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Zoologie (Fach) / Biodiversität (Lektion)
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- 101 Nennen sie zwei Beuteltiere ohne Beutel Warum ist dieser bei manchen Arten nicht unbedingt erforderlich Numbat (Ameisenbeutler) Mausopossum (Anden Opossummaus) bei kleineren Arten Jungtiere direkt an Zitze fixiert und im Fell versteckt.
- 103 Was unterscheidet die vorderen und hinteren Extremitäten des Grauen Riesenkängurus? Hand kurzer, pentadactyl (fünfstrahlig) zum manibulieren. Beine lang, stark, zum hupfenden Bewegung geeignet. Fuß abgewandelt: Großzehe zurückgebildet, 2., 3. und 5. zehe verkürzt, 4. Zehe am stärksten ausgeprägt. 4. Zehe: als gefährliche Waffe (mit Klaue versehen) - Gefahr durch anspringen mit den Hinterextremitäten auch für Menschen
- 102 Wie schnell können sich manche Kängurus fortbewegen, wie weit und wie hoch können sie springen Riesenkängurus sind bis zu 50 km/h schnell, springen bis 13 m weit und 3m hoch
- 104 Nenne 5 Ernährungstypen der Marsupialia (Art der Nahrung) und jeweils einen typischen Vertreter 1. Blattfresser: Koala 2. Grasfresser: Rotes Riesenkänguru 3. Allesfresser: Nordopossum 4. Insektenfresser: Numbat 5. Fleisch und Aasfresser: Beutelteufel
- 105 Was ist das kleinste bzw das größte Beuteltier und wie schwer werden sie jeweils. Großte: Rotes und Graues Riesenkänguru (66kg). Kleinste: Internet sagt Planigale ingrami sp. (4 gr), in Vorlesung Folie steht Hönigbeutler (7-11 gr. adulte Tiere), der laut Internet nur bei Geburt der kleinste Säuger ist (5mg).Arten der Beutelmäuse (4g).
- 106 Welche funktionellen Anpassungen an die Lebensweise ist bei den Autopodien der Koalas zu sehen? Entwicklung einer Zangenhand (FInger 2 +3 gegen 4+5) - sicherer Halt im Geäst
- 107 Nennen sie jeweils zwei Vertreter (Familien, Gattung oder Arten) von amerikanischen oder australischen Beuteltieren. und deren Verbeitung. Australien:Numbat - Südwesten und Süden Australiens.Hönigbeutler - Südaustralien Amerika:Equador Opossummaus - Südamerikanische Anden, N-W Kolumbien, Equador, Venezuela.Nordopossum - Mittelamerika + weite Teile des USA.
- 108 Nennen sie 5 Autopomorphien der Placentalia. 1. Verlagerung der Embryonalanlage in das Innere des Keimbläschen (Trophoblast) 2. Lange Embryonalentwicklung im Uterus - Geburts relativ reifer Jungen. 3. Ursprüngliche Zahnformel. 4. Frühe Morphogenese des Zentral Neuro System während der Embryogenese. 5. Ausbildung des Balkens (Corpus Callosum) = Nervenfaserverbindung zwischen Hirnhälften.
- 109 Nennen sie 3 Vertreter aus der Gruppe der zahnarmen! Wo (geografisch) leben die meisten Arten dieser Gruppe? 1. Gürteltiere - Siebenbindengurteltier - Süden Südamerika.2. Ameisenbären - Tamandua - Zentral- und Südamerika.3. Faultiere - Zweifingerfaultier - Mitteln- und Teilen Südamerika.
- 110 Welche auffällige Sturkturen der Autopodien haben Gürteltiere, Faultiere und Ameisenbären in ähnlicher Struktur ausgebildet? Für welche unterschiedlichen Aufgaben nutzen sie diese jeweils? Ausbildung von Krallen und Klauen. Gürteltier: Grabklauen zum Baugraben, teilweise untererdisch lebend.Faultier: sichelförmige Krallen zum Festklammern und Hängen.Ameisenbär: Mittelhand mit starker Kralle zum Graben und Aufreißen von Ameisenbauten.
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- 111 Was ist das Eimersche Organ? Nennn sie ein Tier mit diesem Organ. Mechano- und Elektrorezeptoren in fingergörmigen Hautanhängen im Nasenspiegel. Beispiel: Sternmull
- 112 Nennen sie 8 Artspezifische strukturelle Anpassungen der Maulwürfe an das subterrane Leben. 1. Walzenförmiger Körper2. Kleine oder mit Haut überwachsende Augen3. Reduzierte Ohren.4. Konische Schädel.5. Zum Graben spezialisierte Vorderextremitäten - nach außen gedrehte Hände, lange Grabklauen.6. Weiches Fell ohne Haarstrich.7. Elektrorezeptoren bei subterran lebenden Mullen (s. Sternmull).8. Kurze kräftige Wirbelsäule.
- 113 Beschreiben sie die Anpassungen der Igel für das Leben im Winter. Anfressen von Winterspeck. Absenkung der Körpertemperatur auf 2-8° (Winterschlaf), Herzschlagabsenkung auf 5 Schläge pro Minute. Bau einer gepolsterte Schlafhöhle. Verbrauch des weißen Fettes, braunes Fett als Hilfe zur Erwärmung. Alarmsystem bei Unterschreitung der Körpertemperatur Grenze.
- 114 Sternmulle und Igel gehören bei zur gleichen Ordnung der Eutheria, nämlich zu welcher? Nennen sie jeweils 3 Phänotypische Gemeinsamkeiten und auffällige Unterschiede beider Gruppen. Insektenfresser (laut Vorlesung)Eulipotyphla - modern, aber der Prof. will nichts davon wissen.Gemeinsamkeiten:stark ausgebildete Hautdrüsen (olfaktorische Kommunikation)langgestreckte Schädel (ausgeprägte Geruchsorgan)heterodontes Gebissprimitive Gehirne (geringe ralative Gehirngröße)Unterschiede:IgelStacheln (modifizierte Haare).Plantigrader Fuß (Sohlengänger).keine Eimersches Organ.Sternmullweiches Fell ohne Haarstrich.Eimersches Organ.nach außen gedrehte zu Grabschaufeln umgebaute Vorderextremitäten mit Grabklauen.
- 116 6 Merkmale das Gebisses von Hasen. 26-28 Zähne, keine CaniniMeißelartige (chisel-like) Nagezähne mit tief eingeschnittener Längsrinne. ständig nachwachsende Nagezähne. Umbildung der 3. oberen Incisivi zu Stiftzähnen (dicht hinter den Nagezähnen stehend). Diastema - große Lücke zwischen Vordergebiss und Backenzähnen.
- 115 Nennen sie jeweils 2 Nager deren Nachwusch als Lauf- bzw Lagerjunges geboren wird. Laufjunge: Chinchilla, Capybara, Meerschweinchen. Lagerjunge: Siebenschläfer, Goldhamster, Wanderrate.
- 117 Nennen sie 10 charakteristische Merkmale der Lagomorpha. Lagomorpha= Hasentiere1. Meißelartige Nagezähne mit tief eingeschnittener Längsrinne, wachsen ständig nach.2. Nase von Fellpartie bedeckt, die rhythmisch zurückgezogen werden kann und die Nasenöffnungen entblößt (Nasenblinzeln).3. Gespaltene Oberlippe (Hasenscharte).4. Hauptsinne: Gehör und Geruch; lange bewegliche Ohrmuscheln unabhängig voneinander drehbar.5. Reine Pflanzenfresser, großer Blinddarm zum Aufschließen der Cellulose mittels Darmflora.Koprophagie: Kot aus Blinddarm wird gefressen, um Vitamine besser verwerten zu können.6. Relativ große Würfe: Hasen 15–20, Pfeifhasen 8-13 (5x jährlich)7. Polyöstrisch (Zyklus 7 - 14 Tage), meist saisonale Fortpflanzung.Trachtigkeit: 37-50 Hase, 28-42 Kaninchen.8. Dichte kissenartige Fußsohlenbehaarung (Isolation, Stoßdämpfung, Duftausbreitung).9. Unauffällige Fellfärbung, wildfarben, weil viele Fressfeinde, saisonaler Farbwechsel bei manchen Hasen, vollständige oder partielle Weißfärbung bei nördlichen Arten (z.B. Schneehase)10. Vordergliedmaßen sind – im Gegensatz zu Nagetieren –nicht zum Greifen geeignet Hinterfüße bei Hasen und Kaninchen verlängert - saltorische (hupfende) Fortbewegung.
- 118 Nennen sie 5 Unterschiede in Bauplan und Verhalten von Hasen und Kaninchen. Hasen = ЗайцевыеKaninchen = КроликиHasen: Längere Ohren, kräftigere Hinterbeine, leben im freien Feld, einzelgänger, LaufjungeKaninchen: Kleiner, schwächer, legen Erdbauten an, leben in soziale Gruppen, Lagerjunge.
- 119 2 Nager, die Winterschlaf halten. Siebenschläfer, Alpenmurmeltier.
- 120 Nennen sie 5 spezifische Merkmale des Nagetiergebisses. 1. Nagezähne - je zwei dorsale und ventrale aufeinander zugerichtete, sich slebst durch gegenseitigen Schliff schärfende Nagezähne. 2. Incisivi (Schneidezähne = Nagezähne) zeitlebens nachwachsend. 3. Schmelzüberzug der Nagezähne nur an Vorderseite. 4. Keine Stiftzähne. 5. Diastema - große Lücke zwischen Vordergebiss und Backenzahnreihe
- 121 5 Merkmale der Incisivi der Rodentia. 1. 2 je dorsal und ventral.2. diese aufeinander zugerichtet.3. selbstschärfend durch gegenseitigen Schliff.4. zeitlebens wachsend (Nagezähne).5. Schmelzüberzug nur zur Vorderseite.
- 122 5 Unterschiede zwischen Biber und Mongolische Rennmaus (beide Nagetiere) in Bezug Lebensweise und Fortpflanzung. Biber:Lebensraum: stehende oder langsam fließende Gewäser, Regulation Wasserstand durch Bau von Kanälen und StaudammenBehausung: Burgen aus Astwerk oder Uferhöhle, Eingang immer unter Wasser, Boden des Wohnkammer immer über Wasserspiegel.Sozialverhalten: Familienverband aus maximal 3 Generationen Fortpflanzung: Geschlechtsreif mit 2-3 Jahre, Paarungszeit Jan-Feb, Tragezeit 105-109 TageJungtiere: Wurfzeit: Mai. Bis 5 vollentwickelte Jungtiere. Nestflüchter.Rennmaus Lebensraum: Steppen, Halbwüsten, WüstenBehausung: Erdbauten mit Gängen und Tunneln, mehrere Ein- und Ausgänge.Sozialverhalten Sehr soziale Lebensweise, mehrere Mänchen und Weibchen mit JungtierenFortpflanzung: von Feb bis Sep, Tragzeit um die 29 Tage, nur 1 Wurf pro Jahr.Jungtiere: häufig große Wurfe mit 4-8 Jungtieren, Junge nackt und blind. Nesthocker.
- 123 Nennen sie 3 als typische Naturfolger lebende Nagetierarten Europäische Hausmaus Wanderratte Siebenschläfer
- 125 Nennen sie 10 Merkmale von Verbreitung, Lebensraum, Morphologie und Lebensweise von Capybaras. 1. Verbreitung Südamerika von Panama bis Argetinien 2. Größter rezenter Nager (130cm, 60kg) 3. Verbindung von Zehen und Fingern durch kurze Schwimmhäute - geschickter Schwimmer und Taucher. 4. Komplexestes Herbivorgebiss aller Nager 5. Tragzeit 110 Tage, 5 Vollentwickelte Jungtiere (Nestflüchter) 6. Wohnen in flache Erdkuhlen, flüchten bei Gefahr im Galopp ins nächstgelegene Gewässer 7. Sozialstruktur: Paare, Familiengruppen oder größere Herden - Führung durch dominantes Männchen 8. Weibchen säugen auch fremde Jungen (alloparenting). 9. Ernährung: Gräser an Land und Wasserpflanzen. 10. Lebenserwartung bis 12 Jahre (in Gefangenschaft).
- 124 Nennen sie 10 Merkmale von Verbreitung, Lebensraum, Morphologie und Lebensweise von Biber. 1. Verbreitung Europa und Nord Amerika, eingeschleppt auf Feuerland.2. Maße: Kopf+Rumpf=1m, Schwanz = 35 cm, Gewicht über 30 kg. Größter Nager der alten Welt.3. Lebensraum: lansam fließende oder stehende Gewässer, Wasserstand Regulation über Bau von Kanälen und Staudämmen.4. Behausungen in Form von Uferhöhlen oder Burgen mit Eingang unter Wasser - Boden des Kessels immer über Wasser.5. Familiemverband mit maximal 3 Generationen6. 3-5 vollentwickelte Jungtiere im Wurf (Nestflüchter)7. Ernährung rein herbivor8. Anpassung an aquatische Lebensweise - Schwimmhäute zwischen den Zehen, schuppiger Schwanz.9. Fell über Drüsen am Schwanz gefettet (Biebergeil = Бобровая струя)10. Kein Geschlechtsdimorphismus.
- 126 Nennen sie 3 Autapomorphien der Primatenhand. 1. Innenflächen der Hände und Füße mit Leistenhaut bedeckt (Greifen). Feinprofil für guten Kontakt. Handinnenflächen mit Ballen.2. Ausbildung bon Plattnägeln statt Krallen. Bei vielen Arten wieder Umbildung zu Krallen (Krallenaffen). Hallux immer mit Plattnagel. 3.Hände und Füße mit opponierbaren Daumen (bzw Großzehe) und Fingern (bzw. Zehen).
- 127 Nennen sie 5 Lokomotionsformen bei Primaten und jeweils einen Vertreter dieses Taxons, der sich typischerweise entsprechend bewegt. 1. Kletternd (Plumplori), springen im Geäst: Sifaka.2. In Ästen hängend, hangelnd: Orang Utan.3. Schwinghandeln von Ast zu Ast: Bonobo, Siamang, Gibbon.4. Zusätzlich oder ausschließlich vierbeinig auf dem Boden: Bärenpavian.5. Knochelgang: Gorilla.
- 128 Welcher Menschenaffe bewegt sich am schnellsten fort? Wie macht er das und welche besondere Anpassung macht das möglich? Gibbons sind die schnellste Menschenaffen.Fortbewegungsart: schwinghangeln von Ast zu Ast (Brachiation)Anpassung: leicht gebaut, längere Vordergliedmaßen, Arme können weiter nach lateral schwingen, flexible Ellenbogengelenk und Handgelenk.
- 129 Nennen sie jeweils 2 Primatenarten, die sich rein herbivor bzw. oft auch carnivor ernähren Rein herbivor: Brüllaffe, Guereza (Mantelaffe), Indische Langur Auch carnivor: Schimpanse, Kapuzineraffe.
- 130 Nennen sie 2 Spezies der Nacktnasenaffen und 2 Spezies nicht in Afrika lebenden Haarnasenaffen. Nacktnasenaffen: Lemuren, Loris - Sifaka, Katta, PlumploriHaarnasenaffen: Gibbon, Orang Utan.
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- 131 Nennen sie 4 Arten von Menschenaffen. Bonobo, Orang Utan, Gorilla, Schimpanse
- 132 Welche Neuerungen waren für den evolutiven Erfolg der Chiroptera wesentlich? Chiroptera= Bats.Flatterflug und Ecoortung.
- 133 Welche funktionelle Unterschiede besteht im Gehör von Fledermäusen und Flughunden? FledermäuseGroße Ohrmuscheln bei Arten mit niederfrequenten Ortungslauten.Oft einen Deckel (Tragus) im äußeren Gehörgang.Mittelohr nur selten vollständig vom Trommelfell abgeschlossen.Cochleare auditiva Fovea als Ort des schärfsten Hörens.Haupsache: Echoortunghohe räumliche/zeitliche Auflösung, Erkennung von Oberflächenbeschaffenheit Ultraschall für Echoortung werden im Kehlkopf erzeugt und durch Mund und Nasenlöcher mit Schalldruck bis 140 dB abgegeben.Schnell kontrahierende Muskulatur am Kehlkopf für Erzeugung schneller Signalfolge (bis 200Hz)Manche Arten (z.B. Braunes Langohr) verzichten im Nahbereich auf Ultraschallortung, weil Beute (z.B. Motten) Ultraschall wahrnehmen kann und ausweicht (Koevolution bei Räuber und Beute)Flughunde:mit Ausnahme einer Art keine Ecoortung.Gehör wie bei andere Kleinsäuger.Keine Tragus.
- 134 Wo werden die Signale für die Echoortung bei den Microchiroptera erzeugt? Ultraschall für Echoortung werden im Kehlkopf (Larynx) erzeugt und durch Mund und Nasenlöcher mit Schalldruck bis 140 dB abgegeben
- 135 Nennen sie 4 Abschnitte der Flughaut bei Fledermäusen! Zwischen welchen Elementen des Skeletts spannen sich die einzelnen Flughäute? Propatagium = Vorderarmflughautliegt an Vorderkante von Ober und Unterarm an und reicht bis zum Daumen Dactylopatagium = Fingerflughautzwischen 2. und 5. Finger Plagiopatagium = Armflughautzwischen Ober und Unterarm, dem 5. Finger, dem Rumpf und den Hinterextremitäten Uropatagium = Schwanzflughautzwischen Hinterextremitäten aufgespannt
- 138 Nennen sie die ursprüngliche Zahnformel der Raubtiere I 3/3 C1/1 P4/4 M2/3
- 136 Erläutern sie wesentliche Unterschiede in Bauplan und Lebensweise der Megachiroptera und Microchiroptera Megachiroptera= FlughundeUropatagium schwach entwickeltMit Ausnahme einer Art keine EcoortungEntsprechen des Gehör dem anderer KleinsäugerTagesquartiere in Bäumen mit riesigen Kolonienmeisten Arten herbivor (z.B. Blüten, Nektar, Pollen, Früchte)Microchiroptera =FledermäuseMeist in Flughaut eingeschlossener Schwanz (Uropatagium), oder darüber.Erzeugung niederfrequenter Signale im Kehlkopf - Abgabe der Laute über Nasen- und Mundlöcher. Bei Hufeisennasen über komplexen Nasenaufsatz.Große Ohrmuscheln, oft mit Deckel (Tragus) im äuseren Gehörgang. cochleare auditiva Fovea als Ort des schärfsten Hörens.Schlafquartiere in Höhlen oder ungestörten Räumen (z.B. Kirchentürmen)Oft insektivor, auch carnivor (kleine Säuger, andere Fledermäuse, Vögel, bei Vampirfledermäuse Blut von Vertebraten wie Pferd, Rind, Schwein)
- 137 Was unterscheidet die Krallen der Felidae von denen der Canidae und wodurch wird die funktionelle Besonderheit bei den Felidae erreicht? Stumpf bei Canidae (wie auch bei meist Fissipedia (Raubtiere))Felidae: scharfe und rückziehbare Krallen. Rückziehen durch elastische Bänder, Ausfahren durch lange Fingerbeuger.
- 139 Was bezeichnet man bei den Carnivora als Brechscherenapparat. Autapomorphie der Carnivora.Reißzähne Prämolares 4 (P4) und Molares 1 (M1) wirken bei Kieferschluss mit schneidenden Kanten gegeneinander.
- 140 Erläutern sie die digitigrade, plantigrade und semiplantigrade Extremitätenhaltung und nennen Sie jeweils 2 Arten, die sich entsprechend bewegen digitigrad Abheben des Metapodiums vom Untergrund als Anpassung an (besonders schnelles) LaufenVertreter: Gepard, Afrikanischer Wildhund, WolfPlantigradAufsetzen des ganzen AutopodiumsVertreter: Waschbär, Europäischer Dachs (Барсук)semiplantigradHalbsohlengängerVertreter: Baummarder (Лесная куница), Fossa, Larvenroller
- 141 Nennen sie jeweils 4 Carnivoren, die sich exklusiv carnivor ernähren und die auch Pflanzliche Nahrung zu sich nehmen Exklusiv carnivor: Gepard, Eurasisches Luchs, Wildkatze, SchneeleopardAuch pflanzlich: Waschbär, Dachs, Grizzlybär, Binturong, Streifenhyäne
- 142 Welche carnivore frisst ausschließlich pflanzliche Nahrung und um welche Pflanzen handelt es sich dabei? Großer Panda verschiedene Bambusarten
- 143 Welche wildlebenden Katzen gibt es in Europa? Europäische Wildkatze (Felis silvestris) Eurasischer Luchs (Felis Lynx) Pardelluchs (Lynx Pardinus) - nur ibirische Halbinsel, nur noch Restbestände Kaukasus Leopard (Pantherra pardus saxicolor)Kaukasus (Persischer ) Leopard (Pantera Pardus saxicolor) einzelne Tiere in Kaukasus Gebirge- ????
- 144 Nennen sie 10 typische Merkmale des Körperbaus und der Lebensweise von Geparden! 1. kleiner Kopf 2. verlängerte Beine 3. schlanker, langer Rumpf 4. Krallen bei adulten nicht retraktil 5. Große bis 65 Kg, 150 cm 6. Schnellstes Landsäugetier der Welt (Beugung und Streckung des Rumpfes) 7. tagaktiver Hetzjäger (cursorial hunter), Jagd ohne Kooperation, Tötung der Beute nach Umwerfen mit Kehlbiss. Männchen oft in Gruppen (2-4er, meistend aus selben Wurf) - dann auch Jagd in Gruppe 8. Aktivitäts- und Hauptjagdzeit oft um Mittagszeit - weniger Konkurrenz durch andere überlegende Raubtiere (dösen während heißer Tageszeit im Schatten) 9. Weibchen Einzelgänger oder mit Jungtieren (1-15), Reviere überlappend.10. Meisten Jungtiere eines Wurfs sterben oft im ersten Jahr nach Geburt.
- 145 Nennen sie jeweils 3 sozial und vorwiegend solitär lebende Carnivoren (keine domestizierten Arten) Sozial: Löwe, Tüpfelhyäne, Waldhund, ZwergmangusteSolitär: Manul, Eisbär, Streifenhyäne, Eurasischer Luchs
- 146 Nennen sie 2 primär Nachaktive und 2 gemeinschaftlich jagende Carnivoren! Nachaktive: eurasischer Luchs, Leopard, SandkatzeGemeinschaftlich jagend: Löwen, Tüpfelhyane, Rothunde
- 147 Erläutern sie 3 entscheidende Unterschiede im Jagdverhalten von Löwen und Geparden Löwevorwiegend dämmerungs- und nachtaktivAnschleicher (stalker) mit plötzlichem ÜberraschungsangriffGemeinschaftsjagdGepardtagaktiv (häufig Mittag)Hetzjägermeist Einzeljagd
- 148 Nennen sie 4 in Europa wild lebenden Marderartige. КуньиEuropäischer Dachs - Барсук.Eurasischer Fischotter выдра. Hermelin - соболь.Iltis - хорь.
- 149 Nennen sie den leichtesten und schwersten Vertreter aus der Gruppe der europäischen Mustelidae! Welches Tier ist der größte dieser Gruppe in Deutschland. Mustelidae=Marderartige, Куньи. Schwerster: Vielfraß Россомаха (32kg) - Europa, Skandinavien, Kanada Leichtester: Mauswiesel Ласка (25-250 g) - fast überall in Europa, Nordafrika, Asien u. Nordamerika. Größter Deutschlands: Dachs Барсук (15 kg).
- 150 Welche Vertreter der Felidae, Mustelidae, Procyonidae, Ursidae sind ausgesprochen gute Schwimmer? Felidae: Fischkatze, Tiger.Mustelidae: Seeotter, Riesenotter, Europäische und Amerikanische Nerz. Von am Land lebende - Vielfraß. Procyonidae (Kleinbären): Waschbär.Ursidae: Eisbär.