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HWO (Fach) / P. ERn (Lektion)

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Diese Lektion wurde von knorke2340 erstellt.

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  • 219. Wie ist die Bodenprobenahme für die Untersuchung auf Nmin/Smin zu gestalten (Anzahl Einstiche, Probenahmetiefe bzw. –zeitpunkt)? (3P)   s.o. - bestimmtes Muster anlegen, „Zufall“ klappt eh nicht. - nicht in der Fahrspur, nicht im Vorgewende, nicht auf Lagerplätzen GUCK AUF DEIN DESKTOP
  • 221. Erklären Sie das VDLUFA-Rahmenschema zur Einstufung von Nährstoffgehalten zur Ableitung der notwendigen Düngermenge. Welches Ziel soll erreicht werden? (3P) -          Die Bodengehalte werden in 5 Stufen eingeteilt. A bis E. -          Anzustreben ist ein mittlerer Gehalt der Klasse C, hat der Boden die Klasse C erreicht, so wird nach jeweiligem Pflanzenentzug zu düngen – bei B wird 1,5*Erhalt gedüngt, bei A*2. -          D ½ Erhalt, bei E theoretisch gar keine Düngung.
  • 222. Nennen sie jeweils (!!) 2 Vor- und Nachteile für die Nutzung der Bodenuntersuchung zur Düngebedarfsprognose? (4P) -          Vorteile: o   bringt(wenn richtig) extakte Ergebnisse o   vermittelt aktuellen Eindruck von den Flächen Gehaltsklassen, Humus etc, -          Nachteile: o   deutlich teurer und aufwendiger o   Fehleranfällig bei unpräziser Probenahme
  • 225. Nennen sie jeweils (!!) 2 Vor- und Nachteile für die Nutzung der Pflanzenanalyse bei der Düngebedarfsprognose? (4P) -          Vorteile: o   exakte Bestimmung kritischer Gehalte in wichtigen Organen o   bisherige Wachstumsbedingungen werden mit bewertet   -          Nachteile: o   Aufwand o   wenig lokale Eichdaten aus Feldversuchen vorhanden o   Sorteneffekte werden nicht berücksichtigt o   Einfluss der weiteren Wachstumsbedingungen unsicher
  • 226. Nennen Sie 6 wichtige N-Verbindungen (jeweils Name + Summenformel). (3P) -          N2 molekularer Stickstoff -          NO Stickstoffmonoxid -          NO2 Stickstoffdioxid -          NO2- Nitrit -          NO3- Nitrat -          NH3 Ammoniak -          NH4+ Ammonium -          organische N Verbindungen: Harnstoff, Aminosäuren, Peptide, Proteine
  • 229. Vergleichen Sie die N-Mengen, die von verschiedenen Mikroorganismen-Gruppen pro ha und Jahr fixiert werden können. (3P) -          Rhizobien: 20 – 400 kg, weite Spanne, aber ggf. auch sehr große Menge -          Assoziafon: 10 – 200 kg, halbes Potenzial, dennoch eine beachtliche Menge -          frei lebende: heterotroph: 1 – 2, autotroph: 10 – 80
  • 231. Was versteht man unter Denitrifikation und wie lautet die vereinfachte Summengleichung? (2+2= 4P) -          Bakterien nutzen als Elektronenakzeptor Nitrat anstatt Sauerstoff, das dabei entstehende Endprodukt ist molekulare Stickstoff 5C6H12O6 + 24NO3-  12N2 24HCO3- +  6CO2 + 18H2O
  • 233. Welche 2 Wirkungen hat Lachgas in der Atmosphäre? (2P) -          Auflösen der Ozonschicht -          Reflexion von langwelligen von der Erdoberfläche reflektierten Sonnenstrahlen
  • 234. Welche Voraussetzungen sind notwendig damit es im Boden (!!) zur Denitrifikation kommen kann? (4x0,5= 2P) -          Vefügbarkeit von NO3- oder abderen N-Oxiden -          Angebot an Kohlenhydraten -          Mikroorganismen -          anaerobe Bedingungen
  • 235. Wie wirkt sich ein steigender Nitrat-Gehalt auf die Emission von N2 und N2O aus? Zeichnen sie eine einfache Skizze und erklären Sie. (5P) Grafik mit 3 Funktionen y Achse N-Emissionen x Achsel Nitratgehalt im Boden 3 Graphen für N2&N20, für N2 und für N2O N2O&N2: steigt am anfang steil, dann schnell flacher N2O: ist am Anfang flach und steigt mit zunehmendem Nitrat-Gehalt fast linear N2: steigt zum Beginn kurz, erreicht dann sofort Scheitelpunkt und fällt fast linear, ähnlich wie das N2O steigt. -          Die N-Emissionen sind ab einem bestimmten Vorhandensein von N im Boden relativ konstant -          es verändert sich mit zunehmendem Nitratgehalt im Boden aber die Verteilung der Emissionen, -          geringer Nitratgehalt = mehr N2 als N2O -          hoher Nitratgehalt = weniger N2 als N2O è mit steigendem Nitratgehalt nehmen die Nitriftikationsverluste zu, sodass der Anteil an N2 abnimmt und der Anteil an N2O zunimmt
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  • 236. Wie wirkt ein erhöhter Bodenwassergehalt auf die Denitrifikations-Verluste? Erklären Sie! (4P) -          Ab einen Anteil von 70 % mit Wasser gefüllten Poren wird N2 freigesetzt -          Ab einen Anteil von 30 % wird N2O freigesetzt, bis zu einen Anteil von ca. 90 % -          Denitrifikation setzt ein ab einen Anteil von 50 %, vorher herrscht Nirifikation -          Je mehr Wasser im Boden ist, umso mehr N2 wird gebildet und umso mehr setzt die Denitrifikation ein
  • 238. Welche Maßnahmen zur Verminderung von Denitrifikations-Verlusten sind Ihnen bekannt? (4P) -          Konzentration des mineralischen N’s möglichst gering halten -          Nitrifikation(und damit auch die Denitrifikation) hemmen o   Ammoniumdünger mit Nitrifikationshemmern kombinieren -          Lufthaushalt berücksichtigen: o   Düngung nicht auf wassergesättigten Böden o   Bewässerungsstrategie anpassen o   organische Düngemittel möglichst gleichmäßig verteilen
  • 239. Welches sind die wichtigsten 3 Quellen für Ammoniak-Emissionen? Unterscheiden Sie zwischen den Ausgangsstoffen einerseits und den Orten der Emission andererseits! (6x0,5= 3P) -          1. Rinder 49 % -          2. Schweine 22 % -          3. Mineraldüngeranwendung 18 %   -          Ausbringung 39 % -          Stall 37 % -          Lager 20 %
  • 240. Wie wirken pH-Wert und Temperatur auf die Höhe der Ammoniak-Emissionen nach Gülle-Applikation? (4P) -          hoher pH-Wert = hohe Ammoniak-Emissionen -          hohe Temperaturen = hohe Ammoniak-Verluste -          also am besten bei kalten Temperaturen und saurem Milieu
  • 241. Wovon sind die Ammoniak-Verluste nach der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern abhängig? (4P) -          Temperatur -          pH-Wert -          Feuchtigkeit -          Ausbringtechnik -          Einarbeitung -          Form des Wirtschaftsdüngers
  • 242. Warum ist die N-Auswaschung auf Flächen mit Bewuchs niedriger als auf unbewachsenen Flächen? (2P) -          weniger Sickerwasser(Pflanzen verbrauchen ja einen Teil) -          i.d.R. weniger gelöster Stickstoff durch pflanzlichen N-Entzug
  • 244. Nennen Sie 4 Möglichkeiten zur Verminderung der Nitrat-Auswaschung. (4P) -          N- Düngung eher in Ammonium Formen -          nur bei Bedarf düngen -          pH-nicht höher als er sein muss -          standort- und fruchtspezifische Düngung -          Anbau von Zwischenfrüchten -          Einsatz von Nitrifikationshemmern
  • 246. Benennen Sie die 3 Stufen der Mineralisation von organisch gebundenem N im Boden. (3P) -          hydroliýtische Spaltung von Makromolekülen -          Ammonifikation -          Nitrifikation
  • 250. Was versteht man unter Ammonium-Fixierung? (2P) -          kann länger gebunden sein, und kann auch wieder freigegeben werden -          NH4+-Ion verhält sich wie ein K+ -          An- und Einlagerung in 3-Schicht-Tonminerale -          Ausmaß der Fixierung ist abhängig von: o    Kationen-Konzentration o    Ammonium Konzentration o    NH4+/NH3-Verhältnis
  • 251. Vergleichen Sie NH4-N und NO3-N bzgl. Immobilisierung und Fixierung! (4P) -          Immobilisierung: o   Aufnahme in die Körpersubstanz von Mikroorganismen(ist dann der Fall wenn viel lose Kohlenstoffe vorhanden sind(Bakterien setzen C um und binden dabei N in Körpermasse)   è Ammonium N ist insgesamt etwas weniger pflanzenverfügbar als Nitrat.
  • 254. Nehmen Sie Stellung zur Aussage „Da Weizenkorn durchschnittlich 2% N enthält wird für einen Ertrag von 9 t immer eine N-Düngung von 180 kg N/ha benötigt“! (4P) -          es besteht keine Korrelation zwischen Ertrag und notwendiger N-Düngung -          Stickstoffnachlieferung aus dem Boden kann von Jahr zu Jahr und je nach Fläche, Fruchtfolge etc. sehr varriieren -          Nmin-Gehalte und weitere N-Angebote berücksichtigen
  • 255. Skizzieren Sie eine typische Ertragskurve für Weizen in Abhängigkeit von der N-Düngung und erklären Sie den Unterschied zwischen „Maximalertrag“ und „ökonomisch optimaler Ertrag“. (4P) Optimalertrag: der ökonomisch sinnvollste Höchstertrag: Höchstertrag differenzieren in der Grafik zwischen Maximalertrag und dem optimalen Ertrag
  • 256. Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen N-Düngebedarf und Ertrag. (4P) -          die optimale N-Düngung ist sehr sehr variabel, die Düngung korreliert also quasi nicht auf wirklich mit der N-Düngung -          es muss schließlich sichergestellt sein, dass letzten Endes der Bedarf der Pflanze gedeckt wird, aus den 3 Stickstoffpools. -          ausschlaggebend ist also definitiv nicht die Düngung allein.
  • 257. Aus welchen 3 Pools wird der N-Bedarf von Pflanzen gedeckt? (3P) -          mineralische N-Gabe -          Nachlieferung des Bodens -          Nmin-Vorrat zum Vegetationsbeginn
  • 259. Beschreiben Sie die Vorgehensweise bei der Durchführung der Nmin-Probenahme im Feld. (4P) -          Probeaufbereitung o   Bodenproben werden feucht gesiebt (4 mm Maschenweite) o   Mischen und Entnahme einer Teilprobe o   Lagerung von maximal 2 Wochen bei < 2 °C oder Schnelltrocknung(z.B. Mikrowelle) -          Analyse: o   Einwiegen o   Zugabe einer Extraktlösung o   schütteln o   N-Bestimmung im Filtrat §  Nitrat §  Ammonium è unterschiedliche Methoden -          Interpretation
  • 262. Beschreiben Sie die aktuelle Umsetzung des „Nmin-Sollwert-Konzeptes“ anhand der Vorgehensweise der LWK NRW für Winterweizen! (5P) -          Korrektur der Sollwerte(Bedarfswerte) – Nmin und dann den Rest organisch geben     Sollwert: x + Zuschläge _ Abzüge +/- Vorfrucht / Nmin = N-Gabe einschließlich Spätgabe Die N-Sollwert-Korrektur berücksichtigt: o   Standorteigenschaften o   Bewirtschaftungsverhältnisse o   Vorfrucht è Dadurch soll der Nmin-Sollwert den gegebenen Umständen entsprechend angepasst werden
  • 263. Was versteht man unter dem Begriff „Nmin-Sollwert-Korrektur“? Geben Sie 3 Beispiele! (2+3=5P)   Die N-Sollwert-Korrektur berücksichtigt: o   Standorteigenschaften o   Bewirtschaftungsverhältnisse o   Vorfrucht è Dadurch soll der Nmin-Sollwert den gegebenen Umständen entsprechend angepasst werden
  • 267. Benennen Sie die 3 Verfahrensprinzipien zur Bestimmung der N-Nachlieferung unter Laborbedingungen. (3P) -          Inkubationsversuche:      (Bodenprobe wird im Labor befeuchtet und „gebrütet“) o   optimale Temperatur- und Feuchtebedingungen o   Kurz-/Langzeit-Bebrütung -          mikrobiologische Ansätze o   Biomasse-N o   Enzymaktivitäten -          Extraktionsverfahren o   verschiedenste Kombinationen aus Extraktionsreagenz, Konzentration und Messparameter möglich  
  • 269. Benennen Sie 4 Methoden zur Ableitung des N-Düngebedarfs anhand des Pflanzenzustands im Feld? (4P) -          Farbkarte nach Früchtenicht -          Düngefenster nach Rimpau -          Nitrat-Schnelltest -          Yara N-Tester
  • 271. Beschreiben und beurteilen Sie die Anlage eines so genannten „Düngefensters“ zur Ermittlung des N-Düngebedarfs. (4P) -          kleine Teilfläche (z.B. 25m  längs einer Fahrspur) weniger N ausbringen -          sobald diese Fläche aufhellt sollte die Anschlussdüngung erfolgen Vorteile: o   Durchführung einfach o   keine Zusatzkosten Nachteile: o   Höhe der Nachdüngung kann nicht abgeleitet werden
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  • 272. Beschreiben und beurteilen (jeweils 2 Vor- bzw. Nachteile benennen) Sie den „Nitrat-Pflanzensafttest (= Nitrat-Schnelltest)“ zur Ermittlung des N-Düngebedarfs. (2+2x2=6P) -          vor der N-Düngung wird an 30 Entnahmestellen vom Haupttrieb 1 cm unmittelbar über dem Boden abschneiden – Pflanzensaft auspressen -          Nitrat-Teststäbchen eintauchen und nach 15, 30, und 60 Sekunden Verfärbung mit Farbskala vergleichen oder Messung mit Reflektometer -          gut geeignet, weil direkt das Xylem über der Wurzel beprobt wird. Vorteile: präzise schnell bezieht hervorgehendes Wachstum mit ein Nachteile: Pflanzensaft relativ müßig zu beschaffen keine direkte Düngeempfehlung Gerät ist relativ teuer in der Anschaffung
  • 273. Beschreiben und beurteilen (jeweils 2 Vor- bzw. Nachteile benennen) Sie die Nutzung des N-Testers zur Ermittlung des N-Düngebedarfs. (2+2x2=6P)   Vorteile: -          gut kalibriert -          Analyse des aktuellen N-Zustands -          Durchführung relativ einfach   Nachteile: -          relativ umständliche Gewinnung des Pflanzensaftes -          halquantitativ -          nur bei Nitrat-N-Erhnährung über die Wurzel -          ist eine Momentaufnahme der N-Versorgung -          wenn der Boden sehr trocken war, sodass die Pflanze kein Nitrat aufnehmen konnte dann unzureichendes Ergebnis
  • 274. Was misst der N-Tester? (2P) -          N- Gehalt im Pflanzensaft
  • 277. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen so genannten „Offline-“ und „Online-Systemen“ bei der Teilflächenbewirtschaftung. (4P) -          Satellitenbilder & Überfliegungen sind Grundlage für Offline-Systeme -          Schleppergestützte Systeme beruhen auf Echtzeit und sind sog. Online-Systeme(während der Durchfahrt
  • 279. Beschreiben Sie das Mess-System „Crop-Meter“. (4P) -          Pendel hängt vor dem Schlepper und wird in den Bestand abgesenkt -          Ausschlag, also Widerstand während der Fahrt wird gemessen  - davon wird dann der Dügerbedarf abgeleitet.
  • 280. Beschreiben Sie das Mess-System „YARA N-Sensor“. YARA N-Sensor und YARA N-Tester nicht verwechseln! (4P) -          entwickelt am Institut für Landtechnik in Kiel -          misst die Reflexionen des (Tages-)Lichtes im Pflanzenbestand o   wenig Reflexionen = hoher Chlorophyllgehalt = gute Stickstoffversorgung -          neues Modell: Xenonblitzlampe misst Reflexionen der eigenen Lichtquelle -          4 Messfelder, die ca. 50 m³ abdecken
  • 281. Nennen Sie 5 Vorteile der teilflächenspezifischen N-Düngung im Vergleich zur einheitlichen N-Düngung. (5P) -          guter Ausgleich von inhomogenen Flächen -          Einsparen von Düngemitteln an überflüssigen Stellen – bessere N Effizienz -          bedarfsgerechte N-Düngung an jeder Stelle des Feldes -          exakte Dokumentation der Düngung -          homogenere Bestände die gleichermaßen abreifen, trocknen etc. weniger Druschkosten -          geringere N-Bilanzsalden im Vergleich zur schlafeinheitlichen Düngung -          geringere Lageranfälligkeit
  • 285. Welche 3 N-Düngersorten sind in Deutschland von besonderer Bedeutung? (3P)- -          KAS, Harnstoff, AHL(Ammoniun-(Nitrat)-Harnstofflösung)
  • 287. Vergleichen Sie den Kalkwert von Kalkstickstoff, KAS und ssA (bei der Angabe der Werte die Einheit nicht vergessen!!). (3P) -          die beschreibende Einheit ist in kg CaO je 100 kg Stickstoff o   Kalkstickstoff  +177 o   KAS – 58 o   ssA -300 è Kalkwirkung der Dünger bei den Preisen mit berücksichtigen
  • 289. Wie verändert sich der pH-Wert im Boden bei Anwendung von KAS bzw. Harnstoff? Gehen Sie dabei auch auf „klein-räumlichen Unterschiede“ ein! (4P) -          Harnstoff wirkt im Boden bei der Zersetzung in näherer Umgebung erstmal basisch, in der ersten Umsetzungsphase entsteht NH4+/NH3 – bei hohem pH-Wert wird dann von dem NH4+ eher ein NH3, weil die OH- Ionen jeweils das H+ binden -          bei dem KAS sinkt der pH-Wert entfernt vom Korn, direkt am Korn bleibt er stabil, der Kalk wandert nicht  
  • 291. Was bewirken Stoffe wie DCD oder DMPP im Boden? (4P) -          es sind Nitrifikationshemmstoffe, diese hemmen die Umsetzung von dem Harnstoff zu Nitrat -          es wird der Stickstoff also noch langsamer als es bei dem Harnstoff sowieso schon der Fall ist -          Der Stickstoff bleibt länger in Ammoniumform – höhere Gasverluste – wird aber nicht zu Nitrat, dementsprechend auch weniger Auswaschung. è Abwägen zwischen Verlusten von Auswaschung und Ausgasung
  • 292. Wie wirkt sich eine Ammonium-Ernährung von Pflanzen auf die pH-Werte in der Rhizosphere aus? (2P) -          der pH-Wert der Rhizosphäre sinkt und bringt damit eine Erhöhung der Verfügbarkeiten von z.B. Eisen, Mangan und Phosphor. -          der pH-Wert sinkt, weil die Pflanze H+, gegen NH4+ tauscht
  • 294. Wovon hängt die Wirkungsgeschwindigkeit verschiedener N-Dünger ab? Vergleichen Sie KAS, AHL und Harnstoff. (3P) -          das ist abhängig von der Zusammensetzung des Düngers – die Dünger setzen sich aus Nitrat, Ammonium und Amiden zusammen, -          Nitrat wirkt dabei schnell, Ammonium langsamer und Amid ist das langsamste
  • 298. Was versteht man unter dem „CULTAN-Verfahren“? Geben sie eine sinnvolle Erklärung für den Begriff CULTAN und beschreiben sie das Verfahren mit einigen Stichworten. (5P) -          Ernährung der Pflanzen erfolgt im Wesentlichen über Ammonium-N -          es wird ein N-Depot im Boden angelegt aus dem sich die Pflanzen mit N-Versorgen -          das N wird in einer einmaligen Gabe appliziert   Es wird kein weiterer Zusatzstoff zugegeben, die Konzentration des Ammoniums hemmt die eigene Umsetzung. Es handelt sich um eine so konzentrierte Lösung, dass die Mikroorganismen innerhalb des Depots absterben, dementsprechend erfolgt auch keine Umsetzung.   Kritikpunkt: man muss bei einzelner Gabe sofort schon sehr früh entscheiden wieviel für das ganze Jahr gedüngt wird.    
  • 306. Wie beurteilen Sie die DL-Methode im Vergleich zur CAL-Methode bei der Erfassung des pflanzenverfügbaren Phosphats in Böden, die mit Hyperphos bzw. Superphosphat gedüngt wurden? (4P) è CAL-Extraktionslösung hat einen höheren pH-Wert, daraus resultiert eine scheinbar hohe P-Verfügbarkeit, die so in Wirklichkeit im Boden nicht gegeben ist.
  • 311. Nennen und bewerten Sie die 5 wichtigsten mineralischen P-Dünger. (5P) -          Triple-Phosphat hat eine gute Wasserlöslichkeit, und hohe P2O5-Konzentration dadurch grobe Granulierung möglich -          Super- Phosphat hat eine gute Wasserlöslichkeit, dadurch grobe Granulierung möglich -          Teilaufgeschlossene Phosphate haben eine schnelle Anfangswirkung, aber eine schlechte Nachwirkung, da die Beurteilung des schwerlöslichen Anteils ungewiss -          Thomasphosphate nur auf Böden mit niedrigen pH-Wert einzusetzen. P-Wirkung langsamer, wobei durch intensiven Bodenkontakt der Lösungsprozess intensiver ist -          Rohphosphate sind schlecht löslich, daher sehr langsame P-Wirkung. Zur  Anwendung kommen weicherdige Rohphosphate (Hyperphosphat)
  • 313. Wie bewerten Sie die P-Wirkung von Stallmist, Bioabfallkompost bzw. Fleischknochenmehlen im Vergleich zu Super- oder Triplephosphat? (4P) -          Superphosphat: ++ -          Stallmist: + -          Bioabfallkompost: - -          Fleischknochenmehl: --
  • 322. Wovon hängt die K-Auswaschung ab? (2P) -          Die K-Auswaschung ist letzten Endes abhängig von dem K-Gehalt der Bodenlösung, da sich Kalium an Tonminerale binden kann hat ein toniger Boden entsprechend bessere Pufferungsmöglichkeiten und verringert dementsprechend auch die Auswaschung des Kaliums
  • 323. Nennen Sie 3 wichtige Bodenuntersuchungsmethoden zur Charakterisierung des K-Angebotes im Boden? (3P) -          Mittel der Wahl ist die CAL-Methode, untersucht Phosphor und Kalium und ermittelt das leicht und schwer austauschbare K -          zwei weitere Methoden wären CAT-Methode und die Elektro-Ultra-Filtration
  • 328. Nennen Sie 3 K-Dünger in denen K unterschiedliche (!!) Bindungspartner hat und bewerten Sie die Einsatzmöglichkeiten. (3P) -          40er Kali: KCl -          Kaliumsulfat: K2SO4 -          Kali-Nitrat: KNO3