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verhaltensmedizin (Fach) / VL6 (Lektion)
Diagnostik, Intervention und psychologische Aspekte bei Karzinomerkrankungen
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- Studie zu "Gruppentherapeutische Intervention"bei Mamma-Ca Pat. (Hosaka et al. 2000): Positive Effekte der Intervention zeigten sich bzgl einer Reduktion der emotionalen Verstimmung entsprechend der Ergebnisse des POMS (Profile of mood states). Keine positiven Effekte bei Patientinnen mit einer eindeutig diagnostizierten psychischen Störung.
- Review zu psychosozialen Interventionen bei Mamma-CA Patientinnen (Kruse et al. 2003): Konklusion: Die psychotherapeutische Mitbetreuung vn Mamma-CA Patientinnen sollte folgende Bausteine auffaussen: - Psychoedukation - Entspannungsverfahren - Stressbewältigungstraining - Intervention bei Angehörigen
- Studie von Andersen et al. (2004) zu psychologischen, behavioralen und immunologischen Veränderungen nach psychologischer Intervention: Patienten die eine psycholog. Intervention erhielten zeigten sign tiefere Angst, bessere soziale Unterstützung, verbesserte Diätgewohnheiten und eine Reduktion im Rauchen. Zudem in vitro T-Zellen Profileration auf Stimulation mit Phytohemagglutinin und Concanavalin A Zunahme. (Ex Frage: Andersen et al. (2004) untersuchten u.a. folgende Bereiche: Stress, Lebensqualität, Gesundheitsverhalten, immunologische Parameter, Adherence (festhalten)
- Untersuchung des Effektes von kogn.-behav. Stressmanagement (CBSM, auch Stressimpfung genannt) auf das emotionale Befinden und Immunfunktionen nach einer Brustkrebs-OP (McGregor et al. 2004): CBSM beinhaltet das Erlernen veränderter kognitiver Strategien zum Umgang mit Stress, Entspannungstraining und Gruppendiskusionen. Ergebnisse: - CBSM-Gruppe hat sign meht Leukozyten proliferiert (das isch super!)
- Welche PT-Interventionen zeigen gute Effekte zur Schmerzbekämpfung bei Krebspatienten? - Hypnose - Entspannungsverfahren mit Imagination - CBT (kogn Verhaltenstherapie) - Psychoedukative Programme (Education with CBT components) (Meditation hilft nicht!)
- Zusammenfassende Einschätzung zu den Effekten psychotherapeutischer Interventionen bei Karzinompatienten: - Immunologische Parameter scheinen sich kurzfristig positiv durch Psychotherapie beeinflussen zu lassen. - Metaanalysen kommen zu "positiven" Effekten bzgl der psychologischen Wirksamkeit psychotherapeutischer Behandlungen - Es könnte sein, dass auch in der Psychoonkologie die "individualisierte" Therapie den grössten positiven Effekt aufweist.
- T-Stadium: T0: kein Tumornachweis T1: der Tumor ist kleiner als 2cm T2: der Tumor hat eine Grösse von 2-5cm T3: der Tumor ist grösser als 5 cm T4: Tumor mit Ausdehnung auf benachbarte Organe unabhängig von der Grösse
- N-Stadium: Nx: die Lymphknoten lassen sich nicht beurteilen N0: keine "Tochtertumoren", also Metastasen, in den Lymphknoten nachweisbar N1: in den Lymphknoten der Achselhöhle finden sich Metastasen N2: Metastasen in den Lymphknoten der Achselhöhle, mit Verklebung der Lymphknoten miteinander oder mit dem umgebenden Gewebe (N steht für den Zustand der regionären bzw. juxtaregionären Lymphknoten)
- M-Stadium: Mx: es kann nicht beurteilt werden, ob in anderen Organen Metastasen vorliegen M0: kein Nachweis von Metastasen in anderen Organen M1: in anderen Organen finden sich Metastasen
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