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Vorlesung 4

Diese Lektion wurde von alina97 erstellt.

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  • Der Einfluss von Anlage und Umwelt auf die pränatale ... Biologische Reifungsprozesse sind die Grundlage für Erfahrungen => Ausbildung der Wahrnehmungsfähigkeiten Der Beginn und das Tempo der Reifung verschiedener Bereiche des ZNS varrieren => Heterochronie ...
  • Stadien der pränatalen Entwicklung (3) Bis 2 Wochen = Zygote 3. bis 8. SSW = Embryo Ab 3. SSM = Fötus
  • Befruchtung und Einnistung (1. und 2. SSW) Befruchtung: Spermium dringt in die Eizelle ein und die beiden hälftigen DNS-Stränge verschmelzen zu einer Genkombination Zellteilung: Befruchtete Eizelle (Zygote) teilt sich nach ca. 30. Std. zum ersten ...
  • Befruchtung und Einnistung (Ab 3. bis ca. 8. SSW) Wenn der Nistplatz näher am Gebärmutterhals liegt, steigt das Risiko, dass das Kind bei der Geburt die Nabelschnur um den Hals hat Zweieiige Zwillinge: wenn zwei getrennte Eier gleichzeitig die Gebärmutter ...
  • Entwicklung des Embryos (Ca. 8. SSW bis Geburt) Ab 8. SSW: erste unkoordinierte Bewegungen sowie einfache Reaktionen auf Berührungen möglich Ab 6. SSW: aus den vorher identischen Vorläuferorganen entwickeln sich die weiblichen/männlichen Geschlechtsorgane ...
  • Entwicklung des Fötus (20. SSW - 40. SSW) Ab 20. SSW: erste Reaktionen auf Geräusche und Lichtreize => Der Fötus ist vor der 22. SSW nicht überlebensfähig, da Lungen und Verdauungssystem noch nicht hinreichend entwickelt sind, Gehirn kann ...
  • Risikofaktoren für die pränatale Entwicklung Teratogene (schädigende Einflüsse) Ionisierende Strahlung Drogen Umweltgifte Ernährung der Mutter Genussmittel Starker negativer Stress der Mutter Medikamente Krankheiten der Mutter
  • Auswirkungen von Teratogenen Direkte Auswirkungen: Fehlentwicklungen von Körperstrukturen und Organen -> da diese Strukturen vor allem in der Embryonalphase heranreifen, ist das Ungeborene dafür empfänglich Bsp: Thalidomid: führt ...
  • Risikofaktoren (Alkohol, Rauchen, starker negativer ... AlkoholAlkohol gelangt über Nabelschnur direkt in den kindlichen Organismus; passiert ungehindert die Plazenta, kein Abbau möglichFötales Alkoholsyndrom:•Untergewicht und Minderwuchs (im Durchschnitt ...
  • Vergleich Frühgeburt vs. Unterentwicklung Frühgeburt: •Zu kurze Schwangerschaftsdauer: Geburt vor der 37. SSW•Unzureichende körperliche Entwicklung•Ca. 10% Frühgeburten Unterentwicklung: •Körperliche Entwicklung eines früh- oder ...
  • Ursachen für Frühgeburten •Bakterielle Infektion•Mehrlingsgeburten•Rauchen, Fehlernährung, Stress•Schlechter Gesundheitszustand der Mutter•Schwangerschaft weniger als 1 Jahr zuvor Kinder, die nach der 24. SSW. geboren ...
  • Probleme und Risiken in der Pflege von Frühgeborenen ... Probleme in der Pflege: •Unterstimulierung = Fehlen von mütterlichen Bewegungen, Stimme, Herzschlag und Atemgeräusche und mangelnder Körperkontakt•Über- oder Fehlstimulierung = zu helles Licht ...
  • Pränatales Lernen •2-3 Tage alte Säuglinge erinnern sich an den sprachlichen Klang einer Geschichte, die von der Mutter während des 8. und 9. Schwangerschaftsmonats 2 mal täglich vorgelesen wurde → Saugpräferenzmethode ...
  • Neugeborene - Entwicklungsziele den Körper an die Umgebung außerhalb des Mutterleibs anpassen in Beziehung mit anderen Personen treten um eigenes Überleben zu sichern Regulation von Körperfunktionen
  • Neugeborene - Aktivierungszustände und Erregungsregulation ... Aktivierungszustände richten sich nach körperlichen Bedürfnissen Es gibt interindividuelle Unterschiede in den Körperfunktionen, Rhythmen und Irritierbarkeit Erregungsregulation:Die Fähigkeit seinen ...
  • Neugeborene - Motorik und Reflexe Beim Neugeborenen funktioniert die Koordination der einzelnen Extremitäten noch nicht gut (ruckartiges Strampeln) Neugeborenenreflexe: typische angeborene Reaktionen auf bestimmte Reize Gibt wichtige ...
  • Methoden der experimentellen Säuglingsforschung (2) ... Verhaltensbeobachtungen: Beobachtungen in experimentellen Kontexten geben Hinweise darauf was Neugeborene wahrnehmen Stimuli werden systematisch eingesetzt und die Reaktion des Säuglings auf die Stimuli ...
  • Neugeborene - Wahrnehmung und Sensorik (Somatosensorik) ... Wahrnehmung und Sensorik: Fühlen (Somatosensorik) •Rezeptoren in der Haut : Wahrnehmung von Druck, Vibration und Temperatur (Exterozeption) ; Exploration (Haptik)•Rezeptoren in Gelenken und Muskeln: ...
  • Neugeborene - Schmecken und Riechen Rezeptoren in Mund und Nase - > Präferenz für Geruch des Fruchtwassers/Muttermilch ihrer Mutter gegenüber dem Geruch des Fruchtwasser/Muttermilch einer anderen Frau -> Kopfdrehpräferenz (Erkennen ...
  • Neugeborene - Hören Ab 20. SSW: Föten können gedämpft die Stimme der Mutter und Außengeräusche hören (Hörrezeptoren) Neugeborene sind leicht schwerhörig, sie unterscheiden aber verschiedene Laute und zeigen Präferenzen ...
  • Neugeborene - Sehen •Der am wenigsten entwickelte Sinn bei der Geburt (Gehirnareale und Augen sind noch nicht voll ausgebildet)•Neugeborene sind kurzsichtig und sehen leicht unscharf•Neugeborene sehen innerhalb eines ...
  • Frühkindliches Temperament Aktivitätsniveau, Aufmerksamkeitsspanne, Ausdauer, angstvolles oder reizbares Unbehagen/Irritabilität, positive Grundstimmung Individuelle Unterschiede in der Qualität/Intensität emotionaler Reaktionen, ...
  • Intermodale Wahrnehmung = Integration von Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten zu einem einheitlichen Sinneseindruck: Akustische Lokalisation: schon Neugeborene wenden ihren Kopf in Richtung einer Schallquelle ...
  • Der kompetente Säugling - Weiterentwicklung des funktionsfähigen ... •Motorik (Fein- und Grobmotorik) •Denken (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Kategorisierung, Wissen) •Sprache (Verständnis und Produktion) •Soziale Beziehungen (geteilte Aufmerksamkeit, aktive Interaktion) ...
  • Der kompetente Säugling - Motorik Lernen: den Körper zu kontrollieren Dinge in seiner Welt zu erreichen Sich fort zu bewegen Hände gezielt zu nutzen ermöglicht aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt Grobmotorik: Kopfkontrolle ...
  • Der kompetente Säugling - Kognitive Entwicklung (Aufmerksamkeit ... Aufmerksamkeit: Obligatorische Aufmerksamkeit: zw. 1. und 4. Monat Tendenz an einem visuell fixierten Objekt mit dem Blick „haften“ zu bleiben •ab dem 3. – 4. Monat ist ein „Loslassen“ des ...
  • Der kompetente Säugling - Sprache Sprachverstehen: Betonungsmuster unterscheiden (o-2 Monate), Bedeutung einzelner Wörter verstehen (7-10 Monate) Sprachproduktion: Gurren (1-2 Monate), Einzelne Wörter sprechen (11-15 Monate)
  • Der kompetente Säugling - Soziomemotionale Entwicklung ... Soziale Beziehungen sichern das Überleben des Kindes (ab ca. 6 Wochen „soziales Lächeln“) -> wichtig ist hier die sensible, angemessene und kontingente Eltern-Kind-Interaktion (-> Vertrauensbasis) ...
  • Der kompetente Säugling - geteilte Aufmerksamkeit Geistiger Zustand, in dem sich 2 Personen auf den gleichen Gegenstand in der Umwelt beziehen und sich dessen bewusst sind Ab dem 9. Monat: Das Kind kann gleichzeitig den Gegenstand selbst und den Aufmerksamkeitszustand ...
  • Der kompetente Säugling - Selbstregulation der Gefühle ... Selbstregulation: Strategien zur emotionalen Selbstregulation (z.B. Selbst-beruhigung durch Finger lutschen, Schlaf-Wach-Rhythmus finden) Differenzierung des Gefühlausdrucks: vom globales Unbehagen ...
  • Zweites Lebensjahr - Soziale Kognition •Verständnis von Ursachen und Folgen von Grundemotionen und wie sie sich im Verhalten zeigen•Entwicklung von Selbstkonzept und Selbstwertgefühl•Frühe Anzeichen eines sich entwickelnden Moralempfindens•Geschlechtsstereotype ...
  • Zweites Lebensjahr - Soziales Verhalten •Elterliche Anweisungen und Verbote nehmen zu (wg. der zunehmenden Mobilität)•Erleben von kindlicher Frustration•Trotzverhalten ab 16 bis 18 Monaten durch eingeschränktes Ausleben der eigenen ...
  • Autonomiephase - Trotzphase (2. Lebensjahr) •Handlungsziel wird nun vor Handlungsbeginn reflektiert und das Kind nimmt sich als Agenten der Handlung wahr •Eigene Wünsche und Bedürfnisse werden deutlicher wahrgenommen •Selbstbehauptungswille ...
  • Frühe Kindheit: Grobmotorik und Feinmototrik Grobmotorik: Weiterentwicklung von Bewegungsfunktionen, die der Gesamtbewegung dienen (Grobmotorik) hin zu komplexeren Bewegungsabläufen (Laufen, Hüpfen, Springen): Entwicklung von Balance => Myelinisierung ...
  • Frühe Kindheit - Exekutive Funktionen Zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr deutliche Verbesserung der exekutiven Funktionen => Reifung des präfrontalen Kortex: Planung von Handlungen Kognitive Flexibilität => Flexible Reaktionen auf Regelwechsel ...
  • Frühe Kindheit - Motivation Definition: Tendenz einer Person, sich in Abhängigkeit der wahrgenommenen Erfolgswahrscheinlichkeit und dem subjektiven Wert für oder gegen Handlungsalternativen zu entscheiden Bestimmt Schul- und Berufserfolg ...
  • Frühe Kindheit - Leistungsmotivation (4) Leistungsmotivation Interindividuelle Unterschiede durch: I.Erziehung zur Selbstständigkeit: Für Kinder aus benachteiligten und normalen Milieus ergaben sich die günstigsten Motivationswerte, wenn ...
  • Frühe Kindheit - Emotion/Emotionsentwicklung Emotion:•Emotionen zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen•Ausdruck: Mimik, Gestik, Stimme•Vorstellung, Erleben, Verhalten, somatische Vorgänge•Emotionen sorgen für eine motivbezogene Regulation ...
  • Frühe Kindheit - Soziale Entwicklung + Kindergarten ... •Familiäre Sozialisation (s.a. Bindung)•Beziehung zu Gleichaltrigen (s.a. Kindergarten)•Sozialisation in Kindertageseinrichtungen (Kindergarten) Eintritt Kindergarten:- Häufig erste Trennung von ...