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Feldbodenkunde (Fach) / Exkursion: Markgräflerland und Dinkelberg (Lektion)

Beinhaltet: Geologischen Überblick, vorkommende Böden

Diese Lektion wurde von carlmarkus erstellt.

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  • Wofür werden vorangestellte Römische Zahlen in einem Bodenprofil genutzt? um Schichtgrenzen dar zu stellen
  • Was verhindert das Vorkommen von Kalk im Oberboden? das Entstehen eines B-Horizontes
  • Gibt es einen B-Horizont, solange Carbonat in einem Boden enthalten ist? Nein! Solange im Boden Carbonat enthalten ist, kann es keinen B-Horizint geben, denn dieser bildet sich nur unter sauren Bedingungen!
  • Nennen Sie in Reinfolge die auf dieser Exkursion besprochenen Böden. Rendzina; Subtyp: Typische Rendzina Terra fusca; Subtyp: Typische Terra fusca Terra fusca - Rendzina: Übergangsform zwischen beiden Tonmergel-Pararendzina Pelosol; Subtyp: Kalkhaltiger Pelosol Pseudogley
  • Zur Freiburger Bucht Ausgangsmaterial vor allem tertiäe (pleisto u. holozäne) Schuttfracht der in sie mündenenden Schwarzwaldflüsse Schwämmfächer aus vorw. kristallinen Kiesen, Sanden und Hochflutlehmen im W noch hohe Grundwasserstände, ehemalige Aueböden (Vega, ytyp. Gley,Nassgley, Niedermoor) Ergebnis der allg. Grundwasserabsenkung im O Auenböden heute Umwandlung in Richtung Braunerde, Psuedogley und Pseudogley-Gley
  • Bringen Sie die drei Begriffe in einen sinnvollen Zusammenhang: Rheinaue, Hochgestade, Neiderterasse. Rheinaue: entstanden im Holozän darauf folgt Hochgestade ( Kante der Niederterrase) Niederterasse: Ablagerung tertiärer (pleistozäner) Sedimente, höhergelegen als Aue
  • Was ist die Mengener Brücke? eine Lößbrücke, ohne Festgestein begrenzt Freiburger Bucht von Tuniberg im W nach E zur Schönberggruppe mit: Pararendzinen, Rigosolen, Kultosolen und Kulluvien Acker, Obst Gemüse und Weinbau
  • Wie heißen die beiden Böden der ursprünglichen Reihn-Aue? Kalkrambla Kalkparternia
  • Was versteht man unter Auen-Bedingungen bei Böden? oft hoher Grundwasserstand jährlich wiederholte Überschwemmungen neue Sedimentation, immer wieder unterbrochene Bodenbildung Vegetationen. Hart-u- Weichholzauwäder (schöpfen Nährstoffe aus Grund und Hochwasser)
  • Bis wo hin ist die Bodenentwicklung gekommen bei der Reihnaue im südlichen Breisach? bis zur Pararendzina
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  • Nur zum durchlesen: Mineralsiche Ausgangsmaterialien der Reihnebene etc. Rheinaue Neiderterasse Markgräflerland mit Lößdominanz Markgräflerland mit Lößlehmdominanz überw.. mesozoisches, seltener tertiäres, oft kalkhaltiges Gestein überwiegend Bundsandstein überwiegend Granit und Gneis
  • Was versteht man unter einer Verwerfung? Verschiebung von Gesteinspaketen an einer tektonischen Trennfläche
  • Welche drei Prozesse frühren zu Lösslehm? Verbraunung Entkalkung Verlehmung
  • Was versteht man unter Löss? weiches, gelbliches, kalkreiches äolisches Sediment aus den Gletscher- und Flussablagerungen der Voralpengebite in der Niederterasse, von dort verfrachtet auf wesliche Schwarzwaldhänge u. Verwerfungen äolische Prozess bewirkte Korngrößenverteilung ( Hauptkornfraktion Schluff) gehört zur Substratserie der Schluffmergel bedeckt ältere Gesteine in mehreren Metern Mächtigekeit (extrem: Reiegel: 35,11m)
  • Was versteht man unter Lösslehm? entkalkter, oft umgelagerter, brauner, tonreicher Löss teilweise sekundär wieder aufgekalkt durch Lössbeichmischung bedeckt ältere Gesteine nciht so mächtig wie Löss oft in periglazialen Frostschutt älterer Gesteine beigemischt
  • Aus was bilden sich Böden auf relativ kristallinem Kalk? aus den Lösungsrückständen des Carbonatgesteins (teilweise nur 2%)
  • Was versteht man unter Haupttrogstein? Kalkoolith kommt im Dogger(mittel Jura) vor durchaus fest, hochprozentiger Kalkstein in ihm kommen aber auch klakig, mergelig und zunehmend tonige Schichtglieder vor
  • Was ist Opalinumton? ein reines Tongestein
  • Was war das erste Profil was wir bestprochen haben? Was das Substrat? Welche Humusform? Welche bodenbidende Prozesse? Sonnstiges? Horizontabfolge? eine Rendzina; Subtyp: Typ. Rendzina Substrat: periglazialer Hangschutt aus Kalkoolith (Hauptrogenstein), Mitteljura, mit lösskomponenten HF: Mull BbP: Humusakkumulation (HUmifizierung, Mineralisierung), Entkalkung, Gefügebildung Sonnst.: kein B-Horizont, Sekundärcarbonate Ah1-Ah2-IICvc-IIICvc
  • Vier abschließende Punkte zur Rendzina (Profil 1). Boden mit sehr schlechtem Wasserhaltevermögen sind häufig flachgründige Böden mit hohem Skelettanteil hier Boden mit hohem Lösungsanteil R. sind trockene, flachgründige Böden die nicht zum Ackerbau geeigent sind, sondern für Waldstandorte geeignet (Hainbuche, Buche, Eiche)
  • Was entscheidet ob ein B-Horizont in einem Boden vorkommt oder nicht? die im Boden ablaufenden Prozesse
  • In welchen Böden ist die Närhstoffversorgung eingeschränkt? in alkalischen Böden! es biden sich Carbonate und Hydroxide
  • Was ist ein Kolluvium? Kolluvium (lat.: das Zusammengeschwemmte) ist die Bezeichnung für eine meist mehrere Dezimeter mächtige Schicht von Lockersedimenten, die vorwiegend aus durch Anschwemmung umgelagertem Bodenmaterial oder anderen meist lehmigen oder sandigen Lockersedimenten entstehen. Jüngere Kolluvien sind häufig humos, was aber kein unbedingtes Merkmal ist. Im Kolluvium kann eine neue Bodenentwicklung einsetzen (Kolluvisol).
  • Welche geologischen Substrate finden wir auf dem Dinkelberg vor, welche davon hauptsächlich? Löss und Lösslehm Lias (auch Untere-/Schwarze Jura) Keuper (Mergelgesteine) Muschelkalk (Anhdrite/Salze mit vorhanden)
  • Welches sind die Hauptgesteine des Dinkelberges? Muschelkalk und Keuper wobei Keuper weniger Wasserdurchlässig ist
  • Woraus resultiert die wellige Form und der unruhige Charakter des Dinkelberges? Erklären Sie deises Phänomen. durch Bruchtektonik und Karst Karst: in einer Auslaugungszone im Untergrund werden Anhydrit und Salze gelöst, Holräume entstehen, dann langsamer, wird Kalk gelöst, Geländeoberfläche bricht ein, es bilden sich Dolinen und Poljien
  • Was versteht man unter "Buntem Mergel"? verfestigte Tonsubstanz in fuchtem Zustand gequollen und plastisch im trockenen charakteristisches Absonderungsgefüge keine weitere nennenswerte Verwitterung
  • Welche Verwerfungs (Bruch) Typen kennen Sie, nennen Sie drei. Blattverschiebung Abschiebung Aufschiebung
  • Am Profil 4 haben wir einen Boden vorgefunden der auf Buntem (dolomitischem) Mergel als Augangsmaterial entstanden ist. Nennen sie Besonderheiten und die Horizontabfolge. Tonmergel-Pararendzina Carbonat <70% kein Festgestein Knollenmergel mit hoher Tonfraktion (Minutenboden) enthällt Dolomit (Säureresistent) Erinnerung: wenn Kalk vorhanden, dann kein B-Horizont!
  • Auf dem Dinkelberg am Profil 5 haben wir einen Boden mit charakteristischemquell und Schrumpfungsverhalten kennengelernt. Gehen sie näher drauf ein. handelt sich um einen Pelosol (Subtyp: Kalkhaltiger Pelosol) HA: Ah-P-PCv-mCv im Oberboden Carbonat kein guter Standort, riesen probleme bei Bodenbearbeitung dreischicht Tonminerale wunderschönes Polyedergefüge (P für Plyeder) rote Farbe kommt hier aus den Gesteinen, nicht aus de Bodenprozessen nur Magere Wiesen, keine Äcker, da schlechtes Wasserhaltevermögen
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  • Charakteristische Horizontabfolge eines Pseudogley. Ah-Sw-Sd
  • WIe ist die Horizontabfolge des Psuedogleys auf dem Dinkelberg? Aus welchem Ausgangssubstrat hat er sich enwickelt? L-Of-Oh-Ah-Skw-Swk-Sd Lößlehm (über Schilfsandstein)
  • Welche prozesse laufen in dem besprochenem Pseudogley ab? Welche Humusform kommt vor? Entkalkung Verlehmung Verbraunung Humusakkumulaton (Hum., Mineralisierug) Tonverlagerung Redoxprozesse (Pseudovergleyung) Gefügebildung Humusform: Mullartiger Moder
  • Wodurch kann ein sekundärer Pseuogley entstehen? durch Lessivierung
  • Was versteht man unter "Lessivierung"? Verlagerung von Tonteilchen aus den Oberbodenhorizonten un tiefere Bodenschichten
  • Was sind Psuedogleye für den Waldbau für Standorte? Sturmwurfgefärdete
  • An welchen vier geomorphologischen Einheiten können sie das Phänomen des Karst erkennen? Dolinen (Einsturzlöcher im Boden) Schlucklöcher (Gegenteil einer Quelle) Karren (Rinnen im Gestein) Trockentäler (Täler ohne rezenten Flusslauf)
  • Auf welchen Gesteinen entstehen Rendzinen? Rendzinen entstehen durch physikalische und chemische Verwitterung, sowie Humusanreicherung aus Kalkstein-, Dolomit-, Tonmergel- oder Gips-Syrosem