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Projektmanagement GPM Level D (Fach) / IPMA-Lernkarten Buch (Lektion)
Lernkarten Buch
Diese Lektion wurde von tobsen_12 erstellt.
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- Skizzieren Sie die situative FŸhrung nach Hersey / Blanchard. Skizze
- ErlŠutern Sie folgende Begriffe: - Motivation - Intrinsische Motivation - Extrinsische Motivation - Motiviation: Antriebskraft und Bereitschaft, in einer bestimmten Weise zu handeln (PM3, S. 1510) - Intrinsische Motivation: Die Motivation liegt vorrangig nicht im Ergebnis der Handlung, sondern in der Handlung selber (z.B. spannende oder interessante TŠtigkeit) - extrinsische Motivation: NIcht die Handlung, sondern das Ergebnis (d.h. etwas zu erreichen oder zu verhindern) der Handlung ist von Interesse. Extrinsische Motivation ist nicht so nachhaltig wie intrinsische Motivation.
- Was sind die 5 Bs der Motivation nach Sprenger? 1. Bedrohen 2. Bestrafen 3. Bestechen 4. Belohnen 5. Belobigen
- Was sind die Stufen der BedŸrfnispyramide nach Maslow? Nenne Sie fŸr jede Stufe ein Beispiel. Skizze
- Was sagt die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg? Faktoren: 1. Motivatoren fšrdern Zufriedenheit. Sie entstehen aus der Arbeitsaufgabe ansich. 2. Hygienefaktoren verhindern Unzufriedenheit. Sie entstehen aus dem Arbeitsumfeld Beachte: - Fehlende Zufriedenheit ist nicht automatisch Unzufriedenheit. - Es gibt einen †berlappungsbereich zwischen den Faktoren. - Motivatoren erzeugen eher intrinsische Motivation, wŠhrend Hygienefaktoren eher extrinsische Motivation erzeugen.
- Welche Motiviationstechniken gibt es fŸr nicht motivierende TŠtigkeiten? - Job Enlargement: Erhšhung des Arbeitsvolumens. Das ist nicht sinnvoll, da zu nicht motivierenden TŠtigkeiten nur weitere nicht motivierende TŠtigkeiten hinzukommen. - Job Rotation: Mitarbeiter rotieren ihrer TŠtigkeiten. Dies ist nicht motivierend, da nicht motivierende TŠtigkeiten durch andere nicht motivierende TŠtigkeiten ersetzt werden. Allerdings werden Vertretungsmšglichkeiten geschaffen. - Job Enrichment: HinzufŸgen von anspruchsvollen TŠtigkeiten. Dies ist ein Motivator nach Herzberg,. Der Wechsel bzw. Aufbau ist jedoch langsam und vorsichtig zu gestalten.
- Nennen Sie die Phasen des kreativen Prozesses. Skizze
- Nennen Sie die Grundregeln bei KreativitŠtstechniken. 1. Keine Kritik in der Ideenfindungsphase 2. Ideenmenge steht vor IdeenqualitŠt 3. UngezŸgelte Phantasie ist gewŸnscht 4. Alle Ideen werden notiert (visualisiert) 5. Kombinieren vorgebrachter Ideen und gegenseitige Anregung sind erwŸnscht
- Nennen Sie KreativitŠtstechniken. - Assoziations-Techniken (Erinnerung oder Gelerntes verknŸpfen) z.B. Brainstorming und Brainwriting (Methode 6-3-5) - Analogie-Techniken (Lšsung Šhnlicher Problemstellungen Ÿbertragen): z.B. aus der Natur fŸr die Technik abgucken (Bionik) - Konfrontations-Techniken (zufŠllige Reize aus problemfremden Gebieten): z.B. Reizwortanalyse und Bildkarteien - Analytische (diskursive) Techniken (systematische Herleitung): z.B. Osborne-Checkliste und morphologischer Kasten (Darstellung der Kombinatorik von Lšsungsmšglichkeiten) - Mapping-Techniken (Gedankenkarten bzw. IdeenbŠume): z.B. Mind-Mapping und Moderationsmethode (Kartentechnik, Kartenabfrage)
- Was beinhaltet Ergebnisorientierung? Ergebnisorientierung beinhaltet z.B.: - Festlegung der Ziele - RegelmЧige †berprŸfung und Anpassung der Ziele - BerŸcksichtigung aller Stakeholder (auch des Projektteams) - BerŸcksichtigung der Zielgruppen bei der Priorisierung der Ergebnisse - Integration von €nderungen
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- Welche Funktion hat Ergebnisorientierung? Ergebnisorientierung hat folgende Funktion: - Orientierung als Leitplanken zur optimalen Zielerreichung - Kontrollfunktion zur Feststellung von Abweichungen [...] zur ursprŸnglichen Planung - Kontrolle zur Steigerung der Team-Performance (PM3, S. 1723)
- Wie lassen sich Ergebnisse unterteilen? - Projektergebnisse - Kundenergebnisse - Mitarbeiterergebnisse - Auf andere Stakeholder bezogene Ergebnisse
- ErlŠutern Sie folgende Begriffe: - Effizienz - EffektivitŠt - Effizienz ist die Wirksamkeit (die Dinge richtig machen) - EffektivtŠt ist die Wirkung (die richtigen Dinge machen) Anmerkungen zur Effizienz: - Es handelt sich um den Wirkungsgrad (Wirkung)/(Aufwand) bzw. (Output)/(Input) - Laut ICB 3 ist Effizienz die FŠhigkeit, die Projektergebnisse mit niedrigem Zeit- und Ressourcen-Aufwand zu erzielen.
- Wann ist eine Organisation effizient? - Eine Organisation ist effizient, solange die Stakeholder sie mit Ressourcen versorgen. - Stakeholder bewerten Wirkungsgrad (Output)/(Ressourcen) positiv.
- Welche Verhaltensmuster hat ein effizienter Projektleiter? Einige typische Verhaltensmuster effizienzter Projektleiter: - Delegiert Aufgaben und vertraut anderen (Management by Exception) - Betreibt €nderungsmanagement - Kommuniziert Plan-Abweichungen frŸhzeitig - Beginnt Besprechungen pŸnktlich und beendet sie frŸhestmšglich - Sucht stŠndig nach Verbesserungen
- Wie kann man Effizienz fšrdern? - Vertrauenskultur schaffen, damit nicht alles aus Misstrauen formalisiert wird - FŸhrung durch Ziele, anstatt den Weg zur Zielerreichung vorzugeben
- Nennen Sie fŸnf Prinzipien des Harvard-Konzepts fŸr sachbezogenes Verhandeln. 1. Die Alternativen abwŠgen - Gibt es Ÿberhaupt etwas zu verhandeln und Aussicht auf Erfolg? - Was sind die Alternativen (z.B. nicht verhandeln oder Fakten schaffen)? 2. Zwischen Menschen und Problemen unterscheiden - Unterschiede zwischen Sachebene und Beziehungsebene - Kommuniziere hart in der Sache, ab weich zu Menschen (PM3, S. 1829) 3. Ermitteln Sie Interessen und BedŸrfnisse 4. Entwickeln Sie Optionen zum beiderseitigen Vorteil - Win-Win-Situation schaffen bzw. den Kuchen vergrš§ern (anstatt ihn zu teilen) 5. Fairness als PrŸfstein fŸr die Einigung
- Nennen Sie die vier Schritte des GesprŠchsablaufs bei Verhandlungen. Skizze
- Nennen Sie Grundtechniken der GesprŠchsfŸhrung. - Aktives Zuhšren (analytisches Zuhšren) - Klare Aussagen durch Ich-Botschaften - Vermeidung von Formulierungen, die eskalieren oder Konfliktpotential erzeugen (z.B. Killerphrasen, Verallgemeinerungen und Unterstellungen bzw. Gedankenlesen)
- Nennen Sie Fragetechniken. - Offene und geschlossene (Antwort ist ja oder nein) Fragen - Alternativfragen (z.B. Passt es am Montag oder lieber am Dienstag?) - Hypothetische Fragen (Formulierung mit Konjunktiv z.B. zum unverbindlichen Testen eines Lšsungsvorschlags)
- Nennen Sie die neun Eskalationsstufen bei Konflikten. 1. VerhŠrtung (z.B. VorwŸrfe) 2. Debatte (Es geht nur noch darum, Recht zu haben.) 3. Taten statt Worte 4. Bildung von Koalitionen 5. Gesichtsverlust (Angriffe auf die Person) 6. Drohungen (z.B. Verbunden mit Ultimatum) 7. Begrenzte VernichtungsschlŠge (z.B. LŸgen oder Sabotage) 8. Zersplitterung (Versuch, den andern zu vernichten) 9. Gemeinsam in den Abgrund (Vernichtung auch um den Preis der Selbstvernichtung)
- Nennen Sie Konfliktlšsungsstrategien. Skizze
- Nennen Sie Phasen und Regeln eines MediationsgesprŠches. Phasen: 1. Eršffnung (inhaltliche Eingrenzung) 2. Darstellung der Positionen (ohne Unterbrechungen) 3. KlŠrung der HintergrŸnde (BedŸrfnisse und BefŸrchtungen) 4. Kreative Lšsungsentwicklung 5. Ergebnissicherung Regeln: - Mediator ist allpateilich (nicht unparteilich) - Freiwillig und jederzeit abbrechbar - Konfliktparteien sind Herren des Verfahrens
- ErlŠutern Sie die folgenden Begriffe: - Ethik - Moral - Ethik: Lehre vom richtigen Handeln und Wollen (PM3, S. 2094). Ethik ist eine wissenschaftliche Disziplin,die versucht zu klŠren, was richtig und was falsch ist. - Moral: tatsŠchlich vorhandene Regeln und Normen. Diese sind Grundlage unseres Handelns und erzeugen bei Nichtbeachtung SchuldgefŸhle.
- ErlŠutern Sie folgende Begriffe: - Deskriptive Ethik - Normative Ethik - Deskriptive Ethik beschŠftigt sich mit der Beschreibung und ErklŠrung der Sitten und Wertevorstellungen von Kulturen. - Normative Ethik untersucht hingegen geltende Sitten, nimmt eine Bewertung vor und gibt Handlungsanweisungen.