Zimmerer (Gesellenprüfung) (Fach) / Holzkonstruktionen (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 25 Karteikarten

Sämtliche Fragen zur Vorbereitung auf die Gesellenprüfung

Diese Lektion wurde von Saschaaa erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • 1. Erläutern Sie kurz, was man unter Wärmedämmung versteht. Wärmedämmung ist die Reduktion des Durchganges von Wärmeenergie durch eine Hülle, um einen Raum oder Körper vor Erwärmung oder Abkühlung zu schützen.
  • 2. Erläutern Sie kurz, was man unter Wärmespeicherung versteht. (Bau-)Stoffe, welche die Fähigkeit besitzen, die zugeführte Wärme zu speichern und sie erst allmählich wieder an die Umgebung abzugeben, bezeichnet man als Wärmespeicher.
  • 3. Erläutern Sie kurz, was man unter einer Wärmebrücke versteht. Eine Wärmebrücke(auch Kältebrücke genannt) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch angrenzende Bauteile.
  • 4. Erläutern Sie kurz, was man unter der "absoluten Luftfeuchtigkeit" versteht. Beschreibt das maximale Aufnahmevermögen der Luft für Dampf bei einer bestimmten Temperatur. Warme Luft kann mehr aufnehmen deswegen ist dieser Wert im Sommer höher.
  • 5. Erklären Sie den Unterschied zwischen Dampfbremse und Dampfsperre. Von Dampfsperren ist die Rede, wenn der sd-Wert eines Werkstoff größer / gleich 1.500 Meter ist: dampfdiffusionsdicht. Von Dampfbremsen spricht man, wenn der sd-Wert eines Werkstoffs zwischen 0,5 und 1.500 Metern liegt: dampfdiffusionshemmend.
  • 6. Warum muss beim Einbau der Diffusions- oder Dampfsperre besonderes Augenmerk auf Anschlüsse, Übergänge und Durchdringungen gelegt werden. Damit dementsprechend die Dampfbremse diffusiionshemmend und die Dampfsperre diffusionsdicht ist. Durch undichte stellen ist eine einwandfreie Funktion der Schicht nicht mehr gewährleistet.
  • 7. Welche Bedeutung hat der "Wasserdampfdiffusionswiderstand"? Der Wasserdampfdiffusionswiderstand drückt aus, wie stark ein Baustoff die Diffusion "Ausbreitung" von Wassdampf verhindert. (Wird in Wasserdampfdiffusionwiderstands"zahl/faktor" bemessen)
  • 8. Erläutern Sie den sd-Wert einer Bautteilschicht. Der sd-Wert steht für die wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke und ist das Produkt aus der Stärke des Bauteils in [m] und der Stoffeigenschaft μ. Die Einheit des sd-Wertes ist m. Dieser Wert steht für den Wasserdampfdiffusionswiderstand eines Baustoffes in Beziehung zur Luft.
  • 9. In einem Gebäude können mehrere Balkenlagen vorkommen. a) Wie werden die Balkenlagen nach ihrer Lage im Gebäude benannt? b) Beschreiben und erklären Sie die einzelnen Balkenlagen a) 1. Geschossbalkenlage      2. Dachbalkenlage      3. Kehlbalkenlage b) 1. Geschossbalkenlagen trennen zwei Geschosse in einem Gebäude voneinandern. Bildet Fußboden und Decke. Ist bei Zwei Wohnungen besonders Schalldämmend auszuführen. 2. Dachbalkenlagen schließen Gebäude nach oben hin am. Dient als tragender Teil der Decke. Ist bei Flachdächern besonders Wärmedämmend auszuführen. 3. Kehlbalkenlagen kommen vorwiegend bei Kehlbalkendächern vor. Selten Wohnungstrenndecken, daher allgemein geringe Anforderung an den Schallschutz.
  • 10. Erklären Sie Herrn Weiß, welche Mindestanforderungen an den Brandschutz bei Holzbalkendecken gestellt werden. Die anforderung der Feuerwiderstandsklasse 30 (F30). Im Fall eines Brandes muss die Decke dem Feuer mindestens 30 min widerstehen.
  • 11. Welchen Abstand muss ein tragendes Holz aus feuerpolizeilichen Gründen von der Schornsteinwand mindestens haben? Mindestens 5 cm von der Außenkante Schornsteinwand. Nach Landesbauordnung verschiedener Bundesländer 6 cm, bzw 20 cm von der Innenkante Rauchrohr.
  • 12.Wovon hängt die Auflagerfläche eines Holzbalkens ab ? Von der Belastung des Holzbalkens und der Balkenbreite.
  • 13. Wie groß sollte die Auflagerlänge eines Holzbalkens mindestens sein ? Die Auflagerlänge sollte mindestens 15 cm betragen.
  • 14. Beschreiben Sie Herr Weiß drei Verankerungsmöglichkeiten eines Deckenbalkens mit dem Mauerwerk. 1. Verbindung mit eingemauertem Kopfanker am Auflager des Holzbalkens. 2. Bei Stahlbetonringanker mit Ankerschiene und beidseitigen Winkelblechen. 3. Befestigung am Giebel durch Giebelanker (Ankerschiene muss über mindestens 2 Balkenfelder veraufen).
  • 15. Welche Maßnahmen werden bei Fachwerkträgern getroffen, um eine unzulässige Durchbiegung der Binder zu vermeiden. -
  • 16. Erläutern Sie die Vor- und Nachteile eines Kantholz-Fachwerkbinders. Vorteile: 1. 2. 3. Nachteile 1. 2.
  • 17. Welche Verbindungen bzw. Verbindungsmittel werden bei Kantholz-Fachwerkbindern eingesetzt? -
  • 18. Ein Fußgängersteg soll aus Eichenholz gebaut werden. Was müssen Sie bei der Materialwahl für die Verbindungsmittel beachten? -
  • 19. In welchen Fällen können glattschaftige Nägel auf Zug belastet werden ? -
  • 20. Welchen Maßnahmen sollen bei Nagelverbindungen ein Aufspalten des Holzes verhindern? 1. 2. 3. 4.  5.
  • 21. Wie viele Nagelscherflächen sind in jeder kraftübertragenden Fuge bei ein- und mehrschnittgen Nagelverbindungen mindestens erforderlich. -
  • 22. Welche Deckenkonstruktionsarten kennen Sie ? - Gewölbe, gewölbeartige Konstruktion - Massivdecken aus Stahlbeton (Filigrandecken, Ortbeton) - Decken in Holzbauweise (Holzbalkendecke, Brettstapeldecke) -Stahlträgerdecke
  • 23. Erläutern Sie Herr Weiß die allgemeinen Anforderungen, die an Decken gestellt werden. Lastaufnahme und Lastabtragung. Schall- und Brandschutz. Beim Flachdach zusätzlich Wärme- und Feuchtigkeitsschutz
  • 24. Erklären Sie Herr Weiß den Vorteil von Plattenbalken-,Rippen und Kassettendecken gegenüber Plattendecken. -Überbrückung größerer Spannweiten -Materialeinsparung -Gewichtreduzierung, geringe Belastung anschließender Bauteile
  • 25. Überzeugen Sie die Familie Weiß mit Argumenten, die für eine Geschossdecke in Holzbauweise sprechen. - geringe Eigentlast - keine Schalungsarbeiten -schneller und trockener Einbau -Bei Holzbauweisen wie zb. Holzrahmenbau ein tragender Teil der gesamten Konstruktion -sichtbare Holzbalkenkonstruktion möglich