Kunst (Fach) / Q 11/2 (Lektion)

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Figuration/Britische Aktmalerei

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  • Magischer Realismus Strömung der 1920er -und 1930er- Jahre, die die sachlich akribische Darstellung mit einer rätselhaften Verfremdung kombiniert, sodass die Motive eine magische Bedeutung erhalten
  • Positur Körperhaltung
  • Realismus weltanschauliches Prinzip von Kunst, die ihre Themen in der sichtbaren Wirklichkeit findet, in ihrer Darstellung aber auch Deutung und Wertung zulässt
  • Collage Collagen sind Bilder, die ganz oder teilweise aus aufgeklebten, meist flächigen Materialien bestehen, etwa aus Papier, Drucksachen etc., die in der Regel zeichnerisch und malerisch überarbeitet oder ergänzt werden
  • Montage ist die Collage wesentlich eine Neukombination vorgegebener, vor allem figürlich szenischer Bildelemente wie zb.: Illustrationsdrucke, Reproduktion oder Fotografien so spricht man von einer Montage
  • Assemblage So bezeichnet man eine durch Materialien reliefartig erweitere Collage ins Räumliche
  • Abstraktion abgeleitet vom lat. abstrahere: abziehen, weglassen, entfernen. Abstrakt werden meist die Richtungen genannt, die sich von der natürlichen Sicht der Dinge entfernen, ohne die Gegenständlichkeit ganz aufzugeben wie zB.: der Expressionismus. Die Gegenstandsform wird vereinfacht, stilisiert, schematisiert, deformiert. 
  • Innerlichkeit Bürger von Calais, August Rodin, 1884 Bronze Erinnerung an die mutigen Bürger der Stadt, die durch ihr freiwilliges Opfer 1347 eine Zerstörung der Stadt durch König Eduard III verhindert haben. Gegen die Konventionen deswegen wurde die Plastik zur Entstehungszeit, aber auch von den Nationalsozialisten, abgelehnt. Aussage: Psychologisierende Darstellung von leiden und Charakterisierung von Menschentypen. Lebensvolle Dynamik
  • Pathos Die Bereitschaft, Arno Breker, 1939, Bronze, Allegorie. Vorgesehen für das Reichsparteitaggelände in Nürnberg. Vorbilder: Griechische Klassik: Speerträger von Polyklet. Renaissance: David von Michelangelo. Klassizismus: Jason mit dem Goldenen Vlies von Thorvaldsen, 1803. Grund der Nachahmung, war Prestige und Ansehen was auf das Werk übertragen werden sollte und der Kunstcharakter sollte dadurch erhöht werde. Doch auf die Verkörperung humanistischer Ideale wie Gleichheit, demokratische Freiheit, geistige Bildung und Würde wir verzichtet. Aussage: Die Plastik dient zu Propagandazwecken, soldatische Tugenden, Mut, Treue, Tapferkeit. Schwert als Ursymbol => signalisiert Kriegsbereitschaft. Die Darstellung des gesunden germanischen Typs bestätigt die NS Rassentheorie. Das heroische Leitbild soll Identität  schaffen, Gegnern soll Angst eingeflößt werden  
  • Die Illusion von Gegenständlichkeit entsteht durch richtige Proportionen des Bildgegenstandes. Räumliche Darstellung, Verwendung der realen Gegenstandsfarben, Berücksichtigung der Lichtverhältnisse, Angabe von Licht und Schatten. Körperschatten sowie Schlagschatten des Untergrundes, Berücksichtigung einheitlicher Raumfarbe
  • DADA wurde 1916-1925 von Literaten und Malern, die während des 1.Weltkrieges in die Schweiz geflüchtet sind im „Cabaret Voltaire“ gegründet. Dahinter verbirgt sich der Begriff des „Steckenpferdchens“.  In Zürich war es Hans Arp, in NY Marcel Duchamp, Man Ray in Hannover Kurt Schwitters. Das Ziel: DADA hatte keine Doktrin, sondern war eine bestimmte Lebenshaltung; diese schließt Literatur, Musik und bildende Kunst mit ein. DADA äußert sich durch eine aggressive – oppositionelle - Lebenshaltung. 
  • Britische Aktmalerei/Freud Lucian Freud (geb. 1922 in Berlin) emigrierte 1933 nach England und studierte dort Kunst. Seine frühen Bilder stehen in ihrer scharfen Beobachtung und strengen, minutiösen Darstellungsweisen noch dem Magischen Realismus nahe. Er nennt Grünewald, Rembrand und Rubens als seine Vorbilder. 1954 stellte er auf der Biennale in Venedig aus in den letzten Jahren erfuhr sei Werkumfassende Anerkennung. Die Posituren schreibt er nicht vor, denn er arbeitet nicht nach dem Modell sondern, mit ihm. Ihm gelingt es unbarmherzig jedes unvorteilhafte Detail zu erfassen: Ich male Menschen nicht um ihrer Besonderheit Willen und auch nicht um Besonderheit. Ich male sie in ihrer zufälligen Befindlichkeit. Seine Malweise ist freier geworden, gestisch überträgt er die unverdünnte, pastos- klebrige Farbe in dicker Schicht mit borstigem Pinsel auf die Leinwand