Altenpflege - Krankheitslehre (Fach) / Diabetis mellitus (Lektion)

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  • Benenne die Definition von Diabetes mellitus nach der WHO ! Diabetes mellitus ist eine chronisch endokrine Stoffwechselerkrankung bei der die Insulinproduzierenden (B-Zellen) in den Langerhans-Inseln des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) geschädigt oder zerstört sind. Dies führt zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte.
  • Wie definiert sich Diabetis mellitus Typ1, nenne die Kurzdefinition und erlätere anschließend die weiteren Einteilungen nach Ursachen und Pathogenese (Krankheitsentstehung) Typ 1 ist eine chronische Autoimmunerkrankung mit Zerstörung der B-Zellen des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) dessen Folge ein absoluter Insulinmangel ist. Phase1 Genetische prädisposition = Anfälligkeit für Erkrankung Phase2 Ideopatische Prädisposition = Auslösendes Ereigniss: Infektionen z.B.: Mengitis, Röteln, Ernährung und Umweltbedingungen Phase3-6 autoimmunologischer Prozess, klinische Manifestation (80-90% B-Zellen zerstörung)
  • Benenne die Kurzdefinition zu Diabetes mellitus Typ 2 und nenne ebenfalls die zwei Unterscheidungen des Typ 2 ! Typ2 ist degenerativ, es handelt sich hierbei um eine Störung der Insulinsekretion der Beta-Zellen der Pankreas und oder eine Insulinresistenz. Primär wird die Erkrankung bei chronisch schlechten Langzeitwerten erworben, durch übergewicht begleitet durch fehlernährung und bewegungsmangel, aber auch eine ermüdung der B-Zellen im hohen Alter kann vorliegen. 2a = Insulinsekretion : Insulin wird ausreichend produziert aber nicht ausreichend freigesetzt. 2b = Insulinresistenz : Insulin wird in den Zielzellen nicht aufgenommen.
  • Benenne allgemeine Symtome des Diabetes Mellitus welche beobachtet werden können! Polyurie ( vermehrtes Wasserlassen) Polydipsie ( vermehrtes Durstgefühl) Gewichtsverlust Heißhunger Mattigkeit/ Schlappheit Infektionsanfälligkeit schlechte Wundheilung Sehbeeinträchtigung Verwirrung häufige Harnwegsinfektion trokene Haut Juckreiz
  • Erläutere den Begriff Metabolisches Symdrom das sogenannte Wohlstandssyndrom beinhaltet Risikofaktoren, welche das Risiko an Diabetes zu erkranken massiv erhöhen. +Fettstoffwechselstörung +Hypertonie +Hyperglykämie +Adipositas        = Methabolisches Syndrom wenn min. 3 risiken zugrunde liegen
  • Benenne die Blutzuckerwerte für den gesunden Menschen a) Nüchternwert b) nach Mahlzeiten a)  Nüchternwert : 70-80 mg b) nach Mahlzeiten: nicht höher als 140
  • 1 I.E. senkt den Blutzuckerspiegel um wieviel mg/dl a) am Tag b) zur Nacht a) am Tag 40 mg/dl  b) zur Nacht 50 mg/dl
  • Beschreibe kurz die ICT ( intensiv conventionelle insulintherapie) und vergleiche sie mit der CT ( conventionelle insulintherapie) benenne ihre Vor- und Nachteile ICT= häufigste Insulintherapie Typ 1, zu jeder Mahlzeit ein kurzwirksames Insulin mit 15-30 min Spritz-Ess-Abstand und ein Langzeitinsulin abends. CT= seltener eingesetzt da keine flexiblen Mahlzeiten gegeben sind, feste Uhrzeiten und ein strikter Ernährungsplan müssen eingehalten werden, d.h. strikter Ernährungsplan und          Misch- Insulin zu den 3 Mahlzeiten nach Schema, es sind zwischenmahlzeiten nötig.
  • Beschreibe kurz die SIT ( Supplementäre intensivierte insulintherapie) und vergleiche diese mit der BOT ( Basal-Orale Insulintherapie) SIT= neben einer Oralen medikation (Metformin) wird eine BZ-Ermittlung vor jeder Nahrungsaufnahme also auch Zwischenmahlzeiten oder Naschereien vorgenommen und dementsprechend BE vorab mit Kurzwirksamen Insulin heruntergespritzt, d.h. sehr flexible Nahrungsaufnahme und sogar das Auslassen von Mahlzeiten ist möglich aber es muß häufig iniziert und gemessen werden. BOT= Orale Antidiabetiker werden eingenommen, zur stbilisierung des Basalhaushaltes in der Nacht wird ein langwirksames Indulin gegeben.
  • Benenne das Fachwort für eine Unterzuckerung, wann spricht man von einer Unterzuckerung?, nenne außerdem 4 Symtome dieser! Hypoglykämie unter 50 mg/dl Heißhunger Schwitzen (kalt) Verwirrung Zittern Herzrasen Kopfschmerz
  • Benenne das Fachwort für Überzuckerung, wann spricht man von ihr, wo liegt die Nierenschwelle, nenne 4 Symtome der Überzuckerung! Hyperglykämie höher als 140 Nierenschwelle 180mg/dl Durst (Polydipsie) Polyurie (vermehrtes wasserlassen) Exikose trotz hoher Trinkmenge Gewichtsabnahme trotz Heißhunger Übelkeit / Bauchschmerzen Agression im Verhalten
  • Welche beiden Formen des Diabetisch bedingten Koma bei Hyperglykämie unterscheidet man, beschreibe die Mekmale kurz a) Ketoazidosisches Koma : BZ steigt immer mehr an! Symtome sind: Acetongeruch/ obstartig Kussmaulatmung niedriger blutdruck rassender Puls kaum tastbar austrocknungszeichen trockene Haut brettharter Bauch b) Hyperosmolares Koma: auch hypoosmorales Dehydratationssyndrom genannt tritt typisch bei unbekanten Typ 2 diabetikern auf Symtome sind: Bz über 700 mg/dl massive Austrocknung trockner Mund Müdigkeit Sehstörung Fieber Nackensteifheit Thrombosen Kreislaufregulationsstörungen
  • Anstelle eines Komas spricht man bei Hypoglykämie bei werten unter 50mg/dl von? Nenne die Stadien und ihre Symtome! Hypoglykämischer Schock, er kann sich innerhalb weniger minuten entwickeln, !LEBENSGEFÄHRLICH! Stadium 1 = Heißhunger, Zittern, Schwitzen, Angst, Unruhe, Tachykardie Stadium 2 = Konzentrationsstörungen, Verwirrung, Bewusstseinseintrübungen, Sprachstörungen, Krämpfe, störungen der Atmung, Bewustlosigkeit
  • Fallbeispiel: Sie ermitteln den BZ-wert, das Gerät zeigt jedoch keinen Wert mehr an, wie reagieren Sie in dieser Lebensgefährlichen Situation? Die Gefahr in einen Hypoglykämischen Schock zu fallen ( Unterzuckerung) ist Lebensbedrohlich daher wird IMMER TRAUBENZUCKER gegeben und dann der Notarzt verständigt! -Denn sollte der Wert zu hoch liegen macht noch mehr nichts mehr aus-
  • Nenne Ursachen für eine Hyperglykämie ! Infekt/ Erbrechen Ernährungsfehler Stress zu wenig Insulin / Medi vergessen
  • Welche Ursachen können eine Hypoglykämie bedingen? zu viel Insulin zu wenig gegessen zu viel Alkohol hohe körperliche Aktivität
  • Beschreibe im einzelnen mit welchen mechanismen bei einem gesunden Menschen der Glukosestoffwechsel von der Bauchspeicheldrüse gesteuert wird. Verwende möglichst viele Fachbegriffe! Es gibt 3 beteiligte Hormone welche eine tragende Rolle spielen: Insulin, die Gegenspieler Adrenalin und Glukogen Insulin = wird von den B-Zellen der Langahans-Inseln gebildet, bewirkt Aufnahme von Glukose in die Zellen, fördert auch die Umwandlung von Glucose in Glycogen, hemmt ferner den Abbau von Fett in Fettzellen und Leber => häufige Abmagerung von Patienten mit Insulinmangel Adrenalin = Gegenspieler von Insulin, wird in Nebenniere gebildet, erhöht den Blutzucker (=> Möglichkeit zu vermehrter Energiegewinnung, regt den Fettabbau an, steigert ferner den Blutdruck Glukagon= Gegenspieler von Insulin, steigert Blutzuckergehalt durch Abbau des Glykogen in Glucose, regt den Fettabbau an, wird auch in Pankreas gebildet 
  • Wann sprechen BZ Werte für ein Ketoazidosisches koma? von 300-700 mg/dl
  • Benenne die einteilung der Folgeerkrankungen durch Diabetes mellitus und erläutere kurz, welcher Vorgang im Körper zugrunde liegt. diabetische Mikroangeopathie = veränderung der kleinen Blutgefäße diabetische Makroangeopathie = veränderung der großen Blutgefäße Zugrunde liegt immer eine Ateriosklerose
  • Definiere den begriff Ateriosklerose unter Ateriosklerose im Volksmund Aterienverkalkung wird eine Systemerkrankung der Gefäße beschrieben, welche durch Ablagerungen von Bindegewebe, Zuckerstoffen, glukose, und /oder Thromben an den Gefäßwenden den blutfluss und den stoffaustausch behindern, es kann zum genzlichen Verschluss kommen.
  • Benenne die Folgeerkrankungen bei denen man von Makroangeopathien spricht! koronare Herzerkrankungen/ Herzinfarkt periphere aterielle Verschlusskrankheit pAVK Schlaganfall Diabetisches Fußsyndrom
  • Welche Folgeerkrankungen fallen unter Mikroangeopathien ? diabetische Retinopathie diabetische Nephropathie diabetische Neuropathie Mund und Zahnschäden
  • Was ist eine diabetische Retinopathie? Nenne deren Folgen! Maßnahmen zur Prävention und die Aufgaben der PFK! = Schädigung der Netzhaut Folgen sind: veränderung der sehkraft Erblindung Prävention: regelmäßige Augenarztbesuche BZ in Balance halten Hilfsmittel nutzen ( Brille/ Lupe) PFK: Termine beim Augenarzt org. Sehvermögen beobachten Beraten/ Informieren BZ werte in Balance halten
  • Was ist eine diabetische Nephropathie? Nenne deren Folgen! Maßnahmen zur Prävention und die Aufgaben der PFK! = Veränderung an den Nierenkappilaren Folgen: Einschränkung der Nierenfunktion Nierenversagen und Dialysepflicht Prävention: ausreichend Flüssigkeitszufuhr BZ-Balance/ kontrolle Urinbeobachtung: Menge, Geruch, Farbe, Glukosegehalt Harnwegsinfekte vermeiden Ernährung beachten PFK: Trinkprotokoll Miktionsprotokoll Beobachten / Beraten / Informieren
  • Was ist eine Neuropathie benenne ihre folgendie präventionsmöglichkeiten und dei Aufgaben der PFK = erkrankung der peripheren Nervensystemes Folgen: Missempfindungen in den Extremitäten herabgesetztes Schmerz - und Temperaturempfinden unbemerkte wunden = diabetisches Fußsyndrom scherer Herzrythmusstörungen Magenentleerungsstörungen / diabetischer Durchfall mänl. Potenzstörungen Prävention: Ergo- physiotherapie Bewegung BZ Balance Ernährung Heizdecken und Wärmflaschen vermeiden tägl. Hautinspektion und Pflege PFK: tägl. Hautinspektion und pflege Beratung/ Beobachtung / information BZ Balance Behandlungspflege nach AVO Dokumentation regelm. Arztbesuche sensibilitätstest
  • Bei diabetes können Mund und Zahnschäden die folge sein, nenne Folgen, Präventionsmöglichkeiten und die aufgaben der PFK Folgen: Ansieg von Zahnfleischentzündungen unbehandelt Zahnverlust bei Zahnersatz Druckstellen Prävention: regelm. Mund- und zahnpflege Prothesenpflege tägl. Mund und rachenrauminspektion evt Mundspühlung regel. Arztbesuche gesunde ernährung PFK: Information / Beratung/ Mund Zahn- Prothesenpflege regel. Inspektionen des MundRachenRaumes Regelm. Zahnarztbesuche org.
  • Benenne die Definition des Diabetischen Fußsyndroms! Auswirkungen für den Betroffenen Präventionen und die Aufgaben der PFK! = ( Definition der WHO) Infektion, Ulzeration und/oder Gewebezerstörung tiefer Gewebe am Fuß, verbunden mit neuropathischen Störungen oder peripheren arterriellen Durchblutungsstörungen, unterschiedlichen Grades am Unterschenkel. Folgen: schlecht heilrnde Wunden Amputationen Präventionen: Podologe regelm. aufsuchen geeignetes Schuhwerk korrekte Fußpflege tägl. Waschen nicht länger als 3 Min Baden, gutes trocknen der Zwischenräume und zwischen den Zähen nicht cremen Strumpnähte nach außen tragen Heizdecken und wärmflaschen meiden gesundes Fußbewusstsein entwickeln tägl Fußinspektion mit Spiegel nie Barfuß gehen PFK Zehnägel gerade nicht rund Schneiden tägl. Fußinspektionen tägl. Fußpflege Behandlungspflege nach AVO Anleiten Beraten und Informierendes Betroffenen über geeignete Maßnahmen
  • Benenne die Säulen der Diabetes Therapie, welche maßgeblichen Einfluss auf den Therapieerfolg haben! Richtige Ernährung Richtige Medikation Ausreichend Bewegung
  • Erläutere die allgemeingültigen Grundlagen der geeigneten Ernährung zur Diabetestherapie Ein Diabetiker erhält die gleichen Ernährungsempfehlungen wie ein gesunder Mensch, d.h. es muss nicht gesondert gekocht werden, aber mit einigen kniffen gesünder. Grundlegend geht es darum das Gewicht zu halten oder zu reduzieren, da bei höherem Gewicht Insulin weniger wirkt. Und Folgeerkrankungen so vorgebäugt werden können. Wichtig ist hierbei auch den Blutzuckerwert nicht zu stark schwanken zu lassen. Folgende Regeln können dabei unterstützen: 3 Hauptmahlzeiten am Tag Zwischenmahlzeiten nach Therapieempfehlung oder gewohnheit 2-3 Gemüse 2-3 Obst stärkehaltige LB bevorzugt in ursprünglicher Form ( Vollkorn) lässt den BZ nicht schnell ansteigen 2-3 Milchprodukte 3-4 Portionen mageres Fleisch in der Woche 1-2 Portionen Fisch in der Woche Wichtig : versteckte Fette meiden z.B Cremes/ Rahmsoßen, oder Schokoriegel und Salamie sparsam Salzen Alkohol in großen Mengen meiden min 1.5 l -2l Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen Diätische Lebensmittel sind nicht hilfreich da sie zumeist mehr Fette enthalten und so den Stoffwechsel belasten, außerdem führt es oft dazu mehr von den Produkten zu sich zu nehmen, da gedacht wird ist ja weniger Zucker drin, hat aber dafür mehr Kalorin.
  • Wie werden Insuline nach ihrer Herstellungsart eingeteilt? Humaninsulin= genetisch produziert/ identisch mit menschlichem Insulin Analoginsulin= genetisch produziert/ kleine Abweichung dadurch längere wirkdauer Tierische Insuline= gewonnen aus Bauchspeicheldrüse von Schwein oder Rind werden nicht mehr häufig eingesetzt da Insulinresistenzen entstehen
  • Wie werden Insuline nach ihrer Wirkdauer eingeteilt nenne die Begriffe und die Dauer Kurzwirksame Insuline= Normalinsulin 4-6h und Insulin Analoga 2-3h Langwirksame Insuline= Bindung an Verzögerungssubstanzen Langzeitinsulin bis zu 28h Verzögert wirksame Mischinsuline= je nach Mischverhältnis z.B. Actraphane 4:1 ( 4 Teile kurzwirksam + 1 Teil langwirksam )
  • Stelle unterschiede des Ketoazidosischen Koma dem Hyperosmoralem Koma gegenüber                     Ketoazidosisches Koma                                       Hyperosmorales Koma Betroffene            oft TYP1                                                                    oft TYP2 Ursachen          Erstmanifestation; Medikationsfehler                Erstmanifestation Diätfehler Wirkprinzip       Insulin (-) = BZ (+) Fettabbau (Lippolyse)             Insulin (-) = BZ (+) =                        = Übersäuerung Ketonkörper freigesetzt              Glukosuri= Polyurie                 d.h elektrolytungleichgewicht vor allem Kalium!           elektrolyt und Wasserverl. BZ-Werte            300-700 mg/dl                                                ab 700 mg/dl Typische Symtome   Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Symt.       trockene , heiße Haut Leitsymtome beide : Appetitlosigkeit, Polyurie, Polydipsie, Dehydratation,Tachykardie,      Hypertonie, Bewusstseinseintrübungen , hypertone Muskulatur
  • Welche Symtome können neben den veränderten BZ werten auf eine nächtliche unterzuckerung hinweisen? Nachtschweiß Alpträume Abgeschlagenheit nächtl. Kopfschmerz
  • Benenne die 10 Leitsymtome für Diabetes im allgemeinen Polyurie Polydipsie Heißhunger Schlappheit/ Mattigkeit Infektionsneigung Körpergewichtsabnahme Bauchschmerz Wadenkrämpfe Sehestörungen Azetoneruch
  • Welche Übergeordneten Ziele verfolgt die pflegerische Aufgabe von Diabetesbetroffenen Ernährungsverhalten Bewegungswille Eigenbeobachtung und kontrolle des BZ Medikation nach AVO
  • Welche Maßnahmen dienen zur Erhebung des Pflegebdarfes und der Pllanung bei Menschen mit Diabetes im allgemeinen? Beobachten des BZ  und Entgleisungen Hautinspektion Sritzschematar beachten Prävention der Folgeerkrankungen Beobachten der Lebensgewohnheiten Feststellen von Pflegeproblemen und Reccourcen Einschätzen der Psychsozialen Situation
  • Was muß die PFK dokumentieren und organisieren hinsichtklich Diabetes mellitus Betroffenen Arztbesuche regelm. / Zahnarzt/ Diabetologe/ Hausarzt BZ Kontrolle und Dokumentation Insulinbedarf feststellen Insulin Verabreichen
  • Welche Evaluationsrelevanten Punkte trifft die PFK bei Betroffenen von Diabetes mellitus? Einschätzen von BZ-Werten Nach aktuellen Zielen und Leitlinien auf dem neustem Stand Pflegen Evidenz basiert Pflegen Zur Selbstkontrolle und Autonomieerhalt Anleiten
  • Welche Aspekte sollten hinsichtlich Beratung , Anleitung und Unterstützung bei an Diabetes mellitus erkrankten Menschen vorrangig beachtung finden? Beratung zu Lebensstil und Ernährung Selbstkontrolle und Therapie anleiten Zur prävention anleiten Beraten und über Folgeerkrankungen informieren snsibiliesierung für den eigenen Körper fördern insbesondere Füße Zum Umgang mit BZ-Entgleisung schulen und auf gefahren der Entgleisung bei körperlichen Aktivitäten hinweisen( sexualität/ Alkohol/ Sport/ Urlaub in andern Ländern)
  • Was wird unter einer Injektion verstanden? die parenterale Applikation gelöster Arzneimittel mit einer Kanüle in den Körper.
  • Welche 3 Vorraussetzungen muß die PFK erfüllen um berechtigt zu sein eine Injektion auszuführen Befähigt sein es auszuführen (Fachkenntnis) Kenntnisse über das Arzneimittel verfügen( Wirkung/ Nebenwirkung) Informationen zu evt. komplikationen verfügen
  • Benenne KIontraindikationen für eine Injektion ! nicht in Gefäße oder Nervenbahnen Nähe von Wunden entzündetes oder ödematöses Gewebe gelähmte Gliedmaßen nicht auf die Seite einer Mamaoblatio bei Schock auf der betroffenen Seite nach hämaplägie
  • welche komplikationen können bei einer injektion auftreten? Medikamentös bedingt: schnelle Arzneimittelreaktion stärkere Wirkung allergische reaktion mit Schock oder Atemstillstand Lokale Reaktion: Blutungen und hämatome verletzungen der nerven Aseptische Nekrose(wenn der Muskel verfehlt und das Gewebe getroffen wurde) Infektionen durch Keime (Sepsis) Kollaps aus Angst Fettembolie (öliges Medikament) Kanülenabbruch
  • wie vermeidet man Nadelstichverletzungen? Nenne 5 Punkte vorbereitung aller Materialien sinnvolle Arbeitsorganisation konzentrierte Durchführung kein Recapping Kanülenabwurfbehälter
  • Was ist zu beachten, wenn eine Nadelstichverletzung vorliegt? ausbluten lassen sorgfältiges abspühlen der schleimhäute Vorerkrankungen erfragen Unfallmeldung und wundbucheintrag Betriebsarztbesuch HIV-Test Berufsgenossenschaft Meldung machen
  • Benenne alle Injektionsorte teile diese nach 1. und 2. Wahl ein ! 1.Wahl rechts und links des Bauchnabels (2cm) Bauchdecke und Unterbauch ( 2 Finger unter Nabel) Außen- und Vorderflächen der Oberschenkelseiten 2.Wahl seitliche Flächen der Oberarme 2 Finger oberhalb des Bauchnabels Rücken unterhalb der Schulterblätter Gesäß nach hochstetter
  • Welche Injektionsarten kennen wir? Intramuskulär Subcutan Intravenös Intracutan
  • Benenne den aufbau der Haut Haut = Cutis + Dermis Subcutis Muskelgewebe
  • Wie nennt sich der Große Gesäßmuskel welche bei einer i.m. verwendet wird? gluteus maximus
  • Beschreibe kurz die Injektion nach Hochstetter! wo kann noch i.m. gegeben werden? Darmbeinsichel Zeigefingerauflage Beckenkamm mittel- kleiner Finger auflage Rollhügel mit dem Handballer ertasten  1 Handbreit von der Patella(Kniescheibe) entfernt mittig genau dieses Zwischenraumes (seitlich) Bügelfalte 5cm unterhalb des Akromiorus ( Schulterhöhe an der Außenseite des Oberarmes) 3 Finger breit nach unten von der Schulter Wichtig bei i.m. Aspirationsprobe!