Einführung in die Psychologie (Fach) / begriffe (Lektion)
In dieser Lektion befinden sich 239 Karteikarten
x
Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
- abhängige variable jede variable, deren werte das ergebnis von veränderungen einer oder mehrer unabhängiger variable sind.
- abruf ( recall) methode der suche, wobei die zuvor repräsentierten informationen reproduziert werden sollen
- abruf ( retrieval) wiedergewinnung gespeicherter informationen aus dem gedächtnis
- abschlussgespräch verfahren, das am ende eines versuchs bzw experiment durchgeführt wird und bei dem versuchsleiter probandinnen so viel informationen wie möglich geben und sich vergewissern, dass niemand mit einem gefühl der verwirrung, kränkung, scham den versuchsraum verlässt
- absolutschwelle minimum an physikalischer energie, um eine zuverlässige sensorische erfahrung hervorzurufen;operational defniniert als reizintensität, bei der in der hälfte der fälle ein sensorischer reiz wahrgenommen wird.
- abwehrmechanismen des Ichs mentale ( bewusste oder unbewusste) strategien des ichs, um sich gegen konflikte zu verteidigen, dennen es im normalen leben ausgesetzt ist.
- affektive störung störung des emotionalen gleichgewichts durch beispielsweise eine schwere depression oder einen ständigen wechsel zwischen depression und manie
- aggression verhalten, das einem anderen individuum psychischen oder körperlichen schaden zufügt.
- agoraphopie extreme angst vor öffentlichen plätzen oder räumen, wo ein rückzug oder eine flucht nur schwer möglich oder peinlich wäre
- akkomodation 1. prozess, durch den die ziliarmuskeln die krümmung der linse verändern, sodass ein unterschiedliches fokussieren auf nahe und entfernte objekte ermöglicht wird.2. prozess, durch den menschen vorhandene wissensstrukturenangesichts neuer erfahrungen verändern. eine der komponenten der adaption in piagets theorie der kognitiven entwicklung.
- aktionspotenzial durch ein neuron ausgelöster nervenimpuls, der das axon entlang läuft und verursacht, dass neurotransmitter in eine synapse ausgeschüttet werden.
- akuter stress vorübergehender erregungszustand, typischerweise mit klaren anfangs-und endmustern
- algorithmus schrittweises verfahren, das bei einem bestimmten aufgabentyp immer zur richtigen lösung führt
- alles oder nichts besetz regel, dass die grösse des aktionspotenzials jenseits des schwellenwertes nicht von der steigenden intensität der stimulation abhängt.
- allgemeines adaptionssyndrom Muster nicht spezifischer adaptiver physiologischer mechanismen, welches als reaktion auf die andauernde bedrohung durch fast jeden starkenstressor auftritt.
- altersdiskriminierung vorurteile gegenüber älteren menschen, vergleichbar mit negativen stereotypen bei rassismus und sexismus
-
- altruismus prosoziales verhalten, das ohne berücksichtigung der eigenen sicherheit oder der eigenen interessen ausgeführt wird.
- alzheimer-krankheit chronische hirnorganische erkrankung, die durch graduellen verlust des gedächtnisses, nachlassens der intelektuellen fähigkeiten und verfall der persönlichkeit gekennzeichnet ist.
- amakrinzellen gehören zu den zellen, die informationen über die retina hinweg integrieren;sie senden keine signale zum gehirn.amakrinzellen verbinden bipolarzellen mit bipolarzellen sowie gangliegenzellen mit ganglienzellen.
- ambiguität mehrdeutigkeit; eigenschaft eines wahrgenommen objekts, das mehr als eine interpretation zulässt.
- amnesie gedächtnisverlust, der durch eine physische verletzung, krankheit, drogenmissbrauch oder eines physiologischem trauma hervorgerufen wird.
- amygdala teil des limbischen systems, der emotionen,agressionen und die ausbildung eines emotionalengedächtnisses kontrolliert.
- analytische psychologie zweig der psychologie , welcher die person als konstellation kompensatorischer innerer kräfte in einer dynamischenbalance sieht.
- anforderungsmerkmale hinweis in einer experimentellen umgebung, welche die wahrnehmung der teilnehmenden im hinblick auf das von ihnen erwartete sowie ihr verhaltensystematisch beeinflussen.
- angst intensive emotionale reaktion, die durch eine vorbewusste erkenntnis hervorgerufen wird, dass ein verdrängter konflikt ins bewusstsein zu geraten droht.
- angststörung psychische störung, die durch erregungs- und spannungszustände gekennzeichnet ist, verbunden mit dem gefühl intensiver angst ohne erkennbarer auslöser
- ankerheuristik unzureichende anpassung nach oben oder unten von einem ausgangswert aus, wenn man den wahrscheinlichen wert eines ereignisses oder ergebnisses abschätzt.
- anlage - umwelt debatte debatte über die relative bedeutsamkeit von genen ( vererbte anlagen) und lernen und erfahrung ( umwelt) bei der festlegung von entwicklung und verhalten.
- anorexia nervosa essstörung, bei der das gewicht einer person unterhalb der grenze von 85 prozent des erwarteten normalgewichts liegt und die person dennoch ihr essverhalten kontrolliert, da sie sich selbst als pbergewichtig wahrnimmt.
- anreize externale reize oder belohnungen, die verhalten motivieren, obwohl sie nicht in direktem bezug zu einem biologischen bedürfnis stehen.
- anterograde amnesie unfähigkeit, sich an ereignisse nach dem zeitpunkt der hirnschädigung zu erinnern.
- antisoziale Persönlichkeitsstörung störung, die durch stabile muster verantwortungslosen oder gesetzwidrigen verhaltens, das soziale normen verletzt, gekennzeichnet ist.
-
- antizipatorisches coping anstrengungen, die im vorfeld eines möglicherweise stress erzeugenden ereignisses unternommen werden, um das ungleichgewicht zwischen wahrgenommen anforderungen und verfügbaren ressourcen zu überwinden, zu reduzieren oder zu tolerieren.
- arbeitsgedächtnis gedächtnisressource für aufgaben wie schlussfolgerungen und sprachverstehen; besteht aus der phonologischen schleife, dem visuell-räumlichen notitzblock und der zentralen exekutive.
- archetyp universelle, ererbte, primitive und symbolische repräsentation einer bestimmten erfahrung oder eines bestimmten objekts.
- arithmetisches mittel mittelwert ( summe der werte geteilt durch die anzahl werte ) einer menge von werten; mass der zentralen tendenz.
- assimilation prozess, durch den menschen eingehende informationen in eine form überführen, die sie an bestehende wissenstrukturen anpassen und somit verstehen könen. eine der beiden komponenten der adaption in piagets theorie.
- assoziationscortex teil der grosshirnrinde, die höhere geistige prozesse ausführen.
- ätiologie ursachen einer störung und die sie beeinflussenden faktoren.
- attributionen urteile über die ursachen von ergebnissen.
- attributionstheorie sozial-kognitiver ansatz zur beschreibung der art und weise, in der eine sozial wahrnehmende person informationen einsetzt, um kausale erklärungen zu generieren.
- audience design höhrer höhrerinnen bezug siehe dort.
- auditiver ( auditorischer cortex) gebiet in den temporallappen, das auditive informationen erhält und verarbeitet.
- aufmerksamkeit zustand fokussierten bewusstseins auf eine teilmenge der verfügbaren perzeptuellen informationen.
- ads aufmerksamkeitsdefizitstörung störung, die durch unaufmerksamkeit und hyperaktivität gekennzeichnet ist.
- augenscheinvalidät ausmass, in dem testitems in direkter beziehung zu den eigenschaften stehen, die forscher messen wollen
- autistische Störung entwicklungsstörung, die durch beeinträchtigung eines kindes gekennzeichnet ist, soziale bindungen zu entwickeln und sich der sprache zu bedienen.
- automatische prozesse prozesse, die keine aufmerksamkeit erfordern; sie können häufig ohne wechselseitige störung zusammen mit anderen prozessen ausgeführt werden.
- autonomes nervensystem teil der peripheren nervensystems, der die unwillkürlichen motorischen reaktionen des körpers kontrolliert, indem er die sensorischen rezeptoren mit dem zentralnervensystem und das zns mit den glatten muslkeln, herzmuskeln und den drüsen verbindet
- aversionstherapie form der verhaltenstherapie, die bei personen zum einsatz kommt, welche sich von schädigen reizen angezogen fühlen; ein attraktiver reiz wird mit einem schmerzhaften oder unangenehmen reiz gepaart, um eine negative reaktion auf den zielreiz auszulösen
-
