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Kognition I (Fach) / VL 8 - WN V - Tiefen- und GrößenWN (Lektion)

WiSe 16_17

Diese Lektion wurde von AliceMiller erstellt.

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  • Was sind die Okulomotorischen Tiefenreize? Konvergenz: Stellung der Augen; Veränderung der Sehachsen beim Nah- bzw. Fernsehen Akkomodation: Veränderung der Linsenkrümmung
  • Was sind monokulare Tiefenreize? Verdeckung- verdecktes Objekt ist weiter hinten Relative Größe und Höhe im Blickfeld- kleinere Objekte werden gegenüber größeren als weiter hinten wahrgenommen- je näher an Horintlinie desto weiter entfernt Atmosphärische Perspektive- unscharfe Objekte liegen weiter hinten Blautönung- blaugetönte Objekte sind weiter hinten Vertraute Größe- Größe von bekannten Objekten beeinflusst deren wahrgenommene Größe Lineare Perspektive- Lineare Perspektive induziert Entfernung- Objekte mit gleicher Netzhautgröße werden dann als unterschiedlich weit entfernt und damit auch als unterschiedlich groß wahrgenommen Texturgradient- Objekte, die horizontal gleich weit voneinander entfernt sind, erscheinen mit zunehmender Entfernung dichter gepackt Bewegungsparallaxe- näher liegende Objekte bewegen sich schneller und oft über größere Distanzen auf der Retina als entfernt liegende Objekte Schatten- 3-dimensionale Objekte werfen gewöhnlich Schatten fortschreitendes Zu- und Aufdecken- Wenn sich das Auge bewegt, dann bewegen sich die betrachteten Objekte relativ zueinander. Je weiter die Objekte in der Tiefe voneinander entfernt sind, destogrößer sind die Veränderungen.
  • Was ist binokulare Disparität? auch: Querdisparität Abbilder im linken und rechten Auge unterscheiden sich aus dem Grad der Verschiebung (Disparität) kann das Gehirn die Tiefe errechnen korrespondierende Netzhautpunkte- gedachte Überlagerung beider Netzhäute entstehen kNHP Horopter- Punkte in der Umwelt, die auf korrespondierende Netzhautstellen fallen, werden zueinem imaginären Kreis, dem Horopter, zusammengefasst- Objekte auf dem Horopter werden als gleich weit entfernt wahrgenommen Disparität- Objekte, die nicht auf dem Horopter liegen, fallen auf nicht-korrespondierendeNetzhautstellen. Je weiter die Objekte vom Fixationspunkt entfernt sind, destoweiter sind sie auf der Netzhaut verschoben. Das Gehirn muss die korrespondierendenObjekte in den beiden Bildern finden und daraus die Tiefe berechnen. gekreuzte Disparität- Nähere Objekte sind zur Seite hin verschoben. Sie erscheinen im linken Auge rechts vom fixierten Objekt und im rechten Auge links davon. (innerhalb Horopter) ungekreuzte Disparität- Objekte, die weiter als der Fixationspunkt entfernt sind, sind auf der Netzhaut zur Nase hin verschoben. Sie erscheinen im linken Auge links vom fixierten Objekt und im rechtenAuge rechts davon. (außerhalb Horopter)
  • Was ist das Stereoskopische Sehen? Zufallsmusterstereogramm (Julesz, 1971)- zufällige Punktmuster, die keine monokularen Tiefenreize enthalten- WN räumlicher Tiefe in Darstellungen nur aufgrund von Disparität
  • Beschreibe ein Experiment zur Vertrauten Größe. Epstein (1965) Aufgabe: monokulare Beurteilung der Entfernung von Münzen auf Fotografien- versch. Geldmünzen waren gleich groß abgeblildet Ergebnisse- Münzen die tatsächlich größer waren, wurde als weiter entfernt eingeschätzt- Beurteilung war von Kenntnis der wahren Größe der Objekte beeinflusst
  • Beschreibe ein Experiment zur Größenwahrnehmung. http://www2.cs.uni-paderborn.de/cs/ag-domik-static/seminare/ss97/visualisierung/charvel/effekte/voran.html VL8 F41-43
  • Was besagt das Prinzip der Größenkonstanz und das Emmert'sche Gesetz? Größenkonstanz- Größe eines Objekts wird als relativ konstanz wahrgenommen, selbst wenn wir das Objekt aus unterschiedlichen Distanzen betrachten, wodurch sich die Größe des retinalen Abbildes verändert Emert'sches Gesetz- scheinbare Objektgröße ist proportional zur Fixationsentfernung
  • Nenne weitere Wahrnehmungsphänomene. VL8 F53 ff. Müller-Lyer-Täuschung Ponzo-Täuschung Ebbinghaus-Täuschung Ames'scher Raum Mond-Täuschung
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