184
Zoologie (Fach) / Biodiversität (Lektion)
Anzeige
- 151 Nennen sie aus der Familie der Ursidae jeweils einen reinen herbivoren, omnivoren und reinen Fleischfresser. Erläutern sie welche Konsequenzen aus der jeweiligen Ernährungsweise für die genannte Art resultieren. Herbivoren: Großer PandaBambus als sehr nährstoffarme Nährungsquelle. Als Folge muss ortstreu bleiben, Keine Winterruhe (fehlende Fettschicht). Sehr langsames wachstum der Jungtiere und geringe Reproduktionsrate in der Gesamtpopulation.Omnivoren: Braunbärsehr anpassungsfähig an viele Nährungsresourcen, deswegen sehr weite Verbreitung, gute Voraussetzung von Anfressen einer Winterspeckschicht, also winterruhe möglich.als Nachteil gelten konflikte mit Mensch, wenn der Bär aus die Mülltonne frisst und die umkippt. Dazu kommt noch Reißen von Nutztiere bis zum Einbruch in Häuser und Stallen.Reinen Fleischfresser: EisbärStark angepasst an arktischen Klima und jagen auf Packeis, zwischen große Eishöhlen.Fettes Robbenfleisch sehr energiereiche Nährungsquelle, Fettschicht anlegen zum mager Hochsommerzeit und monatenlanger Jungenaufzucht in eine Schneehöhle überleben.Nachteil: so eine Spezialisierung wird zu eine Problem bei Klimawandel, da weniger Packeis und Jagdgelegenheiten gibt. zunahme der Kannibalismus, Jungensterblichkeit, Hungertod.
- 152 Erläutern sie 5 Anpassungen der Pinnipedia an das Leben im Wasser. Pinnipedia = seals.1. Stromlinienförmiger Körper mit unter die Körperfläche gelegen Geschlechtsorganen - Reduzierung des Strömungswiderstandes.2. Umwandlung der Gliedmaßen zu Flossen - optimale Fortbewegung im Wasser. 3. Mächtige subtukane Fettschicht (Blubber) - Reduktion der Durchblutung der Körperoberfläche durch arteriovenöse Anastomosen und dichtes Haarkkleid - Schutz vor Wärmeverlust.4. Relativ große Körper (kleinste Robbe 50 kg) - Thermoregulation (Überlegenheit große Körper gegenüber kleinen in Hinblick auf Verringerung von Wärmeverlust).5. Erstrecken des Haarwechsels bei den meisten Arten über einen langen Zeitraum - Erhalten der Isolationsfähigkeit. 6. Gutes Tauchvermögen mit Tauchtiefen bis 1500m und Tauchzeiten von bis zu über einer Stunde - Anpassung an Lebensraum und Nahrungserwerb.7. Ausere Ohren rückgebildet (Ohrenrobben) oder fehlen ganz. (Walrose).
- 153 Nennen sie 3 Familien der Robben. Jeweils 2 äußerlich sichtbare charakteristische Merkmale und aus den beiden Artenreichsten Familien jeweils 2 Arten. Hundsrobben Настоящие тюлени Fehlende äußere Ohren. Flossen nach hinten gerichtet und nicht unter Körper stellbar. Seeleopard, Nördlicher Seeelefant, Baikalrobbe. Ohrenrobben Ушастые тюлени Rückgebildete aber sichtbare äußere Ohren. Flossen zur Bewegung an Land unter Körper stellbar.Australischer Seelöwe, Neuseeländische Seebären. Walrosse Mächtinge Canini. Kräftigste und längste Vibirissen bei Säugetieren.Pazifisches Walross, Atlantische Walross.
- 154 Nennen sie 3 Struktur-Funktionsanpassungen der Robben, die der Vermeidung von Wärmeverlust dienen. 1. Relative große Körper (kleinste Robbe 50 kg) - Thermoregulation (Vorteil großer Körper gegenüber kleinen in Hinblick auf Verringerung von Wärmeverlust). 2. Mächtige Subkutane Fettschicht (Blubber), Reduktion der Durchblutung der Körperoberfläche durch arteriovenöse Anastomosen und dichtes Haarkleid - Schutz vor Wärmeverlust. 3. Erstrecken des Haarwechsels bei meisten Arten über langen Zeitraum - Erhalten der Isolationsfähigkeit.
- 155 Welchse Fissipedia und Pinnipedia treffen häufig in einem Räuber-Beute-Verhältnis aufeinander. Eisbär (Fissipedia, Räuber). Ringelrobbe (Pinnipedia, Beute) - Кольчатая нерпа.
- 156 Verschiedene Robben gehören zum Beutespektrum vom EIsbären. Wie können sich manche Arten dem Zugriff durch Eisbären entziehen. Walross - Verteidung mit den mächtigen Canini und großer Körpermasse, diche Fettschicht erschwert das Zufügen von Bisswunden Manche Arten dienen Vibrissen zu Schallwahrnehmung unter Wasser (identifizieren von Eisbären am Atemloch)
- 157 7 Familien der Artiodactyla (Deutsch + Latein). Artiodactyla= Paarhufer.1. Schweine (Suidae) wildschwein2. Flusspferde (Hypopotamidae) - Neilpferd3. Schwielensohler (Camelidae) Dromader4. Hirsch (Cervidae) Rothirsch5. Hornträger (Bovidae) Bison6. Giraffen (Giraffidae) Okapi 7. Gabelhorntiere (Antilocapridae)
- 158 Welche Strahlen gibt es in den Autopodien der Artiodactyla und welche Funktionen haben sie? Artiodactyla = PaarhuferMit Ausnahme bei Fluspferden Verstärkte und verlängerte III. und IV Strahlen (Phalanges) Bodenkontakt und Stand der Tiere primäres Nutzen - Fortbewegung auch zum Kratzen an verschiedene Körperstellen und als Waffe Verkürzte 2. und 5 Strahlen (Afterklauen) rudimentär vorhanden bei Manchen Arten unterstützung der Forbewegung auf sumpfigen Böden (Flusspferde, Schweine, Pekaris, verschiedene Hirsche z.B. Sumpfhirsch und Elch) völlige Rückbildung bei Schwielensohlern (Kamele) und Giraffen
- 159 Beschreiben sie den Aufbau des Zehenendorgans der Artiodactyla. Zehenendorgans besteht aus Klauen, bindegewebigen Anteilen und Phalangen. Die Klauen bestehen ursprünglich aus Platte, Sohle und Ballen. Die konvexe Hufplatte umhüllen die terminalen Phalangen (Phalanges distales) von dorsal (rückseite) und die Hufsohle von ventral (Bauchseite). Die Hufballen bilden den caudalen (schwanzliegende) Abschluss der Klaue. Bei den Suidae (Schweine)und manchen Cervidae (Hirsche) sind Hufsohle und Ballen noch deutlich voneinander abgrenzbar.
- 160 Nennen sie jeweils 4 domestizierte Paarhufer, die sich kaum von den entsprechenden Wildformen unterscheiden und solche, die sich im Laufe der Domestikation phänotypisch deutlich verändert haben. Relativ unverändert: Hausyak, Rentier, Dromedar, Trampeltier.Deutlich verändert: Hausschaf (z.B. Bluefaced-Leicester-Schaf), Hausrinder (mit Abstammung von Auerochsen z.B. Holstein-Friesian Rind), Hausschwein (z.B. Angler Sattelschwein, Hausziege (z.B. Angoraziege).
- Anzeige
- 161 Nenne sie 4 Formen der Stirnaufsätze der Artiodactyla und jeweils einen typischen Vertreter. 1. Geweih (Antlers) Rothirsch, Rentier.2. Permanente Hörner: Europäischer Mufflon, Oryxantilope.3. Stirnzapfen: Giraffe, Okapi.4. Gabelhörner: (jahlicher Abwurf, kein Geweih) Gabelbock.
- 162 Nennen sie 4 prinzipielle Unterschiede im Aufbau der Stirnaufsätze der Bovidae und Cervidae Bovidae (Hornträger) 1. Paarige knöcherne Hornfortsätze des Os frontale 2. Über Hornzapfen spezialisierte Haar- und Drüsenlose Haut - Versorgungsstruktur innerhalb der Stirnwaffe 3. Bildung Hornscheide aus Horn (Keratin) 4. Permantente Stirnwaffen (Hörner)Cervidae (Hirsche) 1. paarige, permantente, von behaarten Integument bedeckte Rosenstöcke 2. Geweih währen Wachstumsphase mit stark durchbluteter Basthaut umgeben - Versorgungsstruktur außerhalb der Stirnwaffe 3. Bildung Geweihstange aus solidem Knochen 4. Jährlicher Abwurf und Neubildung
- 163 Sus scrofa und Hippopotamus amphibius gehören zu den Paarhufern, weisen jedoch deutliche Unterschiede in Bauplan, Lebensweise und Fortpflanzung auf. Vergleichen sie 5 charakteristische, verschieden ausgeprägte Merkmale beider Arten. Sus scrofa = Wildschwein1. Lange borstige Deckhaare und kurze feine Wollhaare (ausgeprägter Fellwechsel) 2. Ausbildung einer typischen Rüsselscheibe (Пятачок) zum Graben im Erdreich. 3. Omnivore Ernährung: Grünpflanzen, Eicheln, Bucheckern, Früchte, Insekten, Nestern von Bodenbrütern, Aas. 4. Fortpflanzungszeit vorallem November bis Januar (4 Monate Tragzeit)5. Multipar (5-10 Frischlinge). Flusspferd (Hippopotamus amphibius)1. Nahezu nackte Haut (außerhalb des Wassers empfindlich)2. Breite Schnauze mit erhöht liegenden und verschließbaren Nasenöffnungen als Anpassung an semiaquatische Lebensweise3. Herbivore Ernährung (v.a. Gräser).4. Fortpflanzung asaisonal (ganzjährig).5. Unipar (1 Jungtier).
- 164 Nennen Sie 10 strukturelle und funktionelle Charakteristika, mit denen sich Camelidae von Bovidae unterscheiden. Camelidae= Kamele 1. Nur dorsal ausgebildete Hornnägel. 2. Derbe Schwielensohle. 3 Tiefer Spalt zwischen Metapodien III. und IV. - Spreizen (spreading) unter Belastung (dadurch Vergrößerung der Auflagefläche). 4. Aufsetzen der Digit III und IV bis zur dritten Phalange - keine Zehenspitzengänger (im Gegensatz zu allen anderen Artiodactyla). 5. Passgänger. 6. Reduktion der Spannfalte zwischen Oberschenkel und Rumpf 7. Fähigkeit zur Thermoregulation durch Erhöhung der Körpertemperatur 8. Verringerung der Wasserausscheidung durch hygroskopischen Nasenschleim (Verringerung Wasserdampfsättigung der Atemluft) und stark konzentrierten Harn. 9. Altweltkamele - Ausbildung großer vorwiegend aus Fettgewebe bestehender Höcker als Energiespeicher. 10. keine Stirnwaffen.
- 046 1 Beschreiben sie die grundlegenden Prozesse der Metamorphose Biphasischer Lebenszyklus Umwandlung der auqatischen Larve zum teresstrischen Amphib Rückbildung Kiemen und ggf. Schwanz (bei Anura), Neubildung Extremitäten Umstrukturierung von Verdauungstrakt und Nervensystem Beginn der Metamorphose abhängig von Umweltbedingungen (Wassertiefe, Temperatur) 6800 Arten Leben nur im Süßwasser
- 165 Nennen sie 4 Anpassungen der Kamele an das Leben in heißen und trockenen Lebensräumen. 1. Tiefer Spalt zwischen Metapodien III und IV - Spreizen unter Belastung (Vergrößerung der Auftragfläche) - Erleichterung der Fortbewegung auf sandigen Böden. 2. Verringerung der Wasserausscheidung durch hygroskopischen Nasenschleim (Verringerung Wasserdampfsättigung in Atemluft) und stark konzentrierter Harn. 3. Ausbildung großer vorwiegend aus Fett bestehender Höcker als Energiespeicher. 4. Fähigkeit zur Thermoregulation durch Erhöhung der Körpertemperatur - Vermeidung von Überhitzen.
- 166 Nennen sie 6 Struktur-Funktionsmerkmale des Autopodium beim Dromedar. 1. Nur dorsal ausgebildete Hornnägel. 2. Derbe Schwielensohle. 3. Tiefer Spalt zwischen Metapodien 3 und 4 - Spreizen unter Belastung (dadurch Vergrößerung der Auflagefläche). 4. Aufsetzen der Digit 3 und 4 bis zur dritten Phalange - keine Zehenspitzengänger (wie im gegensatz alle anderen Artiodactyla). 5. Reduktion der Spannfalte zwischen Oberschenkel und Rumpf. 6. Passgänger.
- 167 4 Kamele der neue Welt. Ursprungliche: Vikunja, Guanako.Domestiziert: Alpaka, Lama.
- 168 Nennen sie 4 strukturelle und funktionelle Anpassungen der Giraffen an die Art des bevorzugten Nahrungserwerbs. Bevorzugte Nährungserwerb - Laubfresser in Trockengebieten, erreichen Laub der Baumkronen.1. Lange Zunge als Greiforgan (reicht bis zum Ohr). 2. Forderbeine deutlich länger als hintere. 3. Verlängerung des Halses durch Verlängerung der 7 Cervicalwirbel4. Deshalb sehr hoher systolischer Blutdruck: 3x höher als bei Arten mit normaler Halslänge.
- 169 Was unterscheidet das Geweih von Rothirsch, Elch und Karibu? Unterschied: Form.Rothirsch: Kronengeweih.Elch (moose) Schaufelgeweih.Karibu: Stangengeweih.
- 170 Welche Hirschart wurde domestiziert? Zu welchen Taxon gehört sie? Nennen sie 2 weitere Hirscharten und ordnen sie sie zu ihrem Taxon zu Welche Besonderheit weist das Geweih der domestizierten Form auf? Ren (Rangifer tarandus), Cervidae, Trughirsche: in Sibirien von Dolganen und Samen domestiziert.Besonderheit: auch weibliche Tiere tragen Geweihe. Rothirsch (Cervus elaphus): Taxon Echthirsche (Cervinae).Elch (Alces alces): Taxon Elchhirsche (Alcinae).
- 171 Nennen sie 7 Anpassungen der Cetacea an das dauerhafte Leben im Wasser. Cetacea= Wal1. Perfekte Stormlinienform des Körpers, Rückbildung störender Körperanhäne (Haare, Ohrmuscheln, hintere Gliedmaßen). 2. Brustdrüsen und männliche Genitalien im Körper versenkt. 3. Bis zu 70 cm dicke Fettschicht (Blubber) zur Wärmeisolation. 4. Schwanzflosse (Fluke) als Fortbewegungsorgan - bindegewebige, knochenfreie Neubildung. 5. Umwandlung der Vordergliedmaßen zu Brustflossen (Flipper) zur Steuerung. 6. Umwandlung Nasenöffnungen (bei Bartenwalen paarig) zum dorsal liegenden Blasloch. 7. Effektive Atmung-Austausch von bis zu 90% Luft pro Atemzug, primäre Speicherung von Sauerstoff in Körpergewebe (Myoglobin).
- 172 Wie werden die Flossen der Delphine bezeichnet und welche Modifikationen im Bauplan der Mammalia repräsentieren sie? Flipper (Brustflossen) - umgewandelte Vordergliedmaße. Fluke (Schwanzflosse) - knochenfreie Bindegewebige Neubildung. Finne (Rückenflosse) - bindegewebige evolutionäre Neubildung.
- 173 Was charakterisiert die Atmung und die Atmungsorgane der Wale? Austausch von bis zu 90% des Luftvolumens pro Atemzug. Speicherung der Sauerstoff primär in Körpergeweben (hier in Myoglobin). Umwanldung der Nasenöffnungen (bei Bartenwalen paarig) zum dorsal liegenden Blasloch. Ermöglichte Tauchdauern von bis zu 40 Minuten und Tauchtiefen über 3000m (dabei Dekomprimierung auch für Wale notwendig).
- 174 Erlaertern sie 4 Jagtstrategien bei Walen u. Delphinen mit jeweils einem Beispiel. 1. Kooperative Jagd - durch Einkreisen und durch „Blasenvorhänge“ werden Fischschwärme von Delfinen an die Wasseroberfläche gedrängt, Fische werden durch Schlagen der Fluke betäubt. 2. Durch synchrones Schwimmen erzeugen Delfine und Orcas Wellen, mit denen Fische an Land bzw. Robben von Eisschollen gespült werden.3. Bartenwale ernähren sich als Filtrierer (von Zooplankton)4. Hetzen der Beute (auch grosse Wale) bis zu Erschopfung (Gruppenjagd bei Orkas)
- 175 3 Formen der Kommunikation der Cetacea. Kommunikation über weite Entfernungen mittels Infraschall.Artspezifische individuelle Gesäng.Nicht-akustische Kommunikation bei Delphinen, Gesten, Haltungen.
- 176 Vergleichen sie die Aufbau der autopodien der drei Familien von Unpaarhufer. Pferdeartige (Equidae)Verstarkte III. Phallanx mit Huf als Hufkapsel.Phalanx II und IV stark reduziert (Griffelbeine).Phalanx I und V vollig zuruckgebildet.Tapire (Tapiridae)Vorderextremitaten Phalanx II bis V.Hinterextremitaten Phalanx II bis IV.Nashörner (Rhinocerotidae)Phalanx II bis IVEndphalanx nur auf Forderseite mit harten Huf bedeckt.Weiche Unterseite.
- 177 Gruppen der Equidae. 1. Pferde Equus caballus.2. Wildesel Equus africanus.3. Steppenzebras E. burchelli4. Bergzebras Equus zebra5. Grevyi-Zebras E. grevyi6. Mongolische Wildpferd (E. przewalskii/E. ferus)
- 178 Erläutern sie 3 Funktionen, die mit dem typischen Streifenmuster der Zebras in Verbindung gebracht werden. 1. Tarnung durch optische Konturauflösung einzelner Zebras in einer Herde. Verstärkung des Effektes durch fehlendes Farbsehvermögen potentieller Räuber (z.B. Löwen) 2. Geringer Befall durch Tsetsefliegen. 3. Mikrozirkulation von Luft (Kühlung) durch unterschiedliche Wärmeabstrahlung auf hellen und dunklen Hautarealen.
- 180 Wie viel Hörner haben Nashörner. 2 Horner - Breitmaul- Spitzmaul- und Sumatranashorn. 1 Horn - Panzer- und Javanashorn.
- Anzeige
- 181 Nenne sie 5 Merkmale anhand deren man Afrikanische und Asiatische Elefanten unterscheiden kann. Afrikanischer Elefant konkaver Rücken Rüsselspitze mit 2 Fingern (dorsal und ventral) in der Regel beide Geschlechter mit Stoßzähnen. fliehende Stirn. wesentlich größere Ohren. rautenförmige Schmelzfalten (Zähne). Asiatischer Elefant gewölbter (Vaulted) Rücken.StirnhöckerVergleichsweise kleine Ohren Rüsselspitze mit 1 Finger (dorsal) In der Regel nur Bullen mit Stoßzähnen, bei Kühen fehlend oder nur rudimentär vorhanden. Stirnhöckerparallele Schmelzfalten (Zähne).
- 179 Was unterscheidet die Hörner von Nashörnern von denen der Rinder. Nashorn ohne Knochenkern. Horn mit tubulärer Keratinstruktur. aus Hornrörchen wie im Huf der Equidae. Rinder Bildung auf knöchernen Hornfortsatz der Os frontale. dieser mit Hülle aus spezialisierter Haar- und Drüsenloser Haut. diese Bildung der Hornscheide.
- 182 Nennen sie 10 Charakteristika in Bauplan und Lebensweise von Elefanten. 1. Säulenbeine, meist Passgang bei adulten. 2. Starke Variation der Hautdicke - papierdünn an Innenseite der Ohren und bis zu 2,5cm an Kopf und Rumpf. 3. Keine Haare oder nur kurze Borsten, Jungtiere oft stärker behaart. 4. Zeitlebens stattfindende Vergrößerung des Schädels - Pneumatisierung der Schicht zwischen Außen- und Innenseite. 5. Rippenkorb bis zum Becken. 6. Dauerwachsende Stoßzähne. 7. Rüssel - Verlägnerung des Rhinarium (verschmilzt spätfetal mit Lippenbasis). 9. Brustständiges Gesäuge. 10. Bewohnen unterschiedliche Habitate: Afrikanischer Elefant (offene Savanen, oft auch durchquerung von Wüsten - Namibia, Wäder Westafrikas und des Kongos), Asiatischer Elefant (vornehmlich Waldbewohner) 11. Mutterfamilie (Mutter, Töchter, Tanten und Nachwuchs) - Führung durch erfahrene Leitkuh (Matriachat), ausgewachsene Bullen als Einzelgänger. 12. Nahrung: Gras, Blätter, Zweige, Rinde (Asiaten auch Früchte und Wasserpflanzen).
- 183 Nennen sie 6 Funktionen des Elefantenrüssels. 1. Aufnahme und Transport von Nahrung. 2. Wasseraufnahme 3. (soziale) Kommunikation. 4. Hautpflege 6. Geruchsdetektion 7. Manipulation der Umwelt, Feinabwehr8. Tasten.