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In dieser Lektion befinden sich 35 Karteikarten

Spezifika der menschlichen Sprache Komponenten der Sprache Sprache und Gehirn Menschliche Umwelt und Sprache Sprachwahrnehmung Sprachproduktion Wortschatzerwerb

Diese Lektion wurde von benjavi erstellt.

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  • Spezifika der menschlichen Sprache - Arbitrarität des Zeichens- Kreativität- Hierarchische Struktur- Metalinguistische Kompetenz: Reflexives Verstehen der Sprache auf unterschiedlichen Ebenen       - „The childknowssomethingaboutlanguagethatthespiderdoesnot ...
  • Komponenten der Sprache SatzPhraseWordMorphemePhoneme Satz aus Wortstellung = SyntaxMorpheme: e sagt z.b. dass es mehrere sindPhoneme: unterscheidet sich sehr kulturel und wird durch die erstprache weitergegen
  • Allgemein: Komponenten der Sprache PhonemeElementare, bedeutungsdifferenzierende Lauteinheiten einer SprachePhonologische Entwicklung: Erlernen des Lautsystems einer Sprache MorphemeKleinste bedeutungstragende Einheit einer SpracheSemantische ...
  • Sprache und Gehirn •Sprache: artspezifisch und universell•Nicht-menschliche Primaten, die unterrichtet wurden: sehr limitierte sprachliche Fähigkeiten•Sprachverarbeitung: hohes Ausmaß an funktionaler Lokalisation ...
  • Sprache und Gehirn Lateralisierungder Sprachverarbeitung ... Motor CortexWernicke ArealBroca Areal
  • Sensible Phase für den Spracherwerb? •Hinweise für sensible Phase bis zum Alter von 5 Jahren, später erschwert und weniger erfolgreich•Deprivationsfälle: Kaspar Hauser, Victor, das „Wolfskind“, Genie•Hirnverletzungen hinterlassen ...
  • Sprachproduktion bei Deprivation im frühen Kindesalter ... Mit 13 Jahren: Nach 2 Wochen Förderung einige WorteNach 1 Jahr: 100 WorteNach 8 Jahren:Keine Syntaxkeine Flexion, SatzstellungSprachverständnis ausreichend Körperlich unterentwicklet, ...
  • Sprache und Gehirn Zweitsprache Erwachsene, die im Alter von 1 bis 3 Jahren eine zweite Sprache gelernt haben: stärkere Aktivierung der linken Hemisphäre in einem Grammatiktest.Diejenigen, die die Sprache später gelernt haben: erhöhte ...
  • Sprache und Gehirn: Erkenntnisse von Helen Neville ... Erkenntnisse von Helen Neville:- Unterschiedliche Muster der zerebralen Organisation bei späten und bei frühen  Zweitsprachenlernern         - „latelearners“ zeigen erhöhte rechtshemisphärische ...
  • Satzstellung bei Zweitsprache: Birdsong, D., & Molis, ... Studien belegen einen starken Alterseffekt.- Ausmaß von gegenwärtiger Englischnutzung ist ein starker Prädiktor für Leistung.- ABER: Große Variation der Leistung im Alter.- Ähnliche Performanz von ...
  • Menschliche Umwelt und Sprache: Ammensprache Bedeutung der menschlichen Umwelt für den Spracherwerb:- Genetische universelle Ausstattung des Menschen kann nicht ausreichend sein –spezifische Sprachen müssen erlernt werden- Spracherwerb erfordert ...
  • Sprachwahrnehmung Rezeptive Fähigkeiten (Sprachverständnis) gehen beim Spracherwerb generell den produktiven vorher:- Babys sind sensitiv für die Prosodieder Sprache, die sie hören (Prosodie: charakteristischer Rhythmus, ...
  • Kategoriale Wahrnehmung von Sprachlauten bei Säuglingen ... Voice Onset Time (VOT): Zeit zwischen dem Ausströmen der Luft durch die Lippen und dem Einsetzen der Vibration der Stimmbänder1-und 4-Mo alte Babys wurden auf synthetisierte Sprachlaute habituiert. ...
  • Entwicklungsveränderung in der Sprachwahrnehmung ... Babys aus Englisch sprechenden Familien wurden mit sprachlichen Kontrasten getestet, die im Englischen keine Rolle spielen, aber in Hindi und einer nordamerikanischen Indianersprache vorkommen. Konditionierungsverfahren ...
  • Vorbereitung auf die Sprachproduktion - In den ersten 2 Monaten: Schreien, Nießen, Seufzen, Rülpsen- Zwischen 6 –8 Wochen: Gurren (cooing) -> verbesserte motorische Kontrolle für Vokalisation- 6 –10 Monate: Plappern, wiederholen von ...
  • Vorsprachliche Kommunikation - Turn-taking (Wechsel der Sprecher bzw. Hörer-Rolle): Guck-guck-Spiele- Intersubjektivität -> geteilteAufmerksamkeit (intentional)           –Zunächst folgen Eltern meist der Lenkung des ...
  • Wortschatzerwerb (rezeptiv) Die ersten Worte- Babys erkennen Worte, bevor sie sie verstehen.- Mit 4 Monaten: Erkennen des eigenen Namens.- Mit 7 bis 8 Monaten: erkennen neuer Wörter, die sie nach Wochen wiedererkennen. - Ab etwa ...
  • Wie ist schneller Wortschatzerwerb möglich? - Schnelle Bedeutungsbildung (Fast mapping): Kinder lernen Wörter oft durch ein einziges Benennungsereignis aus dem Kontext, v.a. durch kontrastive Benennungen.- Prinzipien (Constraints): schränken ...
  • Wortschatzerwerb: Sprachlicher Kontext Kindergartenkinder machen unterschiedliche Annahmen über die Bedeutung je nach sprachlichem KontextReferenz auf Handlung, Behälter, Material -> grundsätzliche Annahmen über Syntax u. Grammatik - ...
  • Wortschatzerwerb Zusammenfassung – Mechanismen des ... - Schnelle Bedeutungszuweisung (Fast mapping -> Ausschlussverfahren)- Nativistische Annahme: Abstrakte Prinzipien (Ganzheit, Taxonomie, Exklusivität)- Pragmatische Faktoren (Sozialer Kontext)- Handlungsintentionalität ...
  • Pragmatische Faktoren: Beispiel Hund und Fantasieobjekt vor Kind. VL sagt ein Namen: Wort > Hund bekannt, Namen nicht Hund, also das andere Objekt: - VL sagt dieses Wort in einen Behälter: Aufmerksamkeit VL in den Behälter  - Kind ...
  • Frühe Wortproduktion - Verständnis vor Produktion (10-monatige verstehen 11 bis 154 Wörter)- Erste Wortproduktionen zwischen 10 und 25 Monaten (und früher)- Frühe Wortproduktion limitiert durch Laute, die das Baby aussprechen ...
  • Vom ersten Wort zum Satz - Bis zum Alter von etwa 18 Monaten: Langsamer Fortschritt       –Erreichen eines produktiven Wortschatzes von ca. 50 Wörtern (Late-Talkers: Kinder, die mit         24 Monaten die 50-Wort-Grenze ...
  • Erste Sätze - Verständnis läuft Produktion voraus     –Mit 13 bis 15 Monaten: Evidenz für syntaktisches Wissen     –Präferenzmethode: Kinder bevorzugen Szene, die zum gesprochenen Satz passt -> Wissen, ...
  • Syntaktische Entwicklung Das Kind als Hypothesentester und Regellerner?- Beachtung von Wortstellungsregeln aufgrund von implizitem Regelwissen oder aufgrund von Lernerfahrung?- Implizites Regelwissen in der Nutzung von Flexionsendungen ...
  • Grammatikentwicklung - Erwerb grammatischer Morpheme (Flexionsendungen, Präpositionen, Artikel, Hilfsverben)- Konstante Erwerbsreihenfolge (R. Brown)- Warum? Nicht Input-Frequenz, sondernsyntaktisch-semantische Komplexität- ...
  • Schritte syntaktischer Entwicklung Zwei-Wort-Satz Erwerb grammatischer Morpheme Negation, Frage Eingebettete Sätze, Subordination (ab 3-4 J.) Verknüpfung ganzer Sätze Späte Entwicklungen: Beispiel Passivkonstruktionen (ca 5 J.)–„The ...
  • Pragmatische Entwicklung Präverbale Kommunikation- Aufmerksamkeit lenken (durch zeigen auf etwas)- Sequenzierung (turn-taking = Sprecherwechsel)- Proto-Imperative (Aufforderung = "gib mir!")- Proto-Deklarative (Interesse, Information ...
  • Pragmatische Entwicklung Verbale Kommunikation - Vygotsky: Kinder benutzen private Sprache, zur Handlungsorganisation- Piaget: Kollektive Monologe mit Sprecherwechsel aber ohne thematischen Bezug, aber:                           Eingehen ...
  • Erzählungen: Rolle der Eltern (memoryskripts) Elaborierende Fragen: Fragen von Erwachsenen, die das Kind anregen, eine Geschichte genauer zu erzählen  -> Besonderheiten abspeichern zur Entlastung des Gedächtnis: nicht unbedingt den ganzen Ablauf ...
  • Theorien des Spracherwerbs - Übereinstimmend wird Sprachentwicklung als Ergebnis einer Interaktionzwischen Anlage/Biologieund Lernerfahrunggesehen- Theoretiker unterscheiden sich hinsichtlich der relativen Beiträge von Anlage ...
  • Theorien des Spracherwerbs: Nativisten (Angeborenes ... > Noam Chomsky–Linguistische Universalien (universal grammar)–Tiefenstruktur der Sprache–Angeborener, neuronal verankerter Erwerbsmechanismus–Language Acquisition Device LAD–Prinzipien und Parameter ...
  • Theorien des Spracherwerbs: Argumente für nativistische ... Universalität und Spezies-SpezifitätSprache ohne Input (Erfindung von Gebärdensprachen bei gehörlosen Kindern)Erblichkeit von SprachentwicklungsstörungenKritische PeriodenDissoziationen ...
  • Theorien des Spracherwerbs Interaktionisten (Kommunikative ... - Sprache ist eine genuin soziale Fertigkeit- Kinder sind motiviert zu kommunizieren- Kinder richten ihre Aufmerksamkeit auf sprachliche und nicht-sprachliche Kommunikation- Keine sprachspezifischen Lernprozesse- ...
  • Schadet früher (früher als 24 Monate) Fernsehkonsum ... Bedingungen: Eltern als Lehrer; Video mit Interaktion; Video ohne Interaktion; Kontrollgruppe - TV: Wortschatzprogramm nicht förderlich- naturalistische Interaktion am besten- Video ohne interaktion ...

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