Trainingslehre (Fach) / Allgemeine Trainingslehre (Lektion)
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Begriffsdefinition, Trainingsprinzipien
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- Nenne wichtige koordinative Fähigkeiten: Koppelungsfähigkeit Differenzierungsfähigkeit Gleichgewichtsfähigkeit Orientierungsfähigkeit Rhythmisierungsfähigkeit Reaktionsfähigkeit Umstellungsfähigkeit
- Definiere Koppelungsfähigkeit: ...ist die räumliche, zeitliche und dynamische Abstimmung verschiedener Teilbewegungen der Körperteile aufeinander. zB. Oberkörper krault - Beine schwimmen Brust; Nordic Walking
- Erkläre Differenzierungsfähigkeit: ...präzise Unterscheidungsfähigkeit in Bezug auf Kraft-, Zeit- und Raumwahrnehmung zB. Eisplatte beim Schifahren
- Erkläre Differenzierungsfähigkeit: ...präzise Unterscheidungsfähigkeit in Bezug auf Kraft-, Zeit- und Raumwahrnehmung zB. Eisplatte beim Schifahren
- Was ist die Gleichgewichtsfähigkeit? ... bestimmte Gleichgewichtszustände zu erhalten bzw. wieder herstellen Man spricht von statischem oder dynamischen Gleichgewicht zB. Handstand, 1-Bein-Stand
- Wo ist Orientierungsfähigkeit besonders gefragt? ... bei Sportarten, wo ständig wechselnde Positionen gefragt sind. Aufmerksamkeit und Übersicht steuern diese Fähigkeit zB. Fußball, Salto
- Beschreibe die Rhythmisierungsfähigkeit: ökonomischer Wechsel von Spannung und Entspannung eng mit Lernfähigkeit und Bewegungsbegabung verbunden bezieht sich auf zyklische und azyklische Bewegung verbunden zB. Tanz, Tennis, Schi
- Wann ist Reaktionsfähigkeit gefragt? ... bei schnellen Aktionen aufgrund von externen Auslösern wie Signalen, Ereignissen, Personen... zB. Startschuß, Tennis, Fußball
- Was ist die Umstellungsfähigkeit? die Fähigkeit, einen Bewegungsverlauf aufgrund einer Situationsveränderung zu ändern Sie ist eine komplexe koordinative Fähigkeit, die eng mit Reaktions- und Orientierungsfähigkeit verbunden ist. zB. Dauerlauf im weglosen Gelände
- Was ist die Antizipationsfähigkeit? das Voraussehen von Situationen
- Nenne die 5 Grundsätze beim Training koordinativer Fähigkeiten: koordinative Fähigkeiten können nur komplex verbessert werden rechtzeitige Schulung ist wichtig entscheidend ist Prinzip der ständigen Variationen und Kombination von Methoden und Mitteln des Trainings durch das Trainieren koordinativer Fähigkeiten ergibt siche eine Übertragung auf viele motorische Fähigkeiten nicht im ermüdeten Zustand machen
- Nenne die unterschiedlichen Phasen des motorischen Lernens: Vorbereitungsphase - lernen Aneignungsphase - üben Vervollkommnungsphase - Rückschlage, Überschätzung Automatisierungsphase - ganzheitliches Üben unter erschwerten Bedingungen
- Was ist die Kybernetische Theorie? Das Bewegungslernen ist ein sich selbst regulierendes System Fehler machen - erkennen - korrigieren wiederholende Bewegungsaufgaben und -handlungen bewirken eine Übertragung der Erfahrung in den Bewegungsplan der nächsten Aufgabe
- Welche 5 inneren und äußeren Analysatoren beeinflussen das Bewegungsgefühl? visuell akustisch taktil vestibulär (Gleichgewichtssinn) kinästhetisch (Bewegungswahrnehmung)
- Neben den leistungsbestimmenden, trainierbaren Faktoren soll was noch dokumentiert werden? Trainingszustand Belanstungskomponenten Belastungsmethoden Trainingsgrundsätze Trainingssteuerung
- Wie lautet die Einteilung der Bewegung? offen: Weg der Ausführung auf ein Ziel ist nicht genau definiert zB. Fußball geschlossen: Wiederholung und Optimierung bestimmten Ausführungsart einer Technik ( Weitsprung); Bedingungen sind immer gleich zyklisch: Hauptphase, Zwischenphase, Wiederholung ( Langlaufen, Schwimmen, Rudern) azyklisch: Kombination aus Einzelteilen geschlossener Bewegungen; Vorbereitung-, Haupt- und Endphase; zB. Kugelstoßen, Weitsprung)
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- Welche Faktoren beeinflussen die Leistungsbereitschaft bzw. das "in-Form"-Sein? geistiges und körperliches Wohlbefinden gesunde Lebensführung Entspannungsgewohnheiten Freude und Begeisterung positive Lebensgrundeinstellung
- Nenne die wichtigsten trainierbaren Faktoren: Motorik: Kondition, Technik Psyche/ Geist: Taktik, psychische Fähigkeiten
- Die Definition von Training lautet: Training ist Anpassung durch sachorientiertes, planmäßiges, systematisches, gesteuertes Üben des Organismus.
- Welche weiteren Faktoren sind leistungsfördernd? Talent sportmotorische, vorteilhafte Voraussetzungen (genetisch) Erziehung gesunde Lebensführung sportzärztliche Untersuchung - bei Profis Tests und gute Organisation - bei Profis
- Die Leistungsfähigkeit im Hobby- und Gesundheitssport kann wodurch beeinflußt werden? taktisch - kognitive Fähigkeiten soziale Fähigkeiten psychische Fähigkeiten veranlagungsbedingte Fähigkeiten Technik: koordinative und Bewergungsfähigkeiten Kondition: Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität
- Was ist der Trainingsinhalt? Die Tätigkeit während des Trainings, um das Ziel zu erreichen - also die Übung
- Was ist ein Trainingsmittel? Geräte oder Maßnahmen die das Training unterstützen
- Was ist eine Trainingsmethode? ein planmäßiges Verfahren, das die Trainingsinhalte, -mittel und -komponenten festlegt, gemäß dem Trainingsziel zB. Grundlagentraining f. Ausdauer
- Was its eine Belastungskomponente? (Belastungsmerkmal) Festlegung der Trainingsbelastung d.h. wie intensiv, wie umfangreich und mit welchen Pausen trainiert wird
- Was ist die Belastungsintensität? (Trainingsintensität) Stärke des einzelnen Belastungsreizes bzw. Leistung als Arbeit in der Zeiteinheit also, der Anstrengungsgrad, Art und Weise der Ausführung (Geschwindigkeit, kg, Herzfrequenz..)
- Was ist die Belastungsdauer? (Reizdauer) Die Dauer eines Einzelreizes oder einer Übungsserie (Sek. Min., h) oder die Anzahl der Übungswiederholungen.
- Was ist die Belastungsdichte? (Reizdichte) Zeitintervall zwischen den Einzelbelastungen; Verhältnis von Belastungs- und Erholungszeit
- Was ist der Belastungsumfang? (Trainingsumfang) Gesamtumfang der Belastungen km, kg, Anzahl d. Wiederholungen, Minuten, Stunden
- Was ist die Trainingsfrequenz? (Trainingshäufigkeit) Anzahl der durchgeführten Trainingseinheiten in einem Zyklus (Woche, Tag, Abschnitt)
- Was ist die Reizhäufigkeit? (Häufigkeit der Belastung) Anzahl der wirksamen Reize in einer Trainingseinheit; Reizumfang und Reizhäufigkeit sollten gleich sein zB. Anzahl der Wiederholungen, Sprungtraining - Anzahl der Sprünge
- Wovon ist die Reizhäufigkeit abhängig? Reizintensität, -dauer, -dichte steigende Intensität - weniger Wiederholungen längere Dauer - weniger Häufigkeit
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- Wie lauten die 12 Trainingsprinzipien? trainingswirksamer Belastungsreiz ansteigende, progressive Belastung Kontinuität Periodisierung und Zyklisierung Variation der Trainingsbelastung aufstockende Ermüdung zunehmende Spezialisierung Allmählichkeit individualisierte Belastung und Altersgemäßheit richtige Belastungsfolge wechselnde Belastung optimale Relation von Belastung und Erholung
- Was ist die a) Homöostase b) Superkompensation ? a) Gleichgewicht der Körperfunktion b) erhöhte sportliche Leistungsfähigkeit
- Nenne die Phasen der Veränderung der Leistungsfähigkeit nach einem Belastungsreiz: I. Abnahme der sportlichen Leistungsfähigkeit ( Verbrauch von energieliefernden Substanzen) II. Wiederanstieg der sportlichen Leistungsfähigkeit ( Regeneration) III. Superkompensation
- Für das Festsetzen der Belastung gilt: unterschwellige Reize führen nicht zur Anpassung zu hohe Reize führen zur Überforderung
- Definiere das Leistungsvermögen: motorische und intellektuelle Fähigkeiten
