringe Belastung aufweist, die Aktivität abgebrochen werden muss und die Symptome lange anhalten.
- Beschreiben Sie die Use-Kategorien. New use (Neugebrauch): Der Auslöser der Symptome liegt im Neugebrauch bestimmter Strukturen. z.B. Erlernen einer neue Sportart. Misuse und Disuse (Fehlgebrauch). Der Auslöser liegt im Fehlgebrauch der Strukturen z.B. eine falsche Technik Overuse (Übergebrauch). Der Auslöser liegt im Übergebrauch der Strukturen z.B. mehrstündige Bergwanderung Abuse (Abusus). Ist meist eine Kombination aus Fehl- und Übergebrauch. Non-use (Nichtgebrauch). Die Strukturen wurden längere Zeit nicht gebraucht z.B. durch eine Ruhigstellung
- Worum handelt es sich bei Red flags und Yellow flags? Red fags sind Hinweise auf ernsthafte organische Symptomursachen. Sie verlangen eine medizinische Abklärung. Yellow flags sind psychosoziale Risikofaktoren die eine volle Funktionswiederherstellung behindern können..
- Warum sollte die Funktionsuntersuchung genau geplant werden? Damit die Untersuchung in einer logischen Reihenfolge und strukturiert durchgeführt wird Mögliche Gefahrensituationen zu erkennen und damit verbundene Vorsichtsmaßnahmen (z. B. eine neurologische Untersuchung) während der Funktionsuntersuchung festzulegen.
- Was ist das Ziel der Funktionsuntersuchung? Das Ziel der Funktionsuntersuchung ist: die während der Anamnese aufgestellten Hypothesen zu überprüfen und neue Daten für weitere Hypothesen zu sammeln die Hinweise auf Gefahrensituationen zu überprüfen Verlaufszeichen für den Wiederbefund festlegen einen Behandlungsplan zu erstellen.
- Warum wird in der Funktionsuntersuchung versucht, die Symptome zu reproduzieren oder vergleichbare Zeichen zu finden? Symptomreproduktion oder vergleichbare Zeichen geben Hinweise auf die Quelle der Symptome.
- Wann dürfen die Symptome nicht reproduziert werden? Wenn die Symptome irritierbar sind, Gefahrensituationen oder Kontraindikationen bestehen.
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- Was wird bei aktiven und passiven Bewegungen immer beurteilt? Das vorhandene Bewegungsausmaß, die Bewegungsqualität und die Symptome.
- Wann dürfen aktive Tests mit Überdruck getestet werden? Wenn bei den aktiven Bewegungstests keine Symptome auslösen werden und keine Gefahrensituationen oder Kontraindikationen vorliegen, dürfen sie mit Überdruck getestet werden.
- Worin besteht der Unterschied zwischen neurologischer und neurodynamischer Untersuchung? Mit Hilfe der neurologischen Untersuchung wird die Nervenleitfähigkeit getestet. Die neurodynamische Untersuchung testet hingegen die Anpassungsfähigkeit des Nervensystems an Bewegung und deren Mechanosensitivität.
- Warum ist die 1. Behandlung Teil der Funktionsuntersuchung? Untersuchung und Behandlung gehen fließend ineinander über. Die Untersuchung mit den passiven Bewegungen hat meistens schon einen therapeutischen Effekt. Ihre Wirkung wird mit Hilfe des Wiederbefundes beurteilt.
- Beschreiben Sie die 4 Mobilisationsgrade nach dem Maitland Konzept mit der jeweiligen Amplitude. In welchem Bewegungsausmaß werden sie durchgeführt und wie stark gehen sie in den Widerstand hinein? Grad I: kleine Amplitude am Beginn vom Bewegungsausmaß ohne Widerstand Grad II: große Amplitude im wiederstandsfreiem Bewegungsausmaß Grad III: große Amplitude in den Widerstand gegen das Ende des Bewegungsausmaßes Grad IV: kleine Amplitude in den Widerstand gegen das Ende des Bewegungsausmaßes
- Definieren Sie das Bewegungsdiagramm mit eigenen Worten. Im Bewegungsdiagramm wird aufgezeichnet wie die Beweglichkeit und die Symptome sich verhalten, während dem Durchführen einer passiven Bewegung. Die Beweglichkeit wird durch das Verhalten des Widerstandes dargestellt. So kann man auch erkennen wie die Qualität des Widerstandes ist. Falls ein Schutzspasmus vorhanden ist, wird er auch eingezeichnet.
- Erklären Sie einem Arbeitskollegen (ohne absolvierten Maitland-Kurs) die Vorteile des Bewegungsdiagramms. Der Vorteil der 2 dimensionalen graphischen Darstellung ist, dass man visuell sehr schnell erfassen kann, wie eine passive Bewegung ist. Man braucht keine Worte um zu beschreiben, sondern man zeichnet es auf. Dies bringt Vorteile für die Kommunikation, Dokumentation und es ist eine Grundlage um eine Behandlungstechnik zu wählen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Therapeut gezwungen ist sich auf das Spüren zu konzentrieren, weil er sich beim Zeichnen festlegen muss.
- Warum kann ein Bewegungsdiagramm nur in Zusammenarbeit mit dem Patienten erstellt werden? Die Symptome welche im Diagramm eingezeichnet werden, spürt der Patient. Der Therapeut ist für das Erfassen des Widerstandes und des Spasmus zuständig.
- Was ist ein Schutzspasmus? Beschreiben Sie die 2 unterschiedlichen Formen Schutzspasmus ist das unwillkürliche Anspannen der Muskulatur außerhalb der Kontrolle des Patienten. Diese Anspannen kann kurz und schnell sein und auch wieder verschwinden. Die andere Form des Anspannens kommt sehr schnell und limitiert die passive Bewegung.
- Welche Überlegungen werden bei der Planung der Behandlung angestellt? Welches sind die Behandlungsziele in Bezug zur Funktion, Aktivität und Partizipation. Maßnahmen zur Erreichung dieser Zielsetzung. Maßnahmen zur Beeinflussung der beitragenden Faktoren. Vorsichtsituationen die berücksichtigt werden müssen. Der Einfluss des individuellen Gesundheits- und Krankheitserleben auf das Management und die Kommunikation. Möglichkeiten der Behandlungsauswahl und deren Alternativen? Parameter für den Wiederbefund. Die Prognose kurzfristig, mittelfristig, langfristig.
- Welche sind die Indikationen für passive Mobilisationen? Der dominante Schmerzmechanismus ist ein Inputmechanismus. Die Quelle der Symptome lässt sich lokalisieren. Es liegen Funktionsstörungen der passiven Bewegungen vor. Es dürfen keine Kontraindikationen vorhanden sein.
- Welche Hauptfaktoren bestimmen die Art der passiven Mobilisation? Schmerz, Widerstand und Schutzspasmus Die Beurteilung des Bewegungsdiagrams: Early-range, Through-range, End-of-range oder eine Kombination dieser Gruppen.
- Welche weiteren Kriterien sind bei der Behandlungsauswahl zu berücksichtigen? Welche Pathologie liegt vor? Welche Struktur ist für die Symptome oder Funktionsstörung verantwortlich? Wie sind die derzeitige Stabilität des Problems und andere Nature-Faktoren? Welche Aktivitäten oder Positionen lösen die Symptome aus, welche wirken lindernd? Biomechanische Überlegungen.
- Welche Arten passiver Bewegungen können als Behandlungstechnik verwendet werden? Physiologische Bewegungen; Zusatzbewegungen; Kombinationen aus physiologischen und Zusatzbewegungen.
- In welchen Ausgangsstellungen kann die passive Mobilisation stattfinden? In Neutralstellung In einer physiologischen Ausgangsstellung End -of-Range
- Welche Faktoren sind für die entsprechende Ausgangsstellung bei der Behandlung entscheidend? Die Analyse des Bewegungsdiagramms in Bezug zum vorhandenen Bewegungsausmaßes, Schmerz, Widerstand und Schutzspasmus. Kontraindikationen und Gefahrensituationen. Die funktionelle Demonstration des Patienten.
- Welche Grade der passiven Bewegungen verwendet das Maitland Konzept? Das Maitland Konzept verwendet die Grade I, II, III , IV und V.
- Welche sind jeweils die Behandlungsprinzipien einer schmerzdominanten Early-range, einer Through-range und einer End-of-range- Problematik? Behandlungsprinzipien einer schmerzdominanten Early-range-Problematik: Ausgangsstellung: symptomfrei Grade: I, II, III–; ohne Symptome Techniken: an den peripheren Gelenken häufig zuerst Zusatzbewegungen, Schaftrotation sowie Traktion. An der Wirbelsäule Zusatz- oder physiologische Bewegungen wie zum Beispiel Rotation. Behandlungsprinzipien einer through-range Problematik: Ausgangstellung: symptomfrei, in physiologischer Ausgangsstellung Grade: II, III– , III; zuerst symptomfrei Techniken: Zusatzbewegungen, physiologische Bewegungen, Kombinationen. Vor allem bei intra- oder periartikulären Problemen Verwendung von Distraktion und Kompression. Behandlungsprinzipien einer End-of-range-Problematik: Ausgangstellung: End-of –range, kurz vor Symptome oder in etwas Symptom Grade: IV–, IV, IV+ ; 1.Behandlung ohne Symptome. Werden Symptome während der Behandlung ausgelöst empfiehlt es sich anschließend die Technik mit einer großen Amplitude, II, III– , III, ohne Symptome auszuführen (den Behandlungsschmerz auflösen). Techniken: Zusatzbewegungen, physiologische Bewegungen, Kombinationen .
- Was versteht man unter Red flags? Red flags sind Hinweise aus der Befundaufnahme die auf eine pathobiolgische Gefahrensituation hinweisen. Bei positiven Red Flags sind weitere medizinische Abklärungen indiziert.
- Welche Fragen müssen Sie dem Patienten stellen, um Red flags abzuklären? Haben sie über längere Zeit Steroide eingenommen? Haben sie Osteoporose? Hatten Sie vor kurzem ein schweres Trauma? Wurde bei ihnen eine Karzinomerkrankung diagnostiziert? Leiden Sie unter allgemeinen Symptomen wie: Fieber, Schüttelfrost, unerklärlichen Gewichtsverlust, nächtliches Schwitzen, schlechter Allgemeinzustand, systemisches Unwohlsein? Leiden Sie unter einer Abschwächung des Immunsystems? Leiden Sie unter konstanten, progressiven nicht mechanischen Schmerzen? Haben Sie starke Ruhe- und/oder Nachtschmerzen?