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MWU 15 (Fach) / Grundlagen der Jahresabschlussprüfung (Lektion)

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Diese Lektion wurde von absinth erstellt.

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  • Prüfungsgrundsätz Gewissenhaft Verschwiegen Eigenverantwortlich Honorar der Tätigkeit angemessen Regelungen iZm Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung
  • Interne Nachschau Prüfungsbetrieb selbst lässt jährlich seine Prozesse überprüfen. Jemand der mit Prüfungen selbst nicht betraut ist bei großen Betrieben. Bei kleinen ist ein gegenseitiges Prüfen möglich. Wurden Änderungen der Vorjahre umgesetzt? Fortbildung ist zwingend → wurde diese eingehalten zB 40 Std pro Jahr für AP vorgeschrieben. Nachschaubeauftrage schaut Aufträge von Prüfern durch auf ordnungsgemäße abwicklung. Jeder Prüfer sollte zumindest alle 3 Jahre überprüft werden. Peer Review (Unt prüft selbst!)
  • Assertions ISA 315 Prüfungsziele nach denen sollten Prüfungshandlungen gesetzt werden Genauigkeit & Periodenabgrenzung Vollständigkeit  Vorhandensein Bewertung Eintritt zB  Ist das laufender Aufwand, oder ist das zu aktivieren? Operating vs. Finance Leasing → Auswirkungen auf Vollständigkeit. Wurde Periodenabgrenzung vorgenommen? Angabe nächstes Jahr, nächste 5 Jahre korrekt? Oder wurde die Leasingrate einfach mal 5 gerechnet? Kontenzuordnung...
  • Prüfungsnachweise dienen um Prüfungsurtei zu fällen. Standards dazu: ISA 500 Allgemein Ausreichend geeignete Prüfungsnachweise. Wie werde ich das festlegen? Stichproben ziehen. Wie ziehe ich diese? Bewusst und Zufallsauswahl. zB Prüfe L+L Ford → Bewusste Auswahl: Hohe Salden. Hiermit wird ein großer Teil abgedeckt. Zusätzlich Zufallsauswahl. Informationen die als Prüfungsnachweise verwendet werden: Überlegen, welche Qualität diese Informationen haben. Auswahl, Unstimmigkeiten in Prüfungsnachweisen Arten: Einsichtnahme = zB (Kontroll)Prozess anschauen, Inspektion, Protokolle Beobachtung = Inventurbeobachtung Externe Bestätigungen = Saldenbestätigungen, Bankbrief, Rabrief, Steuerberaterbrief Nachrechnen = Abgrenzung, UrlaubsRSt, Konten Nachvollziehen = Ordnungmäßigkeit der Buchführung zB UGB Forderung dass ein sachverständiger Dritter die Buchungen nachvollziehen kann. Versuche von Buchung zum Beleg zu kommen und vize versa. Analytische Prüfungshandlungen = Soll/Ist Vgl, VJ Vgl, Branchenvgl Befragungen = wer als Komptent erscheint. Dokumentation!
  • Eröffnungsbilanzwerte ISA 510 neue Vorgangsweise. Ziel: Beinhalten Eröffnungsbilanzwerte falsche Darstellungen? Prüfen, ob in den Eröffnungsbilanzwerte angemessene methoden angemessen angewendet worden sind, oder ob Änderungen im Einklang mit dem entsprechenden Regelwerk vorgenommen wurden. Schlussbilanzwerte werden als Eröffnungsbilanzwerte widergegeben? In der Praxis häufig nicht so. Warum? Bankkonto schleppt Vorjahres wert mit. Steht mal statt im Soll, im Haben. Ist leicht aufzuklären. Manchmal werden Wertberichtigungen auch erstmalig vorgenommen.. → EB Werte sind falsch. Prüfungshandlungen: Durchsicht des Berichts des vorigen APs Prüfen, ob Handlungen gesetzt wurden, die für die EB relevant sind zB Prüfe Vorräte und sehe Inventurunterlagen. Lasse mir Inventurunterlagen von VJ zeigen. Wenn die ident aussehen, wird es früher auch schon so durchgeführt worden sein. Herrscht eisiges schweigen, wird das im VJ vermutlich nicht so sauber durchgeführt worden sein.
  • Joint Audit 2 Prüfer, jedoch haftet nur einer davon
  • Risiken FAV/FUV Vollständigkeit? Kaufverträge „Erwerb der Anteile“ mit Angabe des Datums 31.12.xx 24:00 Uhr oder 1.1.xx 0:00 Uhr. Wem gehört das am Stichtag? ao Abschreibung? → §6 Z 2a EStG ist der Teilwert niedriger, so ist dieser anzusetzen → Terminus Teilwertabschreibung bei FAV verwenden!!! Management Override wie vermeiden bei FAV/FUV? Was sind die Risiken? Stiftungen Urkunden Regelungen. Tut das Management was in der Stiftungsurkunde drin steht?  Größtes Risiko Bewertung!
  • Sollvorschriften FAV/FUV § 189a Beteiligung, beizulegender Wert, beizulegender Zeitwert, MU, TU, VerbU, assoz § 198 AV und UV sind gesondert auszuweisen (dauernder Gschäftsbetrieb > 1J lt. AFRAC) Gruppenbewertung AFRAC: Synergien, Thesaurierende Fonds, Phasenkongruente Dividendenrealisierung, § 11 (1) Z 4 KStG Fremdkapitalzinsen abzugsfähig (Geldbeschaff.k nicht!)
  • Unterlagen FAV/FUV Bankbrief  FW Berechnung  Unternehmensbewertungsgutachten (Externe Experten: Unt hat welche herangezogen. waren diese fachlich kompetent, objektiv und unabhängig?)
  • Prüfungshandlungen FAV/FUV Abstimmung Depotauszug (BW > Depotwert → abschreiben?) Bewertung  Bewertung der Ausleihung! Ist eine Abwertung vorzunehmen? Meist im Konzernverbund., weil es TU schlecht geht. Frage der Folgebewertung → Werthaltigkeit gegeben? JA des TU prüfen inkl. EK und Ergebnis am besten der letzten 4 Jahre. Wenn at equity bewertet und Gewinn wird ausgewiesen → Ende der Prüfungshandlung. Alles gut Werthaltigkeit mit Vorstand diskutieren. Synergien? Kritisch hinterfragen! 
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  • Risiken Vorräte: Management override (stehlen, Bestechung, bevorzugung von nahestehende bei Einkauf) Beschaffungsrisiko (Verträge mit Lieferanten für Just in Time Lieferung, Mehrere Lieferanten) Schwankung der Rohstoffpreise (Sicherungsgeschäfte=versuche Ernte des nä J zu kaufen) Fehler in der Bewertung (Entwertung wenn zu viele, verderblich/modisch? noch werthaltig?) Ausweis (Kostenrechnung inkl. Zeit - & Materialerfassungssystem? Manipultionen möglich?)
  • Sollvorschriften Vorräte Frage der Unterbeschäftigung → könnte in Richtung Risiko gehen §203 (4)Zinsen → Maßgeblichkeit greift → url. & strl. gleich §206 (3) lgfr. Fertigungsaufträge → Teile der V&V Kosten können url. angesetzt werden.Strl. keine Maßgeblichkeit. → Keine V&V Kosten im str! → MWR
  • Unterlagen Vorräte Inventurrichtlinie Verträge mit Lieferanten Kreditverträge, wenn ausl. Importeure Kostenrechnungsunterlagen
  • Prüfungshandlungen Vorräte IKS (Dokumentation der Zeit & Material für KoRe) KoRe (Soll/Ist Vgl) Wer wählt Lieferanten aus? (Befugnisse, Bestechung, nahest.) Lagerverwaltung -> was passiert mit beschädigter Ware/Retourware? Inventurstichproben (wertmäßig hohe, große Filialen) Vgl VJ Zahlen Umschlagshäufigkeit (uralte Produkte?) Bewertung: AK, NK, KoRe Folgebewertung zu Marktpreisen? Halbfertige anhand KoRe -> Werthaltig?
  • Prüffeld Liquide Mittel Bilanz: Verb Kredinstitute (wg Bankbrief!), Bürgschaft (Verb, RSt, Haftungsv?) GuV: Z12 & Z 15 so Zinsen & ähnliche Erträge/Aufwendungen (davon aus verb. Unt) Anhang: Haftungsverh (wg Bankbrief!)
  • Unterlagen Liquide Mittel Inventurrichtlinie Kassa Bankbrief
  • Soll Vorschriften Liquide Mittel Wenig Bewertung, mehr Fremdwährung
  • Risiko Liquide Mittel Zahlungsverkehr in der Regel elektronisch mit TANs. Wer hat die & wie stelle ich 4 Augen Prinzip sicher? Wird das was im IKS steht auch so im Unternehmen gelebt? Management Override → Wann hat Herr X gebucht? Währungsrisiko: Absichern oder konvertieren in € sonstige unvorhersehbare Ereignisse zB Bankkonto in einem Land ohne Einlagensicherung
  • Prüfungshandlungen Forderungen Saldenbestätigungsaktion Materielle Prüfungshandlung → Belegprüfung → Fremdwährungsumrechnung fehlt auf Folie! Inkassobüro/Rechtsanwalt liefert zum Jahresende Bericht zB Kd im Gefängnis/Verstorben/ Zahlungsvereinbarung getroffen → Frage der Werthaltigkeit der Ford. Neu: gesetzliche Regelung zur Dokumentation der Verrechnungspreise zum Nachweis der Fremdüblichkeit (Ganz wichtiges Thema bei Ford!)
  • Prüfungshandlungen Negatives EK § 20 (2) AktG Sacheinlage: Vermögenswert, dessen wirtschaftlicher Wert feststellbar sein muss. Eine Dienstleistung kann nicht als Sacheinlage eingelegt werden! Also wenn ich GF übernehme zählt das nicht Ausstehende Einlage wichtig. Unterscheiden zwischen eingefordert/nicht eingefordert. Im Gesetz lt. APRAG: das noch nicht eingeforderte ist offen abzusetzen und als Forderung zu zeigen § 36 GmbHG Verlust des halben Stamm-/Grundkapitals: Neu mit GmbH Light. Zweiter Tatbestand, dass eine Gesellschaftsversammlung einzuberufen ist sobald erkennbar ist, dass sich ein Verlust des halben Kapitals abzeichnet. Ist dem FB zu melden. GRL – gesetzliche Rücklage: 5% des JÜ zuführen bis insgesamt mit gebundener Rücklage 10% des NK erreicht sind (NICHT gebundene KapRL!! Fehler). Ev auch mehr, wenn das in der Satzung steht. Besonderheit der geb. RL? Nicht ausschüttbar → Kapital ist auf ewig gesperrt.
  • Risiken Rückstellungen Mgmt Override: Einseitigkeit in der Bilanzierung.