101

Psychologie (Fach) / Klinische Vertiefung (Lektion)

Uni Tübingen 17 bei Hautzinger

Diese Lektion wurde von kiara erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Warum sind Frauen eher von Depression betroffen vermehrten Nähebedürfnis Hormonelle Schwankungen durch Zyklus --> depressionsbezogene Diathese + Stress --> evt. Depression
  • Unipolare Depression - Hauptmerkmale Schlafstörung Niedergeschlagene Stimmung Antrieblosigkeit / Interessenlosigkeit Keine Freude an Dingen, die früher Freude bereiteten Schuldgefühle Erhöhte Unruhe Erhähte Reizbarkeit Vermindert: Appetit, Selbstwert, Genuss, Antrieb, Denkvermägen, Gewicht, Libido, soziale Beziehungen onset ca. 25 Jahre, langsame Episoden > 6 Monate, langsamer ca. 1 Monat Episodenbeginn
  • Teufelskreis bei Zwang Aversive Gefühle: Beklemmung, Unruhe, Nervosität, Ekel... Lernprozess: Vermeidungs- und Zwangverhalten reduziert bzw. verhindert kurzfristig unangenehme Gefühle Positive Rückkoplung: Aufrechterhaltung und Verstärkung der Bewergungen un Gefühle bzgl. relevanter Reize Überbewertung aufdringlicher Gedanken, Katastrophisierende Fehlinterpretationen
  • Was gibt es für Interventions-Verfahren? Respondente Verfahren (Expositionstherapie) Operante Verfahren (Münzverstärkung) Kognitive Verfahren (ABC-Theorie, Problemlösetraining) Übende Verfahren (Rollenspiele, Genusstraining, Kommunikationstraining) Apparative Verfahren (Biofeedback, Neurofeedback, Virtuelle Realität, Internetinterventionen)
  • zentrale neurologische Strukturen bei Verhaltenssüchten Das mesolimbische Belohnungssystem, dessen Bahnen vom ventralen Tegmentum des Mittelhirns in das ventrale Striatum und dann in den präfrontalen Kortex projiziert. Ws gibt vielfältige Verbindungen zum Hippocampus
  • Expositionstraining bei Zwangsgedanken Expositionstraining: Vermittlung der Expositionstrainings mit Reaktionsverminderung Willkürliches Hervorrufen von Zwangsgedanken (Imaginationsübung) Wiederholtes Aufscheiben von Zwangsgedanken Abhören eines Enlosbandes, das Patient selbst mit Gedanken besprochen hat.
  • Welche Arten von Indikation unterscheidet man und welche Art spielt die wichtigste Rolle bei einer Psychotherapie? selektive adaptive prozessuale pragmatische selektive differentielle Angesichts der Viezahl potentiell relevanter Variablen kann man einerseint versuchen in der Diagnostik eine möglichst umfassende oder repräsentative Auswahl aus diesen Variablen zu treffen. Darüber hinaus können das diagnostische Vorgehen und die Messinstrumente aus einem theoretischen Vorverständnis abgeleitet werden
  • Verhaltensmedizin: Definition und Beispiel Verhaltensmedizin ist ein Forschungsfeld, das sich mit der Entwicklung und Integration der für Gesundheits- und Krankheitsprobleme relevanten Erkenntnisse und Techniken der verhaltens- und biomedizinischen Wissenschaften und mit der Anwendung dieser Erkenntnisse und Techniken im Hinblick auf ihre Prävention, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation beschäftigt. Bsp: Lernpsychologische fundierte Interventionen zur Vermittlung von Selbstregulationskonzepten bei Inkontinenzm Epilepsie, chronischen Schmerzen, Hypotonie.
  • Faktoren - Einfluss auf Schmerzempfinden? Aufmerksamkeit Angst Aktivitäten  Belastung Copingstrategien Depression Entspannung Hilflosigkeit Körperliche Erregung Persönlichkeitseigenschaften  Stress soziale Kontakte Situation Ruhe Verspannungen  Vorerfahrungen mit Schmerzen
  • Nennen sie zentrale Merkmale der Therapie von bipolaren Störungen Nur 4 Formen wurden bislang in kontrollierten Studien eingesetzt und evaluiert: Interpersonal Social Rhytm Therapy (PPSRT) Family focused Behavior Theray (FFT) Cognitive Behavioral Therapy (CBT) Psychoeducational Therapy (PET) KVT: Motivation und Information Frühwarnsystem (Verhaltensanalyse) Verhalten und Denken; Erkennen und Verändern der dysfunktionaler Gedanken Problemlöseverhalten, Soziale Kommunikationsfertigkeiten
  • Anzeige
  • Welche Arten von Neurofeedback bei ADHS gibt es? Frequenz-Training: Verringerung langsamer Aktivität, Steigerung schneller Aktivität Training der Langsamen Potentiale: Steigerung oder Verringerung des Aktivierungsniveaus bei der Verarbeitung von Reizen Die Messung erfolgt mit dem EEG, Elektroden erfassen den elektrischen Strom, das EEG stellt die Aktivität in Form von Wellen dar, Gehirnaktivität äußert sich in verschiedenen, typischen Potenzialschwankungen (Spannungsdifferenzen)
  • Ursachen des Placebo-Effekts Fluktuation der Symptome Effekte einer Zusatztherapie Therapie-Switch: In den "guten" Phasen bekommen Patienten Placebo, bei einer Verschlechterung wird zu aktiven Therapie gewechselt Assymetrische Skalen: Mehr Stufen um Verbesserung abzuschätzen --> Effekte werden überbewertet Irrelevanten AV: bei MS Euphorie als "Placebo"-Wirkung gemessen, wobei sie eigentlich zu MS-Symptomen gehört Höfflichkeitsantworten Konditionierte Antworten: Placebo sollte con der Konditionierung getrennt werden. Neurotische und psychotische Fehlinterpretationen: bei neurotischen und psychotischen Patienten sind die Berichte mit Vorsicht zu geniessen, da sie die Realität verzerrt wahrnehmen Kein Placebo gegeben: statdessen werden unspezifischen psychophysische Effekte angepriesen. Wie bei der Patientin, die nicht auf Medikamente reagierte, aber auf die Frage über, ihren Mann, der ihre Tochter vergewaltigt hat. In dem Fall wurde gar kein Placebo verabreicht, dass ist sehr individuelle Reaktion und kann nicht generaliesiert werden. Unkritischen Verbreiten von Anekdoten: bei Medikamenten ist man sehr kritisch, bei Placebo dagegen sehr unkritisch. Z.B.in der Geschichte, dass eine Frau mit den unoperablen Krebs sofort nach der Nachricht gestorben wird gar nicht überprüft, ob sie vielleicht wegen einer inneren Blutung oä gestorbein ist. Ausserden wäre es auch eine unspezifische psychosomatische Wirkung und kein Placebo Falsche Zitierungen: Beim "Hauptartikel" zu Placebo con Beecher werden kreuz und quer irgendwelche Zahlen erfunden und falsch zitiert. Falsce Annahmen über toxische Placebo-Wirkung: Viele Menschen / Patienten haben bestimmte alltäglichen Symptome, wie leichte Übelkeit und Schwindel. Diese werden dann als "toxische placebo-Effekte" erfasst, teilweise auch wenn kar kein Placebo verabreicht wurde. Oder auch so: Bei schmerzpatienten, die Gruppe, die sich verbessert hat wurde unter positiven Placebo-Effekten erfasst, die Gruppe, die sich verschlechtert hat, unter toxischen Nebenwirkungen von Placebo. Aha. Untersucher, Methoden (Bias) angewandten Skalen Regression zum Mittelwert Schlechte Definition des Verum-Effektes Nicht-relevante Ansprechkriterien Fortbestehene Effekte der Vormedikation Patienten (Bias) Höflichkeitsantworten Konditionierte Antworten Experimentelle Unterordnung Neurotische oder psychotische Fehlbeurteilung Alltagsbeschwerden Fehlinterpretation Fortbestehende Beschwerden Fluktiuerende Zusätze in dem Therapeuten-switch, Asymmetrische AV's mögen super-höfflich sein. Psycho- Neuro konditionen sind Placebo überlegen - Anekdoten und Titaten sind dagegen toxisch sehr
  • respondente Verfahren Als respondentes Verfahren (Exposition) bezeichnet man ein Verfahren, das als automatische Reaktion auf einen bestimmten Reiz auftritt. Das respondente Verhalten ist nach Skinner ein Verhalten, das durch klassische Konditionierung erlernt wurde. Behandlung erfordert Auflösung der S-S Koppelung Bsp. Enuresis, Asthma, Übelkeit
  • Kognitive Verfahren Psychische Störungen entstehen durch Lernprozesse aufrechterhaltende situative Bedingungen kognitive Verzerrungen. Im Vordergrund der Therapie stehen Veränderungen des Verhaltens der situativen Bedingungen der kognitiven Verzerrungen. 
  • ABC kognitive Theorie nach Ellis Activation Event -> Belief -> Consequence Bestimmte wahrgenommene Reize werden (unbewusst) bewertet und diese Bewertungen werden zur Ursache fpr die daraus abgeleiteten Verhaltenskonsequenzen. Bsp. Ein Patient erinnert sich, dass er vor dem Zusammenbruch in einem Zug noch keine Angst davor hatte, mit dem Zug zu fahren. Vor dem Zusammenbruch ergibt sich somit folgendes Schema: A (Reiz: Zug) → B (Bewertung: Zugfahren ist nicht gefährlich) → C (Verhaltenskonsequenz: es wird keine Angst empfunden) Da es jedoch zum Zusammenbruch im Zug kam, hat der Patient die Situation und den Zug aufgrund des Zusammenbruches als Gefahrensituation miteinander verknüpft. Die Folge ist, dass der Patient nach diesem Ereignis Züge negativ bewerten wird: A (Reiz: Zug) → B (Bewertung: Zugfahren ist gefährlich, da es im Zug zu einem Zusammenbruch kam) → C (Verhaltenskonsequenz: Angst: der Zug wird gemieden) Ziel einer Therapie ist es deshalb, alte unangemessene kognitiv-emotionale Bewertungen durch neue zu ersetzen: Es soll versucht werden, kognitive Muster zu durchbrechen und durch neue zu ersetzen. Dies kann durch sokratisches Fragen, durch das der Patient seine Gedanken und Bewertungen in Frage stellt, geschehen. Auch hat sich die Konfrontationstherapie sehr bewährt: Der Patient soll versuchen, Situationen (z. B. Fahrstuhl, Zug oder Treffen mit Freund) auszuhalten, in denen er Angst empfindet und lernen sich nicht vermeidend zu verhalten. Weiter soll der Patient erkennen, dass seine Bewertungen unangemessen sind, und von der Situation / dem Reiz keine Gefahr ausgeht. Außerdem soll der Patient unter Umständen seine Wahrnehmung verändern (z. B. die Wahrnehmung des eigenen Körpers).
  • Die drei wichtigsten "mussturbatorischen" Ideologien Ich muss meine Sache gut machen und ich muss für mene Leistungen Anerkennung bekommen, sonst gelte ich als ein wertloses Subjekt Der andere muss sich mit gegenüber freundlich, rücksichtsvoll und gerecht verhalten, sonst ist er menschlich gesehen ein Null Meile Lebensbedingungen müssen immer gut und problemlos sein, damit ich praktisch alles, was ich will, ohne all zuviel Mühe und Anstrengung kriegen kann, andernfalls ist die Welt von Grund auf schlecht und das Leben erscheint kaum lebenswert.
  • Beispiele für kognitive Fehler bei Depressionen Willkürliche Schlussfolgerungen (ohne Beweise) Selektive Abstraktionen ( ein Schluss aufgrund weniger negativen Elemente) Übergeneralisierungen Über- und Untertreibungen
  • Studie mit Erwachsenen und Kindern über Schlangen Auf bilder mit Schlangen wird sowohl bei Kindern, als bei Erwachsenen schneller reagiert
  • Studie mit wütenden Gesichtern Wütende Gesuchter finden man schneller und korrekter in der Menge als glückliche
  • Emotionale Wahrnehmung bei Angstörungen Wut und Angst werden am besten erkannt
  • Externalisierende Verhaltensstörungen nach DSM-IV, ICD-10 DSM-IV: Störungen des Sozialverhaltens Oppositionelles Trotzverhalten Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ICD-10 Hyperkinetische Störungen Störungen des Sozialverhaltens Kombinierte Störungen des Sozialverhaltens und Emotionen
  • Störung des Sozialverhaltens (DSM-IV) 1. Mindestens 3 der Kriterinen in letzten 12 Monaten: Aggressives Verhalten gegenüber Menschen und Tieren Zerstörung von Eigentum Betrug oder Diebstahl Schwere Regelverstöße 2. Verhaltensstörung verursacht in klinisch bedeutsamer Weise Beeingrächtigungen in sozialen, schulischen oder beruflichen Funktionsvereichen. Onset: Peaks bei 6-8 und 14-16 Jahren. Wenn es bei 6-8 Jahren auftritt – die Hälfte der Kinder behält die Symptome (Antisoziale Persönlichkeitsstörung), besonders, wenn mit ADHS. Zwischen 14-16 nur 5% bleiben krank, anderen wachsen darüber hinaus. 
  • Antisoziale Persönlichkeitsstörung (DSM-IV) A. Missachtung und Verletzung der Rechte anderer seit dem 15. Lebensjahr. Mindestens 3 der Kriterien: wiederholtes Versagen, sich an das Gesetz und gesellschafgliche Normen zu halten, so dass eine Festnahme gerechtfertigt wäre Falschheit, z.B. Lügen und Bertüfen zum eigenen Vorteil oder aus Spaß Impilsivität oder Unfühigkeit, vorausschauend zu planen Reizbarkeit und Aggressivität Missachtung der eigenen und der Sicherheit anderer Verantwortungslosigkeit, was sich wiederholt in dem Versagen äußert, eine Tätigkeit dauerhaft auszuüben oder finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen Mangel an Reue Норму забрали за ложь о пульсирующем плане. Она забилась в угол, жалея о сказанном и злясь на полицаев, а в углу оказались деньги. B. Das Mindestalter 18 J. C. Störung des Sozialverhaltens schon vor dem 15. Lebensjahr D. Die Merkmale zeigen sich nicht nur während einer Schizophrenie oder manischen Episode.
  • Psychopathie schwere Form der antisozialen Persönlichkeitsstörung. Psychopaten sind sehr scharmant, oft intelligente Personen. Flacher Affekt übersteigerten Selbstwert Erlebnisdrang Pathologischen Lügen manipulatives Verhalten Mangel an Reue und Schuld parasitärer Lebensstil schwache Verhaltenskontrolle keine langfristigen Ziele fehlende Empathie promiskes Sexualverhalten frühe Verhaltensprobleme Impulsivität Verantwortungslosigkeit Kriminelle Vielseitigkeit
  • Erklärungsmodelle der Gewalt Frontallappen scheint eine wichtige Rolle bei der Impulskontrolle zu spielen. Amygdala schein bei den auch gestört zu sein ( Angsterkennung) Wahrnehmung sozialer Informationen: scheint schon gestört zu sein. Gesunden können Emotionen  anderer wahrnehmen und unterdrücken rechtzeitig die eigene Aggression. Gefängnis-Klientel können Angst schlechter erkennen, als Gesunde. ADHS-Leute haben ähnliche Muster Interpretation Gefangenen interpretieren 50x50 Wut+Etwas als Wut. Nehmer Reize als feindselig, was erhöht die Bereitschaft aggressiv zu reagieren. Interventionen Zugrundeliegenden Mechanismen (Psychopathie) 1.      Fehlen der Konzepte für Emotionen. Gesunde assozieren mit emotionen, Mimik, Gestig, Stimme, soziale Situationen…. Es kann sein, dass bei Psychopaten diese Konzepte nicht so klar definiert sind. 2.      Aufmerksamkeitslenkung auf saliente soziale Hinweisreize beeinträchtigt: Für das Erkennen der Angst ist Augenpartie ganz wichtig. Psychopaten schauen weniger auf die Augen. Evtl deswegen können sie auch nicht so gut erkennen. Hat wohl was mit Amygdala zu tun. a.      Intervention: Schau auf die Augen. Das hilft tatsächlich Angst besser zu erkennen.
  • Eye-Tracking zur Emotionserkennung bei erwachsenen Psychopathen Entwicklung der emotionalen Sensitivität Die erste Studie mit Kranken. Läuft noch, die ersten Ergebnisse: Kontrollgruppe: schauen vor allem auf Augen und etwas auf Mund Hochpsychopatische schaut vor allem auf den Mund Leute mit niedrigen Psychopathie sind da ganz normal Entwicklung der emotionalen Sensitivität: Pfeil hinter der Augenpartie des emotionalen Gesichts --> bringt Verbesserung, aber nicht klar: Was genau wirkt Bei welchen Subgruppen wirkt das Training Wie lange bleiben die Trainingseffekte Wie lässt dich Verhaltenswirksamkeit prüfen
  • Expositionstherapien: 4 Kategorien Intensität: graduiert vs. massiert Stimuli-Typ: Imaginiert / Real oder virtuell Systematische Desensibilisierung: Die Stimuli werden hierarchisch angeordnet und in der Vorstellung in einem entspannten Zustand dargeboten. Begonnen wird mit dem am wenogesten aversiven Reiz Implosion: Die aversiven Stimuli werden in der Vorstellung, jedoch in voller Intensitöt und zum Teil is ins Unrealistische übersteigert, dargeboten. Graduierte in vivo Exposition: Das Vorgenen beschreibt eine schrittweise und systematische Darbietung der aversiven Situationen in der Realität, wobei it schachen Reizen begonnen wird. Flooding: Die aversiven Stimuli werden unmittelbar in der Realität in höchster Intensität dargeboten.
  • operante Lerntheorie: Definition, Grundelemente, Besonderheiten des Lernprozesses Die operante Lerntheorie ist eine hedonistische Theorie, nach der ein Organismus danach strebt, Angenehmes zu erreichen und Unlust zu vermeiden. Die Grundelemente des Lernens sind: Trieb, d.h. Streben nach Lust, Vermeiden von Unlust S = Signal, Stimulus R = Reaktion C = Konsequenz O = Organismusvarieblen K = Kontingenzverhältnis (Art der Beziehung zwischen R und C) Besonderheiten des Lernprozesses: Löschung: ohne Verstärkung tritt ein Verhalten seltener und seltener auf Spontane Erholung: nach längerer Zeit ohne Verstärkung tritt das Verhalten ohne äußerlich erkennbaren Anlass wieder auf Generalisierung: kann sich auf Stimuli und Reaktionen beziehen Diskrimination: Stimuli, die eine spätere Belohnung anzeigen und solchen die das nicht tun Operantes Verhalten können durch Lernen reiz- bzw. situationsabhängig werden: Bsp: eine partnerschaftliche Interaktion, in der das Streitverhalten immer dann ausgelöst wird, wenn am WE mehr Zeit gemeinschaftlich verbracht wir, während bei Anwesenheit der Eltern ein harmonisches Verhalten gezeigt wird.
  • operante Lerntheorie: Unterschiedung der Konsequenzen C Häufigkeit des Verhaltens: C+ vs C- primäre vs. sekundäre Verstärkung, Belohnung, Bestrafung: Positive Verstärkung: C+ Indirekte Bestrafung (Typ II): C+ Direkte Bestrafung (Typ I): C- Negative Verstärkung: C-
  • operante Lerntheorie: Prinzipien beim Aufbau des Verhaltens Verhaltensweisen lassen sich auf verschiedene Weise aufbauen, wobei jeweils verschiedene Elemente der Verhaltenskette SRC betont werden. Für die auslösende Situation S sind dies das Diskrimationslernen und die Generalisierung für das Verhalten R selbst sind es die Formung und Kettung von komplxen Verhaltensmustern sowie das Prompting und für die Konsequenzen C ist es die differentielle Verstärkung
  • Anzeige
  • operante Lenrtheorie: Aufbau eines zu seltenen Verhaltens Eindeutige situative Bedingungen werden definiert, unter denen immer und nur das erwünschte Verhalten auftreten soll. Bsp: Beim Lern- und Leistungsstörungen ist es sinnvoll, auf dem Schreibtisch nur die Unterlagen zu haben, die für die anstehende Aufgabe notwendig sind, d.h. keine ablenkende Lektüre. Das neuerdings vielfach simultan laufene E-Mail Programm wäre ein Beispiel für interferierende Stimuli, die das erwünschte Arbeitsverhalten stören.
  • opernate Lerntheorie: Generalisierung führt auf der Stimulus-Seite zu einer Erweiterung der Untersdcheidung von angemessenem und unangemessenem Kontext. Generalisierung von Fertigkeiten, die in der Therapie erworben wurden, auf außer-therapeutische kontexte ist ein wesentliches Ziel. So soll das angemessene Sozialverhalten nicht nur im Rollenspiel, sondern auch im Alltag ausgelöst und gezeigt werden.
  • opernate Lerntheorie: Shaping Annäherung an ein Zielverhalten nach dem Pronzip der kleinen Schritte. Verstärkung von Verhaltenselementen, die dem Zielverhalten nahe kommen, bis das erwünschte Verhalten gezeigt wird. Verstärkt werden im Verlauf der Konditionierung also die Verhaltenselemente, die dem gewünschten Endverhalten jeweils etwas näher kommen.
  • operante Lerntheorie: Chaining = Verhaltenskettung: Ausgehend von verstärkernahen Verhaltensteilen werden zeitlich davor liegende aber auch nachfolgene Verhaltenselemente eingeübt  = schrittweises Erlernen von komplexen Verhaltensweisen durch Zerlegen in Verhaltensketten. Backward chaining beginnt mit dem letzten Glied einer Verhaltenskette und baut dann Element für Element auf. Bsp. Kind beibringen sich Hose selbst anzuziehen: erst einmal komplett mit Hilfestellung, dann macht Elternteil alles bis auf Hochziehen, dann nur ein Bein und Kind den Rest, dann nur noch richtig hinhalten, dann gar nichts mehr.
  • operante Lerntheorie: Prompting = Lenkung: eine Hilfestellung, damit das erwünschte Verhalten erleichtert wird
  • Vorgehen bei kognitiven Therapie Entdecken von kognitiven Vorgängen: Beobachtung von emotionalem und somatischem Befinden und der dabei auftretenden kognitiven Vorgängen, welche funktionalen und dysfulnktionelen  Charakter haben können.  Kognitionen steuern / Fühlen und Handeln: Erkennen und Akzeptieren des Zusammenhags von Emotionen, Kognitionen und Verhalten. Insbesondere der Bedeutung von kognitiven Prozessen auf das emotionale Erlaben und somatische Befinden. Dabei geht es darum, dass Patienten anhand eigener Beobachtungen akzeptieren, dass die automatisch, umbewusst ablaufenden Kognitionen das Befinden, die Beschwerden und die krankhaften Prozesse steuern. Es sind die starren, negativen, absolutischischen, dysfunktionalen Kognitionen, die krank machen, das Verhalten bestimmen und einen blockieren. (ABC-Technik) Evidenzüberprüfung, Erarbeiten neuer Kognitionen: Die erkannten verzerrten Kognitionen werden einer kritischen Analyse unterzogen. Es geht darum, die dysfunktionalen Kognitionen zu hinterfragen, zu überprügen, Belege für und gegen bestimmte Gedanken zu finden, Alternativen und hilfreichere, situationsangemessenere, freundlichere Gedanken zu finden und zu formulieren (ABC + Alternativer Gedanke, Erneute emotionale Consequenz) Training funktionaler Kognitionen: Die neuen Erkenntnisse und Einsichtenm, die hilfreicheren und funktionaleren Gedanken müssen intensiv und über längere Zeit unter Anleitung trainiert werden. Nur über Erfahrung können neue Muster integriert werden. Dabei kommt es immer wieder zu Rückschlägen, dies erfordert das mehrfache Durcharbeiten. Selbständige Anwendung: Die Veränderung von kognitiven Prozessen dauert und macht ein längerfristiges, selbständiges Arbeiten erforderlich. Das neue Denken muss trainiert werden wie ein Muskel, damit es sich allmählich in der neuen Weise automatisiert. Daher sind Selbstkontrolle und selbständigen Anwende der zuvor unter Anleitung geübten Schritte nötig.
  • ABC-Technik (operante Therapie) A = auslösende Situation. Bsp: eine Freundin kommt zu spät zur Verabredung B = Bewertungen, automatische Gedanken: Bsp: Sie legt nicht viel Wert auf meine Anwesenheit, wenn ich ihre wichtig wäre, käme sie pünktlich C =  Consequenzen, Gefühle: Bsp. unglücklich, traurig, enttäuscht
  • operante Therapie: Gesprächsführung Naive Rolle Konkretisierung Insistieren auf spezifischen Informationen Änderungsorientierung Empatische Akzeptanz bei gleizzeitiger Betonung von Alternativen Methode der unvollendeten Sätze Konstruktives Nachdenken über Implikationen  Kontrollierte Informationsverarbeitung Sokratische Gesprächsführung Наивный ролл кон шпек меняет неполную аппликацию с рекламой информточки на наклейку с Сократом
  • Übende Verfahren - Definition Verhaltenübungen und Rollenspiele haben diagnostische und therapeutische Funktionen Verhaltensübungen sind besonders geeignet zum Aufbau von neuem Verhalten, zur Auseinandersetzung mit offenem Verhalten und zum Ausgleich von Verhaltensunterschieden (tatsächlich vs. gewünschtes) Doch auch zur Veränderung von verdeckten Prozessen fonden Rollenspiele wichtige Anwendung. Einsatzbereiche: Soziale Kompetenz- Paar und Kommunikationsprobleme, Teile eines komplexen Programms bei bestimmten Störungen und Problemen. 
  • Methode des Rollenspiels Problembeschreibung, Herausarbeiten einer spielbaren Situation Festlegung einer spielbaren Situation mit einer oder mehreren Handlungsmöglichkeiten, Festlegung der Rollen und des Verhaltens der Teilnehmer, genaue Planung des Ablaufs Spielen  Rückmeldung erneutes Spielen erneute Rückmeldung, Verstärkung von Vortschritten, differenzielle Verstärkung in Richtung Zielverhalten Transfer und Übertragung in den Alltag Soufflieren und Prompts: Insbesondere bei Schwierigkeiten und Stockungen schägt Therapeung mit leiser Stimme Handlungsalternativen vor.  Kontingen Verstärkung: Unmittelbar nach der Umsetzung einer Formulierung / Technik gibt Therapeut eine positive Rückmeldung (ganau, super.. ) verbal oder non-verbal (Daumen hoch)
  • Kommunikationstraining ist eine verhaltensbezogene Intervention mit dem Ziel Sozialpartner durch die Einübung bestimmter Sprecher- und Zuhörerfertigkeiten in die Lage zu versetzen, sich offen, aufnehmend, konstruktiv und in Kongruenz mit ihren Gefühlen und ihrem nonverbalen Verhalten auszutauschen. Wichtigstes Ziel ist die Vermittlung von Fertigkeiten, die das Paar in die Lage versetzen sollen, zukünftig auftretende Konflikte erfolgreich zu lösen.
  • Kommunikationstraining: Sprecher- und Zuhörerfertigkeiten Sprecher: Ich-Gebrauch und Selbstöffning: Jeder Partner soll von seinen eigenen Gedanken, Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen sprechen Konkrete Situationen: Die Partner sollen lernen, ihre Mitteilungen an den Zuhörer anhand von konkreten Situationen und spezifischem Verhalten zu beschreiben. Konkretes Verhalten: Der Sprecher soll sich nicht nur auf eine konkrete Situation beziehen, sondern auch das Verhalten des Partners so konkret wie möglich beschreiben Beim Thema bleiben: Die Patrner sollen vom Hier und Jetzt sprechen. Es geht nicht darum, alte Wösche zu waschen, sondern die Gegenwart und Zukunft zu verändern Zuhörer: Aufnehmendes Zuhören: Der Zuhörer sollte dem Sprecher durch nonverbales Verhalten zeigen, dass er Interesse hat und den Ausführungen zuhört. Zusammenfassen: Die Partner sollen lernen, als Zuhörer die Äußerungen des Sprechers zusammenzufassen. Damit muss der Zuhörer vorher seine Aufmerksamkeit stark auf den Sprecher lenken. Offenen Fragen: Wenn der Zuhörer im Laufe der Ausführungen des Sprechers den Eindruch gewinnt, dass er ihn nicht richtig versteht, oder der Sprecher seine Gfühle, Wünsche und Ansichten nur indirekt äußert, so sollte er gezielt nach gefühlen fragen oder ein Angebot mit mehreren Gefühlen machen Positive Rückmeldung: Die Partner sollten sich nicht davor scheuen, den Sprecher für offenen und verständliche Äußerungen zu loben Rückmeldung des eigenen Gefühls: Wenn die Äußerungen des Sprechers den Zuhörer gefühlsmäßig so stark berühren, dass er nicht unmittelbar akzeptierend darauf eingehen kann, so sollte er das Gefühl zurückmelden.
  • Zwang: Symptome, Subtypen Symptomatik: Zwangsgedanken: Kontamination, Aggression Zwangshandlungen: Wachen, Kontrollieren Subtypen: Faktorenanalytische Ableitung: Kontrollzwänge / Wiederholungs- und Ordnungszwängen / Waschzwang / Sammelzwang Onset: früh vs. spät Überwiegend Zwangsgedanken Überwiegend Zwangshandlungen Gemischt Mit wenig Einsicht Vollständigket Verlauf (episodisch / intermittierend, chronisch) familiär, TIC-bezogen geschlechtsspezifische Besonderheiten
  • Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwang Vorbereitungsphase ( 1-5 Stunde) Aufbau der therapeutischen Beziehung Ziel- und Motivationsanalyse Verhaltensanalyse Kognitive Vorbereitung der Expositionstherapie Expositionsphase (6-13 Stunde) Expositionsübungen mit Reaktionsmanagement Kognitive Umstrukturierung ( 14- 17 Stunde) Selbstmanagement Bearbeitung dysfunktionaler Annahmen Bearbeitung aufrechterhaltenden Bedingungen (18 - 22- Stunde) Beendigung der Therapie (23-24 Stunde)
  • Emotionsregulation bei Depression Evidenz: Häufigeres Einsetzen maladaptiver Strategien, selteneres Einsetzen adaptiver Strategien Einsatz maladaptiver Strategien hat prädiktiven Werf für depressive Symptomatin, Schweregrad der Depression und Einsatz weiterer dysfunktionaler Strategien Auch remittierende Patienten zeigen Probleme bei ER, tendieren zu Rumination und Katastrophisierung mehr als Gesund, außerden können sie schlechter persepektive wechseln.
  • Emotionsregulation bei Bipolar Evidenzen: In Reaktion auf belastende Lebensereignisse zeigen remittierte BD mehr Rumination als Gesunde Selbstberichtete Rumination ist mit Depression, Hypomania und pubertären Rist der BD assoziiert In Reaktion auf negativen Affekt zeigen depressive und remittirte BD Patienten weniger Einsatz der adaptiver Coping Strategien als manische BD Manische BD benutzen adaptive Coping Strategien sogar öfter als Gesunde Öfterer Einsatz von Ruminatlion, Katastrophisieren und Selbstbeschuldung. Kein Unterschied in Perspektivenwechsen, positives Refukussieren und Fokussierung auf Planung Seltenes Perspektivenwechsel
  • Was bedingt einen ungünstigen Verlauf bei Bipolar Hohe Episodenfrequenz Schizoaffektive oder psychotische Episoden Polyphasische Episoden Gemsichte Episoden !!!! Alkohol- oder Drogenmissbrauch Kritische Lebensereignisse, Stress Instabiler Lebensrhytmus Impulsivität, emotionale Instabilität Wechselnder Schlaf-Wach-Rhytmus Unzureichende Pharmakotherapie (Non-Compliance) --> Patienten haben Einfluss
  • Therapieelement: Emotionen und Emotionsregulation bei Zwang Ziel: Verschiedene Emotionen differenzieren lernen, Impulse und emotionale Ausnahmezustände erkennen lernen, Erkärungsmodell zu ER und BD, Akzeptanz von Gefühlen, Emotionswahrnehmung und ER lernen Hilfsmittel: Emotionschech Arbeitsblatt "erst planen, dann handeln" Gefühl -> Wahrnehmung -> Körperempfindung -> Gedanken -> Ziele/Intentionen
  • Immunreaktion und Krankheit Pathologischer Einfluss: aussen vs. innen Immunreaktion: zu schwach vs. zu stark Infektionskrankheiten (innen-schwach) Allergien (aussen-stark) Krebs (innen-schwach) Autoimmunerkrankungen (innen-sttark)
  • Diathese-Stress-Modell Diathese-Stress-Modell  ist ein Paradigma der klinischen Psychologie und der Gesundheitspsychologie, das nicht auf eine bestimmte Schule festgelegt ist und biologische, psychologische und Umweltfaktoren verbindet. Unter Diathese versteht man die Disposition für eine bestimmte Krankheit. Diese Disposition kann unter anderem genetisch (biologische Diathese) oder auch lerngeschichtlich (psycho-soziale Diathese) sein und wird als Neigung eines Menschen verstanden, auf eine bestimmte Weise auf Belastungen zu reagieren. Unter den Stressoren versteht man belastende Umweltereignisse oder Lebenssituationen. Sind die Belastungen (Disposition und Stressoren) zu groß und treten über eine Schwelle, kommt es zur Symptombildung bzw. zum Krankheitsausbruch. Diese Schwelle wird jedoch durch Risiko- und Schutzfaktoren (z. B. soziale Unterstützung) beeinflusst. Untersucht werden die Wechselwirkungen zwischen Diathese und Stress. Zentral ist die Annahme, dass zur Entwicklung einer Störung sowohl Diathese als auch Stress nötig sind. Autoren wie Zubin und Spring, Ciompi, Nuechterlein et al. übernahmen das Vulnerabilitäts-Stressmodell zur Erklärung der multifaktoriellen psycho-sozio-biologischen Entstehung der Schizophrenie. Demnach zeichnen sich schizophreniegefährdete Menschen durch einen Mangel an Resilienz, also eine besondere Vulnerabilität und Sensibilität („Dünnhäutigkeit“) aus, die ungünstigenfalls im Verein mit stressvollen lebensgeschichtlichen, situativ-sozialen oder körperlich-hormonellen Belastungen zum Ausbruch einer Psychose führen kann.