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Tier Zucht (Fach) / Nutztierzucht (Lektion)

Nutztierzucht

Diese Lektion wurde von JoernAW erstellt.

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  • Hardy Weinberg Gesetz Große Population mit Zufallspaarung, bei Abwesenheit von Selektion, Mutation und Migration -> Genotyp- und Allelfrequenz von Generation zu Generation konstant
  • Erste mendelsche Regel Uniformitätsregel Kreuzung von Individuen- die sich in einem Mermal unterscheiden - und dieses Merkmal homozygot ist -> ergibt in F1 uniforme Individuen
  • Zweite mendelsche Regel SpaltungsregelPaarung der F1 führt zu nicht-uniformen F2 spalten sich Verhältniss 1:2:1
  • dritte mendelsche Regel Unabhängikkeitsregel - freie Kombinierbarkeit der Gene - Gene werden unabhägig voneinander vererbt
  • Geschlechtsreife erstmalig befruchtungsfähige Samenfäden bzw Eizellen
  • Zuchtreife Entwicklungsstand des Tieres, bei dem eine Fortpflanzung, ohne Unterbrechung seiner körperlichen Entwicklung, möglich ist -> zu früh nachteilige Entwicklung des Tieres
  • Mitose Ablauf -> In Pornos Macht Anna Tempo Interphase- Verdopplung der DNSProphase - Chromosomen rollen sich zusammen,  - Bildung der Spindel durch DiplosomenMetaphase - Anordnung der Chromosomen an der ÄquatorialebeneAnaphase - Auseinandertreten der Chromosomen und Wanderung zu den PolenTelophase- Teilung des Zytoplasmas
  • Ablauf Mitose Interphase- Verdopplung der DNSProphase- Chromosomen rollen sich zusammen- Bildung der Spindel durch DiplosomenMetaphase- Anordnung an ÄquatorialebeneAnaphase- Auseinandertreten + Wanderung zu den PolenTelophase- Teilung des Zytoplasmas
  • Ziel Mitose Enstehung zweier Zellen mit diploiden Chromosomensatz
  • Ablauf Meiose - 1. Reifeteilung ähnlich der Mitose (Crossing  - Over) - 2. Reifeteilung: Zelle teilt sich ein weiteres Mal                            ohne Verdopplung des Chromosomensatzes.
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  • Ziele Meiose - Erstellung von Gameten mit halben Chromosomensatz- Neukombination der Gene (Anzahl verschiedener Spermien)
  • Bei n Genpaaren wie viel Mögliche Gameten, Kombinationen und Genotypen Genpaare      Gameten     Kombination     Genotypen       n                     2n                   4n                    3n
  • Crossing over Erklärung - homologe Chromosomen legen sich aneinander - Teile der Chromatieden werden ausgetauscht
  • Crossing over Bedeutung je entfernter Gene auf Chromosom, desto häufiger getrennt/getauscht unvorhersehbare Neukombinationen -> Chancen Makergene gehen verloren negative Mutationen möglich
  • geschlechtsgebundene Erbgänge Geschlechtschromosomen enthalten weitere Gene die immmer mitvererbt werden -> Eigenschaften, Krankheiten z.B.- Bluterkrankheit bei  Menschen- Feder Farbe Geflügel- Normalwuchs / Zwergwuchs- Langsame / schnelle Befiederung
  • Heterosomen Geschlechtschromosomen
  • heterogametisch XY hetero -> unterschiedlich Bei Säugetier Männlich
  • Geflügel Heterosomen ? genau umgekehrt ZZ -> Männlich ZW -> Weiblich
  • Heterosis Positive oder negative Leistungsabweichung der Kreuzungsnachkommen vom Leistungsmittel der Eltern
  • Ursachen Heterosis nicht additive Genwirkung - Dominaz- Epistasie
  • Heritabilität Erblichkeit von Merkamlen additive Genwirkung
  • intermediäre Vererbung Nachkommensleistung liegt zwischen der Elternleistung
  • Über Dominanz Leistungsabweichung der Nachkommen von der besten elterlichen Leistung
  • Vollständige Dominanz Nachkommensleistung entspricht der besten elterlichen Leistung
  • Epistasie Überlagerung bzw. gegenseitige Beeinflussung der Genorte eines Chromosomenpaares führt zur Abweichung von der additiven Genwirkung -> genutzt bei Hornlosigkeit
  • Hohe heterotische Wirkung Mittlere Niedrige bei welchen Merkmalen hoch - Fruchtbarkeit, Anzahl geb. Ferkelmittel- Mastleistung, tägliche Zunahmen, Futterverwertung niedrig - Schlachtkörperwert, Rückenmuskelfläche
  • drei Einzelgene und ihre Wirkung Doppelender -> Bemuskelung (Blau-Weiß-Belgier)Weaver-Gen -> Hohe Milchleistung im Alter schwankender Gang und festliegen Hampshirefaktor -> PSE, hohe Tropfsaftverluste
  • genetische Korrelation enge Beziehung zwischen 2 quantitaiven Merkmalenbei der Züchtung müssen beide berücksichtigt werden -> hoffen auf crossing over (trennen)ggf. Kompromisse
  • Bestimmungsgrößen Selektionserfolg Selektionsdifferenz Selektionsintensität
  • Steigerung des Selektionserfolges - Steigerung der Selektionsintensität -> Verlängerung Nutzungsdauer- Steigerung Genauigkeit Zuchtwertschätzung -> Verbesserung Zuchtwertschätzverfahren - Steigerung der additiv genetischen Standartabweichung -> Import genetischen Materials    aus anderen Populationen - Verringerung des Generation Intervalls -> genomische Selektion
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  • Selektionsdifferenz Mittlere Leistungsüberlegenheit der selektierten Eltern gegenüber dem Leistungsmittel der gesamten Elternpopulation
  • Selektionserfolg Leistungsmittel der Nachkommen Population abzüglich der Leistungsmittel der Elterpopulation
  • Wovon hängt Selektionsintensität ab - Zahl an Tieren die zur Zucht zur Verfügung stehen- Mermale nach denen Selektiert wird - durch gesextes Sperma z.B. Kann dieser Pool vergrößert werden -> mehr weibliche Nachkommen
  • Generationsintervall Mittleres Alter der Eltern bei der Geburt, der für die Weiterzucht verwendeter Nachkommen
  • Individuelle Heterosis - Leistungsabweichung der Nachkommen von der besten elterlichen Leistung  -> 2, 3, 4-Rassen-Kreuzung
  • Maternale Effekte - Mutter muss ein Kreuzungstier sein- Eigenschaft der Mutter beeinflusst Merkmale der Nachkommen- z.B. Uterusgröße der Mutter      - höhere Geburtsgewichte       - besseres Wachstum der Ferkel      - bessere Milch  -> 3, 4-Rassen-Kreuzung
  • paternale Effekte - Vater muss ein Kreuzungstier sein- Beeinflussung durch Eigenschaften des Vaters- z.B. Kalbeverlauf: schwerer Vater * leichte Mutter = hohes Geburtsgewicht -> 3, 4-Rassen-Kreuzung
  • Stellungseffekte - maternale bzw. paternale Differenzierung in einem Merkmal- durch gezielte Kombination der Rassen wird eine Verbesserung des Produktes erzielt- z.B. Pi * DL = F1 mehr Fleisch als DL u. mehr Ferkel/Geburt als Pi-> 2, 3, 4-Rassen-Kreuzung
  • typische Schweine 3 Rassen Kreuzung + Eigenschaften PI                     x                      (LW                 x                      DL) - Fleischleistung                                - Fruchtbarkeit- Stressstabil                                     - Stressstabilität                                                       - maternale Heterosis                                                      - höhere Fruchtbarkeit                         - Viele Ferkel                         - Mastleistung                        - Schlachtkörperwert                        - Fleischqualität
  • 4 Rassen Kreuzung Schwein HA   x   PI                DE  x   DL
  • Fleischtyp - Limousin -> Leicht Kalbig, sehr gute Fleischqualität, geringe Verfettung
  • Milchtyp - Deutsche Holstein -> höchste Milchleistung, sehr gute Euter, hoher Milchfluss
  • Doppelnutzungsrind - Fleckvieh -> gute Eutergesundheit, gute Bemuskelung, Bullenkälber höchste Masteigenschaften
  • Verfahren zur Erhaltung vom aussterben bedrohter Rassen - Anlage von Kryokonserven (Sperma, Embryonen) -> schlechtes Image- Streichelzoo -> gutes Image, relativ kleine Population - „eat me and beware me“ -> Arche Höfe, Erhaltung durch das Halten der Rasse in Produktion (Nutzung) mit Hilfe von Förderungen
  • Biologische Voraussetzungen für eine Förderung - Mindestzahl weiblicher Zuchttiere in der EU muss unterschritten sein - effektive Populationsgröße (Geschlechtsverhältnis) - heimische Rassen
  • Folgen von zu geringer Populationsgröße Inzucht- Inzucht steigt - Genverlusten/-fixierung- zwei rezessive Gene können zusammen kommen und „Schaden“ verursachen
  • Mindestpopulationsgröße              4 x Nm x NfNe=      ---------------                Nm + Nf Nm -> Anzahl männliche Tiere Nf   -> Anzahl weibliche Tiere Ne von unter 200 -> stark gefährdet             über 1000 -> nicht gefährdet
  • Ziele des Tierschutzgesetzes - Leistung u. Gesundheit verbessern- Wirtschaftlichkeit/Wettbewerbsfähigkeit steigern- hohe Produktqualität- genetische Vielfalt fördern- Tierproduktion in Deutschland fördern
  • Züchtervereinigung -        Züchterzusammenschluss e.V., e.G., vermehrt Reinzucht einer Rasse
  • Zuchtunternehmen - Vertraglicher Verbund von Betrieben- privatrechtliche Basis- überwiegend Kreuzungszucht