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Wasser elektrolyt und Säure Basen Haushalt (Fach) / Elektrolyt Wasserhaushalt (Lektion)
Elektrolyte Regulierung der Elektrolyte im Körper
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- Elektrolythaushalt bezeichnet die Regulierung der Elektrolyte auch Mineralstoffe genannt, im Körper d.h. der positiv und negativ geladenen, gelösten Teilchen. Sie sind entscheidend für die Flüssigkeitsverteilung bzw. den Wasserhaushalt des menschlichen Körpers; werden im Dünndarm aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden
- Der Körper, dessen Masse zu ca. 60% aus Wasser besteht, verfügt im Wesentlichen über folgende Körperwasser-Kompartimente: Intrazellulärraum (ICR): ca. 2/3 des GesamtkörperwassersExtrazellulärraum (ECR): ca. 1/3 des Gesamtkörperwassers
- Elektrolyte (Mineralstoffe) liegen: innerhalb von Zellen (intrazellulär), außerhalb von Zellen und Gefäßen (interstitiell) und innerhalb der Blutbahn (intravasal) in unterschiedlichen Konzentrationen vor.
- Intrazellulär Elektrolyte (Mineralstoffe9 Intrazellulär sind die dominierenden Ionen: positiv geladene K+-Ionen, negativ geladene Proteine und Phosphat.
- Extrazellulär Elektrolyte findet man vor allem: positiv geladene Na+-Ionen und negativ geladene Cl-, sowie Bikarbonationen (sowohl interstitiell als auch intravasal).
- Diese Elektrolytkonzentrationen werden durch aktive Ionenpumpen (in den Zellmembranen) aufrechterhalten. Die wichtigste Pumpe ist die Natrium-Kalium-ATPase, die Kalium nach intrazellulär und Natrium nach extrazellulär pumpt
- Da die Elektrolyte Teilchen sind, die elektrische Spannung leiten, ändert sich abhängig von den Elektrolyt-Konzentrationen auch die Spannung an den Zellmembranen. Steuert wie: Die elektrische Spannung auf der Zellmembran steuert eine Vielzahl von Prozessen, die auf Zellebene ablaufen. Damit bestimmen Elektrolyte also nicht nur die Flüssigkeitsverteilung im Körper, sondern auch zelluläre Funktionen (z.B. die Depolarisation von Nervenzellen bei Weiterleitung eines Nervenreizes). Weiterhin wird der Ph-Wert des Blutes von Elektrolyten reguliert.
- Elektrolyte Norm: Natrium (Na²+) : Na+ ist das Haupt-Ion zur Erhaltung:-des Plasmavolumens/der Plasmazirkulation-befindet sich in Blut/Bindegewebe/Knochen-Hauptaktion im Extrazellulärraum-reguliert den Wasserhaushalt, -beteiligt an der neuromuskuläre Erregbarkeit-an der Niere ist das Hormon Aldosteron für die Natriumrückresorption zuständig-Wasser diffundiert durch Natrium passiv durch Membranwände (Stichwort „Hydrathülle“)-Blutdruck abhängig von Kochsalzaufnahme (siehe systolische Hypertonie) Symptome:Kreislaufversagen mit HypotensionTachykardieOligurieKrämpfeHypernatriämie zB. bei Niereninsuff.HyponatriämieÖdementstehung
- Kalium (K+) beteiligt bei? Kalium (K+) :beeinflußt neuromuskuläre Erregbarkeit zB. Darm-,Herzmuskulaturan der Niere ist das Hormon Aldosteron für die Kaliumausscheidung zuständigca. 3,6-4,8 mmol/l Störungen:Hyperkaliämie zB. bei Niereninsuff. (hemmt die Ausscheidung von K)Hypokaliämie zB. bei Durchfall
- Calcium (Ca) Aufgabe als Elektrolyt? Calcium (Ca)beeinflußt neuromuskuläre ErregbarkeitFaktor IV bei der BlutgerinnungAusscheidung über Niere bzw. Darmca. 2,1-2,65 mmol/lIndikation zur Bestimmung: Osteoporose-Screening, Neuromuskuläre Erkrankungen
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- Magnesium Mg²+ Aufgabe im Elektrolythaushalt Magnesium (Mg²+)beeinflußt neuromuskuläre ErregbarkeitEnzymaktivatorca. 0,7-1,1 mmol/l Indikation zur Bestimmung: Herzrhythmusstörungen, Wadenkrämpfe, Neuromuskuläre Erkrankungen
- Chlor im Elektrolyt im Aushalt Chlor (Cl-) :ca. 80-118 mmol/lIndikation zur Bestimmung: Metabolische Azidose, Störungen im Elektrolythaushalt
- CALCIUM Laborwerte bei (Mangel oder Erhöhung Wert Normalbereich Einheit ⇑z.B. erhöht bei ⇓ ¤z.B. reduziert bei Calcium 2,2 - 2,6 mmol/l • bösartigen Tumoren, • Vitamin-D-Mangel, • Sarkoidose, • Verdauungsstörungen, • Addison-Syndrom, • Pankreatitis, • Hyperparathyreoidismus • Hepatopathie, • Hyperthyreose, • Niereninsuffizienz • Vitamin-A-Überdosierung, • Vitamin-D-Überdosierung
- Chlorid Laborwerte bei (Mangel oder Erhöhung Chlorid 95 - 105 mmol/l ⇑ • Azidose, • Hyperventilation, • Durchfall, • Bartter-Syndrom, • Nephropathien ⇓ • Alkalose, • Bartter-Syndrom, • Erbrechen • Ateminsuffizienz, • Cushing-Syndrom
- Kalium Labor : bei Mangel oder Erhöhung Kalium 3,6 - 4,8 mmol/l ⇑ • Diabetes, • Addison-Syndrom, • Hämolyse, • Muskelzellentzündung • Niereninsuffizienz, • Azidose⇓ • Magnesiummangel, • Myokardinfarkt , • Erbrechen, • Durchfall, • Asthma, • Hyperaldosteronismus, • Niereninsuffizienz, • Liddle-Syndrom, • Alkoholmissbrauch, • Bartter-Syndrom
- Magnesium Laborwert bei Mangel oder Erhöhung Magnesium 0,65 - 1,05 mmol/l ⇑ • Diabetes, • Niereninsuffizienz, • Dehydration • Hyperparathyreoidismus ⇓ • Pankreatitis, • Mangelernährung, • Verdauungsstörungen, • Diabetes, • Alkoholmissbrauch, • Schilddrüsenfunktionsstörungen
- Natrium Laborwert Mangel und Erhörhung Natrium 135 - 145 mmol/l ⇑ • Nephropathien, • Dehydration, Diabetes ⇓ • Hypothyreose, • nephrotischem Syndrom, • Pankreatitis, • Hepatopathie, • Niereninsuffizienz, • Herzinsuffizienz, • Verbrennungen, • Aszites ,• Blutungen
- Phosphat Laborwert Mangel und Erhöhung Phosphat 0,84 -1,45 mmol/l⇑ • Diabetes, • Nierenversagen, • Hypo- und Pseudohypoparathyreoidismus ⇓ • Hyperparathyreoidismus • Alkoholmissbrauch, • Osteomalazie, • Verdauungsstörungen • Verbrennungen • Rachitis • Diabetes
- Hormone ADH: ADH, Adiuretin, antidiuretisches Hormon Hypothalamus• ADH spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des osmotischen Drucks und des Flüssigkeitsvolumens des Körpers.• fördert die Rückresorption von Flüssigkeit aus den Harnkanälchen der Nieren in das Blut.• Die Ausschüttung erfolgt über den Hypophysenhinterlappen à direkt in die Blutbahn.
- Hormone Aldosteron: Aldosteron Nebennierenrinde: • Aldosteron wirkt vor allem auf die Niere.• Es reguliert den Elektrolyt- und Wasserhaushalt im Körper.• Es erhöht die Resorption von Natriumionen aus den Nieren,• wodurch sich erhöht der Natriumspiegel im Blut ⇑.• Die Ausscheidung wird gefördert von Kalium- und Wasserstoffionen • Dadurch sinkt¤ der Kaliumspiegel im Blut.• Gleichzeitig wird Wasser zurückgehalten.• Einfluß auf die Regulation des Blutvolumens und des Blutdrucks.• Ähnliche Wirkung im Darm auf den Wasser- und Ionentransport• sowie in Schweiß- und Speicheldrüsen.
- Hormone Erythrophine ErythropoetinNieren• Erythropoietin reguliert den Sauerstoffgehalt des Blutes und• regt an die Bildung roter Blutkörperchen
- Hormone Kalzitonin KalzitoninSchilddrüse• Kalzitonin reguliert, zusammen mit dem Parathormon, den Kalziumhaushalt des Körpers.• Es stoppt die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm,• lagert ab verstärkt Kalzium und Phosphat im Knochen ,• führt zur vermehrten Ausscheidung von Kalzium über die Nieren und• senkt die Kalziumkonzentration im Blut.
- Hormone Renin ReninNierenbeteiligt an der Regulation• des Blutdruck,• des Blutvolumens und an der Konzentration• von Kalium und Natrium• im Blut beteiligt.