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Wirtschaftsinformatik (Fach) / Wirtschaftsinformatik (Lektion)

Fernuni Hagen

Diese Lektion wurde von felix384 erstellt.

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  • IT-Governance (Defintion von Baumöl) Die IT-Governance ist das Regelwerk für die proaktive Abstimmung von Fachanforderungen und Informatik-Potential, im Sinne eines Business-IT-Alignment, um die Wertsteigerung zu unterstützen. Die mfast daher sowohl Vorgaben für Strukturen und Steuerungsgrößen als auch die gewünschten Verhaltensweisen zur Umsetzung dieser Vorgaben. Die Verantwortung für die effektivie und effiziente Implementierung der IT-Governance liegt bei der Unternehmensführung.
  • Ziele von Informationssystemarchiteturen Vertikale Integrität: Abdeckung von unterschiedlichen Abstraktionsebenen Berücksichtigung von Datensicherheit- und Datenzugriffsrichtlinien. Horizontale Integrität: Berücksichtigung des Ressourcenmangements, Bereitstellung einer zentralen Infrastruktur Verständlichkeit: Genauigkeit, Darstellung der Realität, Bereistellung von Grafiken zu Präsentationszwecken, Verbindlichkeit auf Entwickler- und Managementebene Flexibilität: Benutzerfreundlichkeit
  • Steuerungsprozesse Kerngeschätsprozesse Unterstützungsprozesse Steuerungsprozesse verantworten das integrative Zusammenspiel der Gesamtheit aller Geschäftsprozesse (Strategieentwicklung, Unternehmensplanung) Kerngeschäftsprozesse sind i.d.R. Wettbewerbskritisch und bilden den Leistungserstellungsprozess ausgehend vom Kundenwunsch bis hin zur Leistungserbringung (z.B.) Auslieferung) ab. Unterstützungsprozesse haben keinen oder nur einen geringen Wertschöpfungsanteil und sind i.d.R. nicht Wettbewerbskritisch. Sie sind aber dennoch notwendig, um die Wertschöpfung zu ermöglichen.
  • Stufe 2 Staging Das Konsistente Zusammenführen von heterogenen und verteilten Daten aus internen und externen Quellen ist eine der größten Herausforderungen für das Datenmanagment in Unternehmen. Zur Integration der Daten aus den operativen Anwendungssystemen und externen Quellen in einem Data-Warehouse sind in der Staging-Stufe drei Schritte notwendig: Extraktion, Transformation und Laden
  • Managementzyklus (Situationsanalyse, Planung, Realisierung und Kontrolle) In der Situationsanalyse werden strategische Unternehmensziele unter Berücksichtigung der Unternehmenssituation und des Umfelds des Unternehmens abgeleitet, die zur Entscheidung auf allen Unternehmensebenen führen. Entscheidungssituationen in dieser Phase sind meistens unstruktriert. In der Planungsphase werden aus den Zielvorgaben der Situationsanalyse Handlungsalternativen entwickelt, evaluiert und ausgewählt. Dabei zu treffende Entscheidungen sind häufig semistrukturiert. Die gewählte Handlungsalternative wird anschließend in der Realisierungsphase umgesetzt und in der Kontrollphase bewertet.
  • Konzept als dritte Projektphase (Ermittlung und Bewertung von Möglichkeiten der Zielerreichung) Nach Abschluss der Vorstudienphase werden in der Konzeptphase unterschiedliche Vorgehensweisen entwickelt, mit denen die Projektiele erreicht werden können. Diese Phase erfordert foglich ein hohes Maß an Kreativität vom Projektteam. Nachdem unterschiedliche Möglichkeiten zur Zielerreichung erarbeitet wurden, werden die einzelnen Varianten bewertet. Der Projektauftrageber ist daraufhin für die Auswahl einer konkreten Variante zuständig. Wurde eine Möglichkeit zur Zielerreichung ausgewählt und diese auch innerhalb der Projektbeteiligten kommuniziert, kann die Ausarbeitung der Möglichkeiten beginnen.
  • Aspekte der Konzeptphase Besetzung letzter offener Rollen und Gremien Einhaltung von Rahmenbedingungen bzw. Beschränkungen bei der Zielerreichungsvarianten Regelung von Handlungskompetenzen und Verantwortlichkeiten Berücksichtigung von Richtlinien zur Qualitätssicherung Aktualisierung von Projektdokumenten
  • Bedeutung von Arbeitspaketen in der Projektorganisation Arbeitspakete, im folgenden auch als Tätigkeiten oder Vorgänge bezeichnet, sind Bündel von bestimmten, klar abgegrenzten Aktivitäten, welche der Verantwortlichkeit der Projektmitarbeiter zugeordnet werden können. Arbeitspakete können als die kleinste Form einer Tätigkeit im Projekt angesehen werden. Damit Arbeitspakete von Projektmitarbeitern erfolgreich bearbeitet werden können, sollten sie eindeutig beschrieben werden. Zu den wichtigsten Merkmalen von Arbeitspaketen gehören u.a. der Start- und Endzeitpunkt, das Verfügbare Budget, das gewünschte Ergebnis und die beteiligten Stakeholder.
  • elektronisches Zahlungssystem (E-Commerce) Ein elektronisches Zahlungssystem bezeichnet die Verwendung von digitalen Verfahren oder internetbasierten Zahlungssystemen wie z.B. Kreditkarten, digitalen Brieftaschen und Peer to Peer-Zahlungssystemen zur Zahlungsabwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Elektronische Zahlungssysteme werden sowohl im B2C als auch im B2B-Bereich eingesetzt. Der gesamte Zahlungsprozess umfasst daher neben dem eigentlichen Geldtransfer auch die Erfassung und Speicherung der Lieferdaten des Kunden sowie die Überprüfung und Autenisierung der Zahlung.
  • Themen, welche Bestandteil der Vorstudienphase sind Änderung von Zielgrenzen und Projektgrenzen gegenüber dem Projektauftrag Bewertung der Projektauswirkung auf den Unternehmenserfolg Risikobewertung Beurteilung von neu auftretenden Problemen und Lösungsansätzen Berücksichtung des politischen und technischen Umfelds sowie des Marktumfeldes Personal und Know-How-Verfügbarkeit Weitere Kontroll- und Gremienzuordnungen
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  • Projektarten(Projektbewertung) Soll-Projekte: Hierbei handelt es sich um Projekte, die aufgrund ihrer Bedeutung für die Unternehmensziele eine hohe Priorität einräumt bekommen sollten Muss-Projekte: Diese Art von Projekten kann aus rechtlichen oder operativen Gründen nicht vermieden werden. Sie müssen mehr oder weniger als unausweichlich akzeptiert werden und bedürfen keiner Bewertung (z.B. Umstellung auf IBAN) Kann-Projekte: Diese Projekte haben eine nidrigere Priorität und sind dann in das Portfolie aufzunehmen, wenn noch Spielraum aus Budget- und Ressourcensicht besteht.
  • Enterprice Application Integration Integrationsvorhaben gestalten sich in der betrieblichen Praxis oftmals als sehr schwierig umzusetzen. Dies liegt daran, dass Applikationsarchitekturen oft historisch, je nach aktuellem Bedarf gewachsen sind und somit eine heterogene Struktur aufweisen. Um derartige Strukturen in einem integrierten Zustand zu überführen, bietet das "Enterprise Application Integration (EAI)" aufeinander abgestimmte Achritekturkonzepte, Instrumente und Vorgehensweisen. Der im betrieblichen Umfeld häufig anzutreffende Integrationsanforderungen keine Änderungen an der Applikation selbst durchführen, wird im 'Rahmen der EAI entsprochen.
  • Bus-Architektur Die Bus-Architetur ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Kommunikation zwischen einzelnen Applikationen nicht von einer zentralen Stelle übernommen wird, sondern von den Applikationen selbst. Sie ist insbesondere für den Austausch von großen Datenmengen geeignet und wird somit oft im Rahmen der Funktionsintegration verwendet. Die Möglichkeit der Bus-Architektur, neue Applikationssysteme hinzuzufügen oder bestehende Applikationssysteme zu entfernen, ist ebenso wie der der Hub and Spoke-Architektur gegeben.
  • Vorteile eines Data Warehouse Verbesserung der Datenqualität durch Standardisierung der Datenbasis und Bereitstellung einer Metadatenbank. Schneller Zugriff auf alle für die Entscheidungsfindung relevanter DAten sowie deren effiziente Analyse aufgrund der umfassenden und einheitlichen Datenbasis. Reduktion von Kosten durch verringerten Aufwand bei der Datensuche aufgrund einer einheitlichen Datenbasis. Anwenderfreundliche Zugriffsmöglichkeit durch eine integrierte Benutzeroberfläche.
  • Individualsoftware Standardsoftware Von Individualsoftware wird gesprochen, wenn die Software speziell für ein Unternehmen erstellt und somit auf dessen Bedürfnisse abgestimmt wurde. Sie wird entweder vom Unternehmen selbst oder von einem externen speziell beauftragten Dienstleister entwickelt. Von Standardsoftware wird gesprochen, wenn eine Software die Bedürfnisse verschiedener Unternehmen abdecken soll. Sie wird von einem Softwarehersteller entwickelt und unternehmerisch vertrieben. Standardsoftware hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.
  • Drei Ansätze für das Customizing von Standardsoftware Parametereinstellung: Customizing durch Anpassung von Parametern: Diese Parameter sind in der Standardsoftware integriert und werden von Softwareherstellern vordefiniert. Mit Hilfe der Parameter wird beispielsweise festgelegt, wie hoch der Sicherheitstandard für Produkte im Lager sein soll, zu welchen Zeitpunkten eine Nachbestellung ausgelöst wird oder wann automatische Berichte generiert werden sollten. Konfiguration: Customizing durch Auswahl benötigter Softwaremodule Individualprogrammierung: Customizing mit Hilfe individuell erstellter Softwareergänzungen
  • Methodische Risiken Unternehmenspolitische Risiken Ein Projekt wird dann gefährdet, wenn die eingestzten Methoden, um die Ziele zu erreichen oder das Projekt zu führen, nicht geeignet sind. Deshalb ist eine kritische Hinterfragung der einzusetztenden Methoden mit ihren Aktiviäten und Instrumenten von erheblicher Bedeutung. Oftmals entsteht dieses Risiko, weil unter hohem Zeidruck gearbeitet werden muss. Häufig geraten Projekte in Schwierigkeiten,k weil unternehmenspolistische Themen in die Projektarbeit hineinwirken. Das können durch die Öffentlichkeit verursachte Einwirkungen, aber auch interne Einflussnahme sein.
  • Funktionsorientierung In Funktionsorientierten Unternehmen werden möglichst gleichartige Funktionen in Oranisationseinheiten zusammengefasst. Die Aufteilung erfolgt vertikal, wobei jede Funktion auf bestimmte Verrichtungen von Aufgaben spezialisiert ist und jweils einen entsprechenden Teil an der effizienten Ausführung von Einzelfunktionen war demnach vorherrschend und führte zu einer lokalen Optimierung und Perfektionierung von funktionsbereichen.
  • Prozessorientierung Alternative zur Funktionsorientierung. Anstelle der Aufbauorganisation setzt sich die prozessorientierte Unternehmensausrichtung vornehmlich mit der Ablauforganisation, also der Aufgabendurchführung, unabhängig von der funkionalen Aufhänung der Zuständigkeit auseinander. Elementare Bestandteile einer Aufgabe sind die Aktivitäten, verstanden als Grundbestandteile eines jeden Prozesses.
  • Meilensteine als Projektzwischenziele Meilensteine stellen Zwischenziele innerhalb eines Projektes dar und sind i.d.R. aber nicht ausschlielich, am Ende von einzelnen Projektphasen positioniert. Meilensteine innerhalb einer Projektphase dienen der weiteren Gliederung und Strukturierung, was insbesondere in komplexen Phasen mit vielen Aufgaben Vorteile bringt. Ein Meilenstein ist ein wesentlicher, ergebnisorientierter Teilschritt, der sich durch siene besondere Bedeutung für die Umsetzung eines Projektes auszeichnet.
  • Operational Date Store (ODS) Als zusätzlicher Datenspeicher wird in vielen Architekturvorschlägen ein Operational Date Store (ODS) ausgewiesen, in dem ergänzend zeitpunktaktuelle Daten aus den operativen Anwendungssystemen gespeichert werden. Dies ist dann erforderlich, wenn das Management regelmäßig aktuelle, unverdichte Daten benötigt, um im Tagesgeschäft operative Entscheidungen zu treffen. Ein ODS wird nicht direkt dem Data Warehouse zugerechnet, da die im ODS enthaltenden Daten nicht den ETL-Prozess durchlaufen.
  • "Slicing"- Operation "Dicing"- Operation Bei der Slicing-Operation werden einzelne Scheiben aus dem Datenwürfel herausgeschnitten, um z.B. die aggregierten Umsatzerlöse für alle Produktgruppen und Regionen für das zweite Quartal darzustellen. Bei der dicing-Operation werden einzelne Teilwürfel aus dem Würfelkomplex extrahiert, um einen Teilbereich der Daten zu betrachten.
  • Präskriptive Intention (Vorgehensmodell) Die mit Vorgehensmodellen verbundene präskriptive Absicht ist darauf gerichtet, die Ausrichtung aller, von der jeweiligen Entwicklungsphase als relevant erarchtetet Aktivitäten der Systementwicklung sicherzustellen und die Durchführung der Systementwicklungsaufgabe organisatoirisch entsprechend des vorgeschlagenen idealtypischen Vorgehens auszurichten. Dann erfolgt im Perspektivwechsel in Bezug auf Aktivitäten, die durch Vorgehensmodelle in einer zeitlichen Anordnung gebraucht und mit einem idealtispischen Ablauf verbunden werden.
  • Migration und Ablösung Aktvitäten der Systemmigration und -ablösung. Migrationsaktivitäten umfassen vor allem die Übertragung bestehender Datenbestände aus Altsystemen auf Neusysteme und die dazu notwendigen Modifkikationen an Daten und Datenstruktur. Ablösungsaktivitäten sind darauf gerichtet Systemanwender auf die Abschaltung eines Informationssystems vorzubereiten und bei der Fortführung ihrer Aufgaben durch ein anderes Informationssystem zu unterstützen. Die Aktvitäten unterscheiden im Detail von Einzelfall zu Einzelfall deutlich und werden i.d.R. in der Organisationsform separater Projekte durchgeführt.
  • Sprünge und/oder Zyklen zulässig (Nicht sequentielle Vorgehensmodelle) Die Klasse nicht-sequentieller Vorgehensmodelle zeichnet sich dadurch aus, dass Sprünge zwischen Aktivitäten der Systementwicklungsaufgabe und Zyklen während der Durchführung der Systementwicklungsaufgabe möglich werden. Die Einführung von Zyklen ermöglicht es, Aktivitäten der Systementwicklungsaufgabe während der Aufgabendurchführung ggf. mehrfach zu wiederholen. Dadurch grenzt sich diese Klasse von Vorgehensmodellen von der Klasse sequentieller Vorgehensmodelle ab.
  • Merkmale eines Projektes Begrenzte Ressourcen: Die Ressourchen, welche zur Durchführung eines Projektes zur Verfügung stehen sind überlicherweise begrenzt, z.B. Kapital und Arbeitskräfte Zeitliche Begrenzung: Oft sind Termine fixiert, zu denen ein Projekt abgeschlossen sein muss. Auch innerhalb von Projekten können Zeitpunkte festgelegt werden. Einmaligkeit und Neuartigkeit: Projekte sind keine Routinetätigkeiten. Neuartige Vorhaben, die erstmalig durchgeführt werden. Komplexität: Zielerreichung ist nicht auf triviale Art und Weise möglich, zahlreiche Beschränkungen Abgrenzung: Unternehmen stellen eine Trennung zwischen Projekt- und Linienarbeit her.
  • Vorgehensbausteine (V-Modell XT) Durch  die Wahl der Reihenfolge der Entscheidungspunkte werden auch die Vorgehensbausteine festgelegt, die durchlaufen werden müssen. Ein Vorgehensbaustein beschreibt jegliche Produkte, Aktivitäten und Rollen, die zur Bearbeitung notwendig sind. Dabei definieren Rollen die Aufgaben und Verantwortlichkeiten, sowie die dafür notwendigen Fähigkeiten beteiligter Personen. Es gibt hier obligatorische Vorgehensbausteine, die auch als Kern des V-Modell XT bezeichnet werden. Projektmanagement, Qualitätssicherung, Konfigurationsmanagement.
  • Agile Vorgehensmodelle Als "agile Vorgehensmodelle" werden seit den 1990er Jahren Herangehensweisen an die Durchführung der Systementwicklungsaufgabe diskutiert, die ausgehend von der Kritik an "schwergewichtigen" bürokratischen Herangehensweisen in der Praxis durch praktizierende Software-Ingenieure, und in bewusster Abgrenzung zu etablierten akademischen Lehrmeinungen entwickelt werden. Zentraler historischer Kulminationspunkt  für die nachfolgende "agile Bewegung" ist die Veröffentlichung des "Manifesto for Agile Software Development" durch eine Gruppe von 17 Autoren.
  • Exploratives Prototyping (Rapid Prototyping) Das explorative Prototyping bezeichnet das Erstellen von (rudimentären) Prototypen in kurzer Zeit mit Hilfe von darauf ausgerichteten Software Werkzeugen. Dementsprechend implmentieren die Prototypen nur wenige Systemanforderungen und sind primär darauf gerichtet ein Medium für Kommunikation mit an der Systementwicklung beteiligten Akteuren zu schaffen. Das Rapid Prototyping wird insbesondere für Analyseaktivitäten und zur Anforderungsermittlung eingesetzt, um die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Fach- und IT-Experten zu fördern.
  • Wartung und Weiterentwicklung Aktivitäten der Systemwartung und -weiterentwicklung: Wartungsaktivitäten umfassen u.a. das Beheben von Programmierfehlern, die Implementierung von kleineren Programmmodifikationen und die Pflege von Datenbeständen. Weiterentwicklungsaktivitäten betreffen die Evolution des Imformationssystemsl die durch technologischen Wandel oder geänderte fachliche Anforderungen bedingt sein kann. Sowohl Wartung- als auch Weiterentwicklungsaktivitäten können Analyse- Entwurf- und Implementierungsaktivitäten auslösen.
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  • Prozess- und Produktmetriken Softwaremetriken, die Eigenschaften des Prozesses der mit der Realisierung der Systementwicklungsaufgabe einhergeht, abbilden, werden als Prozessmetriken bezeichnet. Diese Metriken können sich u.a. auf zeitliche Invervalle, benötigtem Aufwand und Häufigkeiten bestimmter Eigenschaften beziehen. Als Produktmetriken werden Woftwaremetriken bezeichnet, die sich auf interne Eigenschaften des Softwaresystems beziehen.
  • Vertrieb (Anwendungsbereich CRM-Systeme) CRM-Systeme unterstützen den Vertrieb z.B. bei Kundenmanagment, in dem sie die Kaufkaufsbemühungen auf diejenigen Kunden konzentrieren, die höhere Gewinne versprechen. Im Rahmen des Interessenmanagement bilden CRM-Systeme u.a. auf den Kunden zugeschnittene Empfehlungen, Kontaktdaten des Unternehmens, Hinweise auf weitere Produkt, oder Informationen zu speziellen Angeboten. Zusätzlich ermöglichen CRM-Systeme den bereichsübergreifenden Datenaustausch innerhalb des Unternehmens z.B. aus der Verkaufsanalyse eines Kunden zwischen Vertrieb und Marketing, wordurch Kosten für Kundenbindung und Anwerbung reduziert werden können.
  • Auswahl von Standardsoftware Der erste Schritt umfasst eine gründliche Analyse aller Anforderungen an die Software. Dabei wird häufig zwischen Muss- und Kann-Anforderungen unterschieden. Die Muss-Anforderungen stellen K.O.-Kriterien dar. die unbedingt erfüllt sein müssen, um die mit der Softwareeinführung verbundenen Ziele zu erreichen. Die Kann-Anforderungen sind zusätzliche Kriterien, deren Erfüllung es nicht zwingend bedarf. Im zweiten Schritt wird eine Auswahl geeigneter Softwarehersteller durchgeführt. Der detaillierte Auswahlprozess erstreckt sich über vier Phasen. Ausschreibung, Grobbewertung, Feinbewertung, Endauswahl.
  • Value at Risk (VaR) Das VaR-Konzept ist ein Instrument zur Risikomessung, welches von Unternehmen häufig eingesetzt wird, um Risiken zu quantifizieren. Das Konzept liefert als Ergebnis eine Kennzahl, welche die Schadenshöhe beschreibt, die in einem gegebenen Zeitraum und bei gegebener Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird. Die IT-Governance kann den VaR z.B. als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz von Risikosteuerungsmaßnahmen, wie z.B. Daten-Back-Up nutzen. In der Praxis werden bei VaR häufig Zeiträume wie im Rag oder im Jahr verwendet und Konfidenzniveaus von 95% oder 99%.
  • Prozessarten (GPM) Im Rahmen des GPM spiegelt sich Porters grundsätzliches Prozessverständnis wieder, erfährt jedoch eine weitere Ausdifferenzierung. Neben den primären (Kernprozessen) und unterstüzenden (Supportprozesse) Prozesen werden ergänzend die Managementprozesse beetrachtet. Die Prozessarchitektur im Unternehmen besteht demnach aus diesen drei Prozessarten: Managementprozesse, Kernprozesse und Supportprozesse. Während die Managementprozesse direkt für die Unternehmensführung- und - entwicklung zuständig sind, haben die Kernprozesse die direkte Leistungserstellung für den Kunden zum Ziel.
  • kritische Würdigung hinsichtlich Prototyping Mit der Entwicklung von Prototypen verbindet sich die Gefahr, andere Aktivitäten der Systementwicklungsaufgaben zu vernachlässigen. Zudem ist ex ante häufig nicht abzuschätzen, wie viele Prototypen bzw. Überarbeitungen eines Prototypen erforderlich sind, so dass aus Mangementsicht mit einer höheren Planungsunsicherheit zu rechnen ist. Mit dem 'Einsatz von Prototypen während der Systementwicklung wird in erster Linie der Vorteil verbunden, die Zusammenarbeit von Fach- und IT-Experten zu intensivieren und die Ermittlung fachlicher Anforderungen zu fördern.
  • Ausrichtung an Prototypen (Prototyping) Die Ausrichtung der Durchführung der Systementwicklungsaufgabe an Prototypen, d.h. an Vorabversionen eines Softwaresystems, wird als Prototyping bezeichnet. Prototyping ist nicht als dezidiertes Vorgehensmodell aufzufassen sondern als eine, für einzelne Phasen temporär oder durchgehend über alle Phasen eines Vorgehensmodells vorgeschlagene Orientierung, die in der Praxis der Systementwicklung weit verbreitet ist. Der Einsatz des Prototyping setzt voraus, dass sich Prototypen eines Softwaresystems ökonomisch vertretbar und technisch sinnvoll erstellen lassen.
  • Ziele des V-Modell XT Zentrales Ziel des V-Modell XT ist die Anpassbarkeit an konkrete Entwicklungsaufgaben und deren Spezifika. Dieser Anspruch bezieht sich einerseits auf die Anpassbarkeit an die Erfordernisse unterschiedlicher Type von Entwicklungsprojuekten und andererseits an die Erfordernisse unterschiedlicher organisatorisch-institutioneller Rahmenbedingungen, in denen das V-Modell XT eingesetzt werden soll.
  • Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS) EUS untersützten das Treffen semistrukturierter und unstruktrierter Managemententscheidungen durch die Kombination von Daten, analytischen Methoden und Modellen sowie anwenderfreundlichen Softwareoberflächen in einem einzelnen Anwendungssystem. Dieses stellt Anwendern unterschiedliche Analysewerkzeuge für die Evaluierung verschiedener Handlungsalternativen zur Verfügung. Im Unterschied zu BuK bieten EUS Funktionen zur Unterstützung der Findung von Entscheidungen, die nicht im Kontext des operatien Geschäftsprzesse anfallen.
  • Projektorganisationsbegriff Die Projektorganisation ist eine spezifisch auf ein Projekt abgestimmte Aufbau- und Ablaufstruktur, deren Anwendungsdauer die Projektdauer nicht überschreitet. Diese speziell auf das Projekt abgestimmte Organisation wird benötigt, da jedes Projekt einen einmaligen, neuartigen Charakter aufweist. Linienorganisationen sind hochspialisierte Konstrukte, welche aufdie Standartisierten Abläufe des täglichen Geschäfts von Organisationen ausgelegt sind. Sie sind oftmals nicht geeignet um mit völlig neuartigen Aufgaben, welche im Rahmen von Projekten anfallen, umzugehen.
  • Programme Neben sehr großen Projekten gibt es auch sog. "Programme". Sie werden bei sehr großen Vorhaben als eine übergeordnete Führungsstruktur über die verschiedenen Projekte die zu deren Umsetzung erforderlich sind. gelegt. Sowohl sehr große Projekte als auch Programme sind häufig weit von einem "behrschbaren Ressourchenman gement" oder "klarer Führungsikompenenzen" und "dirketer Kommunikationswegen" entfernt. Es kann durchaus gesagt werden, dass die Führung von großen Projekten und Programmen eine echte Kunst ist, die ausgeprägte Führungspersöhnlichkeit und klare Strukturen erfodert.
  • Datenschicht Die Datenschicht beschreibt die physische Speicherung der Daten in Datenbanken. Diese Schicht dient ausschließlich der physischen Datenhaltung und - anordnung und beinhaltet keine logische Beziehung zwischen den Daten. Die Aufgabe der Datenschichtist es, Daten persistent und sicheer zu speichern sowie die Zugriffszeiten bei einer möglichst effektiven Speichplatzausnutzung zu minimieren. Die Datenschicht umfasst zwei Komponenten: eine Datenbank und ein Datenbankmangementsystem zur Organisation und Verwaltung des Datenbestands.
  • Logikschicht In der Logikshcicht wird die logische Struktur aller Daten unabhängig von der physischen Speicherung und einzelner Anwendungen der Präsentationsschicht definiert. Die Logikschicht bildet den Mittelteil der Drei-Schichten-Architektur und beschreibt die Eigenschaften aller Daten sowie deren Beziehungen in Form von lgosich-mathematischen Modellen. Diese Modelle werden üblicherweise in entweder dem hierarschichen Datenbankmodell, dem Netztwerk-Datenbankmodell oder dem heute dominierenden relationalen Datenbankmodell abgebildet.
  • Customizing In der Praxis sind die Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe der meisten unternehmen jedoch nicht identisch, weshalb Standardsoftware i.d.R. durch Customizing an die organisatiorischen Gegebenheiten angepasst werden muss. Customizing beschreibt die Anpassung von Standardsoftware an unternehmensspezifische Anfoderungen.
  • Kritische Würdigung des V-Modell XT Als zentraler Nachteil gilt der mit dem V-Modell XT verbundene, häufig als sehr hoch eingeschätzte lernaufwand, der u.a. auf den Umfang der spezifikation zurückgeführt wird. Ein weiterer Nachteil verbindet sich erneut im Sinne eines Zielkonflikts- mit dem Vorteil der Anpassbarkeit. Als zentraler Vorteil des V-Modell XT folgt aus der, durch die, in den skizzierten Grenzen ermöglichten situativen Anpassbarkeit, die Flexibilität zur Erstellung verschiedener problemspezifisch adaptierter Vorgehensmodelle.
  • Grundlagen des Projekt-Controllings Das Projekt-Controlling umfasst die zielorientierte Betrachtung der Planung, Steuerung und Kontrolle eines Projektes. Es bestehten Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Aspekten, was eine integrierte Sichtweise erfodert. Innerhalb der Projektplanung werden Vorgehensweisen und Sollwerte festgelegt. Die aufgabe der Projektüberwachung bzw. Projektkontrolle besteht darin, Istwerte zu bestimmen und tatsächliche Verfahrensweisen zu ermitteln. Im Rahmen der Steuerung werden beide Perspektiven miteinander abgeglichen.
  • Modularisierung (V-Modell XT) V-Modelle XT ist stärker modularisiert als die vorhergehende Revisionen des Modells und besteht aus sog. Vorgehensbausteinen aus denen das adaptierte Vorgehensmodell zusammengestellt und angepasst wird. Grundlegend unterscheidet die Spezifikation vier Projekttypen: Systementwicklungsprojekt eines Auftraggebers Systementwicklungsprojekt eines Auftragnehmers Systementwicklungsprojekt ohne separate Projekte auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite Einführung und Pflege eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells.
  • Electronic Commerce (E-Commerce) E-Commerce bezeichnet Geschäftsmodelle, die auf einer internetbasierten ABwicklung ökonimischer Tranaktionen in einer vernetzten Wirtschaft basieren. Transaktionen beziehen sich dabei auf Bewerungs- und Übertragungsvorgänge von Produkten und Informationen auf Leistungsprozesse zwischen Martteilnehmern. Transaktionen im E-Commerce können gemäß der folgenden Aspekte strukturiert werden. 1.) Nach den Akteuren u. deren Kooperationsformen 2.) nach Art der Abwicklungs- und Zahlungsvorgängen, die mit den einzelnen Transaktionen verbunden sind. 3.) nach der Art der physischen Verbindung zwischen den Akteuren.
  • Integrationsdimensionen (Abbildung) Integration der Informationsverarbeitung: Integrationsgegenstand: Datenintegration, Funktionsingegration, Prozessingetration Integrationsreichweite: innenbetrieblich, zwischenbetrieblich Integrationsrichtung: Horizontale Integration, Vertikale Integration Automationsgrad: Vollautomatisch, Teilautomatisch