Abitur - Religion (Fach) / 2.1.2. Die Religionskritiker (Lektion)

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Stoff für das Colloquium

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  • Gottfried Wilhelm Leibniz 1. Ansatz: Gott ist allmächtig + allgütigwäre er nur allmächtig: Schaffen der bestmöglichen Weltaber, weil allgütig: reale Welt = beste Welt 2. Ansatz: reale Welt = Verbindung der größtmögl. Ordnung + größtmögl. VielfaltMensch: Durch Vernunft = "kleine Gottheit", da er von Gott geschaffene Wel durchschauen kann3 Arten von Übel in der Welt: metaphys. + moral. + phys. 3. Ansatz: Mensch übersicht oft, dass Böses im Vergleich zum Guten nur Bruchteil ist--> Leibniz besitzt optimist. Welt- und Wirklichkeitsauffasung--> will zeigen, dass Glaube + Vernunft einander nicht ausschließen
  • Immanuel Kant Lehnte Feststellungen vermeintlicher Plausibilitäten in Gottes Handeln ab 5 Antwortversuche, die Menschen unbefriedigt lassen:1. Tun-Ergehen-Zusammenhang2. Trennung von Zulassen und Bewirken3. Leid als Prüfung und Bewährung4. Leid als Nebenprodukt der Evolution5. Leid als Preis für menschl. Freiheit
  • Hans Küng Leiden und Hoffnung sind untrennbar Hoffnung auf Gott der rettenden Liebe, weniger launischer Willkürgott Im Leiden Jesus lässt sich erkennen:- Selbst wenn Leisten sinnlos erscheint ist Gott verborgen anwesend- Gott kann uns nicht vor, aber in allem Leid bewahren- Soweit möglich, Solidarität im Leiden zeigen- Hilfe leiden zu ertragen und zu bekämpfen
  • Ludwig Feuerbach Mensch projiziert seine Wünsche auf Gott und übersteigert diese THEOlogie muss zur ANTHROPOlogie werden (Der Mensch ist dem Menschen Gott)1. Verständnis des Menschen = Mensch ist in seinen biolog. und gesellsch. Fähigkeiten begrenzt2. Projektion sener Gottesvorstellung = projiziert pos. Eigenschaften auf Gott; zurück bleib minderwertiger Mensch3. Auflösung der Projektion + Folgen = Mensch holt pos. Eigenschaften zuürck; jeder hat Gutes + Schlechtes; Verwirklichung humaner Gesellschaft
  • Karl Marx Religion = Beruhigungsmittel des Menschen Religion abschaffen durch Gleichstellung des Menschen Religion ist vom Menschen gemacht; Selbstbewusstsein und Selbstgefühl des Menschen
  • Friedrich Nietzsche Teleologie: Lehre der Zeilgerichtetheit alles Geschehens (Ziele vorgegeben, laut Nietzsche Hinterwäldler) Auflösung der Teleologie: Wichtig, damit Gott aus Alltag verschwindet + Prozess: Nihilismus, muss wegen Freiheit überwunden werden Ansatz: - Mensch muss kreativ und schöpferisch sein- Macht sich selbst zu Gott und wächst über sich hinaus- Übermensh entsteht = Gott ist nutzlos
  • Jean-Paul Sartre Andere: Technisches Bild der Welt = Erzeugung geht Existenz voraus (Bsp. Papiermesser)--> Schöpfer-Gott kreiert Mensch nach Definition / Technik Sartre: Mensch konzipiert sich selbst im Laufe des Lebens = Existenz geht Essen voraus "Der mensch ist veruteilt frei zu sein"- Verurteilt: weil er sich selbst nicht erschaffen hat- Frei: weil er für alles verantwortlich ist, was er macht- Mensch hat Eigenverantwortung + Verantwortung für alle- Mensch wählt imemr das Gute "denn nichts kann für uns gut sein, wenn es nicht für alle gut ist"