Soziologie (Fach) / Sozialisationstheorien (Lektion)

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Sozialisationstheorien

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  • Nenne 5 Selbstbildungsansätze 1. Subjektivperspektive: Als "Ausgangspunkt" der pädagogischen Theorie und Praxis gilt die Übernahme der Perspektive des Kindes (Akteur). Das Knd soll primär als handelndes ("sich selbst bildendes") Subjekt und weniger als ein zu behandelndes ("zu erziehendes") Objekt wahrgenommen und respektiert werden. 2. Selbsttätigkeit: Der Subjektivperspektive entspricht eine starke Akzentuierung der selbsttätigkeit, verstanden als Fähigkeiten des Kleinkindes, sich Umwelt eigenaktiv aneignen und zum Aufbau seiner Person nutzen zu können. 3. Umweltbedeutung: Als praktische Konsequenz wird die Forderung genannt, dem Kind möglichst "anregende" und abwechslungsreiche" Umwelten mit "interessanten" Lerngelegenheiten anzubieten, in denen das Kind seine Selbstbildungspotenziale "selbst" optimal nutzen unnd entfalten kann. 4. Lernpartnerschaften: Dem entspricht ein Verständns von Erziehung als "Begleitug" von Bildungs- und Lernprozessen, an denen Kinder und pädagogische Fachkräfte als (mehr oder minder) gleichberechtigte "Lernpartner" wechselseitig ("ko-konstruktiv") beteilig und zu beteiligen sind. 5. Herschaftskritik: In mehr oder weniger deutlicher Ausprägung sind Selbstbildungsansätze von herrschaftskritischen Motiven bestimmt. "Es geht darum, weniger Kontrolle auszuüben, und nicht mehr, Macht abzugeben und nicht zu gewinnen"
  • Entscheidender Beitrag von J.J. Rousseau in der Geschichte der Pädagogik der frühen Kindheit "... avant de parler, avant que d'entendre il s'instruit déjà - ehe das Kind novh redet, ehe s noch versteht, lernt es schon" (Rousseau 1969, S. 281)