Abitur - Religion (Fach) / 3.2. Lücken - 11/2 (Lektion)

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Stoff für das Colloquium

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  • Nachdenken über Gott im 21. Jahrhundert Gott - Mensch - Welt = abstrakt Entfernen von Gott --> wieder zurück momentan (Kritik, weil nur wegen Problemen) --> kann Gott nicht als Ganzes greifen (Bsp. Lehrer)
  • Komplementarität + Positivismus = Naturwissenschaft + Religion ergänzen einander(Bsp. Mensch: Seele + Körper) = Erkenntnis kann man nur durch wissenschaftl. Befunde erlangen, transzendentale Begründungen werden verworfen
  • Robert Spaemann 1 These: Wahrheit setzt Gott voraus Begründungen:- Nietzsche zweifelt Wahrheit und Vernunft an (= theolog. Voraussetzungen dafür, dass Gott ist)--> nur, wenn Gott ist: anderes als subj. Weltbilder mögl--> ABER, wenn Gott nicht ist: keine Wahrheit neben unseren subj. Perspektiven==> wenn laut christl. Glaube: Gott = Wahrheit und Wahrheit = göttlich, dann setzen Gottesbeweise, das zu beweisende voraus (also Gott)- Bsp.: Grammatik - Präsens - Futur II--> was heute da ist, muss morgen da gewesen sein ------> alles andere Unsinn; auf Menschen übertragbar: dann ist Gott Futur II, also wirklich
  • Robert Spaemann 2 Abwandlung von Platons Höhengleichnis:- Platons Abischt: Welt der Ideen ist eig. Wirklichkeit und materielle Welt ist Abbild- Projektor = Gott --> Gott ist kein Teil der Kette, sondern Grund und Ursache(er lässt Kette ihren Lauf)Naturwissenschaft: Ereignisse in Natur lasssen sich mathematisch beschreiben --> Staunen (Einstein) Alternative: Verzicht auf Verstehen der Welt oder Gottesglaube- Gott-Gläuber glaubt an Sinn der Welt, Gute fundamentaler als das Böse, usw.
  • Albert Camus "Auch wenn wir nicht verhindern können, dass die Welt eine ist, in der Kinder gemartert werden, können wir die Anzal der gemarteten Kinder verringern." Wandte sich gegen Existenz Gottes + Sysiphos-Mythos
  • Der Mensch als zur Freiheit Berufener Inwiefern kann der Mensch wirklich frei und bewusst handeln? Georg Büchner: determitisches Menschenbild--> Gesetz des Geistes und Leben in Christus = Verhaltensregeln aus Tora Gaudium et spes: Würde des Menschen verlangt, dass er frei aus eigener Überzeugung handelt und Gott sucht(Muss dann selbst Rechenschaft geben für Gutes und Böses)
  • Der Mensch als zur Vollendung Berufener Immenser Unterschied zw. Christentum und Buddhismus: Tod--> Auferstehung erlaubt uns Trauer leichter zu verarbeiten Hirnforschung stellt "autonomen" Mensch immer mehr in Frage:- Geist und Bewusstein haben sich während der Evolution im Nervensystem herausgebildet- These: Entscheidungen getroffen, bevor wir "entscheiden" Robert Spaemann: - Bedachte Entscheidungsfällung macht Mensch zu Mensch- Mensch entscheidet begründet- Sind selbst Ursachen von Ereignissen Mensch als Person- Offenheit in Beziehung zu Gott: Einzigartigkeit + Verantwortlichkeit- Offenheit in Beziehung mit Mitmenschen: Fähigkeit zum selbstst. Handeln + Fähigkeit zur Empathie- Offenheit in Beziehung mit der Welt: Fähigkeit zum selbstst. Handeln + Fähigkeit zur Selbsttranszendenz
  • Emmanuel Lévinas Freiheit ist Brüderlichkeit = einer muss (für andere) verantwortlich sein Subjekt: "das Handelnde bzw. das Zugrundelegende" Objekt: "damit wird gehandelt bzw. das Gegenüberstehende" Der Andere: "Begegnung von Angesicht zu Angesicht" Selbstreflexion = Verantwortungsbewusstsein