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Bildnerisches Gestalten (Fach) / Fachbegriffe BG (Lektion)

Fach-und Stilbegriffe

Diese Lektion wurde von milka erstellt.

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  • Stifter Eine Person, die das Entstehen eines Kunstwerks materiell fördert. Auf mittelalterlichen Altären und Gemälden kniet der Stifter häufig als kleine Figur am unteren Rand des Bildfeldes.
  • Stijl, De 1917 von Theo van Doesburg, Piet Mondrian u. a. gegründete konstruktivistische Stilrichtung, die das Formenrepertoire auf die Grundfarben Rot, Blau, Gelb und die Nichtfarben Schwarz und Weiß sowie auf geometrische Linienstrukturen reduziert. Die niederländische De-Stijl-Bewegung pflegte regen Kontakt zum Bauhaus und den Künstlern des russischen Konstruktivismus.
  • Stil Bezeichnung für die besondere Art einer künstlerischen Gestaltung, d. h. für die charakteristische Ausdrucksweise einer Künstlerpersönlichkeit oder einer Kunstepoche.
  • Stillleben Bezeichnet die Darstellung zusammengestellter, lebloser Gegenstände in einem Bild. Früchte, tote Tiere, Gebrauchsgegenstände wie Flaschen, Vasen, Kannen und Teller sind am häufigsten auf Stillleben zu finden.
  • Suprematismus Um 1913 von dem russischen Konstruktivisten Kasimir Malewitsch geprägter Begriff für eine von allen gegenständlichen Bezügen befreite und ausschließlich auf einfache geometrische Formen reduzierte Kunst. In zahlreichen manifesthaften Schriften erläuterte Malewitsch seine Kunstauffassung und definierte den Suprematismus als eine Kunst, die nur sich selbst zum Inhalt haben kann.
  • Surrealismus Stilrichtung der modernen Kunst, die das Irrationale und Traumhafte, das in den Tiefen des psychisch Unbewussten enthalten ist, darstellen will. Sie wurde 1924 von Andre Breton gegründet. Imagination und Vision sind wesentliche Kennzeichen der surrealistischen Bildfindung.
  • Symbolismus Seit1890 in Europa verbreitete Kunstrichtung, die als Gegenströmung zum Naturalismus entstand. Der Symbolismus nutzte eine zeichenhafte Bildsprache, um mystisch-religiöse Vorstellungen wieder in die Kunst aufzunehmen und deren Einwirken auf das subjektive Empfinden nachzuspüren.
  • Tachismus Seit 1954 genutzte Bezeichnung für eine zunächst in Frankreich, dann in Westeuropa sich verbreitende Stilrichtung der gegenstandsfreien Improvisation. Der Tachismus stellt das europäische Pendant zum amerikanischen Abstrakten Expressionismus dar und verbindet surrealistische Einflüsse mit einer impulsiven (automatischen) Fleckenmaltechnik.
  • Tafelmalerei, Tafelbild Sammelbezeichnung für alle malerischen Arbeiten auf einem bildhaften, tragbaren Untergrund (Leinwand, Holz, Pappe usw.) im Unterschied zur ortsgebundenen Wandmalerei.
  • Torso Skulptur einer menschlichen Gestalt, der Kopf oder Gliedmaßen entweder infolge einer Beschädigung oder schon aufgrund des künstlerischen Entwurfs fehlen.
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  • Triptychon Dreiteiliges Bild.
  • Tympanon In der romonischen und gotischen Baukunst das Bogenfeld eines Portals oberhalb des Türsturzes, das mit Reliefs ausgeschmückt ist.
  • Vedute Begriff für eine topografisch genaue Stadtansicht als Gemälde, Zeichnung oder Druckgrafik.
  • veristisch Bezeichnung für eine betont wirklichkeitsgetreue künstlerische Darstellungsweise.
  • Verpackungen Objekte (zeitweilig) dem Anblick durch Verhüllen entziehen.
  • Videokunst (Videoinstallation) Seit den 1960er Jahren sich entwickelnde moderne Kunstgattung, die mit derVideotechnologie arbeitet. Die frühe Videokunst bestand aus Videobändern, in denen normale Fernsehbilder künstlerisch verfremdet oder künstlerische Videofilme mit Synthesizern hergestellt wurden. Mithilfe von Multi- Monitor-Installationen ließen sich seit den 1970er Jahren komplexe Videoräume konstruieren, in denen der Betrachter eine künstlerische Videoarbeit auf mehreren Bildschirmen erlebt. Die Videoinstallation ist als Medium der Aufzeichnung eng mit der Performance verbunden.
  • Vierung Bezeichnung für den mittleren Raumteil einer Kirche, wo sich Quer- und langhaus mit der Apsis bzw. dem Chorraum schneiden.
  • Zentralperspektive Beim natürlichen Sehen erscheinen alle in die Tiefe laufenden Linien in Verkürzung gegenüber dem eigenen Standpunkt, und alle Gegenstände verkleinern sich mit zunehmender Entfernung für das Betrachterauge. Um dieses perspektivische Sehen auf der Bildfläche zu simulieren, treffen sich bei einer zentralperspektivischen Malweise alle miteinander parallelen Geraden, die vom Betrachter weg in die Tiefe führen im sogenannten Fluchtpunkt, der auf der Horizontlinie der Bildebene liegt. Mit dieser Methode wird somit räumliche Bildwirkung erzielt, eine andere Methode stellt die Luftperspektive dar.