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Modul 1 Einführung in die Psychologie (Fach) / Einführung (Lektion)

Einführung nach Gerrig

Diese Lektion wurde von Stieler erstellt.

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  • REM-gebundene Schlafstörungen REM-Schlaf Verhaltensstörung "Ausagieren" der Träume: die Patienten führen ruckartige, oft heftige Bewegungen aus, die ein fremd- oder selbstgefährdendes Ausmaß erreichen können. Wiederkehrende isolierte SchlaflähmungDie Schlaflähmung ist ein häufiges Symptom bei der Narkolepsie; doch kommt sie sporadisch auch bei 3 - 6 % der Gesunden vor. Nächtliche Alpträume
  • Non-Rem-gebundene Schlafstörungen 1. SchlaftrunkenheitEin Zustand der Verwirrtheit während oder nach dem Wecken.  2. Schlafwandeln (Somnabulismus) 3. Pavor nocturnusAuch der Pavor nocturnus ist eine ganz überwiegend bei Kindern auftretende Störung. 
  • Funktionen des Schlafs Konservierung und Regenerierung (Energiesparmodus)   Konsolidierung von neuen Erinnerungen (Konsolidierung = physischer Prozess zur Enkodierung von flüchtigen Erinnerungen, um ins Langzeitgedächtnis zu kommen) 
  • Warum träumen wir? Gegenwärtige Ansätze zu Trauminhalten:  Träume als wichtiger Informationsträger  Kombination von Erinnerungen und Zielen/Wünschen; Belege: Aktivität von Hippocampus und Amygdala bei REM-Schlaf  Enge Verbindung zwischen Trauminhalten und Gedanken im Wachzustand (allerdings Traum-Verzögerungs-Effekt)  Gegner: biologisch basierte Theorien (Aktivationssynthese: zufällige Entstehung von neuralen Signalen im Hirnstamm, unspezifische Aktivierung von Cortexarealen -> Auslösen von unspezifischen Erinnerungen)  
  • Wie kann man Bewusstseinszustände verändern? Ohne Subtanzen: Meditation und Hypnose. Mit Substanzen.
  • Hypnose veränderter Bewusstseinszustand, charakterisiert durch die spezielle Fähigkeit, auf Suggestionen mit Veränderungen in Wahrnehmung, Gedächtnis, Motivation und Selbstkontrolle zu reagieren keine spezielle, tranceähnliche Veränderung des Bewusstseins
  • Was wirkt sich auf die Hypnotisierbarkeit aus? relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal  Kinder > Erwachsene  Hohe Korrelation mit Absorption (Fähigkeit eines Menschen, sich in imaginären oder sensorischen Erfahrungen zu verlieren, z.B. Film)  Hinweise für genetische Determinanten (Zwillingsstuden)
  • Welche Formen der Meditation gibt es? Konzentrative Meditation: Konzentration auf  und Regulierung von Atmung, bestimmte Körperhaltungen (Yoga-Stellungen), Minimierung äußerer Reize, Erzeugen bestimmter mentaler Bilder, Befreiung des Geistes von allen Gedanken) achtsame Meditation: keine Reaktion auf Gedanken und Erinnerungen
  • Was bringt Meditieren? Form der Bewusstseinsveränderung, um Selbsterkenntnis und Wohlbefinden durch ein Stadium tiefer Ruhe zu steigern   Abbau von Ängsten bei Arbeit in stressgeprägten Umgebungen Veränderung der Gehirnaktivität: Verstärkung der Verbindung der Gehirnregionen für Konzentration und Aufmerksamkeit  Verlangsamung von Neuronenverlust im Alter  
  • Was kennzeichnet psychoaktive Drogen? Chemikalien, die mentale Prozesse und Verhalten beeinflussen, indem sie das Bewusstsein vorübergehend verändern    Wirkungsweise:   Blockierung oder Stimulation von bestimmten postsynaptischen Rezeptoren  Veränderung des Kommunikationssytem des Gehirns, Beeinflussung von Wahrnehmun.   Gedächtnis, Stimmung, Verhalten 
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  • Was sind die Folgen eines Drogenkonsums?  Kontinuierlicher Drogenkonsum  -> Toleranz (größere Dosen für gleichen  Effekt)   Physiologische (körperliche) Abhängigkeit (körperliche Gewöhnung an die entsprechende Substanz -> Entzugserscheinungen (Schüttelfrost, Schwitzen, Erbrechen, evtl. Tod)  
  • Halluzinogene dramatischste Veränderungen im Bewusstsein,  -> Halluzinationen -> Verlängerte Wirkung von Serotonin   LSD und PCP als synthetisch erzeugte Drogen Cannabis a -> Bindung an spezifische Rezeptoren, v.a. in Hippocampus  Endogene Cannabinoide als Neuromodulatoren (Unterdrückung von GABAFreisetzung im Hippocampus) 
  • Opiate -> allgemeine Schmerzlinderung, reduzierte geistige Aktivität, reduzierte Angst, Euphorie   Morphium und Heroin -> Unterdrückung der körperlichen Wahrnehmung und der Reaktion auf Stimulation  Morphin ähnlich Endorphin als Neuromodulator (->starke Effekte auf Stimmung, Schmerz, Freude)   Wirkung von Heroin: zuerst Schub starken Wohlbefindens, dann starke negative Gefühlszustände  -> Motivation für neuen Schub starken Wohlbefindens -> … -> …        - > Sucht
  • Beruhigungsmittel Hemmung der Übertragung der Nervenimpulsen (Erleichterung neuronaler Kommunikation an GABAergen-Synapsen) -> Senkung der geistigen und körperlichen Aktivität     Barbiturate als Beruhigungs- oder Schlafmittel (hohes Suchtpotential)  Benzodiazepine als Beruhigungs- oder Schlafmittel (geringes Suchtpotential)  Flunitrazepame (z.B. Rohypnol) und GHB als „Vergewaltigungsdrogen“ -> Sedierung, Erinnerungsverlust (Rohypnol)   Alkohol;  Wirkung auf dopaminerge System (erhöhte Freisetzung) und GABA-erges System; geringe Dosis -> Entspannung, leichte Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit; höhere Dosen -> negative Auswirkungen auf Denken, Gedächtnis, Urteilsvermögen, emotionale Instabilität, Verlust der motorischen Koordinationsfähigkeit
  • Stimulanzien -> Konzentrationserhöhung von Neurotransmittern Noradrenalin, Serotonin und Dopamin; langfristige Veränderungen in den Neurotransmittersystemen -> erhöhte physische und psychische Aktivität, Stimmungsaufhellung  Amphetamine -> Wachheit, Zustand von Euphorie  Metamphetamine -> erste Tage Wachheit, Zustand von Euphorie; danach paranoider Wahn; Verlust von Nervenendigungen im Dopaminsystem, Schädigungen von Gehirnregionen für Entscheidungen oder Planungen (-> aggressives Verhalten, soziale Isolation)  MDMA (Ecstasy) -> zusätzlich: Verzerrungen von Zeitgefühl und Wahrnehmung (grenzenlose Energie)  Kokain -> Wachheit, Zustand von Euphorie; danach Phasen tiefer depressiver Verstimmung Nikotin -> Verstärkung der Belohnungsreaktion (ähnlich zur Wirkung von Kokain)  Koffein -> Veränderung von Herz, Blutdruck und Kreislauf - > Einschlafschwierigkeiten
  • Validität  Grad der Gültigkeit oder Aussagefähigkeit hinsichtlich des Merkmals, die der Test messen oder vorhersagen soll.  Ein Test gilt dann als valide, wenn er das Merkmal, das er messen soll, auch wirklich misst und nicht irgendein anderes.  Validitätsaspekt:  Inhaltliche Validität: Testitems bilden repräsentative Auswahl aus Verhaltenskriterien des Merkmals  Kriteriumsvalidität: Aus dem Verhalten einer Testperson innerhalb der Testsituation kann erfolgreich auf ein Kriterium außerhalb der Testsituation geschlossen werden  Konstruktvalidität: Theoretische Einbettung und empirische Prüfung des Testverhaltens anhand eines nomologischen Netzwerks Problem der InhaltsvaliditätBei klar umgrenzten und einfachen Merkmalen ist es möglich ein Itemuniversum zu definieren.Doch je komplexer und breiter die Merkmale werden, desto weniger ist es möglich solch ein Itemuniversum zu erschaffen.
  • Wie geht das Lernen von statten? Lernen: erfahrungsbasierter Prozess, der in einer relativ konsistentenÄnderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotenzials. 2 grundlegende Formen des Lernens: Habituation und Sensibilisierung1. Habituation (Gewöhnung): Wiederholung der Stimulusgabe -> reduzierte VerhaltensreaktionVorteil: Konzentration der Aufmerksamkeit auf neuartige Ereignisse in der UmgebungHabituation als erfahrungsbasierter Prozess 2. Sensibilisierung: Wiederholung der Stimulusgabe -> verstärkte Verhaltensreaktion
  • Reizgeneralisierung Automatische Erweiterung der Reaktion auf ähnliche neutrale Stimuli (wie der eigentliche CS, conditiones stimulus), die nicht mit dem ursprünglichen UCS gepaart wurden
  • Reizdiskrimination -Gegenstück zur Reizgeneralisierung: Lernen einer unterschiedlichen Reaktionen auf verschiedene Reize, die sich von dem CS entlang einer Dimension (z.B. Tonhöhe) unterscheiden-DiskriminationstrainingGute Balance zwischen Generalisierung und Diskrimination ist wichtig!
  • Kontingenz Verknüpfung von verschiedenen Ereignissen, z.B. einer Reaktion oder eines Verhaltens mit einem Verstärker oder eines Verhaltens mit einem anderen Verhalten, wodurch eine Wechselbeziehung entsteht (Kontingenzmanagement).
  • Operante Konditionierung Instrumentelle Konditionierung; Manipulation der Konsequenzen des Verhaltens, um den Effekt der Konsequenzen auf das Folgeverhalten abzuschätzen
  • Dreifachkontingenz Abfolge von diskriminativem Reiz, Verhalten und Konsequenz
  • Diskriminative Reize Bestimmte Reize, die einer spezifischen Reaktion vorausgehen, legen Kontext des Verhaltens fest.
  • Sekundäre Verstärker Assoziation von neutralen Reizen und primären Verstärkern-> konditionierte Verstärker, z.B. Geld, Noten, zustimmendes Lächeln, Siegerpokale, Lob, Token (Tokenprogramme)    
  • Welche Art der Verstärkung ist am effektivsten? Partielle/variable Verstärkung ist löschungsresistenter als konstante Verstärkung- also Verstärkung nach "Überrschungs-"Intervallen, die nicht genau vorhergesagt werden können.
  • Shaping schrittweise Annäherung an gewünschte Verhaltensweise
  • Die drei Arten des Behaviorismus Klassischer Behaviorismus  - Black box kann nicht untersucht werdenSkinner: radikaler Behaviorismus – es ist gar nicht wichtig, den Inhalt der Black Box zu kennen weil nur Input reingegeben und eine Reaktion rauskommtKognitiver Behaviorismus – in der Black Box sitzt die Organismusvariable, die zusätzlich notwendig ist, um Verhalten zu erklären.
  • Kognitive Landkarte Beleg für verdecktes Lernen - nicht unbedingt zeigt sich gleich Effekt, sondern eventuell auch erst, wenn das Erlernte benötigt wird. Also nicht nur stupide Reiz-Reaktion - Absage an den reinen Behaviorismus Räumliches Gedächtnis bei Tieren -> Wiedererkennung von Merkmalen der Umgebun -> Finden von wichtigen Zielobjekten in der Umgebung-> Planen vom Weg durch eine Umgebung
  • Konzeptuelles Verhalten Andere kognitiven Prozesse bei Tieren zur Identifikation von Strukturen in ihrer Umgebung, z.B. „identisch“ vs. „unterschiedlich“ = konzeptuelles Verhalten
  • Lernen durch Beobachtung möglich? Nicht nur unmittelbare Verstärkung oder unmittelbare Bestrafung, sondern auch durch mittelbare Verstärkung und mittelbare Bestrafung, v.a. bei sozialem LernenUntersuchung von Bandura: Kinder Fernsehen Aggressionen
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  • Wer wird als Modell (für das eigene Verhalten) gesehen? -Aufmerksamkeit auf das Verhalten und den Folgen-Behalten des Verhaltens-Reproduktion muss physisch und mental möglich sein-Motivation zur Imitation des Verhaltens  
  • Edward Tolman Wegbereiter des Kognitivismus. Verstärkung spielte bei ihm aber noch keine Rolle. So Somit gelang ihm letztlich doch nicht die Ablösung vom S-R-(Stimulus-Response)-Paradigma des klassischen Behaviorismus, wie sie dann Burrhus Frederic Skinner mit der Betonung der Dreifach-Kontingenz (three term contingency: Stimulus - Response - Consequence) vollzog.
  • Burrhus Frederic Skinner  Betonung der Dreifach-Kontingenz (three term contingency: Stimulus - Response - Consequence) vollzog. Aber radikaler Behaviorismus.
  • Einschränkungen bei der Konditionierung Biologische: Verhalten von Tieren ist anhand der spezifischen Tendenzen einer Spezies durch ihre genetische Ausstattung zu erklären (z.B. Waschbären mit Münze), Instinkt steht über Konditionierung, Effektive Konditionierung, wenn Zielverhalten biologisch relevant 
  • Mechanismen der klassischen Konditionierung Mechanismen der klassischen Konditionierung:zeitliche Kontiguität: enge zeitliche BeziehungKontingenz: zuverlässige Vorhersage zwischen CS (Ton) und UCS (Schock)Informationsgehalt: CS muss neue Informationen haben (z.B. Blockierung von Lernen Ton-Schock von Lernen Licht-Schock bei Hintereinanderschaltung von Licht-Ton-Schock) hat der Ton schon den Schock ausgelöst, bringt das Hinterherschalten des Lichts nichts.teilweise nur 1-malige Koppelung von CS und UCS zur Ausbildung einer klassischen Konditionierung notwendig, z.B. Geschmacksaversionen
  • Wieso können Drogen als Negativbeispiel einer klassischen Konditionierung gelten?  Drogen (UCS) -> Gegenmaßnahmen der Körpers zur Wiederherstellung der Homöostase (UCR); Umgebung (CS) als negativbeispiel einer klassischen KonditionierungDeshalb goldener Schuss oft in ungewohntem Umfeld, weil der Körper sonst schon in der Erwartung „Schutmaßnahmen“ ergriffen hat.  
  • Kontingenz bei der Verstärkung Unterscheidung zwischen positiven und negativen Verstärkern als Veränderungen in der Umwelt/Konsequenzen(Cave: nicht zu verwechseln mit der positiven und negativen Verstärkung!!)Verstärker: jeder Stimulus, der die Wahrscheinlichkeit des gezeigten Verhaltens im Laufe der Zeit verändert (Cave: Definition anders als im Gerrig )Positiver Verstärker: angenehmer StimulusNegativer Verstärker: aversiver Stimulus
  • Erhöht negative Konditionierung die Wahrscheinlichkeit für ein Verhalten? Ja, die Wegnahme eines unangenehmen Reizes:Fluchtkonditionierung: Lernen von Reaktionen, um einem aversivem Stimulus zu entkommen (Regenschirm aufspannen bei plötzlichem Regen)Vermeidungskonditionierung: Lernen von Reaktionen, um einen aversivem Stimulus zu vermeiden (Anschnallen vor Warnton, Abstellen der Alarmanlage vor falschem Alarm) 
  • Gesetz des Effekts •Reaktion -> befriedigende Konsequenz -> erhöhte Auftretenswahrscheinlichkeit der Reaktion •Reaktion -> keine befriedigende Konsequenz -> verminderte Auftretenswahrscheinlichkeit der Reaktion
  • Deklaratives Gedächtnis Speichern und Abruf von Fakten und Ereignissen - wird unterteilt in episodisches und semantisches Gedächtnis.
  • Prozedurales Gedächtnis Speichern und Abruf von Tätigkeitsausführungen
  • Welche drei Prozesse sind nötig, um Wissen zu einem späteren Zeitpunkt abrufen zu können? Enkodierung: erster Informationsverarbeitungsprozess -> mentale Repräsentation der Informationen im Gehirn  Speicherung: Aufrechterhalten von enkodierten Informationen über eine gewisse Zeitspanne hinweg -> kurz- und langzeitige Veränderungen in den Gehirnstrukturen  Abruf: Wiedergewinnung gespeicherter Informationen zu einem späteren Zeitpunkt
  • Ikonisches Gedächtnis Beispiel für das sensorische Gedächtnis des visuellen Systems (d.h. sensorisches Gedächtnis auch für andere Sinnessysteme, z.B. echoisches Gedächtnis beim auditorischen System) Aber visuell am besten erforscht Speicherung von Stimulimerkmalen in der Umgebung für einen sehr kurzen Zeitraum (max. einige Sekunden, beim ikonischen Gedächtnis max. 500 ms) = „Nachbild“
  • Speicherung für kurze Zeiträume Ikonisches (halbe Sekunde), Kurzzeit- (en paar Sekunden-wenige Minuten) und Arbeitsgedächtnis  ("Zwischenpeicher") zur Weiterverarbeitung
  • Kapazitätsbeschränkung des KZG George Miller (1956): 7 +/- 2 Items im KZG  Aber: Benutzung auch anderer Informationsquellen =daher aktuell 3-5 Items durch KZG  Dauer: einige Sekunden - wenige Minuten im Alltagsgebrauch ist Kurzzeitgedächtnis auch einige Stunden her sein
  • Verbesserung des KZG Rehearsal WiederholenChunking  Komprimierung der Informationen zu Informationsblöcken („chunks“)  dann mehr als drei bis fünf, bzw doch drei bis fünf falls Informationsblock
  • Funktionen des Arbeitsgedächtnis -Längerfristige Einspeicherung von Informationen  aber auch: Verwendung von Informationen aus dem Langzeitgedächtnisalso quasi Zwischenspeicher in beide Richtungen Wichtig für Prozesse der Kombination aus gerade Wahrgenommenem und bereits Gelernten wie Sprachverständnis und Schlussfolgern  Bsp.: neue Telefonnummer behalten, Suche nach Zettel oder Bleistift
  • Zusammensetzung des Arbeitsgedächtnis Phonologische Schleife für Speicherung und Manipulation sprachbasierter Informationen (z.B. innerliches Aufsagen der Telefonnummer)  Visuell-räumlich Notizblock für Speicherung und Manipulation visueller und räumlicher Informationen (z.B. wo liegen normalerweise Zettel und Stifte)  Zentrale Exekutive für Aufmerksamkeitskontrolle und Koordination von phonologischer Schleife und visuell-räumlichen Notizblock  Episodischer Puffer als Subsystem unter der Kontrolle der zentralen Exekutive mit begrenzter Kapazität; dient dem Abruf von Informationen aus dem Langzeitgedächtnis (z.B. Episode, in der Zettel und Bleistift an einer anderen Stelle liegen) auch KZG (eher Prozess und nicht Ort) Teil des Arbeisgedächtnis Aber: KZG begrenzt; arbeitsgedächtnis trainierbar
  • Was sind Hinweisreize? Nutzbar, um Informationen aus dem Langzeitgedächtnis abzurufen. Dabei wird unterschieden zwischen externen und internen Hinweisreizen. Extern (von außen), zum Beispiel (Worin liegt der Unterschied zwischen der Definition des KZG in der Wissenschaft und der Definition des KZG in der Allgemeinbevölkerung“), intern (solche, die man sich selbst gibt): "Wo habe ich die Person schon einmal getroffen?“)
  • Worin unterscheiden sich Abruf und Wiedererkennen? (Thema Hinweisreize) Abruf: freie Reproduktion von Informationen („Was sind die Komponenten des Arbeitsgedächtnisses?“)Wiedererkennen: Urteil über vorgegebene Auswahl („Wie lautet die Bezeichnung füreinen visuell sensorischen Gedächtnisinhalt? A. Echo, B.Chunk C. ikonische Repräsentation, D. abstrakter Kode“)Meistens wird eine Kombination aus beidem angewandt. Wiedererkennen meist einfacher (Multiple Choice Test)