Modul 1 Einführung in die Psychologie (Fach) / Diversität (Lektion)

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Diskriminierung

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  • Welche Arten von Kapital gibt es? ökonomisch, kulturell und sozial
  • Was unterscheidet den Begriff der sozialen Schicht von dem der sozialen Klasse? kein eindimensionales, sondern mehrdimensionales Gebilde. Im Deutschen weniger politisch als Klasse, die Ursachen mitliefert, während das andere eher eine soziallage ist, die durchlässiger ist – je nach Gehalt und Eigentum, besonders in industrialisierten Staaten, wechsel möglich.
  • Wie führt die soziale zu einer gesundheitlichen Ungleichheit? Unterschiede in den gesundheitlichen Belastungen (an Arbeitsplatz oder Wohnraum). Unterschiede in den Bewältigungsressourcen (soziale Unterstützung, Freizeitmöglichkeiten), Unterschiede in der gesundheitl. Versorgung (z.B. Ausrichtung der Präventionsangebote oder in der Arzt-Patient-Dialog) – Wechselwirkung mit Unterschieden im Gesundheits- und Krankheitsverhalten (Rauchen, Ernährung, Symptom-Toleranz).
  • Worin vermuten Forscher die Ursache, für die besondere Undurchlässigkeit des deutschen Bildungssystems? höchste Kopplung zwischen sozialer Herkunbft und Bildungserfolg. Bildungsrückstand der unteren sozialen Schichten mind. Ein Lernjahr. Gründe: vermutlich mehrglieriges Schulsystem, geringe Ausgaben für Bildung, wenih Ganztagsschulen.
  • Wie hängt die Schichtzugehörigkeit mit dem ethischen Handeln zusammen? Unethisches Verhalten häufiger in der Ober- als in der Unterschicht (Lügen, Missachtung von Verkehrsregeln, Beanspruchung von Kollektivgütern), bzw. eigentlich, zeigte Oberschicht häufiger unethisches Verhalten zum eigenen Vorteil und andersrum.  Machtpositon bedeutet mehr eigennütziges Verhalten. Machtlosigkeit gleich eher Fokus auf andere Personen-.  Deutlicher ge größer die Ungleichheit ist. Dort möglicherweise Angst vor Statusverlust. Aber widersprüchliche Aussagen.
  • Wie schneiden Reiche, Mittelschicht und Arme auf der Wärme-Kompetenz-Skala ab? Reich: Kompetent, aber wenig warm, Mittelschicht: warm und kompetent, Arbeitslose weder warm noch kompetent.
  • Was unterscheidet primäre von sekundären Dimensionen von Diversität? Primäre Dimensionen sind angeboren und begleiten einen i.d.R. das ganze Leben lang (z.B. Ethnizität), sekundäre Dimensionen können im Laufe des Lebens erworben und verändert werden (z.B. Familienstand). Sekundäre Dimensionen können also verändert oder abgelegt werden, weshalb sie weniger zentral für das Selbstbild sind als primäre Dimensionen.
  • Wie stark kommen Unterschiede hinsichtlich soziodemografischer Variablen bei unserer Urteilsbildung zum Tragen? Unterschiede hinsichtlich soziodemografischer Variablen sind eher oberflächlich und kommen erst zum Tragen, wenn Annahmen über Unterschiede hinsichtlich Werten bestehen oder angenommen werden.
  • Auf welchen Ebenen kann sich soziale Diskriminierung abspielen? .. kann auf individueller Ebene stattfinden. ... kann auf institutioneller Ebene stattfinden. ... kann zwischen Gruppen stattfinden. ... ist eine Grundlage für soziale Exklusion.
  • Wie sehen wir die Türken? Migranten No 1 Verächtlicher Stereotyp: wenig warm, wenig kompetent
  • Wie groß fällt der Gender Pay Gap aus? : 22% ist der unbereinigte Wert des Gender Pay Gaps. Werden Faktoren, in denen Männer und Frauen sich systematisch unterscheiden, statistisch herausgerechnet (z.B. Geschlechterverhältnisse in Führungspositionen oder geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen), dann beträgt der bereinigte Gender Pay Gap noch ca. 8%.  
  • Als was bezeichnen wir eine Male Bias? Eine Verzerrung zugunsten des Männlichen, z.B. Wenn in einem Text über eine gemischt-geschlechtliche Gruppe ausschließlich das generische Maskulinum verwendet wird
  • Welches Phänomen beschreibt der Backlash-Effekt? Ehrgeizige Frauen werden hiernach zwar als führungskompetent eingeschätzt, da dies ein männliches Stereotyp ist. Auf der anderen Seite werden ihnen weibliche Charakteristika abgesprochen. Frauen verletzen also immer entweder das Stereotyp der Geschlechtsrolle oder das der Führungsrolle.
  • Was zeichnet den Think Manager Think Male Effekt aus und in welchem Verhältnis steht er zum Backlash Effekt? Der „Think Manager Think Male"-Effekt betrachtet nur das Nicht-Vorhandensein von männlichen Persönlichkeitseigenschaften bei Frauen. Da Führung mit männlichen Stereotypen belegt ist, haben wir, wenn wir an Führungspersonen denken, eher einen Mann als eine Frau vor Augen. Er beschreibt beschreibt, dass Frauen nicht in Management-Positionen aufsteigen, weil sie nicht die männlichen Charakteristika besitzen, die mit einer Führungsposition in Verbindung gebracht werden. Der Backlash Effekt geht noch weiter - sie verletzten immer eine der Stereotypen.
  • Was unterscheidet den traditionellen/hostilen, den modernen und den benevolenten Sexismus? traditionell/hostil:Er ist begründet in der Überzeugung, dass Männer ihren höheren Status verdienen und gleichzeitig gekennzeichnet durch die Furcht, diesen höheren Status durch Frauen verlieren zu können. Im Kern geht es um männliches Bedrohungserleben und die damit einhergehende Abwertung der Bedrohungsquelle: modernen: Moderner Sexismus ist definiert als die Leugnung von Diskriminierung und die Ablehnung von Maßnahmen, die darauf abzielen, Ungleichheit abzubauen.  Der Status quo wird als fair wahrgenommen, und eine Reduktion von Geschlechterungleichheit wird folglich verhindert. benevolenten Sexismus: gönnerhaft, vermeintlich beschützend: Protektiver Paternalismus ist durch die Überzeugung gekennzeichnet, dass Männer Frauen beschützen und finanziell versorgen müssen. 
  • Welches sind die Phasen des Coming-Out-Modells von Troiden? Sensitization;Identity confusion;Identity assumption;Commitment.
  • Was wird im Modell der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) gemessen? A. Umweltfaktoren B. Beeinträchtigungen C. Persönliche Faktoren D. Einschränkung der Teilhabe
  • Was unterscheidet die primäre, sekundäre und tertitäre Prävention von Krankheiten? Auch in der Sozialen Arbeit versucht man präventiv unerwünschte Entwicklungen zu vermeiden, noch bevor sie entstehen. In der primären Prävention sollen einerseits Personen durch Aufklärung, Anleitung und Beratung dazu befähigt werden, ihr Verhalten selbst zu regulieren, andererseits Lebensbedingungen verbessert werden, um ungünstigen Entwicklungen vorzubeugen. Sekundäre Prävention umfasst Maßnahmen wie Beratung, Behandlung und Betreuung, um erste Anzeichen von abweichendem Verhalten möglichst früh erkennen und ihm entgegenwirken zu können. Das Ziel von tertiär präventiven Maßnahmen ist die Besserung und gegebenenfalls Resozialisierung von Personen, die bereits gegen verbindliche Verhaltensnormen verstoßen haben.