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Einführung in die Grundlagenfächer (Fach) / Kognitive Entwicklung nach Jean Piaget (Lektion)
Jirasko
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- Die Bedeutung von Interaktion mit Gleichaltrigen und Reflexion Fortschritte in epistemischer Kognition bauen auf weiteren Verbesserungen der Metakognition auf. Diese stellt sich häufig in Situationen ein, in denen eine Perspektive eines jungen Menschen infrage gestellt wird. Dadurch wird er dazu bewegt, die Rationalität seiner Denkprozesse zu hinterfragen. Auseinandersetzungen mit Aufgaben, die zwar realistisch aber nicht eindeutig lösbar sind, erhöhen die epistemische Kognition.
- Die Bedeutung von Interaktion mit Gleichaltrigen und Reflexion -Zusammenarbeit mit Kommilitonen so kann verhindert werden, dass die Argumente eines anderen allein aufgrund größerer Macht und Fachkenntnisse akzeptiert werden. Allein arbeitende hinterfragen selten ihre Lösungsstrategie. So ist die Chance größer, dass sie nicht auf die „richtige“ Lösung kommen. Beim Arbeiten in Gruppen kann „kollektive Rationalität“ entstehen, indem Gruppenmitglieder wechselseitig ihre jeweiligen Argumente infrage stellen und gemeinsam an der am besten vertretbaren Lösung arbeiten. Gruppen-Interaktionen fördern die notwendige Art des Nachdenkens bei den Einzelnen, nämlich, mit sich selbst über widerstreitende Ideen und Strategien zu argumentieren und gegensätzliche Ansichten zu einer neuen, effektiveren Struktur zu koordinieren. Sehr effektive Lernmethode für junge Erwachsene, nicht nur in der Kindheit. Forscher räumen ein, dass der Entwicklungsschritt vom Dualismus zum Relativismus wahrscheinlich nur von Menschen vollzogen werden kann, die mit einer Vielfalt von Ansichten konfrontiert werden, zB Studium. Erreichen der anspruchsvollsten Ebene – Synthese im Relativismus – erfordert möglichweise höheres Studium.
- Die Bedeutung von Interaktion mit Gleichaltrigen und Reflexion -Zugrundeliegendes Konzept ein Denken, das weniger durch die Notwendigkeit eingeschränkt ist, eine bestimmte Antwort auf eine Frage zu finden, und das vermehrt den jeweiligen Kontext berücksichtig. Dies findet sich auch in anderen Theorien wieder.
- Labouvie-Viefs Theorie: Pragmatisches Denken und kognitiv-affektive Komplexität Greift Aspekte der Theorie Perrys auf. Heranwachsende operieren innerhalb einer Welt von Möglichkeiten. Erwachsensein umfasst eine Veränderung vom hypothetischen zum
- Labouvie-Viefs Theorie: -pragmatischen Denken – struktureller Fortschritt, bei dem die Logik ein Werkzeug wird, um reale Probleme zu lösen. Veränderung ist durch das Bedürfnis nach Spezialisierung motiviert. Widersprüche werden als Teil des Lebens akzeptiert und Wege des Denkens entwickelt, die auf Unvollkommenheit und Kompromissen gründen. Verbesserte reflexive Fähigkeiten verändern die Dynamik des Gefühlslebens. Kognition und Emotion können besser integriert werden und Diskrepanzen dabei in Einklang gebracht werden. Durch Auswertung von Selbstbeschreibungen von mehreren 100 Probenden zw. 10 & 80 fand Lavouvie-Vief heraus, dass ab der Adoleszenz bis ins mittlere Erwachsenalter Fortschritte in der kognitiv-affektiven Komplexität gemacht werden.
- Labouvie-Viefs Theorie: -Kognitiv-affektive Komplexität – Bewusstheit positiver und negativer Gefühle und deren Koordinierung zu einer komplexen, organisierten Struktur. Kognitiv-affektive Komplexität fördert stärkere Bewusstheit der eigenen Perspektive und Motive und derjenigen anderer Menschen. Ist ein entscheidender Aspekt emotionaler Intelligenz Erwachsener und sehr nützlich bei der Lösung vieler praktischer Probleme. Ausgeprägte kognitiv-affektive Komplexität à toleranter, aufgeschlossene Sicht von Ereignissen und Menschen. Akzeptanz und Verständnis von positiven und negativen Gefühlen hilft dabei, intensive Emotionen zu kontrollieren und daher rational über reale Dilemmata nachzudenken. Auch über solche, die mit negativen Informationen geladen sind. Bewusstheit mehrerer Wirklichkeiten, Integration von Logik & Wirklich und kognitiv-affektiver Komplexität fassen qualitative Veränderungen des Denkens zusammen, die im frühen Erwachsenenalter einsetzen
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