Abitur - Religion (Fach) / 2.4.3. Aktuelle Herausforderungen (Lektion)

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Stoff für das Colloquium

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  • Partnerschaft als personaler Gestaltungsraum "Ich werde am Du" = Mensch-Sein nur durch Beziehung zu anderen Partner = Jemand, der etwas gemeinsam mit jemand anderen ausführt; gegenseitiger Teil des anderen; Partnerschaft = gleichwertige Gemeisnchaft von merehren Menschen 10 Regeln für einen respektvollen Umgang miteinander:1. Andere Perspektive respektieren2. Antworten ist Geben3. Seien sie zuverlässig4. Zuwenden statt abwenden5. Gefühle sind immer wahr - Solidarität und Verständnis6. Zeigen sie Anerkennung, Würdigung und Wertschätzung7. Nicht ist selbstverständlich - Danke!8. Um Entschuldigung bitten und verzeihen9. Ohne Ehrlichkeit keine Achtung10. Goldene Regel
  • Das katholische Eheverständnis Treue ist essentiell, nur so kann man sich ganz auf Beziehung einlassen Liebe = Passion Man + Frau = Schöpfungspartner Gottes; wie Liebe Gottes sollen sie diese auch einander schenken Voraussetzungen für ein gültiges Eheversprechen:Keine EhehindernisseKeine KonsensmängelKeine (relevanten) Formfehler--> Zur Zeit der Eheschließung!
  • Mögliche Ehehindernisse Eheband Blutsverwandschaft (Dispens teilweise möglich) Mindestalter (Dispens möglich)
  • Mögliche Konsensmängel Erkenntnismängel--> Irrtum über Person--> Irrtum über eine Eigenschaft des Partners Willensmängel--> Vorbehalt gegen eheliche Treue--> Bedingung Psychische Mängel--> Unfähigkeit zur Eheführung--> Fehlender Vernunftgebraucht
  • Mögliche Formfehler Vorm zuständigen katholischen Amtsträger In Gegenwart von zwei Zeugen Konfessionsverschiedenes Paar
  • Das christliche Familienverständnis Ehepaar + Kinder = Familie; ist auf Wohla ller und auf Zeugung + Erziehung von Kindern ausgerichtet Familie im GG: Ehe + Familie unter besonderen Schutz der staatl. Ordnung; Pflege und Erziehung von Kindern ist natürliches Recht und Pflicht der Eltern Enzyklika "Caritas in Veritate": Papts Benedikt 16. 2009: 44.- Blühende Geburtenraten sind bedeutsam für die Nation- Aufgabe des Staates: jüngere Generationen die Schönheit von Familie + Ehe wieder näherbringen, um wirtschaftlich und finanzielle Probleme kümmern
  • Berufung zur Ehelosigkeit Erzbischof Robert Zollitsch: Zölibat unterstreicht die Entscheidung zu Gott; Abschaffung zur Kirchenspaltung führen, aber könnte auch mehr "Nachwuchs" bedeuten Benediktinermönch Pater Beda Müller: Zölibat als Energiequelle; innere Freiheit auf geistiger Seite Theologe Steffen Heitmann: Man weiß, worauf man sich einlässt (Protestanten); kann Bereicherung sien, aber auch für Probleme sorgen Schwester Dr. Lea Ackermann: Komplette Konzentration und Kraft für ihre Tätigkeiten, nur Verantwortung für sich selbst (keine Erpressung möglich)
  • Die Menschenrechte - verankert im christlichen Menschenbild Menschenrecht = von Geburt aus (z.B. Recht auf Leben) + Bürgerrechte vom Staat aus (z.B. Wahlrecht) Kirche hat Menschenrechte lange abgelehnt, weil- Mensch darf nicht Gott spielen- Lehnten Kontext und dadurch Inhalt ab (Franz. Rev. = sehr gewaltätig)- Haben Bibel und 10 Gebote Würde des Menschen = status negativus + status activus + status positivus Problemländer: China + USA
  • Schritte der ethische Urteilsbildung Güterabwägung, Entwicklung von Alternativen= Wird angewendet, wenn Mensch vor einer unausweichlichen Entscheidung steht und dabei zwei oder mehr Güter in Konkurrenz miteinander stehen- Menschenrechte stehen weit oben + Umweltschutz vor priv. ReichtumBsp.: Mutter in Gefahr oder Kind töten? Güter = dem menschl. Handeln vorgegebene Objekte, die dem Wohl des Menschen dienen und daher mögl. Ziele des menschl. Strebens sind (z.B. Leben, Sexualität) Grundgüter haben immer Vorrang; bei Güterabwägung kann man keinem Algorithmus folgen! Erzbischof Reinhard Marx:- Berufsprohet // Berufungsprophet- Geierfonds- Mikrokredite
  • Orientierung an Bibel und kirchlichen Tradition Vorheriges 1. materielle Quelle + 2. materielle Quelle --> formale Quelle --> Gewissen